Die Linux-Mint-Entwickler verlängern ziemlich planlos die Entwicklungsphasen ihrer Distribution. Fest steht derzeit nur: Die nächste Version 23 mit dem Codenamen „Alfa“ erscheint erst zur Weihnachtszeit. Darin werkelt zudem ein anderer Installationsassistent.
Bereits im Februar hatte der Maintainer Clément Lefèbvre einen anderen Release-Rhythmus angekündigt. Die verlängerten Entwicklungsphasen möchte das Team tatsächlich genau dafür nutzen: die Weiterentwicklung ihrer Desktop-Umgebung und ihrer Distribution. Bislang hätten die für ein Release notwendigen Managementaufgaben und Tests zu viel Zeit gebunden.
In welchen Abständen neue Versionen zukünftig erscheinen sollen, steht allerdings noch nicht fest. Insbesondere bleibt unklar, wann Minor-Releases und neue Fassungen der Debian-Edition von Linux-Mint (LMDE) erscheinen sollen. Das Team weiß noch nicht einmal, wie das nächste Release heißen wird und welche Versionsnummer es trägt. Sogar das komplette Versionsnummernschema könnte sich ändern. Zumindest vielleicht.