Wie erreiche ich, dass antiX meine WLAN-Verbindung nicht wieder "vergisst?

  • Ich habe antiX auf einem 6 Jahre altem Laptop (Lenovo IdeaPad D330 - Intel Celeron N4000, 4GB RAM, 64GB eMMC, Intel UHD Grafik 600) neu installiert. Bei der Installation wurde meine WLAN-Verbindung auch durch Eingabe des PW abgespeichert. Nach einem standby ist diese Verbindung plötzlich verschwunden. Über das Kontrollzentrum sehe ich sie zwar unter "Wireless services". Wähle ich dann "connect", öffnet sich ein Fenster mit kryptischen Eingaben, die ich nicht einordnen kann - z.B. "Alte Passphrase". Wo aktiviere ich die WLAN-Verbindung wieder und wie kann ich erreichen, dass das System sie nach einem standby oder Herunterfahren nicht wieder "vergisst" ?

    Gruß aus dem Harz

    AG

  • Danke /su. Es gibt sowohl Ceni, als auch Connman. Connman führt zu dem eingangs erwähnten Fenster mit den Eingaben, von denen ich nichts verstehe. Ceni sagt mir, dass wlan0 bereits konfiguriert ist. In den Netzwerkverbindungen wird mir meine auch mit einer Signalstärke von ca. 70% angezeigt. Wähle ich hier "connect", lande ich wieder in dem seltsamen Fenster. Gibt es wirklich keinen anderen Weg, eine bereits eingerichtete WLAN-Verbindung ganz simpel einzuschalten - meinetwegen auch durch Eingabe des WLAN-PW?

    Gruß aus dem Harz

    AG

  • Oh je. Das ist schon länger her...mal sehen, ob ich es noch zusammen kriege. Connman ist doch auf Englisch, richtig? Er hat auch oben Tabs, richtig? Wenn das so ist, müsstest Du, nachdem Du Dich verbunden hast, mal in einem der Tabs schauen. Da sollte was sein zum anklicken, dass das I-Net dauerhaft mit dieser Verbindung arbeitet.

         

  • Ja, dass ist leider genau das, was ich eingangs beschrieben habe. Es will mir nicht einleuchten, dass es keinen einfacheren Weg gibt, als den Umweg über Programme, die eigentlich für die Einrichtung einer neuen Verbindung gemacht wurden.

    Gruß aus dem Harz

    AG

  • Konsole

    Code
    sudo ceni
    
    WLAN-Schnittstelle auswählen: Im Menü die drahtlose Schnittstelle (z.B. wlan0) auswählen.
    Netzwerkprofil erstellen:
    
    Wähle dein WLAN-Netzwerk aus der Liste aus.
    Gib dein WLAN-Passwort (WPA-Schlüssel) ein.
    Bestätigen die Einstellungen ( mit "OK" oder "Accept").

    Aus dem Gedächtnis von früher ohne Garantie das es funktioniert !!!


    Backup Sicherung erforderlich !!!

    Du hast da kein normales systemd installiert da ist die Befehlsfolge etwas anders.

  • Liebe Leute, wirklich vielen Dank für Eure Mühe. Aber ganz ehrlich: Ich habe die Nase voll von diesem "Zirkus" mit antiX. Es ist jetzt die 3. Linux-Distro, bei dem dieser und ähnlicher Schwachsinn auftritt. Ich wandere einfach weiter, bis ich ein stabiles System gefunden habe. Als nächstes ist nun Mx Linux dran. Mal sehen, was mich da wieder erwartet. :/ Schönes WE.

    Gruß aus dem Harz

    AG

  • Ich habe die Nase voll von diesem "Zirkus" mit antiX. Es ist jetzt die 3. Linux-Distro, bei dem dieser und ähnlicher Schwachsinn auftritt. Ich wandere einfach weiter, bis ich ein stabiles System gefunden habe. Als nächstes ist nun Mx Linux dran. Mal sehen, was mich da wieder erwartet. :/ Schönes WE.

    Ja manchmal ...

    Starte da aber bitte mit systemd und nicht mit init sonst hängst du wieder in der init Schleife. ;)

  • MX-Linux hat aber den Network-Manager dabei, so wie die meisten bekannten Distributionen auch. Das klappt schon.

    Muss aber manchmal speziell bei init aktiviert werden. 😉

    Code
    sudo service NetworkManager start
  • Ehrlich gesagt, antiX, von der Idee her gut, konnte mich letztlich auch nicht überzeugen. Ehe ich den WLAN-Kram eingerichtet hatte, war ich mit dem Aufbau von Icewm mit systemd eher fertig. systemd ist das Schlechteste nicht. MX ist doch aber quasi der große Bruder von antiX...oder?

         

  • MX-Linux wird auf der antiX-Basis gebaut und mit zwei init-Systemen (SysVinit und systemd) ausgeliefert.

    Ich bin auch der Ansicht, die Systeme sollten doch mal langsam dem Standard, also systemd only nähern. Weniger Gefrickel eben. MX könnte auch ganz normal auf Debian aufsetzen und die Entwickler könnten ihre MX-Tools doch einfach auf die Debian-Infrastruktur anpassen. Zudem könnten sie dann mit live-build die Systeme bauen und es bräuchte kein MX/antiX Build-System.

    Würde ne Menge Ressourcen sparen und die Entwickler würden an Debian was zurückgeben, wenn ihre Tools universell auf Debian laufen würden.

  • antiX hat sogar 5 init-Systeme und nutzt per Default runit, also nochmal was anderes.

    sysVinit ist auch dabei, die 3 anderen hab ich noch nie gehört. Wer bitteschön braucht das?

  • antiX hat sogar 5 init-Systeme und nutzt per Default runit, also nochmal was anderes.

    sysVinit ist auch dabei, die 3 anderen hab ich noch nie gehört. Wer bitteschön braucht das?

    Keiner.
    Für einen Anfänger auf jeden Fall zu viel. Wie soll der sich auf was aktuelles einschiessen wenn ….

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