[Ausgelagert] Wozu bracht man für Linux 1 TB Speicherplatz

  • Die Hauptplatte ist mit Linux Mint bestückt und wirklich mit 500 GB klein.Die zweite Platte 1 TB und wäre für mein Vorhaben ausreichend.

    Hallo? Ich verwende schon seit Jaaahren gebrauchte Mini-PCs. In diesem hier ist eine 300GB SSD verbaut. Ich habe das reguläre Linuxmint mit all seinen mitgelieferten Anwendungen installiert und habe lediglich Gimp (99MB) und KDEnlive (108MB) nachinstalliert. insgesammt gerade mal 30GB:

    Oder mit anderen Worten: über 267GB sind ungenutzt. Da frage ich mich: „wozu man 1TB Speicher braucht❓️”

  • Da frage ich mich: „wozu man 1TB Speicher braucht

    Naja, es gibt Anwender die ein anderes, größeres Anwendungsprofil haben. ;)

    Und wo speicherst Du deine Daten?

    „Viele Leute glauben zu denken, dabei ordnen sie lediglich ihre Vorurteile neu." (William James)

    „Toleranz ist gut, aber nicht gegenüber den Intoleranten.“ ( Wilhelm Busch)

  • Und auf welchem Datenträger liegt Dein /home?

    Wenn ich sämtliche meine Daten (Bilder, Dokumente, Videos, Musik und VBox VMs) in mein Homeverzeichnis migriert habe, liegt dort mehr drin, als Dein Systemdatenträger an Platz bietet.

    Von daher bitte nie von der eigenen Systemsituation ausgehen, sondern immer auch berücksichtigen, dass andere Nutzer ganz andere Interessen und Nutzungsprofile haben, aus denen grössere Datenbestände resultieren können.

    Gruss Alex

  • Na im /home, wie es wohl jeder Andere auch macht.

    Nö 😉, meine Daten landen immer auf dem NAS!.

    Da alleine meine Sammlung an Referenzbilder fürs Zeichnen aus dem Internet, nach 32 Jahren sich auf über 1 GB beläuft.😏

    Da sind die .xcf, .kra und die .ora Rohdateien meiner eigenen Zeichnungen sogar vernachläßigbar.

    Das einzige was neben dem Userprofil mit den Configs, noch auf dem Rechner liegt sind die Spiele!

    Aber zugeben ich habe auch "nur" 4GB (zwei SSD) im eigentlichen Rechner, und habe da noch mindesten 55% Frei.😎

    Rege dich nicht über Andere auf!, das Leben ist zu kurz dafür!

    Ich ignoriere Beiträge mir "KI generierten Inhalt" !🙄

    Meine Systeme:

    Produktiv System: GMKtec NucBox K8 Plus Mini PC AMD Ryzen 7 8845HS 96GB RAM 780M GPU mit CachyOS KDE6

    HTPC: Intel NUC mit Q4OS mit KDE an UHD Fernseher

    Gamesystem: Steamdeck LCD mit 512GB SSD mit Dockingstation und XQHD Monitor.

  • Da alleine meine Sammlung an Referenzbilder fürs Zeichnen aus dem Internet, nach 32 Jahren sich auf über 1 GB beläuft.😏

    Da sind die .xcf, .kra und die .ora Rohdateien meiner eigenen Zeichnungen sogar vernachläßigbar.

    Brauche ich nicht. Daten, die älter als 10 Jahre sind, losche ich unwiderruflich. Das betrifft nicht nur Bilder,Grafiken oder Videoclips, sondern auch Dokumente (außer meiner eingescannten Geburtsurkunde).

    Projektdaten (Grafik/Video/Text, etc.) lege ich gar nicht erst an.

    Quote

    nach 32 Jahren sich auf über 1 GB beläuft.

    Da frage ich mich um so mehr, wofür Menschen 1TB Speicher brauchen, wenn Du in 32 Jahren gerade mal 0,001TB an Daten speicherst. Ich meine, wir sind doch hier alle Menschen, die hier mit ihren privaten Rechnern unterwegs sind. Niemand wird hier wohl privat in der Film- oder Fernsehproduktion arbeiten, wo sich solche Speichervolumen lohnen.

    Quote

    Das einzige was neben dem Userprofil mit den Configs, noch auf dem Rechner liegt sind die Spiele!

    Ich habe seinerzeit zwar mit dem C64 angefangen, ich habe mich aber entgegen meinen Geschwistern, nie für Spiele interessiert. Zu der Zeit habe ich die ersten Gehversuche unternommen, mit den vorhandenen Programmen, Grafiken zu erstellen. Auf dem AMIGA500 war die Sache dann nicht nur viel performanter, sondern auch die Farbauswahl um das 8-fache höher.

    Naja seit einigen Jahren erstelle ich nun kleinere Tutorials für Gimp und/oder KDEnlive. Dafür sind meine SSDs (Mint→300GB, Manjaro→250GB) vollkommen ausreichend.

  • Brauche ich nicht. Daten, die älter als 10 Jahre sind, losche ich unwiderruflich.

    Das ist aber schade.

    Ich finde es schön wenn man nach vielen, vielen Jahren alte Kinderbilder angucken und in Erinnerungen schwelgen kann.

    "Wissenschaft ist immer nur der aktuelle Stand des Irrtums."

  • Tuxine April 15, 2026 at 1:10 PM

    Changed the title of the thread from “[Ausgelagert] Wozu bracht man für Linux einen 1 TB Speicherplatz” to “[Ausgelagert] Wozu bracht man für Linux 1 TB Speicherplatz”.
  • Und wo speicherst Du deine Daten?

    Ich lese immer wieder, daß die Benutzer meist ihre Daten auf der Linux-Partition speichern. Ich habe eine 500GB-SSD nur für Linux+Programme (die ist fast leer), für die Daten habe ich 3x2TB + externes Backup. Ein NAS für die Daten ist auch super. /Home für meine Daten habe ich kaum in Benutzung.

    Man darf nicht vergessen, daß Linux + Daten 2 paar Schuhe sind. Ich könnte auch sagen ich brauche 100TB und kann dann nicht sagen mein Linux braucht 100TB. Wobei das Linux nur einen sehr kleinen Teil ausmacht.

    Ergo, wenn es im Threadtitel heißt: "Wozu braucht man für Linux 1TB?" würde ich sagen "Braucht man nicht".

  • Ich habe seinerzeit zwar mit dem C64 angefangen, ich habe mich aber entgegen meinen Geschwistern, nie für Spiele interessiert.

    Du schreibst hier nur aus deiner Perspktive, was ich für ziemlich egoistisch halte.

    Andere Leute haben eben andere Prioritäten, Ansprüche und Arbeitsweisen.

    Ich denke jeder weiß am besten was er braucht, oder nicht.

    Ergo, wenn es im Threadtitel heißt: "Wozu braucht man für Linux 1TB?" würde ich sagen "Braucht man nicht".

    Siehe oben.

    „Viele Leute glauben zu denken, dabei ordnen sie lediglich ihre Vorurteile neu." (William James)

    „Toleranz ist gut, aber nicht gegenüber den Intoleranten.“ ( Wilhelm Busch)

  • Steffen

    Es trifft bei mir im Moment auch zu, dass ich meine Daten in den Stammordnern von /home lagere. Denn es wäre für mich Perlen vor die Säue geworfen, rein nur das System und die Programme auf der 1TB NVME abzulegen und deren restlichen Platz ungenutzt zu lassen.

    Der Rechner ist nun mal unter ganz anderen Voraussetzungen aufgebaut worden. Deshalb wurde zu diesem Zeitpunkt auch keine deutlich kleinere reine System SSD für Linux eingeplant und für die Daten oder sogar /home eine weitere SSD vorgesehen. Von daher liegt alles erst mal auf der NVME, weil die den schnellsten Datenträger im System darstellt.

    Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass diese Struktur nicht zukünftig anders organisiert wird und z.B. Musik und Videos auf die SATA SSD ausgelagert werden, auf der im Moment nur die Snapshots landen.

    Denn gerade zu den Videos gesellen sich ständig neue Clips, weil ich die Timelapseaufnahmen meiner 3D Drucker archiviere.

    Daten, die älter als 10 Jahre sind, losche ich unwiderruflich.

    Das trifft nun wieder nur auf Dich zu, ich für meinen Teil archiviere bestimmte Sachen auch über Jahrzehnte. Die ältesten Sachen stammen aus der Mitte der 1990er und die möchte ich halt auch nicht löschen, bloss damit mir der Platz nicht ausgeht.

    Das darf natürlich jeder für sich selbst entscheiden, aber es geht hier nunmal auch kein pauschales "mehr braucht die Menschheit nicht, weil es bei mir ja auch reicht".

    Gruss Alex

  • areiland : Wahrscheinlich hab ich mich nicht klar ausgedrückt. Ich unterscheide erheblich OS und Daten. Daten werden massiv größer. Zu sagen man braucht mehr Speicher für das OS halte ich für falsch, eher man braucht Speicher für die Daten.

    K-P : Gibt es Benutzer, deren Anwendungsprofil 1TB groß ist? Meinst Du etwas anderes mit "siehe oben"?

  • Gibt es Benutzer, deren Anwendungsprofil 1TB groß ist?

    Warum nicht? Was gibt dir die Sicherheit das dem nicht so ist.

    Meinst Du etwas anderes mit "siehe oben"?

    Alle drei Zeilen.

    „Viele Leute glauben zu denken, dabei ordnen sie lediglich ihre Vorurteile neu." (William James)

    „Toleranz ist gut, aber nicht gegenüber den Intoleranten.“ ( Wilhelm Busch)

  • Warum nicht? Was gibt dir die Sicherheit das dem nicht so ist.

    Mein Mint belegt so wenig Platz und das mit Programmkonfigurationen voll kriegen kann ich mir nicht vorstellen. Z.B. Thunderbird packt seine Daten dorthin (Linux-HD), hab es geändert, die speichert er auf meine Daten-HDs. Wenn man diese Datenspeicherung so lässt, hat man ruckzuck die Platte voll. Es sind aber Daten.

  • Mensch besteht einfach die Möglichkeit jedem das so zu gestehen wie er das möchte ?

    Wir haben Meinungsvielfalt und Freiheit.


    Da will jemand 100 TB dann soll er diese haben,was soll's ?

  • Steffen

    Lies doch mal was ich da oben sehr deutlich geschrieben habe!

    Niemand hier hat behauptet, dass man fürs OS mehr Platz als für die Daten braucht. Es wurde nur überlegt, warum andere in ihren Rechnern grössere Festplatten und SSDs haben, als man für Linux eigentlich benötigt. Hier wird ganz offensichtlich ausser acht gelassen, dass so mancher seinen Rechner ursprünglich mal für Windows und eventuell für Dualbootssysteme aufgebaut und genutzt hatte und der deshalb mit grösseren Datenträgern ausgestattet war. So mancher andere Rechner war ein Komplettsystem, auf dessen Ausstattung der Käufer keinen grossen Einfluss nehmen konnte. Also unterscheiden sich die Systeme hinsichtlich ihrer Ausstattung grösstenteils und stellen eben nicht das ideal konfigurierte Linuxsystem nach euren Vorstellungen dar. Das trifft auf meinen PC genauso zu, weil der auf andere Nutzungen ausgelegt war.

    Hier wird ja gerade so getan, als müsste man sich auch noch dafür entschuldigen, dass man für Linux nicht erst noch eine 256 GB SSD gekauft hat, damit man es meinungskonform mit der Linux Gemeinde auf einen passenden Datenträger installieren kann.

    Auch ich unterscheide zwischen OS und Daten - es gibt aber trotzdem für mich keinen Grund 90% meines Systemdatenträgers vollkommen ungenutzt zu lassen, bloss damit ich die Daten sorgsam vom OS Datenträger getrennt halten kann. Das OS unterscheidet ja ebenfalls so, deshalb werden ja die Benutzerdaten und -dateien für jeden Benutzer in /home abgelegt.

    Weil 90% aller Daten, die ich auf meinem Rechner habe, auch nicht im Netzwerk verfügbar sein müssen, gibts auch keinen Grund sie physisch komplett vom Rechner zu trennen und auf einen Netzwerkspeicher auszulagern. Die geänderten Datenbestände werden auf eine externe Platte gespiegelt und die wiederum wird regelmässig nach Kontexten getrennt auf externe Datenträger gesichert, die dann wieder im Schrank verschwinden.

    Ich bin nun mal keine Firma oder selbstständig und kann das entsprechend meiner persönlichen Vorstellungen schalten und walten. Das funktioniert genau so schon seit gut zwei Jahrzehnten problemlos und ich sehe nicht, warum das nicht weiterhin nach meinen Vorstellungen gehandhabt werden sollte.

    Gruss Alex

  • Mensch besteht einfach die Möglichkeit jedem das so zu gestehen wie er das möchte ?

    Wir haben Meinungsvielfalt und Freiheit.


    Da will jemand 100 TB dann soll er diese haben,was soll's ?

    Es ging darum (jedenfalls verstand ich es so), daß jemand sagt, sein Linux wächst immer weiter, so daß er sich 1TB dazustecken muss. Mein Argument war (und das anderer), daß unterschieden werden muss zwischen OS und Daten. Ich habe eher den Eindruck das ist einigen nicht klar. Natürlich kann jeder seinen Speicher erhöhen, wie er will, aber darum gings nicht.

  • Es ging darum (jedenfalls verstand ich es so), daß jemand sagt, sein Linux wächst immer weiter, so daß er sich 1TB dazustecken muss. Mein Argument war (und das anderer), daß unterschieden werden muss zwischen OS und Daten. Ich habe eher den Eindruck das ist einigen nicht klar. Natürlich kann jeder seinen Speicher erhöhen, wie er will, aber darum gings nicht.

    Doch, genau darum geht es, um die frage wozu. Wie jemand sein Scenario aufbaut und nutzt spielt nur eine sekundäre Rolle.

    Aber mir wird es jetzt zu dumm. Ich bin raus.

    „Viele Leute glauben zu denken, dabei ordnen sie lediglich ihre Vorurteile neu." (William James)

    „Toleranz ist gut, aber nicht gegenüber den Intoleranten.“ ( Wilhelm Busch)

  • Auf dem AMIGA500 war die Sache dann nicht nur viel performanter, sondern auch die Farbauswahl um das 8-fache höher.

    Ja, aber genau genommen war das auch mit DPaint noch mehr ein Pixelschubsen, als richtiges Malen.

    Erst mit dem alten Paint Shop Pro (ab ca. 1994 kostenloser Photoshop Clone) konnte man das ansatzweise als Malen bezeichnen.😉

    Aber das wird jetzt zu Off Topic.😏

    Rege dich nicht über Andere auf!, das Leben ist zu kurz dafür!

    Ich ignoriere Beiträge mir "KI generierten Inhalt" !🙄

    Meine Systeme:

    Produktiv System: GMKtec NucBox K8 Plus Mini PC AMD Ryzen 7 8845HS 96GB RAM 780M GPU mit CachyOS KDE6

    HTPC: Intel NUC mit Q4OS mit KDE an UHD Fernseher

    Gamesystem: Steamdeck LCD mit 512GB SSD mit Dockingstation und XQHD Monitor.

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