Probleme mit der Anwendungsverwaltung

  • Nein immer nur F12 drücken ist nicht der richtige Weg, man sollte schon genau schauen was man da macht.🤨🙄

    Das heißt , vom USB-Stick booten, im Livesystem mit gparted die alten Linux Partitionen komplett löschen.

    Dann Installer aufrufen, und dort auswählen, das er in den freien (unpartitionierten) Bereich nutzen soll.

    MonteDrago
    Du hast aber schon mitbekommen, das hier ein absoluter Linux Neuling am Werk ist oder?

    Was soll das dann mit "gParted" usw.?

    Bitte versuche deine Antworten etwas freundlicher und Anfänger tauglicher zu gestalten.

    Dankeschön

    „Hier für die Community, das gemeinsame Hobby und ein gutes Miteinander.“ ☕

  • Es ist eigentlich verdammt einfach. Wie Tuxine schrieb: "Das reicht vollkommen."

    Bei dem einen ist es F12, beim anderen F9, beim anderen ESC usw. Wichtig ist "booten vom USB-Stick".

  • Wie schon erwähnt war das ja meine erste Installation eines Betriebsystems. Wenn ich das System jetzt komplett neu installieren möchte, wie muß ich vorgehen? Wie beim ersten Mal?

    Versuch dann doch wenigstens dein /home/Benutzername Verzeichnis zu sichern und später wieder herzustellen um deine getätigten Einstellungen nicht zu verlieren.

  • Na ja, die paar Einstellungen kann ich dann auch neu machen. Dann bekomme ich wenigstens Übung.

    Aber Danke erst mal an alle!

    Mal sehen, wann ich das nächste Mal scheitere!

  • Mal sehen, wann ich das nächste Mal scheitere!

    Du wirst nicht scheitern, wenn Du nicht nochmal den Fehler machst, das installierte System erneut nochmals zu upgraden.

    Obwohl hier gefühlt 90% der Leute irgendein Linux Mint am Laufen haben, scheint sich immer noch nicht allgemein herumgesprochen zu haben, dass man NICHT auf die nächste Subversion von Mint umsteigen MUSS. Also konkretes Beispiel: ich hatte bis Sommer letzten Jahres Mint 20.2. Nach Ablauf von Mint 20 hätte ich entweder zu Mint 21 oder zu Mint 22 wechseln müssen. Ich hatte mich wegen des längeren Support-Zeitraums für Mint 22 entschieden. Genauer gesagt Mint 22.1, welches ich komplett neu anstelle des bestehenden Mint 20 aufgespielt habe.

    Nun kommt's aber. Ich werde weder auf Mint 22.2 noch auf Mint 22.3 upgraden. Denn ALLE Subversionen der gleichen Hauptversion von Mint haben den gleichen Support-Zeitraum (bei Mint 22 reicht der bis Frühjahr 2029). Das heißt, alle Subversionen erhalten bis zum Enddatum weiterhin (die obligatorischen) Sicherheits-Updates (, die Du ganz normal über die Anwendungsverwaltung durchführen lässt).

    Bevor man ein Versions-Upgrade in Erwägung zieht, sollte man erstmal im Mint-Blog sich darüber informieren, ob und welche der meist kleinen Funktionsverbesserungen überhaupt für einem interessant wären. Falls keine dabei sein sollten, lieber mit der installierten Subversion weitermachen und erst beim finalen Support-Ende die nächste, neue Hauptversion neu installieren.

    Warum können Upgrades verunglücken?
    Weil bei jedem User die Ausgangslage anders ist und das Upgrade-Management nicht auf jede noch noch so zufällige, aber ungünstige Konstellation vorbereitet ist. Eine komplette Neuinstallation ist da überschaubarer. Die fängt sozusagen bei Jedem gleich an (nämlich bei Null).

    Du wirst also vermutlich gar nichts falsch gemacht haben. Aber das Rechte-Management ist nunmal kaputt gegangen. Und läßt sich - wenn überhaupt - nur von einem Experten vor Ort noch geradebiegen.

    Übrigens, ich habe gelesen, dass das Mint-Team selbst davon abrät, auf Mint 22.3 umzusteigen (wegen größerem Fehlerpotential). Man solle wenn möglich besser bei Mint 22.1 oder Mint 22.2 bleiben (bzw mit einer dieser ISOs installieren).

  • Also erstmal kurz erklärt, das war kein Update sondern ein Upgrade, dabei wird quasi das ganze OS neu installiert.

    Jein, das passiert nur, wenn man mit dem Werkzeug mintupgrade im Terminal auf die nächste Hauptversion aktualisiert; bspw. von LM 21.3 auf LM 22. Bei einer Aktualisierung durch die Aktualisierungsverwaltung von 22.2 auf 22.3 wird nur die Arbeitsumgebung Cinnamon und die Programme von Mint auf eine neue Version gehoben. Das ist ein kleiner Schritt und vergleichsweise ungefährlich. Bei den Geschmacksrichtungen MATE und Xfce fällt meist noch die Aktualisierung des Arbeitsumgebung weg.

    Nun kommt's aber. Ich werde weder auf Mint 22.2 noch auf Mint 22.3 upgraden. Denn ALLE Subversionen der gleichen Hauptversion von Mint haben den gleichen Support-Zeitraum (bei Mint 22 reicht der bis Frühjahr 2029). Das heißt, alle Subversionen erhalten bis zum Enddatum weiterhin (die obligatorischen) Sicherheits-Updates (, die Du ganz normal über die Anwendungsverwaltung durchführen lässt).

    Naja. Das ist natürlich deine Meinung. Ich sehe das anders. Es ist bei Mint üblich, dass die von Mint stammenden Programme nach der Veröffentlichung nur im äußersten Notfall noch mal angefasst werden. In der Regel heißt das, dass Fehler bis mittlere Schwere erst mit einer Aktualisierung auf die nächste Punktveröffentlichung behoben werden.

    Ein Beispiel ist der Fehler, dass man in der Wayland-Sitzung keine Dateien per Drag'n'Drop verschieben kann. Das Problem ist zwar gelöst, aber wird erst mit LM 23 an die Benutzer ausgeliefert. Und das finde ich eigentlich schon ein starkes Stück, auch wenn Wayland nur als experimentell eingestuft ist. Ohne Drag'n'Drop fühlt sich Wayland wie Steinzeit an.

    Und zu dem Unterstützungszeitraum hat man einfach die werbewirksamen fünf Jahre aus dem Ubuntu Prospekt kopiert, aber das Kleingedruckte liest keiner. Die fünf Jahre gelten für alles, was Ubuntu mit seiner Veröffentlichung von Ubuntu (Hauptversion mit GNOME) herausgibt und für Server-Dienste (main und restricted). Alles andere (universe und multiverse) hat im günstigen Fall drei Jahre, in der Praxis aber meist keine Unterstützung.

    Hier mal mit Zahlen und den Reim kann jeder selbst drauf machen: https://wiki.ubuntuusers.de/Aktualisierungen/#Statistik

    --

    Mal abgesehen davon ist es überhaupt nicht erwiesen, dass das Problem durch die Aktualisierung hervorgerufen worden ist.

    Und läßt sich - wenn überhaupt - nur von einem Experten vor Ort noch geradebiegen.

    Naja, ihm Grunde ist es einfach. Es gab ja konstruktiven Beiträge in der Richtung, aber es wurde nicht nachgefragt.

    Sollte etwas unklar sein, gerne noch mal nachfragen.

  • Nun kommt's aber. Ich werde weder auf Mint 22.2 noch auf Mint 22.3 upgraden.

    Ich date alles auf den neuesten Stand. :D Wahrscheinlich hab ich das noch aus der Windows-Zeit und möchte das auch nicht ändern. Sollte etwas schief gehen buche ich es als Erfahrung ab und installiere neu. Eine Neuinstallation + Änderungen geht bei mir schnell. Auf dieser SSD ist nur Mint und Programme. Ich finde mein Konzept genial. Ich hab auch keine Ahnung, ob es besser ist ältere Mint-Versionen zu verwenden.

  • ich date alles auf den neuesten Stand.

    Alle Subversionen von Mint befinden sich jeweils auf dem neuesten Stand, sobald sie die jeweils anstehenden Updates eingespielt haben.

    Wie schon gesagt, Subversionen von Mint spiegeln keinen fortlaufenden Update-Zustand wieder. Das ist ganz anders als wie bei Ubuntu! Die aktuelle ISO von Ubuntu 24 hat momentan die Laufnummer 4. Ich könnte aber auch eine Installation mit der ISO von Laufnummer 2 starten. Nach der Installation muss ich aber noch alle Updates einspielen bis V4. Während ich die bei Start mit V4 die schon drin habe und nur die Aktualisierungen ab V4 noch nachtragen muss.

    Die Subversionen von Mint stellen dagegen eine Komfortfunktion dar, wie sie andere Distributionen in der Form nicht haben. In den Subversionen werden kleine Verbesserungen eingepflegt (das kann im Einzelfall auch mal eine Fehlerkorrektur sein). Was das jeweils ist, kann man im Mint-Blog nachlesen. Das heißt, Mint versucht auf diese Weise das starre Prinzip eines Point-Release (LTS) etwas aufzulockern. Als User sollte man sich die Frage stellen, brauche ich davon was? Wenn ja, dann Upgrade auf eigene Gefahr durchziehen. Wenn nein, dann lieber die Taube sicher in der Hand behalten statt zusätzlich noch dem Spatz auf dem Dach hinterherzujagen. Und ganz nebenbei, wenn ich alle Suversions-Upgrades von Mint mitmachen wollte, was bleibt denn da noch von LTS übrig? Da kann ich ja gleich Ubuntu nehmen.

    Die Sache ist doch die: einige (um nicht zu sagen viele) Nutzer bevorzugen ein System, das möglichst lange unverändert bleibt. Für diese gibt es sogenannte LTS-Versionen. Da kannst du beispielsweise sicher sein, dass dein Desktop nicht plötzlich inmitten der 5 Jahre auf Wayland-Only umgestellt wird, während dein Workflow und deine Lieblingsprogramme aber X11 benötigen. Programme bleiben ebenfalls so wie sie sind. Nur sicherheitskritische Fehler werden bereinigt. Und sicherheitssensible Programme (Browser, Emailer) werden daher auch auf LTS-Systemen laufend aktualisiert.

    Manchmal veralten Programme rasend schnell. Paradebeispiel sind Download-Tools. Weil die Download-Quellen (Youtube) diesen Werkzeugen das Leben so schwer wie möglich machen wollen, müssen auch diese Tools immer wieder angepasst werden. Da muss der User händisch immer die aktuelle Version einspielen. Mit der allgemein bekannten Zweiteilung der Repos in Sachen Aktualität (Main vs. alle Anderen) hat das hier nichts zu tun. Die Subversionen von Mint derserselben Hauptreihe haben alle dieselbe Repo-Basis. Ich wüsste auch nicht, dass Ubuntu (als Provider auch für Mint) seine Programme innerhalb eines LTS-Zyklus funktional nachbessert.

    Maximale Stabilität eines Systems UND maximale Aktualität eines Systems sind nicht als Gesamtpaket zu haben! Linux hat das Problem aber ganz einfach damit gelöst, in dem es zwei Grundphilosophien zur Auswahl anbietet. LTS (Point Release), wenn Stabiltät vorrangig ist und Rolling Release, wenn Aktualität die oberste Priorität hat. (Dazu gibt es noch diverse Mischformen). Jeder Nutzer sucht sich dann die für ihn passende Methode aus (samt passender Distribution). Diese Qual der Wahl hat man bei Windows natürlich nicht.

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