live-systeme

  • Distrowahl
    Sonstiges
    Bitte den Befehl "inxi -Fzxi" (ohne die Anführungszeichen) im Terminal ausführen und die Ausgabe dann hier hinein kopieren
    System:
    Kernel: 6.1.105-antix.1-amd64-smp arch: x86_64 bits: 64 compiler: gcc
    v: 12.2.0
    Desktop: IceWM v: 4.0.0 Distro: antiX-23.2-runit_x64-full Arditi del
    Popolo 5 October 2024 base: Debian GNU/Linux 12 (bookworm)
    Machine:
    Type: Desktop Mobo: MINIX model: NEO Z100-0dB v: 0.2
    serial: <superuser required> UEFI: American Megatrends LLC. v: 5.27
    date: 07/16/2024
    CPU:
    Info: quad core model: Intel N100 bits: 64 type: MCP arch: Alder Lake rev: 0
    cache: L1: 384 KiB L2: 2 MiB L3: 6 MiB
    Speed (MHz): avg: 744 min/max: 700/3400 cores: 1: 744 2: 744 3: 744 4: 744
    bogomips: 6451
    Flags-basic: avx avx2 ht lm nx pae sse sse2 sse3 sse4_1 sse4_2 ssse3 vmx
    Graphics:
    Device-1: Intel Alder Lake-N [UHD Graphics] driver: i915 v: kernel arch: Xe
    bus-ID: 00:02.0
    Display: server: X.Org v: 1.21.1.7 driver: X: loaded: modesetting
    unloaded: fbdev,vesa dri: iris gpu: i915 resolution: 2560x1440~60Hz
    API: EGL v: 1.5 drivers: iris,swrast platforms:
    active: gbm,x11,surfaceless,device inactive: wayland
    API: OpenGL v: 4.6 vendor: intel mesa v: 22.3.6 glx-v: 1.4
    direct-render: yes renderer: Mesa Intel Graphics (ADL-N)
    Info: Tools: api: eglinfo,glxinfo x11: xdriinfo, xdpyinfo, xprop, xrandr
    Audio:
    Device-1: Intel driver: snd_hda_intel v: kernel bus-ID: 00:1f.3
    API: ALSA v: k6.1.105-antix.1-amd64-smp status: kernel-api
    Server-1: PipeWire v: 1.4.2 status: active
    Network:
    Device-1: Intel driver: iwlwifi v: kernel port: N/A bus-ID: 00:14.3
    IF: wlan0 state: down mac: <filter>
    Device-2: Realtek RTL8125 2.5GbE driver: r8169 v: kernel port: 3000
    bus-ID: 01:00.0
    IF: eth0 state: up speed: 1000 Mbps duplex: full mac: <filter>
    IP v4: <filter> scope: global
    IP v6: <filter> type: temporary dynamic scope: global
    IP v6: <filter> type: dynamic mngtmpaddr scope: global
    IP v6: <filter> scope: link
    WAN IP: <filter>
    Bluetooth:
    Device-1: Intel AX201 Bluetooth driver: btusb v: 0.8 type: USB
    bus-ID: 3-10:4
    Report: hciconfig ID: hci0 rfk-id: 2 state: down bt-service: disabled
    rfk-block: hardware: no software: yes address: <filter>
    Drives:
    Local Storage: total: 253.23 GiB used: 124.85 GiB (49.3%)
    ID-1: /dev/nvme0n1 vendor: Foresee model: XP1000F256G size: 238.47 GiB
    temp: 45.9 C
    ID-2: /dev/sda model: USB DISK 3.0 size: 14.76 GiB type: USB
    Partition:
    Message: No partition data found.
    Swap:
    Alert: No swap data was found.
    Sensors:
    System Temperatures: cpu: 38.0 C mobo: N/A
    Fan Speeds (rpm): N/A
    Info:
    Memory: total: 8 GiB note: est. available: 7.54 GiB used: 2.07 GiB (27.5%)
    Processes: 160 Uptime: 43m Init: runit runlevel: 2

    Moin, ich wundere mich immer, daß der Begriff "live-System" so "uneindeutig" benutzt wird und nicht unterschieden wird zwischen live-Systemen, die man "nur" zum Ausprobieren von usb starten kann und live-Systemen, die eine echte praktikable Persistenz bieten, - das heisst, die z.B. von einem usb-Stick als komplettes Betriebssystem genutzt werden können, da auch Einstellungen und Änderungen auf dem usb-stick gespeichert werden. Ich kenne das eigentlich nur, in akzeptabler Weise von antix bzw. mit Abstrichen von MX-Linux. Welche Alternativen kennt Ihr? - und wäre das nicht auch was für guide-os?...

    Ach so, und dann noch, wo ich grad bei antix bin, - habt ihr eine Lösung für das verschwundene conky beim zzz-IceWM desktop?


    Danke und Grüße

  • Das diese häufig nur als "Live-Systeme" bezeichnet werden, könnte IMO daran liegen, das die meisten beides können.

    Ich nutze zum Beispiel als "Rettungssystem" ein Puppy-Linux, das kann beides, je nachdem was man bei der Installation auf den USB-Stick auswählt.

    Bei der Frugal (Persistenten) Installation wird halt beim Start Puppy Linux komplett ins RAM geladen, und beim beenden kannst du entscheiden ob er alle Änderungen abspeichern soll.

    Rege dich nicht über Andere auf!, das Leben ist zu kurz dafür!

    Ich ignoriere Beiträge mir "KI generierten Inhalt" !🙄

    Meine Systeme:

    Produktiv System: GMKtec NucBox K8 Plus Mini PC AMD Ryzen 7 8845HS 96GB RAM 780M GPU mit CachyOS KDE6

    HTPC: Intel NUC mit Q4OS mit KDE an UHD Fernseher

    Gamesystem: Steamdeck LCD mit 512GB SSD mit Dockingstation und XQHD Monitor.

  • Live und Rettungssysteme fällt mir als allererstes Knoppix ein. Dann habe ich noch Tails auf einem Stick (wenn ich mal unsichtbar sein muss) und Pop_OS auf einer externen USB - SSD.

  • Wenn man in der Linux-Szene "Live" sagt, meint man direkt von USB-Stick laufende Betriebssysteme der Kategorie "Linux".

    Das können sein:

    - Installations-Sticks, die als laufendes Betriebssystem vom Stick laufen.

    - reine Live-Sticks ohne Installationsmöglichkeit aber mit einer graphischen Oberfläche, eher als Demo gedacht.

    - letztere könnten auch für Wartungszwecke gedacht sein, also mit Tools für Admin-Arbeit aufgefüllt sein.

    - und diese könnten dann auch "ganz klein" sein, als Demo, wie schlank man ein Linux-System einrichten kann,

    - oder sogar eine Live-Distribution mit einer speziellen Anwendung, z.B. für Crypto-Portal-Zugänge, ohne dass man installieren müsste.

    - und dann sind da noch die Systeme, die als Konsolen-Distri starten. Heut in der Regel auch eine kleine GUI mit an Bord. entweder schlank ausgeführt mit Windowmanager wie Openbox oder herbstluftwm. Meistens einer der "kleinen" GUIs wie Xfce. Bei GRML (Debian) gibt es eine**), die man mit Konsolenbefehl starten kann, genauso wie bei SystemRescue, Arch-basiert - da das war's, glaube ich, Xfce.

    **) Grml provides Fluxbox as window manager on grml-full.

    Edited 2 times, last by Lnhrd (February 13, 2026 at 5:10 PM).

  • Ich nutze zum Beispiel als "Rettungssystem" ein Puppy-Linux, das kann beides, je nachdem was man bei der Installation auf den USB-Stick auswählt.

    Bei mir ist es PartedMagic (Payware, habe schon sehr lang „PartedMagic forever“, bekomme also alle Versionen). Läuft ab 4 GB auch aus dem RAM. „Frugal Install“ (Persistenz) soll auch gehen, ich habe es aber noch nicht probiert. Steht noch auf meiner Todo-Liste und soll als Bootmenü in Grub.

    Viele Grüße!
    Thorsten

    Meine Geräte:

    🧪 Lab → Lenovo T14s Gen 1 | i5-10310U | 16 GB RAM | 512 GB SSD | Distributionen nach Lust und Laune - primär Manjaro

    💻 Produktiv → Lenovo T450s | i5-5200U | 8 GB RAM | 256 GB SSD (root- u. home-Partition verschlüsselt) | Manjaro Xfce Testing

    🖥️ Produktiv → c‘t-Bastelbogen ‘18 | i5-9600K | GTX 1060 6 GB | 32 GB RAM | derzeit 4TB-USB-SSD | Manjaro i3 & Xfce

  • und soll als Bootmenü in Grub

    Ja, kann man gut machen, mit einer custom.cfg neben der grub.cfg. Die Pflege der grub.cfg geht über die Automatismen und wird so immer wieder aufgemöbelt. Und in der custom.cfg schreibt man sich die festen Teile des Grub-Menüs rein. Lief jahrelang auf meiner großen Kiste. Auf dem Laptop habe ich dann keinen Wert mehr darauf gelegt. Ich denke, heute muss man ein paar Dinge sich hinbiegen in der /etc/grub.d/, ich hatte mir eine eigene 41_custom reingesetzt, die am Ende die Live-Systeme einband. Wenn man die Nummer vorneweg klein macht, können die Einträge auch oben stehen. Also /boot/grub/custom.cfg mit den Live-Distris, und die /etc/grub.d/41_custom, die die custom.cfg-Inhalte mit einbaute. Bei den heutigen SSDs ist dann in wenigen Sekunden gebootet.

    Beispiel eines custom.cfg-Eintrages:

    ######### zweite Rettungs-CD - boot: 15sec ########
    menuentry "Grml full 2020.06 64bit" --class debian {
     set isofile="grml64-full_2020.06.iso"
     set ibootid="grml64full202006"
     set livepath=/$isofile
     set liveroot='hd0,gpt6'
     set media_path=/live/grml64-full/
     set hardware_detection="no{agp,dhcp,modem,pcmcia,scsi,swap} nofirewire nolvm nodmraid"
     set hardware_settings="mem=512M apm=power-off hostname=pc1 nonetworking utc"
     set kernel_settings=""
     set xwindow_parm="xmodule=radeon gfxpayload=1280x1024x16,1024x768x16,1024x768 fb1280x1024"
     set system_settings="lang=de keyboard=de xkeyboard=de nomce noeject noprompt loglevel=2"
     set boot_param="$hardware_detection $hardware_settings $kernel_settings $xwindow_parm $system_settings"
     loopback loop ($liveroot)/$livepath
     set root=(loop)
     linux  /boot/grml64full/vmlinuz boot=live findiso=$livepath live-media-path=$media_path bootid=$ibootid grml2ram $boot_param
     initrd /boot/grml64full/initrd.img
    }

    Mit der Einstellung, dass sich GRML nicht mit dem Internet-Verbindet, als Notbetriebssystem, für "interne" Zwecke.Der leichteren Handhabung wegen mit den vielen Variablen. Muss man nur einmal im Jahr händisch anpassen, wenn ein neues ISO rauskommt. (hier: veraltetes Beispiel, aus einer alten custom.cfg)

    Die 15sec bezogen sich auf eine SATA3-Festplatte. Der POST-Test des BIOS/UEFI dauert länger als das Booten selber. :)

    Fazit: Es lohnt sich, Live-Systeme in den Boot-Prozess mit Grub einzubinden. Wer keine Ansprüche hat, könnte auch mit einer Live-Version auskommen. Einfach das ISO in einer Partition abspeichern, und von dort mit passender Grub-Einstellung damit booten. Besonders interessant bei Puppy-Linux, weil Änderungen automatisch abgespeichert werden, in einer eigenen Config-Partition, die man auf 4 GB begrenzen kann.

  • Ja, kann man gut machen, (…)

    Danke Dir, dass schaue ich mir mal in Ruhe an. Meine bisherigen „Quick & Dirty“-Versuche scheiterten. Ich will jetzt erst noch was über Grub lernen. Nur bin ich im „Kofler“ noch nicht. Kommt Zeit…

    Viele Grüße!
    Thorsten

    Meine Geräte:

    🧪 Lab → Lenovo T14s Gen 1 | i5-10310U | 16 GB RAM | 512 GB SSD | Distributionen nach Lust und Laune - primär Manjaro

    💻 Produktiv → Lenovo T450s | i5-5200U | 8 GB RAM | 256 GB SSD (root- u. home-Partition verschlüsselt) | Manjaro Xfce Testing

    🖥️ Produktiv → c‘t-Bastelbogen ‘18 | i5-9600K | GTX 1060 6 GB | 32 GB RAM | derzeit 4TB-USB-SSD | Manjaro i3 & Xfce

  • ...?

    Was ich an Antix schätze, ist die Möglichkeit eine komplette Distro mit eigenen Einstellungen und Programmen auf dem usb Stick mit sich herumzutragen und an fast jedem anderen Computer zu arbeiten, ohne nennenswerte Spuren zu hinterlassen. Das verstehe ich unter "live-System". Eigentlich bedarf es einer eigenen Kategorie für diese Fähigkeit, denn wenn ich z.B. auf distrowatch nach live systemen suche ist die oben beschriebene Möglichkeit nicht gemeint. Bei den allermeisten distros geht es "nur" um das ausprobieren von usb aber nicht um die persistente Installation und vor allem das persistente Arbeiten auf und von dem stick.

    Verstehe ich doch richtig oder?

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen!

  • goofy , geht es nur um die Begrifflichkeit oder was ist dir wichtig?
    Du kannst aus jeder Distro eine persistente USB-Version machen. Das ist nur aufwendig und für die meisten unerheblich. Wer es relativ einfach haben will, nimmt dafür MX Linux oder das abgespeckte AntiX. Warum? Weil diese dafür eine gute Hilfe zur Installation anbieten. Aber auch hier gilt: Am Anfang sind es auch "nur" Live-Versionen.

  • Wollte eben nur wissen, ob ihr Alternativen für Antix kennt (also die komplette distro von und auf dem usb an unterschiedlichen rechnern aber mit eigenen Einstellungen und Programmen zu betreiben inclu der Möglichkeit zu remastern ohne irgendwas auf dem Rechner speichern zu müssen)...

    Wenn ich z.B. guideos von usb starte und nicht installieren will, sind nach dem Herunterfahren des Rechners alle eigenen Einstellungen (wenn die überhaupt möglich sind) wieder weg.

    Um entsprechende Distros zu finden, bräuchte es eine eigene Kategorie, z.B. live System komplett von und auf usb mit der Möglichkeit zu remastern ode sowas?...

    Merci! - mercy, mercy...

  • Um entsprechende Distros zu finden, bräuchte es eine eigene Kategorie..

    Die gibt es nicht. Wenn dich das interessiert, müsstest du nach persistenter USB-Distro suchen und hier dein Augenmerk nicht auf die Distro sondern darauf richten, wie es funktioniert und was zu tun ist, um solch eine Distro zu nutzen. Es reicht nicht, einfach nur eine Distro auf USB zu schieben. MX ist eine der wenigen, die beim Start dies schon anbietet. Zumindest war das mal so, ob es immer noch so ist, kann ich gar nicht sagen.

  • Du müsstest doch jede Distro auf einen USB Stick installieren können (als vom ersten Stick booten und auf 2. Stick als Ziel installieren). Dann hättest du doch was du willst (wenn ich dich richtig verstehe). Würde ich aus Geschwindigkeitsgründen aber eher auf eine externe SSD machen.

    Mint Mate auf ASUS Zenbook Flip UX360U; Armbian auf Banana Pi; Mint Cinnamon auf MS Surface Go

  • Was ein Live-System ausmacht, sieht man im Vergleich zu einer Windows-Install-ISO. Mit dieser kann man Windows nur installieren. Während eine Linux-ISO nicht nur als Installer dient, sondern bereits ein fix und fertig installiertes OS darstellt! Welches man zusätzlich auch noch auf einer Disk installieren kann.

    Es gibt verschiedene Programme in der Windows-Welt, die auch aus einer Windows-ISO ein Live-Windows mit zusätzlichen Programmen machen kann. (Welches sogar lizenzfrei ist, aber auch nur begrenzte Funktionalität bietet.)

    Solche Sache wie mit oder ohne Persistenz definieren das Wesen eines Live-Systems hingegen nicht. Persistenz ist nur ein Zusatz-Feature. Das beste Linux auf diesem Gebiet, das ich kenne, ist ganz klar MX Linux. Da gibt es so viele Optionen! Die überblicke ich bis heute noch nicht in ihrem vollen Umfang.

  • Das beste Linux auf diesem Gebiet, das ich kenne, ist ganz klar MX Linux. Da gibt es so viele Optionen! Die überblicke ich bis heute noch nicht in ihrem vollen Umfang.

    Zumal es davon auch noch die Workbench-Variante gibt.

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