Dokumente digitalisieren

  • Distrowahl
    Linux Mint

    Hallo zusammen,

    ich möchte so langsam anfangen einige Dokumente zu digitalisieren. Soweit so gut. Aber es gibt ja jede menge Möglichkeiten das ganze anzugehen...

    Dokumentenscanner, NAS usw. sind nicht vorhanden und finanziell auch im Moment nicht machbar. Jetzt war mein Gedanke, fang einfach mal ganz klein an mit den Sachen die Du hast.

    Scanner(Multifunktionsdrucker) und als Ablageort Proton Drive oder "NAS" mit Fritzbox und Festplatte.

    Da ich damit noch keine Erfahrungen habe würde mich eure Meinung dazu Interessieren.

    Beste Grüße

  • Also, ich mache das mit einem Docker-Container auf meinem NAS mit Paperless NGX. Paperless kostet auch nichts und ist für mein Empfinden deutlich angenehmer, als Dateien in Ordnerebene zu verwalten. Geht super simpel oder auch sehr ausgefeilt, ganz nach eigenen Vorstellungen. Es gibt auch richtig gute Anleitungen dafür.

    Paperless-ngx auf dem Raspberry Pi - erstaunlich gut - Teil 1
    Bei Paperless-ngx handelt es sich um eine schlanke Dokumentenverwaltung, die sich rasch im Rahmen eines „papierlosen“ Arbeitsplatzes als ausgesprochen nützlich…
    digital-cleaning.de

    Ich z. B. gebe bei dem Hochladen eines Dokuments nur 4 Dinge an. Das System generiert dann auf Fileebene die für mich perfekte Ordnerstruktur, falls ich einmal das Programm wechseln will oder doch nur noch Lust auf Ordnerebene habe.

    Vllt wäre ein Paperless Docker Container unter Linux für dich auch eine gute Option? Ich kann da aber nicht beim Einrichten helfen, da ich das auch nur mit Anleitungen hinbekommen würde und NAS und Linux Docker sich sicherlich unterscheiden.

  • Scanner(Multifunktionsdrucker) und als Ablageort Proton Drive oder "NAS" mit Fritzbox und Festplatte.

    Die Idee ist gut. Schneller bist Du möglicherweise mit Handy und deren Scannerapp. Gut benennen und sortieren. Volltextsuche habe ich bei meiner bisherigen Lösung (ELOoffice unter Windows) sehr selten eingesetzt.

    Viele Grüße!
    Thorsten

    Meine Geräte:

    🧪 Lab → Lenovo T14s Gen 1 | i5-10310U | 16 GB RAM | 512 GB SSD | Distributionen nach Lust und Laune - primär Manjaro

    💻 Produktiv → Lenovo T450s | i5-5200U | 8 GB RAM | 256 GB SSD (root- u. home-Partition verschlüsselt) | Manjaro Xfce Testing

    🖥️ Produktiv → c‘t-Bastelbogen ‘18 | i5-9600K | GTX 1060 6 GB | 32 GB RAM | derzeit 4TB-USB-SSD | Manjaro i3 & Xfce

  • Wenn Du ein iPhone hast gibt es hier eine Empfehlung: https://www.quickscanapp.com/

    Kannst Du kostenlos nutzen und wenn es gefällt gerne spenden. Ich habe einst gelesen, dass das ein deutscher Entwickler ist, aber mir fehlt die Quelle. Man kann es auf der Seite nicht ausmachen. Die Datenschutzrichtlinien sehen für mich Laien okay aus.

    Linux Mint Anfänger und dankbar für Tipps und Ticks

  • Vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich denke ich versuche es mal mit Paperless - ngx und dem Pi. Einen Pi 3 habe ich noch hier liegen. Mal schauen ob es was wird. :)

  • Ein NAS oder Pi ist nicht nötig, um Paperless-ngx zu installieren. Das geht auch lokal mit Docker oder Podman.

    Am einfachsten ist mMn die Installation mit Docker-Compose und dem Installationsskript wie in https://docs.paperless-ngx.com/setup/ beschrieben. Ein NAS, Proton Drive oder eine externe Festplatte ist ratsam, um Backups von den Papieren und Einstellungen zu sichern, die man mit einer Export-Funktion erstellen kann.

    Die Installation mit Podman (für Container, die keine Rootrechte brauchen) ist etwas aufwändiger und nicht gut dokumentiert. Dazu gab es im Forum schon zwei Threads.

    Zotac ZBox ID91: Zorin OS 18 (GNOME) und NixOS 26.05 (GNOME)
    Geekom Mini IT11: Fedora 44 Silverblue (GNOME)
    Macbook Pro 2015: NixOS 26.05 (GNOME)

  • Ich mach das ganz altmodisch. Die Dokumente werden mit VueScan eingescant, umbenannt und landen dann im Ordner Dokumente mit diversen Unterordnern, die auch wieder Unterordner haben (Wohnung, Versicherungen, sonstiges usw.). Dann habe ich 3 USB-Sticks auf die der Ordner regelmäßig kopiert wird (3 deshalb, falls mal 1 oder 2 nicht funktionieren, ich bin ein bißchen paranoid :) ).

    Ist zum Anfang ein zienlicher Aufwand, aber nachher, wenn man erstmal auf dem Laufenden ist recht easy.

  • so kleines Update.

    Am Pi alles nochmal von 0 an aufgesetzt - leider selbe Ergebnis wie gestern.

    Es ist schade , dass man vermeintlich einfache Sachen nicht ohne Fachwissen hinbekommt. Im Moment stehe ich ein bisschen auf dem Schlauch aber ich probiere weiter.

  • Habe das Aktuelle Pi OS auf SD Karte gespielt und dann nach Anleitung aus #2 weiter gemacht.

    Also eigentlich alles easy aber irgendwie will es dann doch nicht laufen.

  • Habe das Aktuelle Pi OS auf SD Karte gespielt und dann nach Anleitung aus #2 weiter gemacht.

    Also eigentlich alles easy aber irgendwie will es dann doch nicht laufen.

    Vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich denke ich versuche es mal mit Paperless - ngx und dem Pi. Einen Pi 3 habe ich noch hier liegen. Mal schauen ob es was wird. :)

    Ein Raspberry 3 aus dem Jahr 2016-18 hat lt. Wikipedia nur 1GB RAM. Das ist vermutlich zu wenig für Paperless-ngx, das auch Machine-Learning Techniken nutzt. Zum Vergleich: Immich im Container benötigt deutlich mehr als 2GB (meine Erfahrung auf MacOS Mini, wo Podman/Docker-Container in einer VM laufen, deren RAM standardmäßig mit 2GByte konfiguriert war).

    Zotac ZBox ID91: Zorin OS 18 (GNOME) und NixOS 26.05 (GNOME)
    Geekom Mini IT11: Fedora 44 Silverblue (GNOME)
    Macbook Pro 2015: NixOS 26.05 (GNOME)

  • da bekomme ich die gleiche Anzeige. Werde jetzt alles nochmal nach einer anderen Anleitung machen und dann mal schauen.

    Wobei dich das Gefühl habe das das ich keine richtige Verbindung zum Pi bekomme? Obwohl Pingen vom Haupt Rechner geht.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!