Wieso betreibt ihr Distrohopping?

  • Bis auf Entwicklungen sehe ich da keinen Sinn.

    Also gibt es doch mindestens einen Grund.

    Noch ein zweiter, ich helfe Leuten beim Umstieg auf Linux und habe daher mein MX, Mint XFCE und Mint Cinnamon zur Vefügung.

    MX ist mein System und die beiden Mint zur Vorführung der Beiden DEs.

    Zur Zeit habe ich auch noch Endeavour dazu um mir ein Arch-System mal anzuschauen.

    Btw. jedes auf eigener Platte.

    Kein Mensch braucht zwei Distros, auf denen er arbeitet :|

    Was mMn. damit widerlegt wäre.

  • Das kann sehr sinnvoll sein.

    Schön ist es aber nicht.

    Asus ROG Strix B850-A Gaming WIFI \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

  • Gut. Dann einigen wir uns darauf, dass es lediglich nichts für mich ist :thumbup:

    Asus ROG Strix B850-A Gaming WIFI \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

  • Schön ist es aber nicht.

    Glaube, da passt auch wieder dein Satz: „einigen wir uns darauf, dass es lediglich nichts für mich ist“

    Es gibt nämlich Menschen, die anders (also nicht im Sinne von besser oder schlechter) auf ihr Leben blicken als du auf deines. :)

  • Da ich selbst unterschiedliche Geräte und Hardware habe, gibt es für alles immer irgendwie ggf. eine bessere Distro. Das trifft auch auf Freunde und Bekannte zu, die ggf. einen Umstieg auf Linux wagen wollen, und die ich gut beraten will. Das treibt mich dann zum Ausprobieren an. Einerseits, um Windows-Umsteigern einen leichten Einstieg zu ermöglichen und dabei festzustellen, wo da die größten Hürden sind. Daher ist die eine Distro längst nicht soooo ähnlich, wie die andere - auch wenn es hier von anderen öfter mal so durchklingt... Hauptsächlich gehts da natürlich um die DE, aber auch um die möglichst stabile, wartungsarme Funktionalität. Andererseits gehts mir auch darum, meinen eigenen Wartungs- und Supportaufwand zu begrenzen. Außerdem interessieren mich auch neue Entwicklungen, die sich den aktuellen Anforderungen der Zeit stellen, vor allem auch, wie sich Kleinselbstständige wie Handwerker/Einzelkämpfer ausstatten sollten, um arbeitsfähig zu bleiben. Für mich bleiben Office-Computer in erster Linie immernoch Bürokratie-Werkzeuge, die uns bestenfalls Arbeit abnehmen sollten, und bin daher an Lösungen interessiert.

  • Es gibt nämlich Menschen, die anders (also nicht im Sinne von besser oder schlechter) auf ihr Leben blicken als du auf deines. :)

    Da ist noch die Sache mit "über den Tellerrand schauen". ;)

  • Glaube, da passt auch wieder dein Satz: „einigen wir uns darauf, dass es lediglich nichts für mich ist“

    Es gibt nämlich Menschen, die anders (also nicht im Sinne von besser oder schlechter) auf ihr Leben blicken als du auf deines. :)

    Ja, da gehe ich mit dir mit :)

    Asus ROG Strix B850-A Gaming WIFI \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

  • Ich habe ein paar Tage frei und wollte schon seit langem mal freebsd ausprobieren.

    Ich werde also gleich abtauchen und freebsd versuchen. (mit kde plasman als Desktop , Wayland)
    * wenn freebsd überhaupt wayland unterstützt (?) und nicht nur das ältere x11.

    Erste Irritation, direkt auf deren Homepage. Vor ein paar Tagen erschienen eine neue Version, 14.4. Ich dachte, mensch, dass passt ja. Dann sah ich aber oben drüber steht. Es gibt auch Version 15.0 und die gibt es bereits seit dem Dezember 2025. Äh ?

  • Ich habe ein paar Tage frei und wollte schon seit langem mal freebsd ausprobieren.

    Ich werde also gleich abtauchen und freebsd versuchen. (mit kde plasman als Desktop , Wayland)
    * wenn freebsd überhaupt wayland unterstützt (?) und nicht nur das ältere x11.

    Erste Irritation, direkt auf deren Homepage. Vor ein paar Tagen erschienen eine neue Version, 14.4. Ich dachte, mensch, dass passt ja. Dann sah ich aber oben drüber steht. Es gibt auch Version 15.0 und die gibt es bereits seit dem Dezember 2025. Äh ?

    die KI meint dazu:
    .. die Antwort liegt im parallelen Branching-Modell von FreeBSD.

    FreeBSD pflegt gleichzeitig mehrere stabile Branches — ähnlich wie etwa der Linux-Kernel. Die Versionsnummer gibt also nicht an, wann etwas erschienen ist, sondern zu welchem Branch es gehört.

    Wie das konkret funktioniert:

    FreeBSD hat zwei Entwicklungsstränge parallel laufen:

    • stable/14 – der ältere, ausgereifte Branch. FreeBSD 14.4 ist das fünfte Point-Release dieses Branches, das heißt, es gab davor schon 14.0, 14.1, 14.2 und 14.3. Dieser Branch bekommt regelmäßig Point-Releases mit Bugfixes, Sicherheits-Updates und inkrementellen Verbesserungen – aber keine radikalen Neuerungen.
    • stable/15 – der neuere Branch, der in der Zwischenzeit parallel entwickelt wurde und Dezember 2025 sein erstes Release bekam (15.0). Dieser enthält neue Features und größere Änderungen, ist aber noch nicht so lange erprobt.

    Das Prinzip dahinter:

    FreeBSD folgt einem Muster, das viele andere Projekte auch kennen: Wenn ein neuer Major-Branch (15) released wird, läuft der ältere (14) noch weiter und bekommt weiterhin regelmäßige Pflege-Releases. Der FreeBSD-14-Branch wird sogar bis November 2028 unterstützt – also noch lange nach dem Erscheinen von 15.

    Das ist gewollt: Viele Produktionssysteme wollen nicht sofort auf eine neue Hauptversion wechseln, sondern lieber auf dem stabilen, erprobten 14er-Branch bleiben und trotzdem aktuelle Sicherheitsupdates bekommen.

    Kurz gesagt: 14.4 erschien nach 15.0 nicht trotz der niedrigeren Nummer, sondern weil es ein Pflege-Release für einen älteren, aber weiterhin aktiv supporteten Branch ist. Niedrigere Versionsnummer ≠ älter im Sinne von "eingestellt".

  • Wenn du das erste mal Freebsd benutzen möchtest, würde ich erstmal Ghostbsd versuchen. Das ist schon fertig als Desktop (Mate oder Xfce) konfiguriert.
    Man kann aber später KDE installieren. Freebsd 15 ist die modernere Version . Ob Wayland unterstützt weis ich leider nicht genau. Es gibt aber für Freebsd ein Programm das sich "desktop-installer" nennt. Das führt einen durch die Installation für einen Desktop. Die Grundinstallation muss aber vorhanden sein.

  • Naja warum betreib ich Distrohopping. Gute Frage. Anfänglich war es so, ich war neu und unerfahren und auch etwas neugierig. Zudem bekam ich von meinem Lehrmeister (OpenSuse) und von einem Kollegen (Ubuntu) fast zur gleichen Zeit eine Linux-Distri. Ich probierte beide aus und sagte geil. Meine Neugierde wurde dann geweckt und ich schaute mir noch andere Linux-Distris an, unter anderem auch Fedora.

    Letzteres wurde irgendwann und irgendwie zu meinem Haupt-OS und die anderen beiden zu meinem Sub-OS. Da ich aber immer noch interessiert bin was so in der Linuxwelt so los ist, schnapp ich mir ab und an immer mal wieder eine Distri und pack sie auch meinen Testrechner. Aus diesem Grund betreibe ich heute noch ab und an Distro-Hopping.

    Aber den Ursprung meiner Linux-Reise hat Windows XP zu verantworten. Kurzfassung: Windows XP und ich hatten uns nicht gern und ich suchte was anderes. Vista wollte ich nicht und so fragte ich nach Alternativen in meiner damaligen Lehrfirma. Und siehe da ich nutze heute neben MacOS auch noch Linux :) . Die beste Entscheidung die systemseitig damals traf :) .

    Linux und Mac User

    Aktuelle Linux-Distris: Fedora (Silverblue und Kinoite), OpenSuse (Leap 16 und Tumbleweed), Ubuntu 26.04 LTS, dieverse Test-Distris

    • MacBook Pro mit MacOS
    • Lenovo Thinkpad A285 mit Fedora 44 Silverblue
    • Lenovo ThinkCentre M75Q Gen2 Fedora 44 Silverblue und Thinkcentre M75Q Gen 5 mit Fedora 44 Kinoite
    • Lenovo ThinkCente M90T Gen1 mit OpenSuse 16 Leap
    • Lenovo TinkCente M90a Gen1 mit Ubuntu 26.04 LTS
    • Asus F3JP mit OpenSuse Tumbleweed + Test-Partition
  • Tolles Thema. Ich schreibe mal was zu meiner Linux-Geschichte.

    Bei mir waren es immer Distributionen, die entweder auf Arch oder auf Debian basierten, obwohl das allererste Linux mal das heutige openSUSE war, gab es auf CDs von Heftzeitschriften und als es ernster wurde die Ubuntu 16.04 xenial xerus. Das war mein erstes Linux, was ich wirklich genutzt habe.

    Das Rolling-Release-Modell fand ich damals ein starker Ansatz und habe nach Ubuntu gerne Manjaro genutzt. Dann auch mal Arch pur und kurze Zeit Endeavour OS.

    Irgendwas war dann aber immer. Die tonnenweisen Updates nervten mich und ich empfand, dass ich mich mehr mit dem System, dessen Konfiguration und dessen Updates beschäftigte, anstatt mal produktiv was zu machen.

    Ubuntu basierte Distributionen wollte ich dann nicht mehr so gerne. Linux Mint fand ich aber gut, hab mich dann aber auf die LMDE-Version gestürzt.

    Finde ich auch heute noch Klasse als Allrounder.

    Ich wollte aber mehr Freiheiten. Ich wollte entscheiden, was für einen Desktop ich bevorzuge, welche Programme ich möchte und so begann ich mit Debian live-build mir individuelle ISOs zu erstellen. Zu Beginn hab ich versucht LMDE nachzubauen und kam dadurch immer mehr mit Debians Struktur, den Paketen und deren Abhängigkeiten in Berührung und musste einiges lernen.

    Heute bin ich froh, ein System richtig gut zu kennen und das Distrohopping ist beendet. Debian ist geblieben.

    Ich bastel damit auch ganz gerne mal. Manchmal führe ich Repos von LMDE mit, oder auch mal die von MX-Linux. Ist das dann ein Franken-Debian?

    Für viele bestimmt. Aber nein, es ist nicht so. Um das gut umzusetzen, muss man nur das Apt-Pinning richtig setzen.

    Zusammengefasst lässt sich sagen, das ich tief in eine Distribution eingetaucht bin.

    Andererseits geht die Vielfalt von Linux an mir vorbei. Bis heute noch kein CachyOS oder Fedora ausprobiert.;)

  • Das mit dem Punkt Updates kann ich verstehen. Hatte mal nen Stromausfall beim Update/Upgrade und naja der zerkloppte mir dann die jeweilige Distro. Nun hab ich den Entschluss gesetzt alles auf ein Atomic System umzustellen. Da kann in Sachen Updates nicht mehr viel passieren :).

    Linux und Mac User

    Aktuelle Linux-Distris: Fedora (Silverblue und Kinoite), OpenSuse (Leap 16 und Tumbleweed), Ubuntu 26.04 LTS, dieverse Test-Distris

    • MacBook Pro mit MacOS
    • Lenovo Thinkpad A285 mit Fedora 44 Silverblue
    • Lenovo ThinkCentre M75Q Gen2 Fedora 44 Silverblue und Thinkcentre M75Q Gen 5 mit Fedora 44 Kinoite
    • Lenovo ThinkCente M90T Gen1 mit OpenSuse 16 Leap
    • Lenovo TinkCente M90a Gen1 mit Ubuntu 26.04 LTS
    • Asus F3JP mit OpenSuse Tumbleweed + Test-Partition
  • Das mit dem Punkt Updates kann ich verstehen. Hatte mal nen Stromausfall beim Update/Upgrade und naja der zerkloppte mir dann die jeweilige Distro. Nun hab ich den Entschluss gesetzt alles auf ein Atomic System umzustellen. Da kann in Sachen Updates nicht mehr viel passieren :).

    Möglicherweise solltest du Dir eine USV anschaffen. Dann kannst du auf immutable verzichten...

    Hardware

    Silent Base 802 - X870E Hero - Ryzen7 9800X3D - DarkRockPro5 - 2x16GB DDR5 - RX 9070 - DarkPower14 850W
    UltraGear 39" 3440x1440

  • Andererseits geht die Vielfalt von Linux an mir vorbei. Bis heute noch kein CachyOS oder Fedora ausprobiert.

    Ich arbeite nach wie vor mit Mint, bei dem ich nichts vermisse, das wirklich sauber und schnell läuft und für das alle von mir benötigten Programme ohne Umwege verfügbar sind. Aber gelegentlich tue ich es mir doch an, auf meiner Testpartition noch eine zusätzliche Distri zu installieren und mir die genauer anzusehen. Fedora war dort schon drauf, derzeit läuft da CachyOS. Es warten auch noch ein paar andere Distris darauf, ausprobiert zu werden.

    Als Distrihopping würde ich das aber jetzt auch nicht bezeichnen wollen. Denn ich ersetze ja mein Mint nicht ständig durch andere Distris, sondern ich schau mir lediglich zusätzliche Distris etwas genauer an, um ein Feeling dafür zu bekommen wie sie sich unter den gleichen Umgebungsbedingungen wie Mint verhalten und anfühlen.

    Reine Neugierde, um einen Überblick darüber zu bekommen was verfügbar ist und wie es sich anfühlt.

    Gruss Alex

  • kennen und das Distrohopping ist beendet. Debian ist geblieben.

    Ich bastel damit auch ganz gerne mal. Manchmal führe ich Repos von LMDE mit, oder auch mal die von MX-Linux. Ist das dann ein Franken-Debian?

    Für viele bestimmt. Aber nein, es ist nicht so. Um das gut umzusetzen, muss man nur das Apt-Pinning richtig setzen.

    Zusammengefasst lässt sich sagen, das ich tief in eine Distribution eingetaucht bin.

    Andererseits geht die Vielfalt von Linux an mir vorbei. Bis heute noch kein CachyOS oder Fedora ausprobiert.;)

    Warum vermischt du LMDE und MX Linux ? Welche Vorteile bringt das genau ?
    MX Linux ist doch schon das Höchste der Gefühle in Sachen Debian und "vom Hause" aus so vielseitig,
    da braucht es doch keine Vermischung mit irgendein "Mint" noch, wie ich finde.

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  • Möglicherweise solltest du Dir eine USV anschaffen. Dann kannst du auf immutable verzichten...

    Danke für den Tipp nur bringt es nichts wenn ich mobil unterwegs bin mit dem Schlepptop. Und ab und an auch woanders Updates ziehe. Für einen Server wäre das bestimmt gut aber hab ich auch nicht. Und bei immutable hab ich mittlerweile wie soll ich sagen die bequemlichkeit kennen gelernt.

    Ein grosses Update und fertig. Nicht immer das häpchenweise. Das Mit der Ursache von damals hat sich auch soweit erledigt.

    Linux und Mac User

    Aktuelle Linux-Distris: Fedora (Silverblue und Kinoite), OpenSuse (Leap 16 und Tumbleweed), Ubuntu 26.04 LTS, dieverse Test-Distris

    • MacBook Pro mit MacOS
    • Lenovo Thinkpad A285 mit Fedora 44 Silverblue
    • Lenovo ThinkCentre M75Q Gen2 Fedora 44 Silverblue und Thinkcentre M75Q Gen 5 mit Fedora 44 Kinoite
    • Lenovo ThinkCente M90T Gen1 mit OpenSuse 16 Leap
    • Lenovo TinkCente M90a Gen1 mit Ubuntu 26.04 LTS
    • Asus F3JP mit OpenSuse Tumbleweed + Test-Partition
  • Ich hab ja mein alten Rechner wieder und da teste ich wenn ich bock habe Distributionen drauf, letztens innerhalb von ein paar stunden waren es Cachy, Endeavour, Bazzite, Fedora und Ubuntu, wollte da was wegen den NVIDIA Treibern austesten.
    Bis auf Ubuntu waren alle Distributionen mit KDE.
    Ist mir immernoch ein Rätsel warum da welche Distrohopping betreiben, auf ihrem Hauptsystem, machen diejenigen damit nichts produktives?

    Lass ich mal Ubuntu beiseite, habe ich oberflächlich keine für mich essentiellen Unterschiede bemerken können, alles das gleiche Geraffel ...

  • machen diejenigen damit nichts produktives?

    Mein PC ist mein rein privates Spielzeug, mit dem ich kein Geld verdienen muss. Im wesentlichen entwerfe ich darauf Konstruktionen, die ich dann auf meinen 3D Druckern anfertige. Oder ich schreibe auf dem auch schon mal GCodes für meine kleine CNC Fräse, die im Keller steht.

    Gruss Alex

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