Zorin OS Taskleiste und Fenster bearbeiten

  • Hallo,

    ich hoffe, ich bin für dieses anliegen im richtigen Thread, falls nicht kann es verschoben werden oder man schickt mir eine entsprechende Benachrichtigung und ich mache ihn selber neu auf:

    wie im Titel beschrieben nutze ich Zorin OS (18). Aber mein Anliegen betrifft auch Linux Mint und andere Distros die das gleiche oder ein ähnliches Layout haben. Ich möchte dieses nämlich anpassen.

    1. Suchleiste in die Taskleiste platzieren. Dies kam bei Windows ja erst bei 10 richtig auf und obwohl ich es anfangs etwas befremdlich fand, habe ich mich schnell an den "Komfort" gewöhnt....auch wenn mir lediglich ein Klick erspart wurde. Sofern dies auch unter Linux machbar (anpassbar) ist, würde ich das gerne so machen.
    2. Zuletzt verwendete und/oder häufig verwendete Programme mit Klick auf besagte Suchleiste anzeigen lassen: Hier bin ich mir nicht mehr sicher, wie das bei den Vor-Win 10 versionen gewesen ist, aber ich schätze es sehr, dass Windows sich meine zuletzt verwendeten, bzw. am häufigsten Verwendeten Programme merkt und direkt beim Klick auf die Suchleiste anzeigt (meine güte, was bin ich faul geworden :) :P ) Ich weiß nicht, ob Linux dies ab Werk auch drauf hat, falls ja, wollte ich es dennoch erwähnt lassen. Man kann diese Aussage dann ja gerne bestätigen.
    3. Die Schaltflächen "Bestätigen/Öffnen" und "abbrechen/schließen" in den (aktions)fenstern vertauschen. Bis jetzt war ich immer nur mit Windows unterwegs und habe auf Playstation (und Nintendo) gespielt und dort haben diese Schaltflächen einfach ihre "Ordnung", aber bei der PS4 haben die einfach mal eben die Position der Schaltflächen vertauscht und das "Nein/Abbrechen" wird standardmäßig markiert, aber die Vertauschung der Position irritiert mich jedesmal und bei Linux ist das genauso. Wie kann ich die Schaltflächen also vertauschen.....sofern möglich?
    4. Und das ist jetzt sowas Linux allgemeines (denke ich), nämlich die Eingabe des Passwortes. Da ich es nicht anders kenne, stelle ich Vergleiche mit Windows (10) an. Spätestens mit Windows 7 (oder 10) gab es die Einführung der Nutzerkontensteuerung, wodurch man vor dem Start eines Programms mit einem Klick aufgefordert wurde, den Start zu bestätigen, um Sicherzugehen, dass der PC nicht gehackt wurde (so das, was ich lesen konnte). Diese Steuerung ist allerdings eine Option, also Freiwillig. Bei Linux hingegen MUSS immer ein Passwort eingetragen werden. Ich habe ja schon gelesen, dass bei Linux mehr Wert auf Sicherheit gelegt wird im Vergleich zu Windows...allerdings wird mir, dem Nutzer, damit auch ein Stück Freiheit genommen. Und daher mal gefragt: Kann ich Linux so konfigurieren, dass Anstatt eines Passwortes auch ein einfacher Klick genügt? Denn, wenn wir schon beim Thema Sicherheit sind: Wenn der PC mal opfer eines Trojaners/Keyloggers ist, bringt einem dieses Sichere Passwort ja auch nichts mehr, zumindest reime ich mir das so zusammen.


    Ich denke, das waren soweit alle Punkte. Sollten noch informationen fehlen, werde ich diese selbstverständlich nachreichen.

  • Moin!

    Zu den Punkten 1 - 3 kann ich Dir nicht direkt helfen, weil ich es noch nie probiert habe. Aber: ZorinOS verwendet Gnome (folge dem Wiki-Link) als Desktop und modifiziert den. Insofern wäre das ein Thema. Bevor Du in Config-Dateien suchst, versuche mal das Programm „Gnome Tweaks“. Ich vermute, dass das bei Zorin auch installierbar ist, kann es gerade nicht kontrollieren.
    Nachträgliche Ergänzung: Mint verwendet in der Regel den Cinnamon-Desktop. Da kann das anders laufen. Grundsätzlich gibt es verschiedene Desktop-Environments, zu jedem gibt es Vor- und Nachteile und unterschiedliche Meinungen. Wenn Du Zorin hast, schaue nicht nach anderen, sondern nach Gnome.

    Zu Punkt 4:
    Die Nutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC) kam schon mit Vista und war anfangs sehr nervig, bevor der Schieberegler und andere Veränderungen eingeführt wurden. Du kannst generell die meisten Distributionen so konfigurieren, dass Du ohne User-Passwort auskommst. Das, was Du aber meinst, ist das „root“-Passwort, also das des Admins. Das ist ein elementarer Schutzmechanismus, nicht nur vor bösen Mädels und Jungs, sondern vor Dir selbst. Wenn das System erstmal konfiguriert ist (und Du nicht ständig umbaust), wird die Nutzung auch weniger. Ich schubse Dich zunächst mal auf den Wiki-Artikel zu „sudo“, wo mehr erklärt ist. Falls Du dann beim Vorhaben bleiben willst, schreibe noch mal.

    Viele Grüße!
    Thorsten

    Meine Geräte:

    🧪 Lab → Lenovo T14s Gen 1 | i5-10310U | 16 GB RAM | 512 GB SSD | Distributionen nach Lust und Laune - primär Manjaro

    💻 Produktiv → Lenovo T450s | i5-5200U | 8 GB RAM | 256 GB SSD (root- u. home-Partition verschlüsselt) | Manjaro Xfce Testing

    🖥️ Produktiv → c‘t-Bastelbogen ‘18 | i5-9600K | GTX 1060 6 GB | 32 GB RAM | derzeit 4TB-USB-SSD | Manjaro i3 & Xfce

  • Bevor Du in Config-Dateien suchst, versuche mal das Programm „Gnome Tweaks“

    Unter Zorin wird in der Softwareverwaltung alles in Deutsch übersetzt, das einzige programm was dazu passt (und mir angezeigt wird) ist "Gnome Optimierungen"(ich weiß, dass dies die entsprechende übersetzung zu "Tweaks" ist, allerdings hätte es sich dabei auch im zwei verschiedene Programme handeln können), wenn ich es aber installieren will, zeigt er mir eine Fehlermeldung an:

    Quote

    Error while installing package: »installiertes post-installation-Skript des Paketes linux-headers-7.0.0-28-generic«-Unterprozess gab den Fehlerwert 11 zurück

    Die Nutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC) kam schon mit Vista

    Das kann sein. Ich habe Vista nur ganz kurz genutzt, bzw. mal jemandem über die Schulter geschaut, ist ewig her.


    Zu Punkt 4: Ok, ich habs verstanden, ohne passwort geht gar nichts. Dann frage ich mich aber aus technischer Neugier, wie man sich gegen die erwähnten Gefahren eines Trojaners/Keyloggers schützt....SOLLTE es denn mal soweit kommen.

    Aber kann man es denn so, wie im Terminal machen, dass bei erstmaliger Eingabe 15 minuten lang kein Passwort mehr einzugeben ist? Oder geht das nur ausschließlich über das Terminal?

  • Also, Gamerz du brauchst einen Crashkurs.. :D

    Unter Linux kommt Software in der Regel aus kuratierten Repositories, die die Distro selbst anbietet. Die sind sicher. Wenn du dir einen Virus einfangen solltest, was unter Linux recht unwahrscheinlich ist, bist du quasi selbst schuld. Das Passwort ist enorm wichtig. Dieses auszuhebeln bedeutet, dass ohne deine Kontrolle einfach so Skripte jeglicher Art ausgeführt werden können. Dadurch ist die Gefahr sehr hoch, dass du dein OS kaputtmachst. Gewöhne dich an die Eingabe des Passworts. Du brauchst das nur zum Installieren von Programmen und um Updates zu machen oder Wartungen durchzuführen. Ein normaler Nutzer sollte nicht allzuoft nach der Einrichtung des Systems damit zutun haben.

    Auf Linux seit 2003 | Python-Jünger| Meine Website
    Meine Projekte:

    GuideOS Logo PiGro-Aid Logo

    Wir reden ja hier über Computer, das sind Arbeitsgeräte und keine Religion.
    – Nur weil jemand sein Gesicht in eine Kamera hält, hat er noch lange keine Ahnung von Linux!


    dbd.png?raw=true Don't Break Debian

  • wodurch man vor dem Start eines Programms mit einem Klick aufgefordert wurde, den Start zu bestätigen, um Sicherzugehen, dass der PC nicht gehackt wurd

    Das kenne ich nicht, weder von Windows noch von Linux, ich kenne einzig die Funktion, die Actionschnitzel beschreibt, wenn ein Programm installiert werden soll, dann muss das Passwort eingegeben werden.
    Auf Windows gab und gibt das aber nur, wenn man selbst kein Administrator ist. Da es auf Windows erforderlich ist ein zweites Konto anzulegen, wird das nach meiner Erfahrung, im privaten Bereich, eher wenig genutzt.

    L.G. Markus

    PC: Ryzen7 5800x, RTX 4070, Win11 Pro 23H2 / Linux Mint 22
    NB: Lenovo Legion 5 Pro Serie 7, Windows 11 Home / Ubuntu

  • Ach und was Punkt 1 betrifft:
    Du hast doch eine Suchleiste.

    resized-0f0d20401-11104ad5632029cbfbed85420.png

    Mit dem Cinnamenu kannst du auch eine Websuche konfigurieren.

    Applets : Cinnamenu
    A flexible menu with grid or list layout options, file browser and emoji search.
    cinnamon-spices.linuxmint.com

    Einige holen sich auch das alte Cinnamon-Menü zurück, weil das besser war.

    Applets : Classic Menu
    The classic Cinnamon menu for cinnamon 6.6 and later
    cinnamon-spices.linuxmint.com

    Unter Punkt 3 kann ich mir leider gar nichts vorstellen. Solche Dialogfelder kommen eigentlich nur, wenn man einen laufenden Prozess abbrechen will.

    Was man bei dir gut sieht, wie übrigens bei vielen, ist, dass sie erwarten, dass Linux genau so sein soll wie Windows. Das musst du ablegen und dir einen neuen Workflow zulegen, sonst wird das nix.

    Auf Linux seit 2003 | Python-Jünger| Meine Website
    Meine Projekte:

    GuideOS Logo PiGro-Aid Logo

    Wir reden ja hier über Computer, das sind Arbeitsgeräte und keine Religion.
    – Nur weil jemand sein Gesicht in eine Kamera hält, hat er noch lange keine Ahnung von Linux!


    dbd.png?raw=true Don't Break Debian

  • Unter Zorin wird in der Softwareverwaltung alles in Deutsch übersetzt, das einzige programm was dazu passt (und mir angezeigt wird) ist "Gnome Optimierungen"(…) wenn ich es aber installieren will, zeigt er mir eine Fehlermeldung an:

    Die Software passt: https://wiki.ubuntuusers.de/GNOME_Tweaks/

    Was den Fehler betrifft, muss vielleicht jemand mit tieferen Ubuntu-Kenntnissen helfen. Dein System ist aktuell?

    Viele Grüße!
    Thorsten

    Meine Geräte:

    🧪 Lab → Lenovo T14s Gen 1 | i5-10310U | 16 GB RAM | 512 GB SSD | Distributionen nach Lust und Laune - primär Manjaro

    💻 Produktiv → Lenovo T450s | i5-5200U | 8 GB RAM | 256 GB SSD (root- u. home-Partition verschlüsselt) | Manjaro Xfce Testing

    🖥️ Produktiv → c‘t-Bastelbogen ‘18 | i5-9600K | GTX 1060 6 GB | 32 GB RAM | derzeit 4TB-USB-SSD | Manjaro i3 & Xfce

    1. Suchleiste in die Taskleiste platzieren. Dies kam bei Windows ja erst bei 10 richtig auf und obwohl ich es anfangs etwas befremdlich fand, habe ich mich schnell an den "Komfort" gewöhnt....auch wenn mir lediglich ein Klick erspart wurde. Sofern dies auch unter Linux machbar (anpassbar) ist, würde ich das gerne so machen.

    Die Taskleiste von ZorinOS hat keine Option für ein Suchfeld und ich kenne auch keine andere GNOME-Shell Erweiterung dafür. Das Suchfeld ist aber im Zorin-Menü enthalten (wie auch im Mint-Menü, siehe Beitrag #6). Statt Klicken, kannst du aber immer die Windows-Taste drücken und dann ohne weiteren Mausklick den Suchbegriff eingeben. Nach Drücken der Return-Taste startet die Suche.

    1. Die Schaltflächen "Bestätigen/Öffnen" und "abbrechen/schließen" in den (aktions)fenstern vertauschen. Bis jetzt war ich immer nur mit Windows unterwegs und habe auf Playstation (und Nintendo) gespielt und dort haben diese Schaltflächen einfach ihre "Ordnung", aber bei der PS4 haben die einfach mal eben die Position der Schaltflächen vertauscht und das "Nein/Abbrechen" wird standardmäßig markiert, aber die Vertauschung der Position irritiert mich jedesmal und bei Linux ist das genauso. Wie kann ich die Schaltflächen also vertauschen.....sofern möglich?

    Das war früher tatsächlich mit Programmen möglich, die die GTk3-Bibliothek nutzten. Dazu konnte man eine Datei ~/.config/gtk-3.0/settings.ini mit folgendem Inhalt anlegen:

    Code
    [Settings]
    gtk-alternative-button-order = 1

    Moderne GNOME-Anwendungen verwenden aber in der Regel die Gtk4-Bibliothek, die sowie so mit alten Konventionen bricht, so dass diese Einstellung keinen Sinn und Effekt mehr hat.

    1. Zuletzt verwendete und/oder häufig verwendete Programme mit Klick auf besagte Suchleiste anzeigen lassen: Hier bin ich mir nicht mehr sicher, wie das bei den Vor-Win 10 versionen gewesen ist, aber ich schätze es sehr, dass Windows sich meine zuletzt verwendeten, bzw. am häufigsten Verwendeten Programme merkt und direkt beim Klick auf die Suchleiste anzeigt (meine güte, was bin ich faul geworden :) :P ) Ich weiß nicht, ob Linux dies ab Werk auch drauf hat, falls ja, wollte ich es dennoch erwähnt lassen. Man kann diese Aussage dann ja gerne bestätigen.

    Es gibt eine GNOME-Erweiterung ArcMenu (von der das ZorinMenü eine abgespeckte Version ist). Das hat u.a. ein an Windows11 angelehntes Menü-Layout:

    ArcMenu kannst du mit dem (GNOME)-Erweiterungsmanager installieren.

    Zotac ZBox ID91: Zorin OS 18 (GNOME) und NixOS 26.05 (GNOME)
    Geekom Mini IT11: Fedora 44 Silverblue (GNOME)
    Macbook Pro 2015: NixOS 26.05 (GNOME)

  • Ergänzend zu joka63:

    Ich nutze das ArcMenu unter Ubuntu zusammen mit Dash to Panel. Beide Erweiterungen bieten nahezu unbegrenzte Einstellungsmöglichkeiten & sind mMn die mächtigsten Tools, um Gnome anzupassen. (Unter „Info“ lassen sich bei beiden Erweiterungen die Einstellungen exportieren). ArcMenu bringt viele verschiedene Menü-Layouts mit. Jedes davon lässt sich individuell konfigurieren. Je nach Layout kannst du die Suche auch oben oder unten platzieren oder häufig verwendete Programme anzeigen lassen.
    Übrigens musst du nicht extra in das Suchfeld klicken. Ein Klick auf das Suchsymbol in der Taskleiste reicht aus, danach kannst du direkt mit dem Tippen beginnen. Auch das Rechtsklick-Kontextmenü lässt sich frei anpassen, zum Beispiel Farbe, Form, Transparenz und vieles mehr. Das Suchsymbol in der Taskleiste mit oder ohne Text, etc. lässt sich ebenfalls über ArcMenu konfigurieren.


  • Schöner Desktop, Pinin . 🙂

    Viele Grüße!
    Thorsten

    Meine Geräte:

    🧪 Lab → Lenovo T14s Gen 1 | i5-10310U | 16 GB RAM | 512 GB SSD | Distributionen nach Lust und Laune - primär Manjaro

    💻 Produktiv → Lenovo T450s | i5-5200U | 8 GB RAM | 256 GB SSD (root- u. home-Partition verschlüsselt) | Manjaro Xfce Testing

    🖥️ Produktiv → c‘t-Bastelbogen ‘18 | i5-9600K | GTX 1060 6 GB | 32 GB RAM | derzeit 4TB-USB-SSD | Manjaro i3 & Xfce

  • Ach und was Punkt 1 betrifft:
    Du hast doch eine Suchleiste.

    Das ist richtig, die habe ich....und wie ich schrieb, wollte ich sie in die Taskleiste Integrieren.

    Unter Punkt 3 kann ich mir leider gar nichts vorstellen. Solche Dialogfelder kommen eigentlich nur, wenn man einen laufenden Prozess abbrechen will.

    Heißt das, du weißt nicht, wovon ich rede....oder du hast keine Vorstellung davon, was ich haben will?

    Was man bei dir gut sieht, wie übrigens bei vielen, ist, dass sie erwarten, dass Linux genau so sein soll wie Windows. Das musst du ablegen und dir einen neuen Workflow zulegen, sonst wird das nix.

    Na, das widerspricht aber dem, was ich schon von einigen Verfechtern von Linux im Netz gelesen habe: "Größte individualisierung und Anpassbarkeit überhaupt.....sogar noch mehr, als unter Windows", also was Spricht dagegen, sich ein Linux zurecht zu konfigurieren, was zumindest von der Optik her Windows sehr ähnlich sieht?

    Was den Fehler betrifft, muss vielleicht jemand mit tieferen Ubuntu-Kenntnissen helfen. Dein System ist aktuell?

    Jetzt startet es. Ich glaube, es war lediglich ein Neustart nötig. Mir wurde aber keine entsprechende Meldung angezeigt. Also, dass dies nötig ist.

    Es gibt eine GNOME-Erweiterung ArcMenu (von der das ZorinMenü eine abgespeckte Version ist). Das hat u.a. ein an Windows11 angelehntes Menü-Layout:

    ArcMenu kannst du mit dem (GNOME)-Erweiterungsmanager installieren.

    Ah, jawoll. Direkt mal installiert. Diese art Optik gefällt mir....auch weil sie an das gewohnte Win10 rankommt.

    Übrigens musst du nicht extra in das Suchfeld klicken. Ein Klick auf das Suchsymbol in der Taskleiste reicht aus, danach kannst du direkt mit dem Tippen beginnen.

    Naja, genauso ist es ja unter Win10 auch ^^. Und ich möchte das auf deinem Bild gerne auch mal ausprobieren mit der in der Taskleiste integrierten Suchleiste. Wie bekomme ich das hin, mit "Dash to Panel"?


    Uff, jetzt habe ich vor lauter Ausprobieren 3 Such-icons erstellt. Eins von Archmenu, dann das Zorin standardlogo und dass "Anwendungen Anzeigen" und alle erfüllen quasi den gleichen Zweck, sehen nur eben anders aus. Ich poste mal ein Bild von. Die "9-punkte-formation" zwischen dem Zorin und Brave icon ist zuerst entstanden...aber ich weiß nicht mehr, was ich da gemacht habe. Und als ich bei meinem ersten Einrichtungsversuch (ich kann die Anwendungsicons sogar verschieben), habe ich versehentlich "Steam" und "Kontakte" in einen Ordner gepackt und nun weiß ich nicht, wie ich die wieder trenne.

  • Das ist richtig, die habe ich....und wie ich schrieb, wollte ich sie in die Taskleiste Integrieren.

    Es ist mir keine Extension bekannt, die so etwas macht. Es gibt Tools wie den Ulauncher, welchen du mit einer Tastenkombination öffnen kannst. Im Endeffekt kannst du dann aber auch gleich das Taskleistenmenü öffnen.

    Heißt das, du weißt nicht, wovon ich rede....oder du hast keine Vorstellung davon, was ich haben will?

    Ja, genau, ich verstehe nicht, was du meinst. :)

    Na, das widerspricht aber dem, was ich schon von einigen Verfechtern von Linux im Netz gelesen habe: "Größte individualisierung und Anpassbarkeit überhaupt.....sogar noch mehr, als unter Windows", also was Spricht dagegen, sich ein Linux zurecht zu konfigurieren, was zumindest von der Optik her Windows sehr ähnlich sieht?

    Du hast eher durch die Quellen, über die du deine Infos beziehst, eine falsche Vorstellung von Linux bekommen. Das kommt schon öfter mal vor. Du kannst dir natürlich ein Windows-11-Theme herunterladen und das Menü in die Mitte der Taskleiste setzen. Untendrunter ist aber immer noch Linux. Du kannst zwar einiges konfigurieren, ich lese aber bei dir heraus, dass du das gesamte Bedienkonzept umschmeißen willst. Da kannst du zwar vieles anpassen, es ist aber nicht so, dass du wild wie bei Lego irgendwas zusammenstecken kannst und das dann reibungslos funktioniert. Es gibt wirklich viele Tools, Applets und Extensions. Linux bleibt aber Linux und du musst dich damit auseinandersetzen, dass es nicht wie Windows funktionieren wird.

    Auf Linux seit 2003 | Python-Jünger| Meine Website
    Meine Projekte:

    GuideOS Logo PiGro-Aid Logo

    Wir reden ja hier über Computer, das sind Arbeitsgeräte und keine Religion.
    – Nur weil jemand sein Gesicht in eine Kamera hält, hat er noch lange keine Ahnung von Linux!


    dbd.png?raw=true Don't Break Debian

  • Ich kenne mich mit Zorin OS nicht aus, aber vereinfacht gesagt ist es eigentlich nur ein Ubuntu 26.04 LTS, aufgepeppt mit ein paar Erweiterungen usw. für Anfänger, die damit Probleme haben, das selbst einzurichten. Dash to Panel wird von Zorin OS gesponsert und ursprünglich auch entwickelt. Daher gehe ich davon aus, dass bei dir Dash to Panel ohnehin serienmäßig installiert ist. Das, was du da siehst, ist kein Suchfeld, sondern ein Symbol mit einer benutzerdefinierten Beschreibung. Das kannst du in den ArcMenu Einstellungen unter Menüknopf konfigurieren. In den Dash-to-Panel-Einstellungen kannst du anschließend den ArcMenu-Button verschieben. Unter Windows ergibt es mMn nach überhaupt keinen Sinn, den Suchbegriff direkt in das Suchfeld der Taskleiste einzugeben, da du ohnehin erst mit der Maus einmal darauf klicken musst (ähnlich wie unter Linux), um das Feld oder Funktion zu aktivieren. Deshalb finde ich auch unter Windows die Darstellung als Symbol besser, weil sie deutlich weniger Platz verschwendet. Davon abgesehen bist du sowieso schneller, wenn du die Suche per Tastenkombination aktivierst, da du die Tastatur dann ohnehin schon verwendest. Du kannst übrigens auch das ArcMenu-Kontextmenü, das sich per Rechtsklick öffnet, anpassen.



  • Für eine sehr schnelle Datei und Ordner-Suche in der Taskleiste kann ich dir fsearch empfehlen. Kannst du direkt an die Taskleiste anheften mit den Tool: kdocker -d 5 fsearch im Autostart. sudo apt install kdocker. Ist ähnlich schnell wie Everything unter Windows. Nutze ich selber auch. Für Mint und Zorin das Ubuntu PPA nehmen. Fsearch wurde jetzt verbessert, so das es automatisch eine Änderung feststellt und diese indiziert, dafür muß es aber zumindest im Tray (Taskleiste) laufen. außerdem sollten für fsearch diese Kernellimits erhöht werden:

    echo "fs.fanotify.max_user_marks=294630" | sudo tee /etc/sysctl.d/99-fsearch-fanotify.conf && sudo sysctl --systemecho "fs.inotify.max_user_watches=294630" | sudo tee /etc/sysctl.d/99-fsearch-inotify.conf && sudo sysctl --system

    Info: https://linuxnews.de/fsearch-mit-ec…emueberwachung/

    Wegen der Admin Passwort Entsperrung, unter Ubuntu bleibt der sudo Befehl für 15min entsperrt. Solange mußt du das Admin Passwort nicht neu eingeben. Diese Zeit kann verändert werden, Würde ich aus Sicherheitsgründen aber nicht machen. Wenn auch andere Leute zugriff auf deine Gerät haben würde ich es eher auf 5min runter setzen.

  • Untendrunter ist aber immer noch Linux. Du kannst zwar einiges konfigurieren, ich lese aber bei dir heraus, dass du das gesamte Bedienkonzept umschmeißen willst.

    Das war auch mein erstes Vorhaben....also lediglich den Windows unterbau gegen Linux auszutauschen und als Oberfläche Windows oder einen Windows-ähnlichen Look beizubehalten, weil praktisch dran gewöhnt und optisch ansprechender als Linux Mint. Linux soll dann sein Ding machen, während ich bei der Optischen Bedienung ein Windows(-ähnliches) gefühl habe.

    Nein, ich möchte die Bedienung nicht "umschmeißen". Ich möchte lediglich einige Felder an stellen "verrücken", an die ich gewohnt bin....und das Problem mit den Klickflächen, die rechts und Links sind, findet sich nicht nur auf Windows. Ich schrieb ja schon, dass die PS4 diesen Optischen bruch ebenfalls hatte. Bei Linux sind "Abbrechen" und "Weiter/fortsetzen/Installieren", oben im Fenster links und rechts. Bei Windows und auf der PS3 (und Nintendo) sind diese Flächen Unten, mit "Ja/Bestätigen" auf der linken Seite und "Nein/Abbrechen" auf der rechten seite und diese Position möchte ich auch bei Linux haben.


    Pinin Danke, ich habe diese 9-punkte-fläche wegbekommen. Das mit dem Suchfeld probiere ich mal hinzukriegen.


    Für eine sehr schnelle Datei und Ordner-Suche in der Taskleiste kann ich dir fsearch empfehlen.

    Ahh, ja! Nutze ich schon 👍️ So wie Everything auf Windows. Allerdings muss ich meine Datenträger wohl immer manuell von Fsearch scannen lassen. Das funktioniert nicht so automatisch, wie unter Windows und es dauert auch länger, bis die Datenbank erstellt/aktualisiert wurde.


    Wenn auch andere Leute zugriff auf deine Gerät haben würde ich es eher auf 5min runter setzen.

    Nein, ich bin der einzige.

  • Das war auch mein erstes Vorhaben....also lediglich den Windows unterbau gegen Linux auszutauschen und als Oberfläche Windows oder einen Windows-ähnlichen Look beizubehalten, weil praktisch dran gewöhnt und optisch ansprechender als Linux Mint. Linux soll dann sein Ding machen, während ich bei der Optischen Bedienung ein Windows(-ähnliches) gefühl habe.

    Nein, ich möchte die Bedienung nicht "umschmeißen". Ich möchte lediglich einige Felder an stellen "verrücken", an die ich gewohnt bin....und das Problem mit den Klickflächen, die rechts und Links sind, findet sich nicht nur auf Windows. Ich schrieb ja schon, dass die PS4 diesen Optischen bruch ebenfalls hatte. Bei Linux sind "Abbrechen" und "Weiter/fortsetzen/Installieren", oben im Fenster links und rechts. Bei Windows und auf der PS3 (und Nintendo) sind diese Flächen Unten, mit "Ja/Bestätigen" auf der linken Seite und "Nein/Abbrechen" auf der rechten seite und diese Position möchte ich auch bei Linux haben.

    Du kannst dir bei den Themes einen Windows-10-ähnlichen Look herunterladen. Wo in einem Fenster ein Button gezeichnet wird, wirst du aber nicht ändern können, das obliegt der Design-Philosophie, der Desktopoberfläche oder dem Entwickler eines Programms. Solche Dinge sind hardcoded, also festgelegt. So etwas ist mit "großer" Konfigurierbarkeit nicht gemeint.

    Auf Linux seit 2003 | Python-Jünger| Meine Website
    Meine Projekte:

    GuideOS Logo PiGro-Aid Logo

    Wir reden ja hier über Computer, das sind Arbeitsgeräte und keine Religion.
    – Nur weil jemand sein Gesicht in eine Kamera hält, hat er noch lange keine Ahnung von Linux!


    dbd.png?raw=true Don't Break Debian

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!