Die Sache mit dem Passwort

  • Sehr informatives Video wie ich finde von LinuxHänchen

    Besonders interessant fand ich den Teil ab Minute 31.08 : KeepassXC mit Wortlisten erweitern :thumbup:

    Die Sache mit dem Passwort

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  • Finde KeepassXC, echt super, aber schwer es auf einen Iphone zu intregieren, wenn man es nicht syncen kann

    Ich habe die KeePassXC-DB in der Nextcloud liegen. Die wird auf dem Handy synchronisiert, und dort nutze ich KeePassDX zum Auslesen.

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass Passwörter immer noch nicht in der Gesellschaft angekommen sind. Dadurch, dass ich so viele Leute privat betreue, bin ich sehr oft bei Einrichtungsprozessen dabei, bei denen irgendwelche Online-Konten erstellt werden.

    Die Leute, die ich so betreue, kommen gar nicht darauf klar, dass man Sonderzeichen angeben muss oder dass das Passwort eine bestimmte Länge haben muss. Oft bekomme ich auch einen Anruf, dass eine Registrierung nicht geklappt hat. Dann kommt heraus, dass sie sich die Passwortkriterien, die beim Erstellen oft grün abgehakt werden, gar nicht angeschaut haben.

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    Auf Linux seit 2003 | Python-Jünger| Wir reden ja hier über Computer, das sind Arbeitsgeräte und keine Religion.


    dbd.png?raw=true Don't Break Debian

  • Die Leute, die ich so betreue, kommen gar nicht darauf klar, dass man Sonderzeichen angeben muss oder dass das Passwort eine bestimmte Länge haben muss. Oft bekomme ich auch einen Anruf, dass eine Registrierung nicht geklappt hat. Dann kommt heraus, dass sie sich die Passwortkriterien, die beim Erstellen oft grün abgehakt werden, gar nicht angeschaut haben.

    Wobei mir auch schon das Gegenteil passiert ist: Mit KeepassXC erstellte Passwörter entsprechen nicht den Richtlinien, weil sie zu lang sind oder Sonderzeichen enthalten die nicht zulässig sind...

    Gruss

    Peter

  • Wenn du allerdings, wie es einem Bekannten von mir passiert ist, alle Passwörter von kepassxc erstellen lässt, möglichst schön sicher und lang, und dann die Datenbank verlierst, kommst du nirgends, aber auch wirklich nirgends mehr rein. Man muss die Datenbank wirklich extrem sichern, am besten mehrfach.

    Zum Beispiel habe ich meine Passwörter alle im Kopf, aber extra noch im keepassxc, einfach weil es schneller geht, die einzugeben. Aber bei Verlust, aus welchen Gründen auch immer, habe ich überall noch Zugriff.

  • Quote

    Man muss die Datenbank wirklich extrem sichern, am besten mehrfach.

    Ja, das versteht sich von selbst.

    Ich mache tatsächlich auch in regelmäßigen Abständen einen Ausdruck der sicher aufbewahrt wird. Mein Frau weiß wo sie den finden kann - falls mir etwas zustoßen sollte.

    Zusätzlich ist in KeepassXC auch eingestellt, dass bei Änderungen automatisch eine Sicherung auf der NAS durchgeführt wird.

    Gruss

    Peter

  • Zum Beispiel habe ich meine Passwörter alle im Kopf, aber extra noch im keepassxc, einfach weil es schneller geht, die einzugeben.

    Alle im Kopf? Glückwunsch, das würde ich nur schaffen, wenn es nur eine Handvoll wären, aber bei mir sind es mittlerweile an die 80 Passwörter, das kann ich mir nicht mehr merken.

    Aber das was im Video mit den Passphrasen erwähnt wurde, darauf bin ich noch gar nicht gekommen, wäre auch mal was.

  • ... und dann die Datenbank verlierst, kommst du nirgends, aber auch wirklich nirgends mehr rein. Man muss die Datenbank wirklich extrem sichern, am besten mehrfach.

    Das ist ja wohl selbsterklärend dass man solch eine Datenbankdatei mehrfach an verschiedenen Orten sichert. Tut mir leid aber da muss ich sagen ... selber Schuld. Das hat dann auch mit Anfängerpech nichts zu tun.

  • Das hat dann auch mit Anfängerpech nichts zu tun.

    Doch hat es schon. Wenn sich der Anfänger darauf verlässt, das alles funktioniert wie er will. Und durch einen dummen Tastendruck ist alles weg.

    Siehe auch in meinem Forum, wo jemand fragt, wie man von einer neu partitionierten HDD alte Mails sichern kann. Manche denken eben nicht so weit und haben ein unerschütterliches Vertrauen in die Technik.

  • Alle im Kopf? Glückwunsch, das würde ich nur schaffen, wenn es nur eine Handvoll wären, aber bei mir sind es mittlerweile an die 80 Passwörter, das kann ich mir nicht mehr merken.

    Du Glücklicher. Habe gerade in 1Password die Kategorie „Logins“ aufgerufen und bin über folgenden Wert gestolpert.

    Alle Passwörter sind zufallsgeneriert. Da ist nichts mehr mit im Kopf haben. 😂

  • Du Glücklicher. Habe gerade in 1Password die Kategorie „Logins“ aufgerufen und bin über folgenden Wert gestolpert.

    Alle Passwörter sind zufallsgeneriert. Da ist nichts mehr mit im Kopf haben. 😂

    Da gehe ich mit, gerade 444 (nach dem ich gestern mal wieder etwas aufgeräumt habe).

    Aber da sind so viele uralte Sachen dabei wo es nicht möglich ist seinen Account zu löschen - das ärgert mich immer.

    Arch%20Linux-1793D1?logo=arch-linux&logoColor=fff&style=for-the-badge NIXOS-5277C3.svg?style=for-the-badge&logo=NixOS&logoColor=white ansible-%231A1918.svg?style=for-the-badge&logo=ansible&logoColor=white github-%23121011.svg?style=for-the-badge&logo=github&logoColor=white

    Arch Linux isn't unstable

  • =O Alter Verwalter, kann ich mir gar nicht vorstellen.
    Ich hab bei mir schon extrem ausgemistet, habe bei etlichen Seiten und Diensten meinen Account löschen lassen.

    Bei mir gab es vor vielen vielen Jahren mal eine Zeit, da druckte ich mir das auf Papier aus, jetzt natürlich alles modern mit Passwortmanager (KeePassXC und Keepass2Android).

    Ich kenne auch so einige, die haben für alles das gleiche Passwort, natürlich eines das ziemlich simpel ist …


  • 🤷‍♂️

    Linux Nutzer seit über 20 Jahren. I ❤️ Freedom!

    Praxisnahe Einblicke in Self Hosting, Linux und eigene Infrastruktur. Für Entwickler:innen und Macher:innen, die ihre digitale Souveränität selbst in die Hand nehmen. https://rueegger.me

  • Sind nicht nur Passwörter, auch SSH-Keys, GPG Keys, Notizen, Diverse Kreditkarten, etc

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  • Das Video finde ich auch sehr informativ und unterhaltend, ideal zum Anschauen während einer längeren Zugfahrt.

    Bei den Passwortgeneratoren in den Passwortmanagern ist noch zu beachten, dass es eigentlich keinen echten Zufallsgenerator-Algorithmus gibt. Je nachdem wie gut oder schlecht so ein Zufallsgenerator implementiert ist, kann es sein, dass die generierten Passwörter erraten werden können. Vor fast 20 Jahren gab es deswegen mal in Debian eine Lücke, die zu schwachen SSH-Keys geführt hat: https://blogs.fsfe.org/tonnerre/archives/25

    Im Video wird das Generieren von Passphrasen anhand von Wörterlisten erwähnt. Um ganz auf Nummer Sicher zu gehen, müsste man mit Hilfe eines Würfels die Wörter aus der Wörterliste auswählen. Das Verfahren ist bekannt als Diceware. Dabei wird jedem Wort in der Wörterliste eine 5-stellige Zahl bestehend aus den Ziffern 1-6 vorangestellt. Mit 5 mal Würfeln kann man also ein Wort auswählen. 4-6 mal wiederholt erhält man eine garantiert zufällige, so gut wie unmöglich zu knackende, aber dennoch relativ leicht zu merkende Passphrase.

    Ich hatte mir dazu vor längerer Zeit die Liste de-7776-v1-dicewarte.txt heruntergeladen und KeePassXC hinzugefügt. I

    Ein kleiner Ausschnitt sieht so aus:

    Code
    36246    irrsinn
    36251    irrten
    36252    irrtum
    36253    irrweg
    36254    irrwitzig
    36255    isolation
    36256    isolieren
    36261    jacht

    Ich gebe aber gerne zu, dass das Generieren einer Passphrase mit KeepassXC viel bequemer und schneller ist.

    Zotac ZBox ID91: Zorin OS 18 (GNOME) und Ubuntu 26.04 LTS
    Geekom Mini IT11: Fedora 44 Silverblue (GNOME)
    Macbook Pro 2015: Fedora 43 Workstation (GNOME)

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