Mint installieren als Newbie mein Plan

  • Sorry, aber bevor Du hier Sachen erzählst die nicht stimmen wäre es besser nichts zu schreiben.

    Im Prinzip ist das schon richtig, was er da schrieb, er hat halt nur das Entscheidende Detail, wie man das iso auf den Stick bringt, vergessen. Geht mir auch manchmal so, weil es eben für unsereinen so ein kalter Kaffee ist, das wir über das was und wie gar nicht mehr nachdenken. Damit wäre die Aktion, das iso auf den Stick zu bringen und davon zu installieren, entscheidend in die Hose gegangen. Also, Steffen, etwas mehr Sorgfalt beim Helfen von Umsteigern.

  • Ideal zum Üben des Umgangs mit Linux ist, wenn ein eigenes Gerät (Laptop oder PC) dafür hast und dort einfach Linux Mint laut Vorgaben des Installers installierst. Oder, wenn es unumgänglich ist, zwei Systeme auf einem Gerät zu betreiben, würde ich vorher (wie Steffen vorgeschlagen hat) ein Image des ganzen Datenträgers sichern, damit du auf der sicheren Seite bist.

  • Fehler! Dazu benötigt man Hilfsprogramme wie Etcher, Rufus oder Ventoy.

    Das habe ich bewusst weggelassen. Wenn ich alles schreiben würde wäre das so viel, da würde sie alles in die Ecke schmeißen. :D

    Das nächste wird sein, ach ich brauche Platz auf der HD usw.

    Darum schrieb ich "Versuch macht kluch". Meine Erfahrung ist die, man soll es selbst ausprobieren und bei Fragen stehen wir ihr zur Seite.

  • Nein ich habe keinen PC. Ich habe nur ein Handy und ein Chromebook. Das der Stick mit Balena etcher läuft weiß ich schon. Ich sage euch wieso ich eigentlich hierhin gekommen bin. Ich bin über den Brave Browser zum Terminal gekommen und habe gesehen das sich das Terminal quasi in einer Sandbox befindet im Chromebook. Ihr kennt das wahrscheinlich gar nicht weil ihr schon jahrelang Linux benutzt und kleine Programme selber schreibt. Daher kennt ihr das Gefühl nicht das Tante Google alles mitliest und immer will das man alles in die Cloud schickt. Bevormundung habe ich schon immer gehasst. Ich habe jahrelang nichts mehr gemacht weil ich es privat nicht brauchte.

    LG Adhline

  • Das habe ich bewusst weggelassen.

    Ich halte es für fahrlässig wesentliche Punkte zur Hilfe wegzulassen.

    Du kannst nicht davon ausgehen das andere das schon irgendwie hinkriegen.

    Wie Peppino schon schrieb

    Also, Steffen, etwas mehr Sorgfalt beim Helfen von Umsteigern.

  • Hallo,

    also ich würde den ganzen Quatsch der da von KI erzeugt wurde schnell vergessen.

    Ich umreiße Dir mal kurz was Du beachten musst (zum Teil Dell-spezifisch, das sagt Dir keine KI). Kurz noch vorab ich habe hier fast ausschließlich Dell PC's und Notebooks.

    Also es kommt jetzt drauf an in wie weit die Uefi Einstellungen noch original Dell sind oder nicht. Da es ein refurbished Gerät ist, solltest Du uns ggf. erstmal mitteilen um welches Gerät es sich handelt (Baujahr...).

    Bei vielen Dell XPS z.B. wird die SSD im RAID Modus werkseitig betrieben, das solltest Du als erstes ändern. Ggf. musst Du auch die AHCI Einstellungen im BIOS noch anpassen. Letzteres muss dann aber ggf. auch wieder im Windows umgestellt werden: Link

    Dann solltest Du prüfen ob Secureboot oder TPM 2.0 ggf. deaktiviert werden müssen um Linux zu installieren (kommt auf die Installation von Windows 11 an, denn Windows braucht normalerweise TPM 2.0 aktiv, LM kann beides auch, jedoch sollten beide Systeme eben mit identischen Einstellungen installiert werden). Ich denke jedoch nicht, dass Windows OEM Bitlocker-verschlüsselt installiert ausgeliefert wird.

    Schalte im Windows unbedingt "fastboot" ab - sonst kannst Du nichts auf der SSD verändern.

    Den Linux-Live-Stick erstellst Du am leichtesten unter Windows mit Rufus. Den LM-Stick erstellst Du Dir am einfachsten mit einem Image der Linuxmintusers.de - dort erhältst Du bereits "eingedeutschte" ISO's.

    Die Festplatte teilst Du weiterhin am besten unter Windows mit der Datenträgerverwaltung auf. Dadurch verhinderst Du, dass Windows anschließend ggf. keine Updates mehr installieren kann. Windows ermöglicht Dir ggf. nur eine Verkleinerung bis zu einem gewissen Punkt. Mit gparted Live könntest Du das überschreiten, aber damit riskierst Du Dein Windows.

    Wenn der Stick erstellt und die Festplatte mittels Windows partitioniert ist, dann steckst Du den Stick ein und startest neu. Dabei hältst du die F12 Tast gedrückt um ins Bootmenü zu kommen. Dort startest Du das LinuxMint Image auf dem USB-Stick. Wähle im Live-Menü "Linux Mint ausprobieren".

    Wenn der Linuxdesktop vollständig gestartet ist, gehst Du auf das Desktop-Icon "Linux-Mint installieren" und folgst den dortigen Anweisungen, entweder bis zum Punkt "Neben Windows installieren", oder besser du wählst "etwas anderes" und legst nun innerhalb der freien/leeren Partition folgende neue "ext4" Partitionen an 1. "/" für das Dateisystem mindestens 30 GB groß, 2. ggf. "swap" etwas größer als Dein Arbeitsspeicher (wobei die Notwendigkeit stark von der verbauten Ram-Größe und ggf. gewünschter Suspend-to-Disk Option abhängt), 3. "/home" für Deine Daten und in der gesamten restlichen Größe.

    Wichtig: Du hast am unteren Ende des Screens eine Option für die Installation des Boot-Loaders (hier Grub) dieser MUSS auf die efi Partition!! Wähle daher hier die efi Partition (erkennbar an FAT32 und efi-Flag). Machst Du hier einen Fehler, kannst Du anschließend nur über das Bootmenü die Betriebssysteme wechseln und die Grubauswahl wird Dir leider nicht angezeigt.

    Erstelle unbedingt während der Installation auch die Internetverbindung (falls das angeboten wird, hängt von der Distri ab), damit innerhalb der Installation auch gleich Updates geladen werden können. Nach Abschluss starte das System neu und entferne nach Bildschirmanweisung den Live-Stick. Wenn das Grub-Menü erscheint starte Linux-Mint. Führe nach der Installation mittels Terminal nochmals ein Komplett-Update-Upgrade durch mittels:

    Code
    sudo apt update
    sudo apt upgrade

    Schalte dann noch im Terminal ggf. die Firewall ein mittels:

    Code
    sudo ufw enable

    Anschließend kannst Du über die Anwendungsverwaltung nach belieben Software hinzufügen.

    Bei jedem Start hast Du nun durch Grub die Auswahl LM oder eben Windows zu booten. Wichtig, Du kannst von Linux aus alle Windows Partitionen lesen und beschreiben - Von Windows aus siehst Du die Linuxpartitionen jedoch nicht ohne zusätzliche Tools.

    Zuletzt noch, Dell Rechner sind i.d.R. gut Linux kompatibel, es gibt kaum Treiberprobleme, da Dell manche Geräte bis heute auf Wunsch mit Linux ab Werk ausliefert.

    "Es gibt ein Prinzip, das als Schranke gegen jede Information dient, als Beweis gegen jedes Argument und das niemals fehlschlagen wird die Menschheit in immerwährender Unwissenheit zu halten, dieses Prinzip heißt: Verurteilung vor der Untersuchung." Carl Sagan

    Edited 13 times, last by tempograd (March 24, 2026 at 8:55 AM).

  • Nein ich habe keinen PC. Ich habe nur ein Handy und ein Chromebook

    Wozu dann Windows 11 erst nutzen mit Anmeldung usw. bei Microsoft auf einem neuen PC? In der Regel starte ich neue PC's und lösche den Blinddarmanhang als Erstes, um dann Linux zu installieren. Ist es so schwierig, sich zu entscheiden, was man in Zukunft will?

  • Wozu dann Windows 11 erst nutzen mit Anmeldung usw. bei Microsoft auf einem neuen PC? In der Regel starte ich neue PC's und lösche den Blinddarmanhang als Erstes, um dann Linux zu installieren. Ist es so schwierig, sich zu entscheiden, was man in Zukunft will?

    So wie ich es verstanden habe will sie zumindest kurzfristig zweigleisig fahren.

  • Hier noch eine recht gute ausführliche Anleitung , was bei der Dualboot Installation alles zu beachten ist.

    Und wenn der Rechner da ist, und du dir unsicher bist, einfach hier nochmal nachfragen.8)

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    Meine Systeme:

    Produktiv System: GMKtec NucBox K8 Plus Mini PC AMD Ryzen 7 8845HS 96GB RAM 780M GPU mit CachyOS KDE6

    HTPC: Intel NUC mit Q4OS mit KDE an UHD Fernseher

    Gamesystem: Steamdeck LCD mit 512GB SSD mit Dockingstation und XQHD Monitor.

  • Ich halte es für fahrlässig wesentliche Punkte zur Hilfe wegzulassen.

    Ich halte das sogar für grob fahrlässig.
    Freut mich das wir da an einem Strang ziehen. Einfach ein ISO draufkopieren geht doch gar nicht.
    Eine Linux Mint Installation ist schon eine sehr komplexe Sache, da Details wegzulassen ist nicht gut für die Community.

  • Eine Linux Mint Installation ist schon eine sehr komplexe Sache,

    Wirklich?

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  • Das Schwierigste ist doch, eine ISO auf einen USB‑Stick zu bekommen, die dann startbar ist. Die Installation selbst läuft doch fast automatisch durch.

  • Nein ich habe keinen PC. Ich habe nur ein Handy und ein Chromebook. Das der Stick mit Balena etcher läuft weiß ich schon.

    Wenn du bisher mit einem Chromebook ausgekommen bist, brauchst du Windows nicht und der Betrieb zweier Systeme ist unnötig kompliziert. Ich würde folgendes tun:

    1. Ein Anfängerbuch zu Linux Mint oder ein paar Online-Ressourcen lesen, um zu lernen, was in Linux anders ist: Wo deine Dateien liegen, wie man Software installiert usw.
    2. Einen USB-Stick für die Installation besorgen. Falls du das nicht selbst mit Rufus oder Ventoy hinbekommst, gibt es die fertig z. B. auf eBay oder Amazon.
    3. Auf dem Gerät im BIOS/UEFI vorsichtshalber Fast Boot deaktivieren.
    4. Linux Mint laut Vorgaben des Installers installieren. Ideal wäre es, eine eigene Partition für /home (wo deine Dokumente und Einstellungen liegen) einzurichten. Aber wenn dir das kompliziert vorkommt, geht es auch, das System die ganze Platte verwenden zu lassen.
  • Ich halte es für fahrlässig wesentliche Punkte zur Hilfe wegzulassen.

    Du kannst nicht davon ausgehen das andere das schon irgendwie hinkriegen.

    Wie Peppino schon schrieb

    Wie ich schon schrieb, habe ich es absichtlich weggelassen. Sollte sie sich fragen "womit beschreiben?" werden das viele beantworten. Würde ich alles schreiben, wäre es eher abschreckend (dachte ich mir so ;)) und lang. Ob sie es weiß ist aus ihrem Post nicht ersichtlich, da kann man nur raten.

  • Hier sind mir zu viele Köche. Ich bin daher raus.

    Verstehe ich.🥊😉 Dito 🪃

    Nur eins. ADHS erfordert bei sowas klares, planbares,überlegtes,strukturiertes Vorgehen. Step by step.
    Es ist wie auch schon einiges Threads vorher dazwischen labern ist nicht sonderlich förderlich.

  • Moderationshinweis

    Ihr kommt leicht vom Kurs ab. Es wäre jetzt glaube ich besser abzuwarten bis der Themen-Ersteller mit rückfragen kommt.


    Adhline Das hier wäre ein erster Ansatz:

    Wirklich?

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    Auf Linux seit 2003 | Python-Jünger| Wir reden ja hier über Computer, das sind Arbeitsgeräte und keine Religion.


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  • Der beste Ratschlag wurde schon genannt. Nämlich das Ausprobieren der Installation von Linux innerhalb einer VM. Auf diese Weise lernt man schon mal ganz unverbindlich das Prozedere der Installation kennen und wird nicht überrumpelt von Irgendwas, was man im Moment vielleicht noch nicht ganz kapiert. (Nicht schlimm, wenn man was falsch macht. Ist ja nur die VM!)

    Noch besser ist es, sogar ein DualBoot in der VM zu üben (virtuelles EFI an, eine oder mehrere virtuelle Disks erzeugen, erst Windows installieren, dann die VM nochmals starten, um Linux zu installieren. Bis beide Systeme dann schlussendlich laufen!).

    Natürlich braucht man dafür auch ein bißchen Übung mit VirtualBox. Keine Ahnung, inwieweit der TE mit dem Programm schon von Windows her vertraut ist.

    Am Ende wird man aber dann sehen, dass das Installieren von Linux eigentlich ganz einfach gewesen ist. Weil Übung macht den Meister!

  • Neumann du hast aber schon gelesen was Adhline geschrieben hat oder?

    Sie hat bisher nur Handy und Chromebook, und du kommst hier mit Dualboot in VM ! 🤦‍♂️

    Das würde nur noch eine weiter Baustelle aufmachen, die die TE noch mehr verwirrt, das lassen wir mal lieber.🙂‍↔️

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