[Diskussion] Anfänger und Nano

ACHTUNG! Hier gehören nur Themen hinein, die unsere Community betreffen. Also Mitglieder, das Forum als solches, usw. Hier gehören keine Fragen zu Linux oder Hardware hinein.
  • Ich würde gerne mal diskutieren, ob wir Neulingen gleich Nano um die Ohren hauen sollten. Klar, das ist bei eigentlich allen Distributionen installiert, aber der Workflow macht nicht unbedingt Sinn für jemanden, der noch nie textbasiert im Terminal gearbeitet hat.

    Fakt ist aber auch, dass man GUI-Texteditoren ebenfalls mit erhöhten Rechten öffnen kann. Eigentlich hat jede Distribution so ein Tool installiert. Bei Mint ist es xed, manche haben gedit oder Mousepad installiert oder was auch immer.

    Jemand, der bei einem Problem hilft, sollte die betreffende Distribution kennen und wissen, was dort installiert ist. Wir alle wissen ja auf jeden Fall, dass man Konfigurationsdateien nicht mit LibreOffice öffnet. :D

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    Wir reden ja hier über Computer, das sind Arbeitsgeräte und keine Religion.
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    dbd.png?raw=true Don't Break Debian

  • Ich bin ein absoluter Gegner dieser Nanomanie. Wenn ich denn überhaubt mal jemanden helfen konnte, und es um Text-Dateien mit erhöhten Rechten ging, habe ich immer in die gepostete Kommandozeile den jeweiligen Editor statt des nano eingefügt.

    Ich war auch, wie jeder hier, mal Anfänger. Und dieser nano ging gar nicht. Habe mich immer gefragt, welcher Normalo sich sowas antut. Und daran erinnere ich mich, wenn ich Hilfe anbieten kann.

         

  • Dann steig ich mal gleich in diese Diskussion mit ein da ich sie auch mit ausgelöst habe.
    Wäre es dann nicht sinnvoll den „Einsteigern“ ja ich benutze diese Wort schon wieder direkt bei zu bringen uns zu sagen was sie installiert haben.
    Den meisten gelingt es doch mit Nano zu recht zu kommen und ich persönlich sehe kein Hindernis darin den anderen es beizubringen.
    Dann wäre eine Lexika Verknüpfung sinnvoll die zeigt Distribution x hat dieses an Board Distribution y jenes.

    Sorry „same Procedere …. „.

    Dann doch lieber eine Lexika Verknüpfung zu Nano wie zu speichern und zu schließen ist ?


    Aber wie immer mj2p ich werde nicht von dieser Handlungsschiene abweichen dann müsst ihr halt ein bisschen mehr löschen bei meinen Beiträgen. 😀

  • Mit nano kann man halt auch auf der virtuellen Konsole eine zuvor fehlerhaft editierte Datei reparieren, also wenn die GUI nicht mehr startet. Es kommt mir schon länger so vor als würde das in diesem Forum niemand machen und lieber eine Sicherung zurückspielen.

    Nano ist eine absolute Grundlage und keine Raketenwissenschaft. Das einzig schwierige ist das Speichern und beendnen. (Wobei unter Ubuntu Strg +S speichert).

    Ich schreibe aber wenn ich mal nano nenne auch dazu wie man Speichert und beendet.


    Ich war auch, wie jeder hier, mal Anfänger. Und dieser nano ging gar nicht.

    Dann musst du unbedingt mal Vim probieren. :P:P

  • Aber wie immer mj2p ich werde nicht von dieser Handlungsschiene abweichen dann müsst ihr halt ein bisschen mehr löschen bei meinen Beiträgen. 😀

    Nano soll ja nicht auf den Index. ;) Natürlich kann jeder seine Hilfe anbieten, wie ER/SIE es für richtig hält.

    Es geht darum, die Hilfe etwas einfacher zu gestalten. Und die am Anfang meistgenutzen DE's sind nun mal Cinnamon (Xed), XFCE (Mousepad), KDE (Kate und kwrite) und gnome (gedit und bei neueren gnome-text-editor). In der Regel geben neue Mitglieder ihre Distro an...die sieht man ja dann unter seinem Avatar.

         

  • Dann musst du unbedingt mal Vim probieren. :P:P

    Wenn man Neu-Einsteiger vergraulen möchte, ist Vim ideal dafür. ;) Und bei nano kamen auch immer wieder Rückfragen. Wenn man aber wie Kater die Handhabung gleich dazu schreibt, ist ok. Dennoch wäre meine erste Frage als absoluter Neuling, ob man System-Dateien nur so editieren kann. Daher bevorzuge ich den einfacheren Weg. Was soll man im Terminal, wenn man noch nicht mal seine graphischen Programme kennt?

         

  • Meine Allgemeine Erfahrung im Support dazu

    Mit der Maus wird schon mal wo hingeklickt wo der Supporter sagt nicht dahin. plötzlich ist das Fenster futsch, überdeckt - mehr Support.

    Auch im Editor mit Maus ist es zwar scheinbar einfacher zu einer Zeile zu finden wo man hin will, jedoch auch hier ist schnell mal was weggeklickt was nicht gelöscht werden sollte. Oder ein Absatz plötzlich da. Einrückungen stimmen nicht.

    Mit den Tasten ist man scheinbar konzentrierter. Die Fehleranfälligkeit ist um ein vielfaches geringer.

    Hinzu kommt User bewegt sich im Terminal auch schon nur mit Tasta. Warum soll User jetzt zur Maus greifen.

    Nano ist ein wirklich einfacher nutzbarer Editor auf Konsole. Die Tastenkombis sind schnell übermittelt. Bisher habe ich noch nciht erlebt das die nicht jemand ausführen konnte. Und ich habe es u.A. mit DAUs zu tun.


    Anders ist es wenn im Support nicht das Terminal, die Konsole bemüht werden muss. Dann macht es auch keinen Sinn mit Nano zu arbeiten, sondern mit grafischen Tools und Maus schubsen.


    Fazit

    Im Support das Terminal vermeiden wenn es sich vermeiden lässt und mit grafischen Tools arbeiten.

    Wenn Termal, dann Terminal Tools nutzen

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  • Tja, ich bin schon dafür, dass man immer den jeweils installierten Standard Editor empfiehlt.
    Es ist halt aber auch nicht immer jeder Editor auf jeder Distri installierbar.

    Beispiel:
    Debian -> kann man kein xed installieren - wenn dann jemand fragt:
    "Und wie speichere ich jetzt?" muss man halt ins blaue raten.
    ich habe mir mittels Distrobox schon das eine oder andere Tool von verschiedenen Distributionen installiert, damit ich alles besser nachvollziehen kann.

  • Nano soll ja nicht auf den Index. ;) Natürlich kann jeder seine Hilfe anbieten, wie ER/SIE es für richtig hält.

    Es geht darum, die Hilfe etwas einfacher zu gestalten. Und die am Anfang meistgenutzen DE's sind nun mal Cinnamon (Xed), XFCE (Mousepad), KDE (Kate und kwrite) und gnome (gedit und bei neueren gnome-text-editor). In der Regel geben neue Mitglieder ihre Distro an...die sieht man ja dann unter seinem Avatar.

    Für mich bedeutet das einen einheitlichen Kontext anzubieten.

    Sonst musst du bei jeder Problem Verlinkung editierend dazu schreiben, das geht nur mit dem Editor und der Distribution.

    Das bringt mehr Durcheinander als alles andere m.E

  • Ich denke, nano ist auch für Anfänger machbar. Ist ja eigentlich bei sehr vielen Distributionen mit dabei.

  • Ich verwende gern den "micro" Editor, weil der die Standard-Keybindings hat und auch nachträglich noch "sudo" anfordert, wenn man es beim Öffnen vergessen hat. Das finde ich extrem hilfreich, und der ist mit einer Befehlszeile nachinstalliert.

    Insonsten inzwischen "nano" mit der Option :

    --modernbindings

    Oder auch das in die config-datei eintragen oder ein Alias setzen. Ist allerdings erst in der Nano-Version 8.0 möglich. Die ist ab Ubuntu 24.10 enthalten.

  • Interessant das vielfach zuerst an sich gedacht wird, anstatt an den zu helfenden User, welcher sehr oft noch nie mit dem Terminal etc. zu tun hatte.

  • Interessant das vielfach zuerst an sich gedacht wird, anstatt an den zu helfenden User, welcher sehr oft noch nie mit dem Terminal etc. zu tun hatte.

    Seh ich auch so. Es geht nicht darum, dass man nano ja ganz leicht lernen kann und "Ich kann das, also muss das jeder andere auch können", sondern darum, wie wir es für Neulinge einfacher machen können.

    Auf Linux seit 2003 | Python-Jünger|
    Meine Projekte:

    GuideOS Logo PiGro-Aid Logo

    Wir reden ja hier über Computer, das sind Arbeitsgeräte und keine Religion.
    – Nur weil jemand sein Gesicht in eine Kamera hält, hat er noch lange keine Ahnung von Linux!


    dbd.png?raw=true Don't Break Debian

  • Für mich bedeutet das einen einheitlichen Kontext anzubieten.

    Sonst musst du bei jeder Problem Verlinkung editierend dazu schreiben, das geht nur mit dem Editor und der Distribution.

    Das bringt mehr Durcheinander als alles andere m.E

    Die Grundfunktionen der Editoren ist größtenteils gleich. in jeden Menü ist "Datei > speichern/speichern unter" vorhanden, genauso wie "Datei>Beenden". Drei Beispiele:

  • Ich lese hier viel "ich". Dabei geht es um die, die Hilfe brauchen. Und für diese dürfte nano das Richtige zu sein.

    Leicht bedienbar, überall verfügbar und darüber hinaus unverzichtbar für das Erstellen und Editieren von configs. (Damit die Anfänger auch langfristig bei Linux bleiben). Und ja: es gibt genug Alternativen:

    Code
    echo "blubb" > blubb.txt

    kann man alles machen. Hilft aber keinen.

  • Die Grundfunktionen der Editoren ist größtenteils gleich. in jeden Menü ist "Datei > speichern/speichern unter" vorhanden, genauso wie "Datei>Beenden". Drei Beispiele:

    Schön auch wieder wahr aber.

    Geht es einfacher als so, auch ohne die Gefahr sich zu verklicken ?

    Für mich ist das die grösste Gefahr verklickt hat man sich schneller als verschrieben...

    Sondern einfach nur durch Tastaur Nutzung.

    Linux Nano Editor für Anfänger erklärt (10 Beispiele) – HowtoForge

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