openSUSE – Projekt sucht neue Sponsoren für Infrastruktur & Community-Arbeit

  • Moin Moin!

    Quicky-News:

    openSUSE hat einen Aufruf gestartet, um zusätzliche Unternehmenspartner zu gewinnen. Ziel ist es, die Finanzierung von Infrastruktur und Community-Arbeit langfristig zu sichern und den Kreis der Förderer zu erweitern.

    Zu den wichtigsten Förderern zählen bereits SUSE, AMD und Fastly. Nun möchte das Projekt weitere Unternehmen gewinnen – in den Stufen Platin, Gold und Silber. Sponsoring kann in Form von Geld, Hardware oder Dienstleistungenerfolgen.

    Das openSUSE-Projekt argumentiert, dass eine Partnerschaft das gesamte Ökosystem stärkt: Der Open Build Service (OBS) und openQA werden von vielen Linux-Distributionen genutzt. Hardware-Hersteller profitieren von besserer Treiber-Qualität und früherem Test neuer Plattformen – auch für alternative Prozessorarchitekturen.

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    Mehr Infos auf Deutsch:

    openSUSE sucht neue Sponsoren - fosstopia
    Technik-Blog für Linux, Unix, Open Source, Cloud Computing, Nachhaltigkeit und Co.
    fosstopia.de

    mfg: evilware666

    Mein System: Ubuntu 26.4 als Entwicklungsumgebung auf einem Lenovo Yoga Pro 7 14ASP9 mit einem AMD Ryzen™ AI 9 365 w/ Radeon™ 880M × 20 einer 1,0 TB SSD und 32,0 GB Arbeitsspeicher

    Projekt: GuideOS auf einem Macbook Pro 2011 mit 8GB Arbeitsspeicher und 500 GB SSD

    Nicht ärgern, nur wundern. :):thumbup:
    Ich denke, also bin ich und einige sind trotzdem. ;)
    Clint Eastwood: Zu viele Idioten, zu wenig Kugeln.👍🏻😎
    sudo apt autoremove --purge windows* :P
    sudo apt autoremove --purge osx* :P

    Kein Backup, kein Mitleid. ^^

  • Sich breiter aufzustellen ist sicherlich eine gute Idee. Niemand weiß ob sich nicht z.B SUSE in ein paar Jahren umentscheiden könnte und das Projekt fallen lassen könnte, und dann braucht es auch Alternativen um zu überleben. Ich mag openSUSE persönlich sehr, Tumbleweed ist für mich einfach das bessere Arch und ich mag dass man nicht wie fast jeder auf Debian oder Arch basiert. Aber ein wenig frischer Wind und mehr Fokus auf die Hauptdistro Tumbleweed würde dem Projekt nicht schaden...

  • Richtig, nur ich denke OpenSuse wird es auch damit in Zukunft schwer haben sich gegen Debian,Buntu und Arch Derivate durchzusetzen.

    Sich breiter aufzustellen hilft da.

    Das denke ich persönlich auch. Alle drei haben eine große Nutzerschaft durch die vielen anderen Distros die auf ihnen aufbauen. Das hat openSUSE praktisch gar nicht. Und ehrlich gesagt hat openSUSE ein Problem damit einen wirklichen Grund zu bieten warum man nicht zu einer anderen Distro greifen sollte. Vor allem bei Tumbleweed vs Arch (Für Leap sehe ich ehrlich gesagt keine Gründe das zu nutzen, da wird wohl jeder mit einem Ubuntu LTS oder Debian besser fahren). Ich könnte mir z.B einen modernen Yast Nachfolger vorstellen.

  • Alles klar, BAUEN WIR UNSER EIGENES YAST!!!💪🏻….Nein , das war ein Scherz, alles ganz ruhig bleiben….. flitz…😂😂😂

    Mein System: Ubuntu 26.4 als Entwicklungsumgebung auf einem Lenovo Yoga Pro 7 14ASP9 mit einem AMD Ryzen™ AI 9 365 w/ Radeon™ 880M × 20 einer 1,0 TB SSD und 32,0 GB Arbeitsspeicher

    Projekt: GuideOS auf einem Macbook Pro 2011 mit 8GB Arbeitsspeicher und 500 GB SSD

    Nicht ärgern, nur wundern. :):thumbup:
    Ich denke, also bin ich und einige sind trotzdem. ;)
    Clint Eastwood: Zu viele Idioten, zu wenig Kugeln.👍🏻😎
    sudo apt autoremove --purge windows* :P
    sudo apt autoremove --purge osx* :P

    Kein Backup, kein Mitleid. ^^

  • Der YaST-Nachfolger heißt Myrlyn, für die Installation in openSUSE Leap 16 kommt außerdem Agama als neuer Installer zum Einsatz.

    Ich verstehe nicht, warum Tumbleweed da hinterherhinkt. Warum nutzt TW noch den YaST-Installer und hat neben Myrlyn auch noch YaST mit dabei? Warum wird in TW weiterhin die X11- und die IceWM-Session zusätzlich zu Wayland installiert? Warum schneiden sie die alten Zöpfe eher in Leap ab und lassen in TW alles parallel laufen? Warum gibt es generell den Plasma-Login-Manager noch nicht in den Repositiories? Warum muss ich hier auf Benutzer-Repos aus OBS zurückgreifen?

    Fragen über Fragen ... :/

  • Schwierig, ich denke teilweise hängt das auch von dem Monolithen SLE ab.
    Welche lange Zeit die technische Konzeption bestimmt hat, auch wenn sich TW versucht hat abzunabeln.

    Ich hoffe auch wegen meiner allerersten Anfänge das TW erhalten bleibt aber um ehrlich zu sein glauben tue ich das nicht, dafür sind Debian,Ubuntu und vor allen Dingen das gehypte Arch mit all ihren Derivativen zu stark im Trend.


    Genauso wie Fedora und Derivate zu kämpfen haben werden allerdings wegen RH und Serverhintergrund es leichter haben werden.


    Die Zeit wird es zeigen.

  • Ich verstehe nicht, warum Tumbleweed da hinterherhinkt. Warum nutzt TW noch den YaST-Installer und hat neben Myrlyn auch noch YaST mit dabei? Warum wird in TW weiterhin die X11- und die IceWM-Session zusätzlich zu Wayland installiert? Warum schneiden sie die alten Zöpfe eher in Leap ab und lassen in TW alles parallel laufen? Warum gibt es generell den Plasma-Login-Manager noch nicht in den Repositiories? Warum muss ich hier auf Benutzer-Repos aus OBS zurückgreifen?

    Fragen über Fragen ... :/

    @DenalB Und außerdem ist sogar Arch inzwischen problemloser zu installieren. Von *buntu, Debian und Fedora ganz zu schweigen.

  • Ganz ehrlich, Myrlyn sieht aus wie Yast, funktioniert wie Yast, nur funktioniert es nicht so zuverlässig wie Yast. Ich sehe wenig Gründe Myryln zu nutzen, und auch der Agama Installer wirkt für mich unfertig. Ich rede da bei beiden aus Erfahrung als doch recht aktiver Tumbleweed Nutzer.

  • /su Fedora hat hald den Vorteil dass sie ein recht einzigartiges Release Modell haben und die meisten RPMs dafür ausgelegt sind. Ich habe unter openSUSE öfter das Problem dass RPMs nicht laufen weil die Entwickler nur für Fedora bauen. Beispielsweise Proton VPN hatte ich letzte Woche, Mullvads Fedora Paket funktioniert, das von Proton nicht, ja, openSUSE hat eins im Repo, das ist aber schon ziemlich alt. So bleibt wieder nur das Flathub, wovon ich eigentlich auch nicht der größte Freund bin. Und so spielt man immer wieder mit dem Gedanken auf Arch oder Fedora zu wechseln... Weil da haben wir wieder das Problem, Rolling Release ist kein Alleinstellungsmerkmal, Stabil ist Arch mittlerweile auch so ziemlich, Fedora sowieso und Snapshots kann man auch auf anderen Distros einrichten. Und dann bleibt nicht mehr viel was openSUSE besonders macht. Das OBS ist ja leicht durch AUR zu ersetzen.

  • Wenn wer einem Anfänger Arch anstelle von openSUSE empfiehlt, dann weiß ich leider nicht was ich sagen soll.

    Noch dazu sieht man ja wo dieser Arch Hype hinführt wenn alle mit AUR runhantieren und nicht wissen was sie tun, ich möchte nicht wissen wie viel infizierte Arch Systeme da draußen unterwegs sind.

    Aber diese vergleiche sind sowieso sinnlos.

    Suse will keine Konkurrenz zu Debian sein, evtl Ubuntu denn Suse ist eine Endanwender Distribution so wie Ubuntu, Debian hingegen ist eine Server Distribution.

    Arch ist für die meisten nichts vom beiden, wenn einer Arch auf Server oder Desktop PCs in einem Produktiv System einsetzt, dann sollte dieser Admin ganz genau wissen was er da tut.

  • Debian hingegen ist eine Server Distribution.

    Offtopic

    Keine Ahnung wo du das aufgeschnappt hast, da muss ich dich leider Berichtigen:

    Erzähl das mal den Entwicklern von Ubuntu oder den vielen Nutzern, die Debian (Stable, Testing oder Sid) täglich einsetzen. Debian ist keine reine Server-Distro, sondern schlicht und modular:

    Es wird genau zu dem, was du daraus machst.

  • Es wird genau zu dem, was du daraus machst.

    Und meistens wird daraus eine eigen Distribution die Debian als Unterbau hat aber kein reines Debian mehr ist. Es reicht ja schon wenn du das Repository von free auf non Free stellst.

    Quote

    contrib, non-free und non-free-firmware werden unter anderem durch Bereitstellung der für main üblichen Infrastruktur unterstützt, sind jedoch nicht offiziell Bestandteile von Debian, sondern vervollständigen es lediglich.

    Quelle: Wikipedia/Debian

    Dass kann jetzt jeder interpretieren wie er will, für mich ist ein reines Debian eine Server Distribution, für den Desktop passen sich alle Debian an wie sie wollen und machen meistens eine Distribution daraus.

    Siehe z.B. hier

    Debian Pure Blends

    Und dass ist dann kein Original Debian mehr sondern ein auf Spezielle Bedürfnisse angepasstes Debian.

  • Wenn wer einem Anfänger Arch anstelle von openSUSE empfiehlt, dann weiß ich leider nicht was ich sagen soll.

    Ich würde auch openSUSE keinem Anfänger empfehlen. Alleine das gute alte Druckerproblem sorgt schon dafür. Und wenn ich an Yast bzw. den Yast Installer denke würde ich auch sagen dass das nix für Anfänger ist. Nvidia Treiber müssen ebenfalls manuell installiert werden und und und. Ich würde sogar so weit gehen und sagen dass kein Rolling Release für Anfänger zu empfehlen ist. Auch wenn diese heute sehr stabil sind, man kann es nie garantieren und es kann einfach zu viel schief gehen und es ändert sich auch zu viel dass ich das persönlich für Anfänger empfehlen würde.

  • Moin


    Nee faxxy Debian als reine Server Distribution abzutun, das ist doch nicht dein Ernst oder ? 😉.
    Dann fahre ich seid meinem Linux Beginn einen Server mit DE ? 😙


    Für mich ist Debian die „Mutter“ aller Distributionen und ohne könnte ich nicht.
    Klar auch andere von dir genannte Sachen laufen mit Debian aber ohne feste Deb Installation ist nichts.

    Rookies würde ich weder zu Suse noch zu Debian und erst gar nicht zu Arch raten aber wer hört schon darauf.
    Lass jeden sein System schreddern wie er will, irgendwann folgt der logische Schritt ich will ein Arbeitssystem und kein Probier System für Ahnungslose. 😃


    Aber hier geht es um Suse und das wird mit der Zeit, so denke ich keinen Fortbestand haben, dafür ist die Umsetzung zu langatmig aber wie immer meine Persönliche Ansicht.

    Jeder soll mit seinen Sachen glücklich werden. ✌️✍️


    cu

  • Aber hier geht es um Suse und das wird mit der Zeit, so denke ich keinen Fortbestand haben, dafür ist die Umsetzung zu langatmig aber wie immer meine Persönliche Ansicht.

    Jeder soll mit seinen Sachen glücklich werden. ✌️✍️


    cu

    Ja das sehe ich auch so. Da tut sich zu wenig und auch Myrlyn beispielsweise ist nichts neues, weil es im Grunde immer noch die alte Oberfläche ist wie in Yast auch. Und Agama wie schon vorher gesagt ist noch nicht ganz ausgereift und mir persönlich schon zu simpel. Mir fehlt die Möglichkeit Software manuell auswählen und abwählen zu können, das ist im Yast Installer möglich, aber nicht nötig, und das fand ich immer gut.

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