Endlich mal ein Video wo die Nerds widerlegt werden das,im Gegensatz zu Windows, es unbedingt mit Terminal gehen muss:

  • Mein Offtopic dazu:

    Aber er / Sie hatte vielleicht das System mal am Laufen und eventuell sogar das selbe Problem oder Fehler ....

    Ich meine eher Leute von denen kommt "Ich kenne XXX-Linux nicht aber mache doch mal dies und das".

    Sorry, aber mal abwarten ob andere konkret dazu beitragen können wäre doch wohl sinnvoller.

    Es kommt eben nicht auf die Schnelligkeit einer Antwort an, sondern das sie sinnvoll zur Hilfe beiträgt.

  • Guten Morgen,

    bei mir ist seit Mitte März das erste Mal Linux (Mint) auf dem Rechner geblieben. Frühere Versuche mit Linux habe ich alle wieder abgebrochen da

    a) der Rechner damals danach nicht wirklich brauchbar war und

    b) ich damals die Zeit nicht gefunden habe um mich etwas intensiver damit zu beschäftigen.

    Insofern verstehe ich den Tenor aus dem Video, da einiges davon selbst so erlebt.

    Dank dem nun einfacheren Einstieg (bei mir immo mit Mint) und der rudimentären Erstausstattung an mitinstallierter Software, habe ich nun einen Rechner der auch unter Linux meine Grundanforderungen problemlos erfüllt. Linux ist einfacher geworden.

    Als nächstes versuche ich mich an der etwas "exotischeren" Soft- und Hardware die ich gerne weiterhin auch unter Linux benutzen möchte. Was ich mitlerweile verinnerlicht habe/verinnerlichen musste, ist, ich brauche eine höhere Frusttoleranz (bzgl Try & Error) und die Bereitschaft mich an eine bisher unbenötigte "Fremdsprache (CLI)" zu gewöhnen da ich tiefer rein möchte in das System um Zusammenhänge zu verstehen und Lösungen zu finden. Dazu ist das hier ein gutes Forum mit einer Menge fachlich versierter, netter, ruhiger Leute (habe so einiges hier mitgelesen).

    Mein Zwischenfazit: Jeder Jeck ist halt anders und man kann es nicht allen rechtmachen. Das liegt nicht an Linux oder Windows und auch nicht an Foren wie diesem.

    ... angenehmen Tag ;) .

  • Ich nutze das jetzt mal um mir in EINER bestimmte Sache Luft zu machen. Ich könnte jedesmal an die Decke gehen, wenn ein Nerd einem absoluten Neuling helfen will mit dem Tipp: Gib mal im Terminal ein sudo nano /etc/default/grub. Und dann stelle ich mir vor, wie der absolute Neuling dann die vom Nerd vorgegebene Zeile in der Datei ändert, auf Enter drückt und das Terminal schließt.

    Es kommt dann natürlich zurück: Ich habe alles so gemacht. Keine Bessereung. Ist es so schwer, antatt nano den im jeweiligem System befindlichen graphischen Texteditor in die Befehlszeile zu posten?

    DA würde der Neu-Nutzer auch mehr Interesse zeigen, weil er ja schon mal was erreicht hat. Für einen Neuling muss es frustrierend sein, vor einem so "ekligen" Editor zu sitzen und dann keine Änderungen übernommen werden, weil er ja gar nicht weiß, dass es zweier Tastenkombis bedarf, um zu speichern.

    Das war jetzt viel Text für so eine Kleinigkeit (aber mit großer Wirkung)...aber das musste ich endlich mal los werden.

         

  • nicht ganz ontopic

    Es geht ja eigentlich ums Terminal bzw. dessen Nicht-Nutzung, doch im Grunde fängt das alles schon bei der Erstinstallation bzw. sogar deren Vorbereitung an. Und da möchte ich nochmal ein Kernproblem stressen - die Out-Of-the-Box-Experience (OOBE), die v.a. Microsoft seit über 30 Jahren zusammen mit großen Herstellern und eigenen Knebelverträgen perfektioniert hat - zumindest psychologisch: Man schaltet den neuen Rechner ein, klickt auf "Weiter", loggt sich in sein Microsoft-Konto ein und alles läuft. Man erwartet ein "Gerät=Software"-Silo (analog iPhone=iOS, etc. -> PC=Windows)

    Wer heute unter 40 und nicht gerade leidenschaftlicher Gamer oder Selbstbauer ist, der kennt das schlicht nicht, etwas selbst from scratch einzurichten.

    Dass moderne Linux-Distributionen (wie Linux Mint oder Ubuntu) sich heute oft einfacher und schneller installieren lassen als ein zugemülltes Windows, wissen die Leute nicht, weil sie die Hürde davor (den USB-Stick zu erstellen) gar nicht erst überspringen – oder gar nicht von Linux als Desktop-Alternative wissen. Die Bequemlichkeit, die Microsoft der PC-Industrie vor über 30 Jahren diktiert hat, ist heute der größte Schutzwall gegen Marktanteile von Linux auf dem Desktop. Solange Linux nicht flächendeckend im Elektronikmarkt auf den Geräten klebt, bleibt es für die breite Masse ein System "für Experten" – obwohl die Nutzung von z.B. Linux Mint heute für Web, Office und Co. nicht schwerer ist als Windows und – um den Bogen zu spannen – auch ohne Terminal bedienbar ist.

    Es braucht mehr OEM-Linuxe und Werbung für deren deutlich bessere OOBE, sowie mehr Hersteller als nur Tuxedo, System76, Framework oder Dell und Lenovo - es muß im Einzelhandel ankommen und seine Stärken herausstellen (günstiger, datenschutzfreundlicher (kein Kontozwang), schneller, leichter usw.), und die Gleichsetzung von Linux mit der Angst vor dem Terminal löst sich letzten Endes auch.

  • /su
    Zu diesem Typus gehöre ich ja auch.

    Nänänä, Du fragst auch schon nach Terminal ausgaben. :D

    dunkelklausner mein Reden, genau das sind die Sache die die Leute abschreckt und das müssen manche mal lernen, sich in den Anfänger hineinversetzen und auf seinem Niveau zu helfen. Das heißt einfache Worte und nicht gleich mit "Fachchinesisch" über ihn herfallen. ;)

    Es braucht mehr OEM-Linuxe und Werbung für deren deutlich bessere OOBE, sowie mehr Hersteller als nur Tuxedo, System76, Framework oder Dell und Lenovo - es muß im Einzelhandel ankommen und seine Stärken herausstellen (günstiger, datenschutzfreundlicher (kein Kontozwang), schneller, leichter usw.), und die Gleichsetzung von Linux mit der Angst vor dem Terminal löst sich letzten Endes auch.

    Da magst Du Recht haben, aber wer soll das machen? Hinter Linux stecken in den wenigsten Fällen Firmen die das bewerkstelligen können.

  • Wenn's speziell wird (Flatpaks), kommt man ums Terminal nicht immer drumrum. Ich finde es ja gut, wenn Neulinge sich an die Installations-Alternativen ran wagen. Aber hier konnte ich nur mit dem Terminal weiter helfen und ich bin froh, dass es genützt hat und dem TE-Ersteller das Terminal auf eine einfache Weise mit einprägsamer Befehlszeile nähergebracht wurde:

         

  • Ich verstehe das Forum so, das es vorrangig für Anfänger gedacht ist und das Neulinge nicht beschimpft werden, wie es in vielen anderen Foren üblich ist.

    Irre ich mich da?

    Wenn Du hier beschimpft werden willst, musst das extra beantragen! ;)

    Per aspera ad astra

    Hardware: MEG X570 UNIFY | AMD Ryzen 9 5950X | 64 GB Ram | AMD Radeon RX 6600 | Hauppauge Starburst 2

    System: CachyOS, MX Linux (Plasma) im Multiboot mit Win11

  • Nänänä, Du fragst auch schon nach Terminal ausgaben. :D

    Ja, weil das der einfachste Weg war, in Erfahrung zu bringen wie sich seine Partitionierung darstellt. Allerdings würde ich auch nicht einfach pauschal ein inxi -F abfragen, weil das nix bringt. Deshalb ein inxi -p, statt einen Screenshot von Gparted zu erbitten.

    Gruss Alex

  • "Linux Mint komplett ohne Terminal, kein einziger Befehl. Und ich behaupte:

    Es ist einfacher als Windows?"

    Zuerst einmal eine gewagte These:

    Wenn eine Linux Distribution den Anspruch hat einfacher als ein Windows zu sein, ist es dann nur ein besseres Windows? Ein Windows welches dem Nutzer unterschwellig daran gewöhnt die Möglichkeiten der bash nicht zu erkennen, die Freiheit der bash zu nehmen weil die Fähigkeit abhanden kommt. Um letzendlich das Uniformierte zum Normal erklärt? Ein Normal welches letzendlich in Entmündigung endet weil nichts hinterfragt.

    Würde Ihr derart achten und zu schätzen wissen?

    Ihr würdet es still und heimlich verachten wie Euer Smartphone mit Android.

    Und nein liebe "Kostverächter" : auch Ihr werdet Euch eines Tages die Finger in diesem kleinen schwarzen Fenster dreckig machen müssen. Mag sein das dies lange Zeit ohne geht. Aber der Tag wird kommen.

    Warum also nicht gleich heute:

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  • Es geht hier jedoch nicht um uns und auch nicht um Windows.

    Es geht um User, die einen aufgabenzentrierten Blick auf die Nutzung eines PC haben.

    Und für diese sollte das darunterliegende OS so egal sein (oder besser sich so wenig bemerkbar machen) wie nur irgend möglich.

    Doch solange wir Linux mit CLI gleichsetzen wird es von den Scharen an Usern, selbst den wechselwilligen, nicht in Betracht gezogen.

  • Doch solange wir Linux mit CLI gleichsetzen wird es von den Scharen an Usern, selbst den wechselwilligen, nicht in Betracht gezogen.

    Verstehe ich nicht ?
    Wir haben es doch auch gepackt !
    Klar aus den unterschiedlichsten Gründen..bei mir waren es keine Kohle Windows und Programme waren zu teuer (wenn dann Bücher über Linux und PL gekauft) um in der Mitte des Gym und trotzdem mithalten zu können und nicht abgehangen zu werden.


    Wo ist das Problem ?
    Wer will packt das !!!

  • Wenn eine Linux Distribution den Anspruch hat einfacher als ein Windows zu sein, ist es dann nur ein besseres Windows?

    Nö, denn etwas ist nicht automatisch besser, nur weil seine Nutzung möglichst verkompliziert wird. Linux ist definitiv anders als Windows, weil sein Aufbau und seine Systemlogik auf anderen Prinzipien beruhen.

    Windows ist ein über Jahrzehnte gewachsener Monolith, bei dem die grundlegenden Systemelemente immer zusammen gehören und dessen DE nicht austauschbar ist. Bei Linux hat man ein vollkommen modulares System, bei dem man praktisch jedes Element ganz einfach gegen ein anderes tauschen kann.

    Es ist die Systemphilosophie beider Systeme die sie voneinander unterscheidet, nicht die Bedienphilosophie. Auch das bessere System darf sich ruhig der Elemente des DE bedienen um dem Nutzer die Systemeinstellungen mit der Maus zu ermöglichen. Es reicht, wenn man dann zum Terminal greifen muss, wenn man weitergehende Anpassungen an Details vornehmen will oder zu bestimmten Dingen genauere Informationen erhalten möchte.

    Gruss Alex

  • Wo ist das Problem ?
    Wer will packt das !!!

    d'accord.

    Die meisten Anwender wollen das alles nicht und sollten es auch nicht müssen. Es geht doch hier auch ein wenig darum, daß wir es ihnen nicht aufdrücken sollten.

    Ich bin mit CPC, ZX81 und DOS großgeworden. Meine Sicht ist sehr individuell, und ich mag CLI. Denke ich an die oben beschriebenen Anwender, kann ich meine persönlichen Vorstellungen von der Nutzung jedoch nicht zum Maßstab machen.

  • Nochmal: Linux heißt bei den meisten "Terminal" und "Nerds". Als Lösung heißt es immer "öffne mal das Terminal" und dann wird den Leuten Terminal-Befehle um die Ohren gehauen das ich nur noch denke "ach du S...". :D

    Wenn die "Leute" sich eingefuchst haben werden sie es von ganz allein nutzen, denke ich. Meine Erfahrung mit Mint ist eine andere, als die, die ich abgespeichert hatte. Ich denke es wird allen (noch) Windows-Usern so gehen. Linux wird immer verbunden mit "Terminal".

    Ich hab da auch keine universelle Lösung, wie man das ändern könnte.

  • Es geht um User, die einen aufgabenzentrierten Blick auf die Nutzung eines PC haben.

    Das Argument lasse ich bei heutigen PKWs zu: da kann man eh nicht unter die Haube schauen, weil alles verbaut.

  • Ich bin ca. 2 Jahre auf Linux unterwegs und habe von Anfang an keine Probleme den Terminal zu verwenden.
    Da ich aus dem DOS Zeitalter komme, war für mich auch unter Windows öfter mal die CMD die bessere Wahl
    um gewisse Dinge zu erledigen.

    Vermutlich vergessen wir, dass manche nie ein Terminalfenster benutzt haben.
    Für Linux Profis ist das tägliches Brot, und für ältere Semester war das auch normal.
    Für den Rest der Windows nur ohne DOS Unterbau kennt, ist das völliges Neuland.

    Ich staune noch immer, was für Möglichkeiten man mit den Befehlen im Terminal unter Linux hat.

    Ist von uns sicher nicht Böse gemeint, weil es für uns normal ist, aber da müssen wir uns in diese User hineinversetzten
    und versuchen ob das auch in der Desktopoberfläche zu lösen ist.

  • Das gute ist, dass man heute im Grunde alles per GUI lösen kann. Aber Hilfestellungen im Forum oder in Dokumentationen per GUI sind schwierig. Wie willst du jemanden Hilfe bei seiner Softwareverwaltungs GUI bieten?

    Nutzt er Gnome ist es Gnome Software, bei KDE KDE Discover, bei Mint ihr eigenes Ding, usw - da kann man nicht mit Screenshots macht einfach keinen Sinn.

    Daher ist es einfacher und effizienter einfach kurz den Terminalbefehl als Antwort zu geben. Auch das Beispiel hier mit gparted als Screenshot. Bei KDE ist gparted in der Regel nicht vorinstalliert sondern KDe Partitionsverwaltung.

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