Ein weises Wort über uptime

  • Learn Linux TV hat ein sehenswertes Video über uptime veröffentlicht, das mir als Linux-Neuling und beginnendem Homelabber ein bisschen die Augen geöffnet hat:

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    Seine Message: Lange nicht rebootete Systeme enthalten u. U. auch ungeachtet Livepatching veraltete und vulnerable Systemkomponenten. Und wenn man das jetzt offen zur Schau stellt (bragging), gibt man das zu und wird möglicherweise zur Zielscheibe von Angreifern (IMHO nicht so ganz überzeugend, aber eine Möglichkeit). Was aber noch wichtiger ist: Langes Uptime sagt gar nichts über die Stabilität aus, wenn die Dienste auf dem Server unstabil laufen. Ein gesundes System muss Neustarts unbedingt gut vertragen können. Dafür sollte man auf die Stabilität der Dienste achten, als auf (möglichst) lange Uptime-Zeiten.

    Würde mich interessieren, was die Community hier dazu meint. Ist mir jetzt nicht aufgefallen, dass hier viel über uptime geprahlt wird ...

    Überhaupt macht der Mann eine tolle Arbeit mit dem Kanal: systematisch, fundiert und für jeden verständlich.

  • Kein Rechner läuft bei mir 24-Stunden oder mehr durch. Das gibt es bei mir einfach nicht.

    Viele Grüße!
    Thorsten

    Meine Geräte:

    🧪 Lab → Lenovo T14s Gen 1 | i5-10310U | 16 GB RAM | 512 GB SSD | Distributionen nach Lust und Laune - primär Manjaro

    💻 Produktiv → Lenovo T450s | i5-5200U | 8 GB RAM | 256 GB SSD (root- u. home-Partition verschlüsselt) | Manjaro Xfce Testing

    🖥️ Produktiv → c‘t-Bastelbogen ‘18 | i5-9600K | GTX 1060 6 GB | 32 GB RAM | derzeit 4TB-USB-SSD | Manjaro i3 & Xfce

  • Mal abgesehen davon, daß mein Desktop sowieso täglich ausgeschaltet wird - ich reboote dazwischen eigentlich nur, wenn Systempakete reinfliegen und die initramfs-Images neu gebaut werden.

  • Mal abgesehen davon, daß mein Desktop sowieso täglich ausgeschaltet wird - ich reboote dazwischen eigentlich nur, wenn Systempakete reinfliegen und die initramfs-Images neu gebaut werden.

    Ich denke macht doch jeder so.Wer hat denn dauerhaft seinen Desktop am rennen?

  • Mein Laptop bleibt oft monatelang ohne Reboot / Ausschalten. Warum auch, am nächsten Tag aufgeklappt mach ich da weiter, wo ich aufgehört habe. Nach Kernel Updates ist es natürlich notwendig und die passieren öfter in letzter Zeit.

    Nachtrag: Der Energieverbrauch ist bei Runter- und Hochfahren vergleichbar gering wie der eingeschlafene Zustand über Nacht.

  • Ich denke macht doch jeder so.Wer hat denn dauerhaft seinen Desktop am rennen?

    Na ich weiß, daß es sowas gibt. Bei so gewissen Kollegen z.B. - und das dort gleich mehrfach in der vollgestellten Bude. Daher weiß ich, daß ich da einfach kein Maßstab bin und erwähne es lieber mal.

  • Es scheint also unterschiedliche Ansätze zu geben. Mein Produktivsystem schalte ich auch nicht einfach so aus. Bei größeren Updates gibt es einen Reboot. Standard ist bei mir immer der Ruhezustand.

    Soweit ich verstehe, sprecht ihr ja bisher über Destop-Systeme. Das Video bezieht sich m. E. gut auf Desktop und Server. Bei Servern sieht es ja wohl etwas anders aus?

  • Ist klar, daher ging ich bewußt auf Desktop ein.

    Server habe ich privat keine. Es würde sicher sehr davon abhängen, was für Dienste sie bereitstellen, wann und wie oft man die Server in die Downtime nehmen kann. Die in meiner beruflich aktuell betreuten Umgebung haben z.B. einen monatlichen Wartungszyklus, das mache aber nicht ich, das wurde an Off-Shore-Arbeitskräfte verlagert.

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