Brother MFC-9332CDW unter Linux Mint (Drucken & Scannen)

  • Hallo zusammen,

    ich plane aktuell meinen Umstieg auf Linux Mint und teste das System gerade auf einem Notebook, bevor ich Windows komplett den Rücken kehre. Dabei bin ich auf ein Problem mit meinem Bürodrucker, einem Brother MFC-9332CDW, gestoßen.

    Während das Drucken meistens schnell funktioniert, bereitet mir die Scan-Funktion Probleme. Ich habe versucht, sowohl die Treiber als auch die benötigte Software zu installieren, aber letztlich hat es nicht geklappt. Das Gerät wird als Scanner nicht erkannt.

    Ich hoffe, jemand von euch hat einen Lösungsvorschlag oder eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für mich, wie ich den MFC-9332CDW (insbesondere die komplette Software) vollständig zum Laufen bringe.

    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!

    Mario4711

  • Woher hast du denn den Treiber?

    Mit welchem Scan-Programm hast du es denn versucht?

    Hast du die Treiber - Druck und Scan - von der Brother Seite schon mal versucht?

    Downloads | MFC-990CW | Österreich | Brother

    Lass dich nicht von der Druckerbezeichnung täuschen, die Treiber gelten für alle der 9er Serie (soviel ich weiß ;) )

    Ich hab nichts gemacht… ehrlich. 👀

  • Ich habe hier einen nun schon etwas älteren MFC-9320CW. Mit Vuescan geht das sehr einfach und komfortabel. Ist zwar nicht kostenlos, aber empfehlenswert.

    Für dein Modell gibt es auch Brother Treiber hier.

    GuideOS 1.0, Cinnamon v:6.4.13; Linux Mint 22.3 Zena, Desktop: Cinnamon v: 6.6.6

  • Hallo.

    Tuxine Den Treiber bzw. die Installationsdatei habe ich direkt von der Brother‑Website heruntergeladen und gemäß der Anleitung über das Terminal installiert. Leider wurde dabei kein Desktop‑Icon erstellt, über das ich die Software starten könnte (so wie ich es von Windows gewohnt bin). Ohne Zugriff auf diese Software kann ich die Scanner‑Funktion derzeit nicht nutzen.

    Auch über die Suche nach installierter Software finde ich nichts – es scheint nur der Druckertreiber installiert worden zu sein. :/ (Ich denke scheinbar noch in Windows..);(

    /su Der Drucker ist per USB angeschlossen.

  • Ohne Zugriff auf diese Software kann ich die Scanner‑Funktion derzeit nicht nutzen.

    Unter Linux musst du umdenken.

    Du brauchst ein Programm zum scannen, wie z.B.:
    Document Scanner oder xsane oder NAPS2 ...
    Da ich kein Mint am Start habe kann ich dir leider nicht sagen welche der angeführten Programme im Software Center zu finden sind.
    NAPS2 kannst du z.B.: hier herunter laden.
    NAPS2 - Scan documents to PDF and more

    Ich hab nichts gemacht… ehrlich. 👀

  • Ich mache es einfach unter Mint mit Menü>Grafik>Dokument-Scanner.

    Das Programm sucht einen Augenblick, aber dann kann ich mit meinem Brother scannen, muss aber selbst aussuchen, ob vom Flachbett oder Dokumenteneinzug.

  • Leider wurde dabei kein Desktop‑Icon erstellt, über das ich die Software starten könnte (so wie ich es von Windows gewohnt bin).

    Treiber und Scan-Software sind zwei verschiedene Dinge. Du brauchst also beides, wenn du nicht Vuescan (bringt eigene Treiber mit) benutzen willst. Also Brother-Treiber und einen Dokumentscanner. Schau mal im Software Center, wenn es nicht schon vorinstalliert ist. Und vergiss die Gewohnheiten aus Windows.

    GuideOS 1.0, Cinnamon v:6.4.13; Linux Mint 22.3 Zena, Desktop: Cinnamon v: 6.6.6

  • Mint < Anwendungsverwaltung > Dokument-Scanner (Flathub muss aktiviert sein) installieren.

    In der Anwendungsverwaltung auf das Hamburgermenü und dort "Ungeprüfte Flatpaks aktivieren" auswählen und NEIN das "ungeprüft" ist nichts schlimmes!

  • Danke K-P . Dokumenten-Scanner nach Anleitung installiert. Jetzt steht da. Sie müssen die Treibersoftware für den Scanner installieren.

    Die Software hab ich im Downloadordner liegen.( siehe obiges Bild) Diese hab ich auch nach Anweisung ins Terminal geschrieben. Scheinbar nicht richtig?!?

  • Nun mal langsam erst die Grundlagen. Erst Treiber dann die Software ist die Reihenfolge.
    Das du drucken kannst heisst noch lange nicht das der richtige Treiber läuft.

    Schritt 1:

    Code
    dpkg -l | grep -i brother

    Was bringt das für ein Ergebnis ?


    cu


    edit: Kannst du das Ergebnis mit copy & Paste hier einstellen, das ist einfacher lesbar.


    thx

  • Für die Treiber brauchst du gar kein Terminal, lade dir einfach die Treiber als ,.deb runter, Doppelklick drauf und der Treiber wird installiert.:)

  • Für die Treiber brauchst du gar kein Terminal, lade dir einfach die Treiber als ,.deb runter, Doppelklick drauf und der Treiber wird installiert.:)

    Schön. Dann zeig mir mal mit einfacheren Mitteln welche Treiber alle installiert sind ! Mehr gibt der obige Befehl nicht her. 😃 Vor allem wenn vielleicht mehrere oder falsche installiert sind.

  • schau mal:

    mario@mario-ThinkPad-T410:~$ dpkg -l | grep -i brother

    iU brscan-skey 0.3.2-0 amd64 Brother Linux scanner S-KEY tool

    iU brscan4 0.4.11-1 amd64 Brother Scanner Driver

    ii mfc9332cdwcupswrapper:i386 1.1.4-0 i386 Brother CUPS Laser Printer Definitions

    ii mfc9332cdwlpr:i386 1.1.3-0 i386 Brother lpr Laser Printer Definitions

    ii printer-driver-brlaser 6-3build2 amd64 printer driver for (some) Brother laser printers

    ii printer-driver-ptouch 1.7-1build2 amd64 printer driver Brother P-touch label printers

  • Schön. Dann zeig mir mal mit einfacheren Mitteln welche Treiber alle installiert sind ! Mehr gibt der obige Befehl nicht her. 😃 Vor allem wenn vielleicht mehrere oder falsche installiert sind.

    Bitte schön:

    Treiber und Downloads für MFC-9332CDW | Brother
    Hier finden Sie die passenden Treiber und sonstige Downloads für MFC-9332CDW ➨ Offizielle Support-Seite von Brother für MFC-9332CDW
    www.brother.de

    Brother bietet eine gute Linux-Unterstützung, die sich zudem sehr einfach installieren lässt (beispielsweise über eine .deb-Datei).
    Bitte versteh mich nicht falsch – da es sich hier oft um Fragen von Linux-Einsteigern handelt, also von Nutzern, die gerade von Windows zu Linux wechseln, kann es meiner Meinung nach eher abschreckend wirken, wenn ihnen direkt eine Vielzahl an Terminal Befehlen präsentiert wird.
    Viele Nutzer sind grafische Installationen gewohnt, und genau das möchte ich mit dieser Option zeigen: dass es auch einfacher beziehungsweise für Linux-Neulinge übersichtlicher gehen kann.:)

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