Eingehängte Partition ändert im laufenden Betrieb "eigenständig" Zugriffsrechte

  • Was war den vorher da drauf?.

    Wenn es einen verschlüsselte Windows Partition war, würde ich die Daten sichern, und das komplette Laufwerk nochmal löschen und neu anlegen.

    Dann irgendwas darauf speichern, und schauen ob Linux wieder so reagiert.

    Rege dich nicht über Andere auf!, das Leben ist zu kurz dafür!

    Ich ignoriere Beiträge mir "KI generierten Inhalt" !🙄

    Meine Systeme:

    Produktiv System: GMKtec NucBox K8 Plus Mini PC AMD Ryzen 7 8845HS 96GB RAM 780M GPU mit CachyOS KDE6

    HTPC: Intel NUC mit Q4OS mit KDE an UHD Fernseher

    Gamesystem: Steamdeck LCD mit 512GB SSD mit Dockingstation und XQHD Monitor.

  • Ich würde dass Dateisystem man überprüfen lassen, dass Problem ist ich kenne kein GUI für fsck, also müsste wieder die Konsole Ran.

    Vorher Mal ein Backup der Daten zu erstellen ist auf jeden Fall zu empfehlen.

  • faxxy Danke soweit!

    Ich habe mich ein bisschen eingelesen und mal eine kleine Prüfung gestartet, Ergebnis:

    OK, also ist eine Reparatur nötig.

    Ich muss nun schauen, wie bzw. wohin ich die Daten sichere. Abgesehen davon, daß ich den Platz erstmal irgendwo freischaufeln muss (hat halt nicht jeder leere Festplatten rumliegen), was muss ich eigentlich sichern? Meine eigenen Dateien ist klar (das ist auch noch nicht viel), aber (ab jetzt gebe ich meinen Fragen zur besseren Beantwortung mal Nummern):

    1. Am Wichtigsten: Besteht die Gefahr, daß die Fehler mit in die Datensicherung einfließen und bei der Wiederherstellung die gleichen Probleme wie vorher auftreten?
    2. Muss ich die Sicherungen auf ext4 sichern oder kann das auch eine Partition mit fat sein?

    3. Was ist z.B. mit den Spielen von Steam? Wo werden dafür z.B. die Savegames gespeichert? Die Spiele selbst kann ich ja wieder installieren, wenn was schiefgeht.

    4. Für den Fall, daß die Partition danach gelöscht und neu aufgesetzt werden muss, muss ich die Verknüpfungen im /home vorher löschen, verschieben oder nur die Namen ändern?

    Ich mache vorher auch noch mal eine komplette Sicherung der Systempartition mit Timeshift, erstmal zwar in die Systempartition hinein, aber soweit ich das bis jetzt herausgefunden habe, sichert Timeshift nur auf ext4 oder btrfs, richtig? Ich habe aber sonst nur noch fat bzw. fat32.

    Und zum Schluß: Nun muss ich wohl mal ans Terminal ran...
    Gibt es irgendwo eine Auflistung von Terminalbefehlen, so eine Art Thesaurus? Möglichst für Linux Mint (ich habe in manchen Videos gesehen, daß verschiedene Distros verschiedene Befehle haben?). Im Optimalfall nach Kategorien sortiert, mit möglichen Parametern und natürlich auch, mit Erklärungen? Ein feuchter Traum wäre eine Datenbank... :D

    Ich werde schon mal langsam mit den Vorbereitungen anfangen (Planung ist alles) und warte mal, ob ich noch weitere so tolle Tipps und Antworten bekomme wie bisher von oich Allen! 1000 Dank dafür auf jeden Fall schon mal!

    :love:

  • Ach so, MonteDrago sorry, bin eben nicht auf deine Frage eingegangen.

    Nein, Verschlüsselungen oder so ein Kroppzeugs habe ich nie genutzt. Die gesamte 2-TB-Platte war vorher fat, ich habe mit Gparted 1,4 TB abgezweigt und eine Partition mit ext4 erstellt, da darauf auch z.B. die Spiele von Steam abgelegt werden können. Steam-App selbst liegt auf der Systempartition - glaube ich zumindest... Habe das System unter Linux noch lange nicht soweit durchschaut, daß ich wirklich wüsste, wovon ich rede...

  • Zum Thema Terminalbefehle hier mal was:

    https://profi-tutorials.de

    https://linux-commands.labex.io

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  • (hat halt nicht jeder leere Festplatten rumliegen)

    Dann wird es Zeit. ;)

    1. Nein

    2. Nein. Ja, nur warum?

    3. K.A.

    4. Welche Verknüpfungen?

    Gibt es irgendwo eine Auflistung von Terminalbefehlen, so eine Art Thesaurus? Möglichst für Linux Mint (ich habe in manchen Videos gesehen, daß verschiedene Distros verschiedene Befehle haben?). Im Optimalfall nach Kategorien sortiert, mit möglichen Parametern und natürlich auch, mit Erklärungen? Ein feuchter Traum wäre eine Datenbank... :D

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  • Wenn die Dateien defekt sind werden sie auch defekt in die Richtung kopiert, die Fehler im Dateisystem kannst du jedoch nicht mit kopieren.

    Sind bei Steam die Savegames nicht in der Steam Cloud? Aber ich kann es dir leider nicht sicher sagen.

    Die Verknüpfungen musst du nicht löschen, die werden danach von der neuen Partition wider benutzt.

  • MonteDrago Danke, schau ich mir an (obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ein Verweis auf profi-tutorials nicht etwas sarkastisch gemeint war...;)

    K-P
    zu 2.: Weil ich ggfs. die Sicherungen auf verschiedene vorhandene Partitionen aufteilen muss, und da habe ich nun leider nur 2 x ext4 (davon eine defekt) , der Rest ist fat und muss es auch bleiben.

    zu 4.: Ich habe Linux Mint anfangs in eine Partition mit 250 GB installiert. Nachdem ich gesehen habe, was die Spiele an Platz fressen, habe ich eine 1,4 TB Partition erstellt. Dann habe ich alle Ordner unter /home (außer den Schreibtisch) auf die neue Partition verschoben und im eigentlichen /home Verknüpfungen dahin angelegt: s. Bilder.

    Falls mir nun die Partition bei der Reparatur abschmiert, würde Linux von diesen Verknüpfungen ins Nirwana geleitet. Ich sehe tonnenweise Fehler auf mich zurollen, bis hin zum totalen Crash...

  • faxxy Danke, das ist beruhigend.

    Dann werde ich erstmal die Links von MonteDrago studieren und den Tipp von K-P auf die To-do-Liste setzen.

    Und dann... BUMM ||

    Falls ich mich lönger nicht mehr melde, baue ich gerade an einem neuen Computer...

    Nochmals tausend und einen Dank an alle Helfer! Hätte ich geahnt, daß Linux eine solche Community hat, wäre ich schon vor Jahren umgestiegen! :thumbup:

  • Ich habe nun die Datensicherung durch, bin aber unschlüssig, wie es nun weitergehen soll.

    Einfach die Partition mit Gparted neu formatieren?
    Oder einmal komplett löschen, neu anlegen und dann neu formatieren?

    Vielleicht die Größe noch mal verändern...?

    Was bietet die größte Aussicht auf Erfolg?

  • Ich würde als erstes mal den fsck wie in #25 noch mal durchlaufen lassen und diesmal mit j/y antworten zum reparieren. Kann sein, dass danach das Dateisystem erst mal wieder in Ordnung ist. Dann beobachten. Sollte sich das Sytem wieder auf Readonly stellen wieder mit fsck schauen, ob wieder Fehler im Dateisystem sind.

    Du kannst natürlich auch gleich neu formatieren und dann beobachten. Im Endeffekt wäre es doch besser, sich um die SMART Werte der Platte zu kümmern. Vielleicht kann da noch mal jemand einen Tipp geben, wie man die interpretiert.

    Mint Mate auf ASUS Zenbook Flip UX360U; Armbian auf Banana Pi; Mint Cinnamon auf MS Surface Go

  • Also SMART-seitig sieht die Platte ganz gut aus, alle Error Rates von Belang liegen bei Null, nur G-Sense fällt aus dem Rahmen, das ist der Aufprallsensor.

    Die Probleme kommen eher vom Alter (ca. 3,7 Jahre Dauerbetrieb) und durch Transport / Lagerung (Schocksensor).

    Wichtigster Punkt, der auf Verbindungs- bzw. Versorgungsprobleme hinweist:

    Die Transport‑Statistik zeigt: "Number of Hardware Resets 62612" und "Number of ASR Events 63884" - das ist extrem hoch und paßt zu häufigen Link‑Resets bzw. aggressivem Power‑Management (APM 128, 2,5"‑HDD in USB‑Gehäuse). Jeder dieser Zustandswechsel kann I/O‑Fehler oder inkonsistente Schreibvorgänge provozieren.

    Ich würde auch ein Backup von der zu diesem Zweck absichtlich Readonly-gemounteten Platte oder am besten von einem Live-System, ohne die Platte zu mounten, machen.

    Dann den Dateisystemcheck durchführen und bejahen. Die fast 900.000 ext4-Fehler seit dem letzten fsck sind echt heftig. Ext4 sieht das Problem ja auch selbst und verlangt geradezu nach e2fsck.

    USB-Port: den der CPU am nächsten liegenden nutzen, ohne Hub, ohne langes Kabel.

    Alle Energiesparsettings für diese Aktionen möglichst deaktivieren.

    Insgesamt würde ich persönlich die Platte nicht mehr verwenden, zumindest nicht als wichtiges Medium.

  • Oha, also wirklich mal eine neue Platte besorgen, und anscheinend wohl recht zügig. Dann ist mein Problem ja geklärt.

    Nochmals 1000 Dank an alle, die mitgeholfen und soviel Zeit und Energie investiert haben! Wenn ich mal groß bin (also Linux-Anfängern helfen kann), werde ich mich daran erinnern und diesen Beispielen folgen! :thumbup:

    Eine Frage habe ich aber noch: Wie setze ich diesen Thread auf "erledigt"? :/

  • Ich würde als erstes mal den fsck wie in #25 noch mal durchlaufen lassen und diesmal mit j/y antworten zum reparieren. Kann sein, dass danach das Dateisystem erst mal wieder in Ordnung ist. Dann beobachten. Sollte sich das Sytem wieder auf Readonly stellen wieder mit fsck schauen, ob wieder Fehler im Dateisystem sind.

    Würde ich auch erst mal machen, und dann schauen was Linux dazu sagt.

    Wenn wieder die Fehler da sind, würde ich die Platte nochmal komplett platt machen, das heisst in gparted auf "Partition schreddern" gehen, das schreibt nicht nur die Partitionstabelle neu, sonder überschreibt die Platte nochmal mit Nullen.

    Dann das ganze neu anlegen, und wieder schauen ob fsck noch haufenweise Fehler zeigt.

    Wenn ja Platte tauschen.

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  • Partition schreddern

    Wo ist bei dir diese Funktion? Ich habe eben gesucht und sie nicht gefunden.

    Meinst du vielleicht Partition löschen oder Partitionstabelle erstellen?

    Dann wäre es gut das auch zu schreiben da hier viele Anfänger mitlesen und das zu Missverständnissen führen könnte.

  • Hmm, gibt es das bei gparted nicht ?, dann ist das eine Funktion nur in der KDE-Partitionverwaltung!

    Siehe hier:

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