Virtuelle Maschine (oder Bottles) mit Windows 10 auf Linux einrichten

  • Da mein Tearing Problem mittlerweile behoben wurde, möchte ich nun die nächste Hürde angehen.

    Ich habe auf dem Youtube Kanal "Linux Guides" das Video gesehen, bei dem Virtual Box auf Linux eingerichtet werden soll, um noch einige Windows-exklusive Programme über Umwege auch auf Linux nutzen zu können.

    Ich bin auch auf Bottles gestoßen, habe aber Schwierigkeiten, damit irgendwas zum laufen zu bekommen. Meine ersten Versuche waren noch alte CD-Roms, aber kein Spiel startete. Vielleicht habe ich aber nur was falsch gemacht. Wenn ich Bottles richtig verstanden habe, erzeugt es eine einzelne VM, aber NUR für das jeweilige Programm. Vielleicht auch im Prinzip, so wie Winboat oder der Heroic Games Launcher, die eine Windows Umgebung unter Linux simulieren und dann am "übersetzen" sind, wenn ich jetzt mal die Fachsprache bedienen darf.

    Ich habe die Schritte für Virtualbox aus dem Video befolgt....bis es zur Konfiguration ging. Wie auch im Video wurde vom Programm eine Fehlermeldung angezeigt, nämlich, dass irgendeine "virtualisierung" deaktiviert wäre. Im Video wurde gesagt, man müsse im BIOS/UEFI nach einem entsprechenden Eintrag gucken, aber ich finde ihn nicht.

    Hier bei 8:22 wird das Problem auch nochmal angesprochen

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    Im entsprechenden "advanced" (Erweitert) Bereich des UEFI habe ich keinen entsprechenden AMD eintrag gefunden.

    Mein Mainboard ist ein Asrock B650M Pro RS, vielleicht hilft das jemandem.

    Es kann nicht daran liegen, dass mein Ryzen 5 7500f keine interne Grafikeinheit hat, oder?. Ich habe vorher mehrere Linux Versionen unter Windows 10 in der VM probiert und alle starteten anstandslos, nur unter Linux kommt diese Fehlermeldung.

  • Ich habe vorher mehrere Linux Versionen unter Windows 10 in der VM probiert und alle starteten anstandslos, nur unter Linux kommt diese Fehlermeldung.

    Geht es um dem selben PC? Wenn ja, dann ist die Virtualisierung eingeschaltet im Bios und brauchst dich nicht darum kümmern.

    Vermutlich startet es nicht, weil im Hintergrund die Virtualisierung mit kvm (Kernel-based Virtual Machine) gestartet ist und diese erst deaktiviert werden muss bevor Virtualbox funktioniert.

    Das Thema wurde schon mehrmals hier besprochen.

    Dieses Future wurde erst seit kurzen im Kernel direkt aktiv geschaltet und nervt, wenn man beide Virtualisierungen nützt.

  • Geht es um dem selben PC? .

    Korrekt.

    Vermutlich startet es nicht, weil im Hintergrund die Virtualisierung mit kvm (Kernel-based Virtual Machine) gestartet ist und diese erst deaktiviert werden muss bevor Virtualbox funktioniert.

    Und wie mache ich das? Leider wird im Video, soweit ich das gesehen habe, nicht darauf eingegangen.

    Dieses Future wurde erst seit kurzen im Kernel direkt aktiv geschaltet und nervt, wenn man beide Virtualisierungen nützt.

    Es werden zwei Virtualisierungen benutzt, also nicht nur die eine für VM?

  • Gamerz

    den KVM hypervisor stoppen falls er läuft. Also öffnen wir das Terminal (STRG+ALT+T) und schreiben:

    Code
    sudo systemctl stop libvirtd

    Dann stoppen wir die 2 Module die den Zugriff auf die AMD-V extension verhindern. Das sieht dann im Terminal so aus:

    Code
    sudo rmmod kvm_amd
    sudo rmmod kvm 

    etzt würde das ganze schonmal funktionieren. Allerdings, sobald wir Linux das nächste mal Runterfahren wären die bisher getätigten Schritte hinfällig.

    Wir müssen jetzt schauen das ganze permanent im System zu verankern.Das machen wir indem wir die "/etc/modprobe.d/blacklist-kvm.config um zwei Einträge erweitern:

    Code
    sudo nano /etc/modprobe.d/blacklist-kvm.conf

    und zwar schreiben wir 2 Punkte hinzu:

    Code
    blacklist kvm_amd
    blacklist kvm

    Wir speichern das ganze mit STRG+O, bestätigen mit Enter und schließen mit STRG+X das Fenster.


    Manche Systeme benötigen zum Aktualisieren der Initial-Ramdisk noch ein:

    Code
    sudo update-initramfs -u -k all

    Dann einmal neu starten und es sollte laufen.

    MfG Nico


    1: Intel Core i7-13700KF | GeForce RTX 4070 Ti | 32 GB RAM | 1000 GB M.2 SSD | 4000 GB SATA --- Windows 11

    2: Intel Core i5-12450H | NVIDIA GeForce RTX 3050 | 16 GB RAM | 500 GB nvme | 256 GB SSD | 2 TB SSD --- Arch KDE

    3: AMD Ryzen 5 3500U | Vega 8 Graphic | 16 GB RAM | 256 GB nvme | 1000 GB SATA --- Fedora 44 KDE

  • Wenn es der Konflikt der Virtualisierungsmethoden sein sollte, dann würde ich es etwa so machen, wie nkn80 es gerade beschrieben hat.

    Statt VirtualBox kann man alternativ auch das Programm 'Virt-Manager' installieren, um damit virtuelle Maschinen zu erstellen und zu betreiben.

    Der Virt-Manager hat nämlich diesen Virtualisierungskonflikt nicht. Ist aber für Ungeübte etwas schwieriger zu handhaben (vor allem, weil er noch mehr Möglichkeiten hat). Außerdem ist seine virtuelle Grafikkarte weniger performt im Vergleich zu der von VirtualBox. (Gilt nur für Windows-VMs, nicht für welche mit einem Linux-Gast.) Das heißt, solltest Du in der Windows-VM auf die Idee kommen, auch (ältere) Spiele betreiben zu wollen, dann ist VirtualBox die bessere Wahl. Ansonsten ist es praktisch egal.

    Auch WinBoat ist im Grunde nur ein verkapptes Virtualisierungsprogramm. (Das auch keine Wunder bewirken kann.)

    Daneben gibt es noch verschiedene Lösungen auf der Basis von WINE. Dazu gehören auch solche Programme wie PlayOnLinux, Bottles etc. Da hängt der Erfolg oder Misserfolg sehr stark ab vom konkreten Windows-Programm, das laufen soll. Sowie ferner von einer adäquaten Konfiguration! Aus meinem eigenen Erleben funktionieren oft Spiele besser auf WINE-Basis als komplexere Anwendungsprogramme. Das ist der Vorteil bei Virtualisierungsprogrammen wie VirtualBox. Da laufen Anwendungen normalerweise alle gleich gut oder schlecht.

  • den KVM hypervisor stoppen falls er läuft. Also öffnen wir das Terminal (STRG+ALT+T) und schreiben:
    Code sudo systemctl stop libvirtd

    dann erscheint im Terminal diese Meldung:

    Quote

    Failed to stop libvirtd.service: Unit libvirtd.service not loaded.

    Dann stoppen wir die 2 Module die den Zugriff auf die AMD-V extension verhindern. Das sieht dann im Terminal so aus:
    Code sudo rmmod kvm_amd sudo rmmod kvm

    Hier erhalte ich das:

    Quote

    rmmod: ERROR: Module kvm is in use by: vboxdrv


    Ich nutze Zorin OS und erwähne es nur, falls es zwischen den ganzen Distros unterschiede in der Anwendung geben sollte.

    Das heißt, solltest Du in der Windows-VM auf die Idee kommen, auch (ältere) Spiele betreiben zu wollen, dann ist VirtualBox die bessere Wahl.

    Ich hatte unter Windows 10 mal versucht, ein altes Spiel (Midtown Madness 2) zum laufen zu kriegen. Installiert habe ich es bekommen, aber beim Starten war nur schwarzer Bildschirm aber Ton zu hören. Dann habe ich probiert, dass SPiel in einer VM mit XP zu starten (per Kompatibilitätsmodus über Win 10 ging nicht) und es lief zwar, sah aber wegen des übermäßigen Kantenflimmerns alles andere als scharf und gut aus.

    Tatsächlich habe ich bereits ein paar alte Spiele auf Windows 10 und Linux zu testen versucht. Manche der alten gingen, andere nicht, aber das ist denke ich eher, für ein andere Thema, welches ich deswegen öffnen wollte.

  • Die erste Meldung ist normal, sollte nur beendet werden, falls er läuft. Bei

    Quote

    rmmod: ERROR: Module kvm is in use by: vboxdrv

    VirtualBox sollte schon aus sein wenn du die Befehle benutzt ;)

    MfG Nico


    1: Intel Core i7-13700KF | GeForce RTX 4070 Ti | 32 GB RAM | 1000 GB M.2 SSD | 4000 GB SATA --- Windows 11

    2: Intel Core i5-12450H | NVIDIA GeForce RTX 3050 | 16 GB RAM | 500 GB nvme | 256 GB SSD | 2 TB SSD --- Arch KDE

    3: AMD Ryzen 5 3500U | Vega 8 Graphic | 16 GB RAM | 256 GB nvme | 1000 GB SATA --- Fedora 44 KDE

  • Die erste Meldung ist normal, sollte nur beendet werden, falls er läuft. Bei

    VirtualBox sollte schon aus sein wenn du die Befehle benutzt ;)

    Das ist es ja: Ich hatte das Programm nicht geöffnet. Ich habe Zorin hochgefahren und direkt die Befehle im Terminal eingegeben. Mich hatte diese Meldung auch Verwundert, aber ich dachte, dass vielleicht im Virtualbox Ordner etwas entsprechendes hinterlegt ist, was den Vorgang dann verhindert.

  • dann mal so:

    Code
    sudo systemctl stop vboxdrv
    Code
    sudo rmmod kvm_amd
    sudo rmmod kvm

    MfG Nico


    1: Intel Core i7-13700KF | GeForce RTX 4070 Ti | 32 GB RAM | 1000 GB M.2 SSD | 4000 GB SATA --- Windows 11

    2: Intel Core i5-12450H | NVIDIA GeForce RTX 3050 | 16 GB RAM | 500 GB nvme | 256 GB SSD | 2 TB SSD --- Arch KDE

    3: AMD Ryzen 5 3500U | Vega 8 Graphic | 16 GB RAM | 256 GB nvme | 1000 GB SATA --- Fedora 44 KDE

  • Das ist was die Browser-KI (der Suchmaschine DuckDuckGo) gerade ausgeworfen hat:

    Understanding the VirtualBox KVM Error

    When using VirtualBox, you may encounter an error stating that it "cannot operate in VMX root mode." This issue typically arises due to a conflict with the KVM (Kernel-based Virtual Machine) kernel extension.Causes of the Error

    KVM Conflict: VirtualBox and KVM cannot run simultaneously because KVM takes control of virtualization features that VirtualBox needs.   Kernel Updates: Upgrading your system's kernel can sometimes enable KVM by default, leading to this conflict.

    Solutions to Resolve the Error

    To fix the issue, you can disable the KVM module. Here are the commands based on your CPU type:CPU Type    Command to Disable KVM ModuleIntel    sudo modprobe -r kvm_intelAMD    sudo modprobe -r kvm_amdMaking Changes Permanent

    If you want to make this change permanent, you can add the KVM module to the blacklist:

    Open the terminal.   Edit the blacklist configuration file:       sudo nano /etc/modprobe.d/blacklist.conf   Add the following line:       blacklist kvm   Save and exit the editor.

  • Neumann
    Du hast zwar schön angemerkt, dass die KI den Text produziert hat, aber bitte kennzeichne den Text in Zukunft bitte auch als KI-generiert.

    ich habe das diesmal für dich erledigt.

    „Hier für die Community, das gemeinsame Hobby und ein gutes Miteinander.“ ☕

  • Code
    If you want to make this change permanent, you can add the KVM module to the blacklist:
    
    Open the terminal.   Edit the blacklist configuration file:       sudo nano /etc/modprobe.d/blacklist.conf   Add the following line:       blacklist kvm   Save and exit the editor.
  • Code
    If you want to make this change permanent, you can add the KVM module to the blacklist:
    
    Open the terminal.   Edit the blacklist configuration file:       sudo nano /etc/modprobe.d/blacklist.conf   Add the following line:       blacklist kvm   Save and exit the editor.


    Code
    sudo nano /etc/modprobe.d/blacklist-kvm.conf

    und zwar schreiben wir 2 Punkte hinzu:

    Code
    blacklist kvm_amd
    blacklist kvm

    8o

    MfG Nico


    1: Intel Core i7-13700KF | GeForce RTX 4070 Ti | 32 GB RAM | 1000 GB M.2 SSD | 4000 GB SATA --- Windows 11

    2: Intel Core i5-12450H | NVIDIA GeForce RTX 3050 | 16 GB RAM | 500 GB nvme | 256 GB SSD | 2 TB SSD --- Arch KDE

    3: AMD Ryzen 5 3500U | Vega 8 Graphic | 16 GB RAM | 256 GB nvme | 1000 GB SATA --- Fedora 44 KDE

  • Wenn deine genannte Meldung kommt, dann sollte Folgendes aber funktionieren:

    Code
    sudo rmmod kvm_amd
    sudo rmmod kvm

    Und der Rest danach auch. Ansonsten wäre ich verwirrt.

    MfG Nico


    1: Intel Core i7-13700KF | GeForce RTX 4070 Ti | 32 GB RAM | 1000 GB M.2 SSD | 4000 GB SATA --- Windows 11

    2: Intel Core i5-12450H | NVIDIA GeForce RTX 3050 | 16 GB RAM | 500 GB nvme | 256 GB SSD | 2 TB SSD --- Arch KDE

    3: AMD Ryzen 5 3500U | Vega 8 Graphic | 16 GB RAM | 256 GB nvme | 1000 GB SATA --- Fedora 44 KDE

  • Ach so. Ich wollte auf nummer sicher gehen und lieber erstmal die Fehlermeldung durchgeben.


    Am Ergebnis hat sich aber nichts geändert.

    Quote

    p@p-B650M-Pro-RS:~$ sudo systemctl stop vboxdrv
    [sudo] Passwort für p:
    Failed to stop vboxdrv.service: Unit vboxdrv.service not loaded.
    p@p-B650M-Pro-RS:~$ sudo rmmod kvm_amd
    sudo rmmod kvm
    rmmod: ERROR: Module kvm is in use by: vboxdrv

    Das modul wird immer noch von dem Programm genutzt.

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