[Diskussion] Wie Linux in den Medien präsentiert wird...

  • Wir haben doch hier ein paar YTer unter uns. Wie sind denn da eure Zahlen ...

    Wären das denn eigentlich "belastbare" Zahlen? Gut, Helmfuss und ich sind jetzt nicht unbedingt die repräsentative Masse 🤭, aber es gibt doch sicherlich einige Leute, die aufgrund nicht vorhandenem YT-Account gar nicht (dis-)liken können.

    Wenn du freiwillig etwas für andere tust, mach es gern und mit Freude – wenn du Dank oder Anerkennung dafür erwartest, lass es bleiben.
    - Lebensmaxime meiner Freundin Minken -

  • Wären das denn eigentlich "belastbare" Zahlen? Gut, Helmfuss und ich sind jetzt nicht unbedingt die repräsentative Masse 🤭, aber es gibt doch sicherlich einige Leute, die aufgrund nicht vorhandenem YT-Account gar nicht (dis-)liken können.

    Naja man kann sicher die Impressions sehen, Klickrate, etc. Wenn du zwei Videos hast, die für Anfänger oder Wechsler geeignet sind und das eine hat 50% mehr Views, ist das vielleicht interessant. Wenn dann vielleicht auch große Unterschiede in den Likes bestehen..

  • Ich denke die Ersteller sehen sowas gut in den Views, wie Stardenver vermutet. Häufig hat man jetzt auch KI-Videos (Kohle machen). Der Like-/Dislike-Anteil ist nicht so aussagend, denke ich. Anschließend gibt es die "schlechten" Videos und dann die "Guten", denke ich.

  • Wenn du zwei Videos hast, die für Anfänger oder Wechsler geeignet sind und das eine hat 50% mehr Views, ist das vielleicht interessant.

    Aber ich muss das Video doch auch erst anklicken, um zu merken, ob es "Mist" ist oder hilfreich. Da zählt der Klick doch auch mit auf die Klickrate, auch wenn ich es nach einer Minute abbreche.
    Oder reden wir aneinander vorbei und du meinst was überhaupt für Anfänger oder Wechsler interessant zum Anklicken ist?

    Wenn du freiwillig etwas für andere tust, mach es gern und mit Freude – wenn du Dank oder Anerkennung dafür erwartest, lass es bleiben.
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  • Aber ich muss das Video doch auch erst anklicken, um zu merken, ob es "Mist" ist oder hilfreich. Da zählt der Klick doch auch mit auf die Klickrate, auch wenn ich es nach einer Minute abbreche.
    Oder reden wir aneinander vorbei und du meinst was überhaupt für Anfänger oder Wechsler interessant zum Anklicken ist?

    Aber wenn ein Video eine gewisse "Abbruchsrate" hat, sieht Google das ja und es wird weniger oft empfohlen und eingeblendet. Ich bin relativ sicher, dass Creator schon sehen können, was gut geht und was nicht so.

    Ich selbst bin nicht aktiv, hatte vor vielen Jahren aber mal 3 oder 4 Videos gemacht. Bei denen kann ich schon einiges einsehen:

    Wenn jemand jetzt wirklich aktiv ist - und vor allem, weil es noch viel mehr Statistiken zu jedem Video gibt - sollte er also relativ problemlos Videos miteinander vergleiche können und sehen, was gut geht.

  • Heißt also, das diese ganzen "Windowskiller"-Videos viel geguckt werden?

    Auf Linux seit 2003 | Python-Jünger|
    Meine Projekte:

    GuideOS Logo PiGro-Aid Logo

    Wir reden ja hier über Computer, das sind Arbeitsgeräte und keine Religion.
    – Nur weil jemand sein Gesicht in eine Kamera hält, hat er noch lange keine Ahnung von Linux!


    dbd.png?raw=true Don't Break Debian

  • Heißt also, das diese ganzen "Windowskiller"-Videos viel geguckt werden?

    Quatsch! :D Viele wollen wechseln, da MS immer unangenehmer wird, darum "Windows-Killer". Stehe ich auf dem Schlauch? (verstehe diese Frage nicht so richtig)

    In diesem Schema gibt es viele Videos, die von schlecht bis gut reichen und die Beliebtheit kann nur der Ersteller feststellen, da dem Zuschauer dafür die Statistiken fehlen.

  • Wir haben doch hier ein paar YTer unter uns. Wie sind denn da eure Zahlen bei diversen IT bzw Linux-Videos? Gibt es da was, was besser läuft, als anderes? El Pollo Diablo ?

    Bei meinen Videos stechen die Klickzahlen bei den Themen Linux für Einsteiger, Gaming auf Linux und interessanterweise auch Jellyfin hervor. Wo ich im Durchschnitt so zwischen 1000 und 2000 Views habe (mal auch deutlich weniger, mal auch etwas mehr), haben diese Themen mehr Klicks:

    • Online ausweisen mit Linux über 5.000
    • Jellyfin über 6.000
    • Gaming auf Linux über 36.000
    • Linux Basiswissen über 269.000 (wtf ?!?)

    Daily Driver PC: HP ProDesk 600 G4 / Debian 13 / Intel i5-8500T / 8 GB RAM / 256 GB SSD

    Daily Driver Laptop: Framework 13 / Ubuntu 24.04 LTS / AMD Ryzen 7 7840U / 64 GB RAM / 2TB WD NVME

    Backup Laptop: HP Elitebook x360 1030 G2 / Fedora 44 / Intel i5-7200U / Intel HD 620 / 8 GB RAM / 500 GB Samsung NVMe

    Spiele PC: Pop_OS! 24.04 + Garuda / AMD Ryzen 7 7800X3D / Radeon RX 6750 XT / 64 GB RAM / 2TB Samsung NVME + 512 GB Kingston NVME + 250 GB Samsung SSD

  • Also ich sehe die Darstellung von Linux in egal welchen Medien immer zweigleisig:

    Auf der einen Seite kommt immer wieder das Vorurteil "ist was für PC-Bastler" - also zu kompliziert für den normalen Windows Nutzer. Und natürlich dabei stets auch gerne genommen, die Formats-Inkompatibilität zu proprietären Formaten.

    Auf der anderen Seite gibt es die Darstellung als wäre es ein 1-zu-1 Ersatz für ein aktuelles Windows und alles wäre ganz easy.

    Das erste Argument schreckt ab und lässt es viele gar nicht erst versuchen, das zweite verführt dazu die Dinge einfach zu leicht zu nehmen und sich dann ohne wenigstens ein Minimum an Infos zu erlesen alles zu zerschießen.

    Ich denke wenn mehr Rechner direkt ab Werk, also praktisch fertig konfiguriert zu kaufen wären und das zu ggf. auch minimal günstigeren Kursen, würde es auch mehr Akzeptanz geben. Nicht in allen Bereichen, aber schließlich ist ein Chrome-Book auch kein Windows-Rechner.

    Es ist ja nicht so, als hätte es für Windows oder ein MacOS oder Android/ChromeOS nicht auch eine gewisse Einarbeitung gebraucht.

    Und klar, das muss man einfach auch stets erwähnen, sobald es um große Kaufsoftware im professionellen Bereich geht (SAP, DATEV, ATOSS, etc.) kommt man mit Linux nicht weit. Und es ist wohl nicht davon auszugehen, dass derartige Hersteller auf open-source umschwenken werden.

    "Es gibt ein Prinzip, das als Schranke gegen jede Information dient, als Beweis gegen jedes Argument und das niemals fehlschlagen wird die Menschheit in immerwährender Unwissenheit zu halten, dieses Prinzip heißt: Verurteilung vor der Untersuchung." Carl Sagan

  • SAP Software z.B. S4/Hana läuft auf RedHat Servern, ebenso laufen die Transaktionen alle im Browser wenn gewünscht.

    Bei DATEV usw wird es ähnlich sein, es läuft immer mehr über den Browser oder kleine Software mit der man aufs System direkt zugreift.

    MS wird auf den meisten neuen PCs ausgeliefert daher wollen die wenigsten wechseln denn dass ist bekannt z.B. auch aus der Arbeit.

    Warum sollten sie auch wechseln, es gibt keine Großen Werbetafeln, auf Sozial Media gibt es keine Werbung. Wer sich mit Linux beschäftigen will muss selbst aktiv danach suchen, und damit wollen die wenigsten Zeit verbringen.

    Dass ist aber auch gut so, denn Linux ist noch nicht für jeden.

  • MS wird auf den meisten neuen PCs ausgeliefert daher wollen die wenigsten wechseln denn dass ist bekannt z.B. auch aus der Arbeit.

    Eine Ergotherapeutin mit der ich zu tun hatte pflegte immer zu sagen: Mit etwas neuem anzufangen kostet mehr Energie als mit etwas bestehendem weiterzumachen.

    Spätestens wenn Windows ausschließlich als Abo erhältlich wäre, würden sehr viele Private wechseln... .

  • faxxy
    Naja, für Windows hab ich auch schon ewig keine Werbung mehr gesehen!

    Selbst wenn man als Windows Nutzer tatsächlich mal was von Linux hört und einen eventuellen Umstieg ins Auge fasst, dann bekommt man bei Nachfragen in eher windowslastigen Foren fast grundsätzlich die Horrorstorys vom Frickelsystem erzählt, in das man wahnsinnig viel Gehirnschmalz und ganz viele Terminaleingaben investieren muss, bevor man damit arbeiten kann.

    Dabei ist die Installation und Einrichtung einer heutigen Distribution nicht schwieriger oder umfangreicher als die Neuinstallation eines Windows. Im Gegenteil, ich finde das bei den meisten Distributionen sogar deutlich besser gelöst als bei einer Windows Neuinstallation mit ihrem mehrstufigen OOBE Prozess. Ich hab auch, nach Sichtung von etlichen Distris, bisher keine Distri gefunden, die nicht mindestens meine grundlegenden Anforderungen sofort und ohne Eingaben im Terminal hätte erfüllen können.

    Jede Windows Neuinstallation erfordert mindestens den gleichen Einrichtungsaufwand, wie ihn auch eine Linuxinstallation nach sich zieht. Denn auch bei Windows muss man sich hinterher seine Wege suchen und es sich an seine Bedürfnisse anpassen.

    Aber mal ehrlich, die Linuxforen bestätigen auch noch bei jeder noch so banalen Fragestellung, dass sie eigentlich keine unerfahrenen Umsteiger sehen wollen. Denn der geneigte aber unerfahrene Fragesteller wird zuallererst mal genötigt, ein Terminal zu öffnen, für ihn nicht nachvollziehbare Befehle einzutippen und deren Ausgaben dann in irgendwelche Codeboxen des Foreneditors zu kopieren. Wenn man sich die nerdige Exklusivität eines Frickelsystems bewahren will, geht man halt genau so vor.

    Die Distributoren von Linux haben längst erkannt, dass man auf diese Weise nur wenige zum Umstieg bewegen kann. Nur in den Foren kommt das nicht an, sondern es wird sich weiter die nerdige Exklusivität bewahrt, indem immer reflexhaft "Terminal" kommt, wenn ein Neuling auch nur die banalste Frage stellt.

    Gruss Alex

  • Ist Linux eigentlich sehr Präsentativ? Also nicht nur einzelne Kanäle die Linux Vorstellen, reicht ja nicht. Wie ist Werbung auf Youtube oder sonst wo. Bevor ich mich mit Linux beschäftige, hatte ich absolut von Linux gesehen nur irgendwas am rande mal gehört. Aber Linux verkauft sich nicht gut genug finde ich, somit wird es ja immer ein Nischen Dasein tristen, zumindest auf dem Desktop. oder sehe ich das Falsch

    Mein Eigenes Projekt Archiv-Wiki

    • Ein persönliches Markdown-Wiki für den Desktop — Notizen, Setups und Checklisten, 100 % lokal. Keine Cloud-Pflicht, keine Telemetrie, kein Account nötig.
    • Komplett Open Source
  • Terminal lässt sich Prima mit KI wie zB. Perplexity kombinieren, zumindest wenn man Grundlegende Kenntnisse hat und sich ein bisschen vom absoluten Anfänger sein wegbewegt.

    und deren Ausgaben dann in irgendwelche Codeboxen des Foreneditors zu kopieren.

    Der Text ist in forum.linuxguids auch ohne Codebox noch gut lesbar, außer auf dem Smartphone vielleicht.

    So ist der Text von inxi -Fzxi auf ubuntuusers.de formatiert wenn man den dortigen Codeblock nicht setzt. Da kommt bei den Helfern Stimmung auf.

    Display Spoiler

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