[Ausgekoppelt] Ist Arch nicht für Anfänger geeigent?

  • JA auch für einen Anfänger ist Arch geeignet!, wenn er bereit ist sich wirklich auf Linux einzulassen, und zu lernen!

    Ich glaube, einige von uns haben unterschiedliche Meinungen von dem Begriff Anfänger.

    Ich sehe einen Anfänger als jenen Menschen, der eben gerade mit Linux in Berührung gekommen ist und es gerade geschafft hat, ein System zu installieren, aber keinerlei Ahnung vom Terminal und dessen Verwendung, hat.

    Oder zumindest es mal geschafft hat einige Programme zu installieren und Flatpak und Co. zu bedienen.

    Ich weiß, dass die Grenze, wer ist Anfänger und wer schon Fortgeschrittener, sehr schwer zu ziehen ist.

    Aber ohne Terminal-Kenntnisse ist Arch auf keinen Fall zu empfehlen.
    Man sollte schon wissen was die Befehle bedeuten und was ich gerade damit mache.

    Also zusammenfassend (für mich):
    Jeder der Arch nutzt hat mal begonnen sich mit dem System anzufreunden und zu lernen, aber jemandem der "ganz frisch" zu Linux kommt (Anfänger) würde ich auf gar keine Fall zu Arch raten.

  • Interesse, Neugier, Dummheit, um sich etwas zu beweisen,

    Dummheit finde ich unpassend! Wenn ein Anfänger Arch installiert (so wie ich über den Calamaresinstaller),
    dann hat das schon seine Gründe. Sei es aus Neugier oder eben aus Interesse. Man wird schon recht schnell
    herausfinden, ob einem das Arch System persönlich liegt. Ergo kann eigentlich nur jeder Interessent davon profitieren.

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  • Ja, ich gebe zu, ich bin in einem Archthema fehl am Platz🫣; a b e r

    JA auch für einen Anfänger ist Arch geeignet!, wenn er bereit ist sich wirklich auf Linux einzulassen, und zu lernen!

    so sehe ich das auch. Die Frage sollte eigentlich individuell so gestellt werden:

    Ist der Anfänger für Arch geeignet?

    Wenn du freiwillig etwas für andere tust, mach es gern und mit Freude – wenn du Dank oder Anerkennung dafür erwartest, lass es bleiben.
    - Lebensmaxime meiner Freundin Minken -

  • Wer hier hat wie ich mit DOS angefangen, lange bevor es grafische Oberflächen für PCs gab?

    Ein leerer Computer. Booten von Diskettenlaufwerken, Arbeiten von Diskettenlaufwerken! Wenn man nur eines hatte, lernen, daß und wie A: und B: virtuell auf dem selben LW funktionierten. Festplatte nur, wenn man deutlich mehr Geld in die Hand genommen hat. Wenn Platte, dann lernen, was partitionieren und formatieren bedeutet, um ein Booten von Platte überhaupt auf die Reihe zu bekommen. Irgendwann eine Hilfe wie die TUI Norton Commander. Und dann viel später ein Windows, was auch nur ein Aufsatz auf DOS war. Und der Rest der Geschichte.

    Dennoch trat der PC mit genau diesen Hürden seinen Siegeszug an, Scharen von Anfängern hatten keine Scheu, sich damit zu befassen. Neugier, Zielvorstellung, Motivation. Inwiefern mag ich das auf ein Arch übertragen? Der Begriff Anfänger ist alles andere als eindeutig.

  • Ich wollte nur noch mal einen Satz dazu sagen – oder fünf.

    Ich finde dieses Wort „Einsteiger“ total nervig. Wir sollten aufhören, in „Einsteigern“, „Fortgeschrittenen“ und „Profis“ zu denken. Zig Millionen Menschen nutzen Windows, ohne „Einsteiger“, „Fortgeschrittene“ oder „Profis“ zu sein. Sie benutzen es einfach, weil es funktioniert. Die gehen nicht in die Registry oder in die PowerShell. Die wollen einfach, dass es funktioniert.

    Es gibt also noch die Fraktion „Es soll einfach funktionieren“. Arch Linux gehört aber nicht zur Kategorie „It just works“. Und wenn Leuten im Internet ständig Arch oder CachyOS um die Ohren gehauen werden, vermittelt das ein völlig falsches Bild von Linux-Distributionen.

    Die meisten neuen Leute sind „Es soll einfach funktionieren“-Leute und nicht „Ich will bis drei Uhr nachts Wikis büffeln, bis ich Sound aus den Lautsprechern bekomme“-Leute.

    „Einsteiger/Anfänger“ als Begriff sollte abgeschafft werden. :D

    Auf Linux seit 2003 | Python-Jünger|
    Meine Projekte:

    GuideOS Logo PiGro-Aid Logo

    Wir reden ja hier über Computer, das sind Arbeitsgeräte und keine Religion.
    – Nur weil jemand sein Gesicht in eine Kamera hält, hat er noch lange keine Ahnung von Linux!


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  • Ich wollte nur noch mal einen Satz dazu sagen – oder fünf.


    „Einsteiger/Anfänger“ als Begriff sollte abgeschafft werden. :D

    Haha

    Definition vom Hähnchen 🍗


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    . 😃 😜


    and out 🙋‍♂️😂

  • Ich glaube, einige von uns haben unterschiedliche Meinungen von dem Begriff Anfänger.

    Das ist wohl richtig.😏

    Für mich ist ein Anfänger halt jemand der was neues lernen will, und auch erstmal dazu bereit ist.🙂

    Aber ohne Terminal-Kenntnisse ist Arch auf keinen Fall zu empfehlen.
    Man sollte schon wissen was die Befehle bedeuten und was ich gerade damit mache.

    Jein, man kann mit den Anleitungen im Arch Wiki das ganze auch ohne große Terminal-Kenntnisse lernen, wenn man den will!

    Ist das ein schwerere Weg?, Ja ohne Frage.😏

    Und wenn man selber nicht mehr weiterkommt, muss man halt andere Fragen, so wie hier im Forum.

    Das Mantra ist wenn man ehrlich ist immer "Man muss Linux wollen, und auch bereit sein sich auf diesen Weg einzulassen!"

    Der eine lernt das halt recht schnell, der andere braucht halt etwas länger, das ist Normal.

    Wenn man glaubt, man kann auf Dauer ohne umlernen mit Linux glücklich werden, wird man immer irgendwann auf die Nase fallen.🙄

    Rege dich nicht über Andere auf!, das Leben ist zu kurz dafür!

    Ich ignoriere Beiträge mir "KI generierten Inhalt" !🙄

    Meine Systeme:

    Produktiv System: GMKtec NucBox K8 Plus Mini PC AMD Ryzen 7 8845HS 96GB RAM 780M GPU mit CachyOS KDE6

    HTPC: Intel NUC mit Q4OS mit KDE an UHD Fernseher

    Gamesystem: Steamdeck LCD mit 512GB SSD mit Dockingstation und XQHD Monitor.

  • Sie benutzen es einfach, weil es funktioniert. Die gehen nicht in die Registry oder in die PowerShell. Die wollen einfach, dass es funktioniert.

    Sorry Actionschnitzel, nach über 25 Jahren private wie berufliche Erfahrung im Windows Enduser Support kann ich da nur sagen vergiss es.🙄

    Das "es soll einfach nur Funktionieren" hat bei Windows noch nie funktioniert, besonders bei denen die meinte sie musste sich da keine Gedanken drum machen.😏

    Wer was anders behauptet belügt sich selbst, oder hat sich halt doch mit Windows auseinander gesetzt (Gelernt).

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  • Sorry Actionschnitzel, nach über 25 Jahren private wie berufliche Erfahrung im Windows Enduser Support kann ich da nur sagen vergiss es.🙄

    Das "es soll einfach nur Funktionieren" hat bei Windows noch nie funktioniert, besonders bei denen die meinte sie musste sich da keine Gedanken drum machen.😏

    Wer was anders behauptet belügt sich selbst, oder hat sich halt doch mit Windows auseinander gesetzt (Gelernt).

    Naaaaaa gut. Ich wollte ja auch nur mal eine andere Denkrichtung anbieten.

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  • Und ich wollte nur darauf hinweisen, das dieses Windows Märchen noch nie gestimmt hat.😉

    Bin da von Beruf wegen wohl etwas empfindlich was das angeht.😏🍻

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    Ich ignoriere Beiträge mir "KI generierten Inhalt" !🙄

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  • Ich sehe einen Anfänger als jenen Menschen, der eben gerade mit Linux in Berührung gekommen ist und es gerade geschafft hat, ein System zu installieren, aber keinerlei Ahnung vom Terminal und dessen Verwendung, hat.

    Da sehe ich mich wieder, wenn ich daran zurück denke, wie ich vor ca. 15 Jahren mit Linux angefangen habe. Also ja. Selbst als Interessierter und in Sachen PC nicht ganz Ahnungsloser muss man erst mal langsam anfangen.

    Ja, ich gebe zu, ich bin in einem Archthema fehl am Platz🫣

    Ich auch. Und das bleibt auch so. Wenn ich das hier so lese, habe ich selbst als Interessierter an Linux in alle Richtungen aber schon keine Lust mehr.

    Als ich auf Arbeit Kollegen wegen der Win11-Sache zum Umstieg bewegen wollte, hatte ich schon Schwierigkeiten, denen Linux Mint schmackhaft zu machen. Wenn ich diese jetzt noch hätte von Arch überzeugen wollen...:D

    Aus dieser Sicht beurteile ich das. Arch ist nichts für Anfänger.

         

  • Als ich auf Arbeit Kollegen wegen der Win11-Sache zum Umstieg bewegen wollte, hatte ich schon Schwierigkeiten, denen Linux Mint schmackhaft zu machen. Wenn ich diese jetzt noch hätte von Arch überzeugen wollen... :D

    Da verweise ich mal auf das Mantra was ich in #47 geschrieben habe.

    Zu versuchen jemanden zu überzeugen bringt da nichts.😏

    Daher warte ich immer bis die Leute auf mich zukommen, weil sie gerne Linux ausprobieren wollen.

    Nur dann kann man möglichweise Erfolg dabei haben, obwohl es auch dann nicht garantiert ist.😉

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  • Da verweise ich mal auf das Mantra was ich in #47 geschrieben habe.

    Zu versuchen jemanden zu überzeugen bringt da nichts.😏

    Daher warte ich immer bis die Leute auf mich zukommen, weil sie gerne Linux ausprobieren wollen.

    Nur dann kann man möglichweise Erfolg dabei haben, obwohl es auch dann nicht garantiert ist.😉

    Richtig. Da ich auf Arbeit als "Linuxprediger" ;) bekannt war, kamen die Kollegen auch von selbst auf mich zu. Umgestiegen ist bis dato noch nicht EINER.

    Fazit: Die meisten wollen es bequem. :rolleyes: Da wäre eine Arch-Empfehlung fehl am Platze...oder eine süße Rache...:D

         

  • Arch ist nichts für Anfänger.

    Beziehst du das auf das reine "Arch" oder generell auf Distros mit "Arch" Unterbau ? Bei letztere muss ich leider widersprechen.

    ASUS ROG Crosshair X870E Glacial \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

  • Beziehst du das auf das reine "Arch" oder generell auf Distros mit "Arch" Unterbau ? Bei letztere muss ich leider widersprechen.

    Von Arch kenne ich nur das, was ich hier lese. Danach urteile ich...ok, ist nicht die feine englische Art. Aber wie schon geschrieben, bei dem ganzen Tohuwabohu vergeht mir die Lust auf's Ausprobieren.

    Mit Unterbau...na ja...würde auch bei Debian einem Umsteiger lieber eine Distro mit Unterbau empfehlen antatt das reine.

         

  • Den Begriff "Einsteiger" finde ich völlig ok, es beschreibt doch nur, daß jemand kaum Kenntnisse hat.

    Linux ist weniger verbreitet, da es immer noch einen schlechten Ruf hat und man in Läden Windows auf den PCs vorinstalliert bekommt. Verstärken kann man diese Abneigung, indem man Arch empfielt.

  • Fällt "Einsteiger" unter "Anfänger" bzw. "Beginner" ?

    Es gibt ja auch so Archderivate wie z.B. Big Linux oder XeroLinux, die ja direkt an "Beginner" gerichtet sind.
    Die Frage wäre, inwiefern die einem Anfänger entgegen kommen.

    Xero Linux: KDE Plasma 5.23.4 mit optischen Raffinessen
    Xero Linux ist ein Rolling Release auf Basis von Arch Linux und setzt auf KDE Plasma 5.23.4 mit vielen optischen Raffinessen.
    www.computerbase.de
    Updates | XeroLinux HQ
    Project updates and announcements from XeroLinux.
    xerolinux.xyz
    Im Test: BigLinux aus Brasilien - LinuxCommunity
    Das brasilianische Manjaro-Derivat BigLinux wartet mit einer ganzen Reihe von Innovationen auf. Wir stellen die Distribution vor. Das Arch-Derivat Manjaro…
    www.linux-community.de

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  • Das Entgegenkommen bedeutet, einfache Installation und vieles vorkonfiguriert. So kann man Arch genauso einfach wie zB. Mint installieren und gleich loslegen. Für "Beginner" schon gut, solange keine Probleme auftreten.

  • Zu versuchen jemanden zu überzeugen bringt da nichts

    Genau da liegt der Hase im Pfeffer, als "Prediger" aufzutreten und "Überzeugungsarbeit" leisten zu wollen, geht in den meisten Fällen schief.

    Wer sich, aus welchen Gründen auch immer, für eine Alternative zu Windows oder MacOS interessiert wird seinen Weg finden, und zwar durch Eigeninitiative weil Er es will.

    Manche wählen sogar bewusst den "steinigeren" Weg eines Arch Linux, andere geben schon auf wenn sie erkennen das Ubuntu oder LinuxMint eben kein Windows ist.

    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher“

  • Da haben wir wieder diesen Unsinn, das man bei Arch unbedingt den schweren Weg nehmen muss.

    Niemand muss Arch Linux von Hand installieren. Wer lieber einen Installer wie archinstall nutzt, kann das selbstverständlich tun.

    Ein Installer nimmt einem viele Entscheidungen ab und beschleunigt den Prozess. Das ist bequem und für viele Anwender völlig ausreichend. Die manuelle Installation richtet sich dagegen eher an Nutzer, die maximale Kontrolle über ihr System möchten oder Arch bewusst als Lernplattform nutzen. Und ums LERNEN geht es ja hier.

    Deshalb geht es bei der Handinstallation nicht darum, einen „schweren Weg“ aus Prinzip zu wählen, sondern darum, die volle Kontrolle über den Installationsprozess zu haben und die Funktionsweise des Systems besser kennenzulernen.

    Ein weiterer Punkt ist, dass bei den ersten Problemen viele Nutzer schnell an ihre Grenzen stoßen, weil sie die einzelnen Komponenten ihres Systems nie bewusst eingerichtet haben. Wer lediglich auf „Weiter“ geklickt hat, weiß oft nicht, wo er bei einem Fehler überhaupt ansetzen soll. Natürlich wird niemand automatisch zum Linux-Profi, nur weil er Arch einmal von Hand installiert hat. Die manuelle Installation vermittelt aber ein grundlegendes Verständnis dafür, wie die einzelnen Bausteine zusammenspielen. Dadurch fällt es deutlich leichter, Dokumentationen zu verstehen, Fehler einzugrenzen und Lösungen selbst nachzuvollziehen.

    Und natürlich kann man die "Installationsanleitung für Einsteiger" stumpf abtippen, aber derjenige der das macht kann dann auch den Installer wählen oder ein Derivat.

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