Muß es immer die neue Software sein, muß es Rolling Release sein, reicht auch ein Fixed Release ?

  • Hallo,

    Wenn man sich für eine Linux Distribution entscheidet, muß es immer zwingend ein Rolling-Release sein oder reicht auch ein Fixed-Release ?

    Ich zum Beispiel habe keine besonderen Anforderungen an Linux, ich spiele nicht, mache keine Bild- und Videobearbeitung, ich bin nur ein normaler Surfer, der Youtube Videos schaut sowie die Waipu.TV App nutzt, heist, ich schaue auch TV über Waipu.TV sowie etwas Office und e-mail.

    Mein PC ist etwa 11 Jahre alt, und ich nutze Ubuntu 24.04.4 LTS im Dualboot mit Tuxedo KDE, und sie läuft reibungslos und ohne jegliche Fehler bzw. Probleme. Ubuntu, ich glaube mich noch zu erinnern, es war die version 15.04 oder 16.04 LTS, war die erste Linux Distribution die ich installierte, zwischenzeitlich ging ich mit diversen Rolling Release fremd, wobei einige wie jetzt zum Beispiel openSUSE Tumbleweed Probleme bereiten.

    Für wen sind Rolling-Release gedacht, und braucht man immer aktuelle Software wenn die alte Software zum Beispiel bei den Fixed-Release reibungslos und ohne Fehler funktioniert, und sollte man lieber auf ein Fixed-Release zugreifen, wenn man Hardware verwendet die älter als zehn jahre alt ist, weil Rolling-Release ehr für neuester Hardware gedacht ist ?

  • Nach Nutzer Eigendeklaration - sind die meist genutzen Distributionen hier im Forum Point-Release und nicht Rolling-Release Distirbutionen: Statistik, Statistik, Statistik: Was die Trophäen über dieses Forum sagen.

    Daher Nein es muss überhaupt nicht Rolling Release sein.

    Ich denke für Rolling Release gibt es zwei Zielgruppen:

    Gruppe 1: Einfach Menschen die gerne neue Versionen haben die sich freuen in jedem Programm bei einer neuen Version das sofort auszuprobieren. Und Menschen Gamer die gerne neue und aktuelle Titel spielen. Da kan eine neue Version von MESA oder etwas aktuellere Treiber eben durchaus einen Unterschied machen.

    Linux Nutzer seit über 20 Jahren. I ❤️ Freedom!

    Praxisnahe Einblicke in Self Hosting, Linux und eigene Infrastruktur. Für Entwickler:innen und Macher:innen, die ihre digitale Souveränität selbst in die Hand nehmen. https://rueegger.me

  • Gruppe 1: Einfach Menschen die gerne neue Versionen haben die sich freuen in jedem Programm bei einer neuen Version das sofort auszuprobieren. Und Menschen Gamer die gerne neue und aktuelle Titel spielen. Da kan eine neue Version von MESA oder etwas aktuellere Treiber eben durchaus einen Unterschied machen.

    Ich zähle mich zu beiden Gruppen. ;)

  • Wenn du mit Ubuntu zufrieden bist spricht nichts dagegen dieses weiterhin zu nutzen. Ich nutze selbst Kubuntu und werde wahrscheinlich kein Rolling Release benutzen. Ganz einfach aus dem Grund, dass ich alles was ich will mit Kubuntu erledigen kann.

    Ich habe auch nicht den Drang cool oder hipp zu sein. ;)

  • Man kann doch beides haben, die Distribution selbst als LTS oder ähnliches und die Programme die man nutzen möchte bezieht man als immer aktuelle Flatpaks etc. ...

  • Nach Nutzer Eigendeklaration - sind die meist genutzen Distributionen hier im Forum Point-Release und nicht Rolling-Release Distirbutionen: Statistik, Statistik, Statistik: Was die Trophäen über dieses Forum sagen.

    Daher Nein es muss überhaupt nicht Rolling Release sein.

    Ich denke für Rolling Release gibt es zwei Zielgruppen:

    Gruppe 1: Einfach Menschen die gerne neue Versionen haben die sich freuen in jedem Programm bei einer neuen Version das sofort auszuprobieren. Und Menschen Gamer die gerne neue und aktuelle Titel spielen. Da kan eine neue Version von MESA oder etwas aktuellere Treiber eben durchaus einen Unterschied machen.

    Zur Gruppe 1 gehöre ich nicht, und neue Software benötige ich auch nicht, weil alles funktioniert.

    Aber Sicherheitsupdates die sind bei beiden gleich ?

  • Wenn du mit Ubuntu zufrieden bist spricht nichts dagegen dieses weiterhin zu nutzen. Ich nutze selbst Kubuntu und werde wahrscheinlich kein Rolling Release benutzen. Ganz einfach aus dem Grund, dass ich alles was ich will mit Kubuntu erledigen kann.

    Ich habe auch nicht den Drang cool oder hipp zu sein. ;)

    Und das ist das Problem bei mir, ich habe immer den Drang was neues haben zu müssen, ohne mir Gedanken zu machen, ob das auch bei meiner alten Hardware funktioniert.

    Und ja, ich bin mit Ubuntu sehr zufrieden, weil eben alles funktioniert und nie Probleme hatte.

  • Manche Sicherheitsaktualisierungen bei Ubuntu bekommt man nur mit der für Private kostenlosen PRO Version. Ich glaube mich daran zu erinnern dies sei der Fall für FFmpeg in Ubuntu 24.04.

    Ich hab die 25.10 und werde mein PRO wieder dann in 26.04 aktivieren.

  • Ubuntu-Pro ist bei mir aktiviert, habe ich schon bei der Installation aktiviert.

    Tuxedo werde ich wohl runterschmeissen, da ich Tuxedo nie genutzt habe, aber was mache ich mit der leeren zweiten 120 GB SSD ? eventuell nutzte ich sie als Archiv für Dokumente, Bilder etc.

    Man könnte sagen, für den normalen Linux Nutzer, der nichts großartiges macht, ist ein Point-Release vollkommen ausreichend ?

    Edited once, last by Onkel Paul (March 27, 2026 at 12:19 AM).

  • Für wen sind Rolling-Release gedacht, und braucht man immer aktuelle Software wenn die alte Software zum Beispiel bei den Fixed-Release reibungslos und ohne Fehler funktioniert, und sollte man lieber auf ein Fixed-Release zugreifen, wenn man Hardware verwendet die älter als zehn jahre alt ist, weil Rolling-Release ehr für neuester Hardware gedacht ist ?

    Ich bin auch so ein 08/15 User und ich habe ein paar Jahre mit Debian, Kubundu, Mint und MX-Linux gearbeitet. Da es mich gereizt hat, auch mal ein Arch basiertes System zu nutzen hab ich mir letzten August zusätzlich CachyOS installiert. Mein Fazit: sämtliche von mir benutzten Programme laufen unter allen diesen Systemen.

    Also so lange deine Hardware und Programme laufen nimm die Distro die Dir gefällt!

    Per aspera ad astra

    Hardware: MEG X570 UNIFY | AMD Ryzen 9 5950X | 64 GB Ram | AMD Radeon RX 6600 | Hauppauge Starburst 2

    System: MX Linux (Plasma) im Dualboot mit Win11

  • Man könnte sagen, für den normalen Linux Nutzer, der nichts großartiges macht, ist ein Point-Release vollkommen ausreichend ?

    Der Haupt unterschied:

    Bei einem Point-Release gibt es Planungssicherheit und man muss spätestens wenn der Support ausläuft auf die nächste Version Upgraden oder durch Neu Installation ersetzen. Das "hochhieven" braucht Zeit - zu einem vorher bekannten Zeitpunkt.

    Bei einem Rolling Release wird manchmal "bisschen" Zeit für erweiterte Systempflege und Umfangreichere Aktualisierungen gebraucht - dafür braucht man nie hochhieven.

    Wenn du mich fragst eine Frage der Philosophie.

    Kennst du dieses Thema schon?

  • Ich bin/war seit dem ich Linux nutze immer wieder im Distrohoppingfieber, heute Ubuntu, morgen Mint, und so weiter, irgendwan wagte ich mich an Rolling Release, Manjaro, Arch, openSUSE Tumbleweed, aber keine lief so geschmeidig, stabil und flüssig wie Ubuntu.

    Bei Arch Linux habe ich fast zwei Tage an der Textbasierten Installation drangesessen, habe es bis heute nicht geschaft, Arch Linux vollständig zu installieren, bis ich gemerkt habe, das ist nichts für mich.

    Ich bin jetzt zu müde um jedesmal eine andere Distribution zu installieren und auszuprobieren, irgendwann ist auch gut so.

    Ubuntu ich liebe dich, du funktionierst einfach perfekt. Und Snap hin und her, stört mich nicht, habe kein Problem damit.

  • Der Haupt unterschied:

    Bei einem Point-Release gibt es Planungssicherheit und man muss spätestens wenn der Support ausläuft auf die nächste Version Upgraden oder durch Neu Installation ersetzen. Das "hochhieven" braucht Zeit - zu einem vorher bekannten Zeitpunkt.

    Bei einem Rolling Release wird manchmal "bisschen" Zeit für erweiterte Systempflege und Umfangreichere Aktualisierungen gebraucht - dafür braucht man nie hochhieven.

    Wenn du mich fragst eine Frage der Philosophie.

    Kennst du dieses Thema schon?

    Ja. Ich muß aber nicht, wenn im April Ubuntu 26.04 LTS erscheint neu installieren, oder ?

  • Es ist schon sinnvoll von LTS zu LTS zu hüpfen. Aber du könntest auch die 26.04 auslassen und von 24.04 dann auf 28.04 gehen. Die 28.04 erscheint 1 Jahr vor Supportende von 24.04.

  • irgendwan wagte ich mich an Rolling Release, Manjaro, Arch, openSUSE Tumbleweed, aber keine lief so geschmeidig, stabil und flüssig wie Ubuntu.

    Ich nutze Ubuntu 24.04.4 LTS Pro (teils X11, ohne Flatpak) auf drei iMacs. Bisher 0 Abstürze, 0 Updateprobleme; System läuft wie ein Schweizer Uhrwerk.

    Seit der ursprünglichen 24.04 Version wurden gefühlt tausende Updates installiert, darunter auch größere Sprünge wie 24.04.1 … 24.04.4. Wichtige Software, darunter Firefox, Thunderbird, GIMP sowie der Kernel, wird regelmäßig aktualisiert; der Kernel ist derzeit sogar aktueller als bei Debian 13.
    Ubuntu 24.04 ist daher keineswegs so „starr“, Sicherheits-, Kernel-, teils auch Softwareupdates werden regelmäßig bereitgestellt. Selbst bei Fixed Releases lassen sich viele Programme problemlos über AppImage, Snap oder Flatpak auf dem neuesten Stand nutzen. Ich muss immer lachen, wenn Jean eine neue Linux Version vorstellt und schwärmt, wie genial der neue Installer ist, dabei läuft bei mir schon längst ein funktionierendes Betriebssystem. Der Rest beschränkt sich dann meist auf wenige neue Funktionen oder Hintergrundbilder, die man bei 24.04 LTS teils nachinstallieren kann wenn man sich auskennt.

    Ob man ein Fixed Release oder ein Rolling Release wählt, hängt in erster Linie davon ab, welche Software man produktiv nutzt, welche Funktionen benötigt werden, ob Spiele gespielt oder neue Hardware verwendet wird und wie viel Zeit man in ein Betriebssystem investieren möchte.

  • Ob man ein Fixed Release oder ein Rolling Release wählt, hängt in erster Linie davon ab, welche Software man produktiv nutzt, welche Funktionen benötigt werden, ob Spiele gespielt oder neue Hardware verwendet wird und wie viel Zeit man in ein Betriebssystem investieren möchte.

    Diese Aussage trifft für mich den Punkt. Ein Produktiv System benötigt den Quark(gerade erschienene Programme) nicht wer gerne rumbastelt für den ist es optimal.

  • Ich bin/war seit dem ich Linux nutze immer wieder im Distrohoppingfieber,

    Wenn man das als Hobby ansieht ist dasja okay. Aber jetzt mal ganz pragmatisch was bringt dir das hoppen? Ob du nu auf Ubuntu, Mint oder Gentoo Linux bist.

    Wenn du einen Browser öffnest klickst du immer das Firefox Icon - oder Chrome Icon (oder Browser deiner Wahl Icon an) Firefox ist am Ende Firefox egal auf welcher Distribution. Wenn Das gleiche gilt für jede andere App. Am Ende ist die Distribution die da rennt halt wirklich nicht relevant.

    Linux Nutzer seit über 20 Jahren. I ❤️ Freedom!

    Praxisnahe Einblicke in Self Hosting, Linux und eigene Infrastruktur. Für Entwickler:innen und Macher:innen, die ihre digitale Souveränität selbst in die Hand nehmen. https://rueegger.me

  • 24.04 empfinde ich als sehr gutes Release, da waren 18.04 und 22.04 ruckeliger. Je nachdem wie sich Resolute Racoon so präsentiert wäre es durchaus eine Option, bis zur nächsten LTS in 2028 mit dem Wechsel zu warten.

  • Zur Gruppe 1 gehöre ich nicht, und neue Software benötige ich auch nicht, weil alles funktioniert.

    Das ist das Problem. Ich gehöre zu denen, bei denen nicht alles funktioniert. Angefangen von Grafikfehlern bis hin zu der Netzwerkkarte, die nicht erkannt wird. Von einer korrekten Erkennung meiner 144Hz. beim Monitor ganz zu Schweigen.

    Asus ROG Strix B850-A Gaming WIFI \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

  • Ich steige gerade von Windows auf Linux um. Zuerst wollte ich ein System, das mir den Umstieg möglichst leicht macht. Gefühlt empfiehlt so ziemlich jeder Mint für Anfänger und ich hatte auch bereits ein Auge darauf geworfen. Aber dann sah ich auf YouTube ein Video von Fedora mit dem Cosmic Desktop und wusste sofort: Das wollte ich haben!

    Irgendwie will ich doch auch mehr über das System lernen, auf das ich wechsle. Und je mehr ich lerne, desto interessanter wird es. Also habe ich mir einen Computer zugelegt, auf dem ich mich zum Kennenlernen mit Linux austoben kann, während ich für den Ernst des Lebens noch ein wenig länger meinen Windows-Rechner nutze.

    Ergebnis bis jetzt ist, dass ich als Übungsprojekt ein System mit zwei Distributionen (Fedora und Arch) aufgesetzt und eingerichtet habe. Der Plan ist, dass ich damit demnächst für einige Zeit meinen Windows-Rechner ersetze. Wenn das gut funktioniert, ersetze ich das Windows auf dem Rechner mit Fedora.

    Auf dem Übungsrechner kann ich dann weiter Dönekes machen und vielleicht noch die eine oder andere Distro dazu installieren. Das Setup sollte dafür flexibel genug sein. Und dann werde ich wohl die LTS Distros ein wenig genauer anschauen.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!