[Ausgekoppelt] Ist Arch nicht für Anfänger geeigent?

  • Sogar der Linux-Kernel könnte als Snap in ein Betriebssystem implementiert werden.

    Der Kernel läuft im privilegiertesten Modus (Kernel-Space) und verwaltet die Hardware, Speicher, Prozesse,Geräte. Ein Snap läuft dagegen im User-Space und benötigt einen laufenden Kernel darunter. Man kann Systemkomponenten (Dateisystem-Tools, Netzwerk-Dienste, systemd,) als Snaps paketiert. Das ist aber nicht das Gleiche wie den Kernel als Snap laufen zu lassen.

  • Arch Linux ist für Anfänger nicht geeignet – alleine die Installation zeigt das deutlich.

    Bei der Installation muss man selbst entscheiden:

    • Wie partitioniere ich meine SSD?
    • Welches Dateisystem wähle ich?
    • Welchen Bootloader nehme ich?
    • Welche Pakete benötige ich?
    • Wie richte ich das Netzwerk ein?

    Das sind nur die ersten Hürden. Danach kommt die Konfiguration von Grund auf – jeder Schritt erfordert Verständnis für das System. Arch zwingt dich, jede Entscheidung bewusst zu treffen, statt sie dir vorgeben zu lassen. Das ist das Konzept von Arch, aber genau deshalb ist es für absolute Anfänger die es wollen auch eine steile Lernkurve.

  • Der Webvideo Produzent Brodie Robertson (Youtube und odysee) der Linux Content produziert sagt von sich selbst das sein erstes Linux Arch war. Er meinte in mehreren Videos dazu das er sich vorher lange informiert hat um dann aber mitten im Uni-Semester von Windows umzusteigen.

    Er empfiehlt aber seinen weg nicht.

  • Nein, wenn du von Windows kommst, willst du ja immer das neuste.

    Wahrscheinlich bin ich da das Gegenteil, ich will (Hardware) immer das Älteste. :D

    Bezeichne mich auch als Linux-Doofi/Umsteiger und hab mir mal spassenshalber Arch in einer VM installiert (hab davon ca. 90). Anschließend blinkte mich ein Kursor an und ich dachte nur "ich bin raus". :D

    Arch sollten nur "Kenner" benutzen oder Leute mit Langeweile. :D

  • 🐧💬 Kleiner Moderationshinweis:

    ich weiß - es ist heiß - aber Jupidee - wir kehren jetzt wieder von Snap, Server usw. zu Arch ist nicht für Anfanger zurück.

    Vielen Dank :*

  • Arch Linux ist für Anfänger nicht geeignet – alleine die Installation zeigt das deutlich.

    Dafür gibt mittlerweile Tools wie zB. der Calamaresinstaller, der dir diese Hürde abnimmt.

    ASUS ROG Crosshair X870E Glacial \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

  • Mastertac aber nicht offiziell von Arch. Wenn du auf archlinux.org gehst und dort das ISO runterlädst ist da kein calamars Installer dabei.

    Für mich ist halt eher die Frage relevant: Warum will ein Anfänger Arch haben?

    Linux Nutzer seit über 20 Jahren. I ❤️ Freedom!

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  • Dann hast Du das Prinzip von Arch nicht verstanden.

    Verstanden schon , aber keine Lust mich schon im Installer damit herumzuärgern,

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  • Mastertac aber nicht offiziell von Arch. Wenn du auf archlinux.org gehst und dort das ISO runterlädst ist da kein calamars Installer dabei.

    Das ist richtig.

    Für mich ist halt eher die Frage relevant: Warum will ein Anfänger Arch haben?

    Für mich war es die Neugier ein Arch (Kein anderes Arch Derivat) einmal live zu testen.

    ASUS ROG Crosshair X870E Glacial \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

  • Für mich ist halt eher die Frage relevant: Warum will ein Anfänger Arch haben?

    Interesse, Neugier, Dummheit, um sich etwas zu beweisen, um „Arch (btw)“ im Internet schreiben zu können, weil er ein schlankes und angepasstes Linux will, Selbstüberschätzung, Selbstunterschätzung, super Dokumentation, Verständnis für Abhängigkeiten, möglicher beruflicher Vorteil…

    Lernmotivation und Stolz, etwas geschafft zu haben, können Dinge voran bringen.

    Total egal, warum jemand damit anfängt: Es gibt keinen Grund, ihm das auszureden.

    Viele Grüße!
    Thorsten

    Meine Geräte:

    🧪 Lab → Lenovo T14s Gen 1 | i5-10310U | 16 GB RAM | 512 GB SSD | Distributionen nach Lust und Laune - primär Manjaro

    💻 Produktiv → Lenovo T450s | i5-5200U | 8 GB RAM | 256 GB SSD (root- u. home-Partition verschlüsselt) | Manjaro Xfce Testing

    🖥️ Produktiv → c‘t-Bastelbogen ‘18 | i5-9600K | GTX 1060 6 GB | 32 GB RAM | derzeit 4TB-USB-SSD | Manjaro i3 & Xfce

  • Moin


    Vor einiger Zeit hatten wir einen Thread wo mir um die Ohren gehauen wurde das es nur Anfänger gibt die eine GUI bedienen wollen und Terminal Eingaben nicht mehr zeitgemäss sind.

    Irgendwie fühle ich mich zeitlich in die Anfangsjahre zurück versetzt wo ich wegen meines Suse Systems verasch… worden bin.


    Was denn nun ?

    Gibt es doch die von mir beschriebenen drei Einsteiger Typen ?


    Ich wünsche euch einen schönen sonnigen Morgen und immer einen „kalten“ ☺️ Kaffee in der Nähe.

  • Ich wollte hier eigentlich nichts schreiben, weil ich die Diskussion schon so häufig geführt habe.🙄

    Die Frage lautet "Ist Arch für Anfänger geeignet".

    Das ist aber viel zu einfach (und damit IMO ungenau) gefragt., eigentlich müsste man in einem Forum wie diesen ( das Anfänger ansprechen will!) Fragen "Ist Linux für Anfänger geeignet, die erwarten, das ihnen alles vorgebetet wird, und sie sich überhaupt keine eigenen Gedanken machen müssen"

    Da laute meine Antwort NEIN!

    Wenn man sich klar macht, das Linux nicht den Anspruch hat einem alles abzunehmen, und bereit ist sich darauf einzulassen, dann kann man jede Distro als Anfänger lernen auch Arch!

    Viele sind dazu aber nicht bereit.

    Dann hast Du das Prinzip von Arch nicht verstanden.

    Da haben wir wieder diesen Unsinn, das man bei Arch unbedingt den schweren Weg nehmen muss.

    Das kann man machen wenn mal will, denn wenn man der Beschreibung bei Arch folgt, und etwas mitdenkt ist das auch für Anfänger möglich, und man lernt viel über die Grundlagen dabei.

    Aber selbst Arch bietet in der Zwischenzeit ja einen Installer (Script, keine GUI) an, um das zu erleichtern.

    Und zum Reparieren sind Nutzung der Konsole und grundlegende Programmier-Kenntnisse bzw. Verständnis SEHR hilfreich.

    Richtig, das betrifft aber nicht nur Arch!, wie man auch in diesem Forum sieht.

    Wenn man sich klar macht das der Desktop (GUI) immer nur ein Aufsatz auf Linux ist, begreift man warum das gut ist, sich mit dem Terminal grundlegend vertraut zu machen, egal welche Distro man nutzt.

    Ob Arch für Anfänger ist, ist eine Frage des Wollens, nicht des Wissens. Wenn der Anfänger unbedingt Arch will und bereit ist, sich einzuarbeiten, wird das funktionieren: Mit einer steilen Lernkurve

    Genau so ist es, wobei man durchaus selber bestimmen kann wie steil die Lernkurve ist.

    Als ich mein erstes Arch installiert hatte, habe ich noch ca. ein 3/4 Jahr MX Linux als Ausweichsystem auf dem Rechner, so das ich mir zeit lassen konnte mich damit vertraut zu machen.

    Also laute meine Antwort auf die Frage:

    JA auch für einen Anfänger ist Arch geeignet!, wenn er bereit ist sich wirklich auf Linux einzulassen, und zu lernen!

    Aber die Entscheidung ob er das will, liegt wie immer bei Linux beim Anwender.😏

    Rege dich nicht über Andere auf!, das Leben ist zu kurz dafür!

    Ich ignoriere Beiträge mir "KI generierten Inhalt" !🙄

    Meine Systeme:

    Produktiv System: GMKtec NucBox K8 Plus Mini PC AMD Ryzen 7 8845HS 96GB RAM 780M GPU mit CachyOS KDE6

    HTPC: Intel NUC mit Q4OS mit KDE an UHD Fernseher

    Gamesystem: Steamdeck LCD mit 512GB SSD mit Dockingstation und XQHD Monitor.

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