Anfänger stellt Anfänger Fragen

  • Hmm, welche Distro wäre denn außer Tuxedo noch empfehlenswert? Hätte gerne eine die so relativ alles bietet was man so benötigt.

    Oh je, das gibt eine Endlosdiskussion, ich gehe schon Mal Bier und Chips holen ^^;)
    Du wirst keine Anwort für dich finden. Installiere dir Ventoy auf einen Stick und schaue dir ein paar Distris an. Ich meine man sollte klein Anfangen und dann nach und nach das Installieren was man wirklich braucht. Es gibt für viele Dinge eine passende Distro.

  • Installiere dir Ventoy auf einen Stick und schaue dir ein paar Distris an.

    Und dann evtl. die zur Auswahl kommenden erst mal in einer VM weiter testen, dann kann man auch über das Livesystem hinaus Programme nachinstallieren die beim nächsten hochfahren dann nicht wieder weg sind.

  • Danke nochmals für die ganzen Infos. Dann werde ich mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen, ich hätte schon gern alles anpassbar, also wie es unter KDE sein soll.

    Nun werde ich wohl erst einmal auf Mint bleiben, da ich komplett überfragt bin mit allem. Das mit dem Ventoy muss ich mir nochmal anschauen, aber hilft das wirklich? So die wirklichen Anpassungsschwierigkeiten kamen bei Mint ja auch erst nach paar Tagen täglichen Nutzens.

  • Ventoy auf dem Stick installieren und dann kopierst du dir 3-4 Isos einfach da drauf ohne etwas installieren zu müssen. Die Distributionen kannst du einfach über das Bootmenü starten, tolle Sache!

  • Man sollte nie ein System fest eingerichtet haben, wenn einem die Optik oder die Handhabung nicht zusagt. Bin immer wieder auf Xfce am Ende gekommen, maximale Freiheit und Handhabung, die man sich aber selbst erarbeiten musste.

    Mint ist eine hervorragende Distro mit Cinnamon, Mate und Xfce. Wer es versauen will, macht sich Gnome oder KDE darauf. Man lernt immer dazu.
    Es ist am Anfang nie einfach, für sich den richtigen Desktop zu finden, da spielt die Distribution erst einmal nur eine untergeordnete Rolle.

  • Man sollte nie ein System fest eingerichtet haben, wenn einem die Optik oder die Handhabung nicht zusagt. Bin immer wieder auf Xfce am Ende gekommen, maximale Freiheit und Handhabung, die man sich aber selbst erarbeiten musste.

    Mint ist eine hervorragende Distro mit Cinnamon, Mate und Xfce. Wer es versauen will, macht sich Gnome oder KDE darauf. Man lernt immer dazu.
    Es ist am Anfang nie einfach, für sich den richtigen Desktop zu finden, da spielt die Distribution erst einmal nur eine untergeordnete Rolle.

    Ist es denn einfacher bzw. weniger riskant unter Mint auf Xfce zu wechseln?

  • Ist es denn einfacher bzw. weniger riskant unter Mint auf Xfce zu wechseln?

    Sauber ist nur eine Neuinstallation bei Mint. Es ist nicht dafür vorgesehen.

    Nur mit Debian, "die Mutter aller Distributionen😊" kann man das. Dort kann man bei der Installation mehrere Desktops auswählen und auch beim Start auswählen, welche man nutzen möchte. Hat aber den Nachteil, dass alles mitinstalliert wird und so manche Sachen dann doppelt auftauchen, die man nicht verwechseln sollte.

  • So, also, ich habe einmal kurz drüber nachgedacht. Ich benötige eine Distribution mit KDE Plasma oder xfce, eine wo ich so viel wie möglich individualisieren kann. Außerdem sollte 90% per GUI bedienbar sein.

    Wofür ich den PC meistens benutze bzw. wofür die distro nutzbar sein sollte:

    • Video cutting / Rendering - DaVinci Resolve
    • Professionelle Audioumgebung und Anpassungsmöglichkeiten wie Pipe Wire Qt
    • Gaming - PrismLauncher / Minecraft sowie andere Games die so rauskommen sollten vor allem ARPG, RPG, MMORPG etc.
    • VLC Media Player etc. sollte am besten verfügbar sein.
    • Live Streaming - OBS sowie anderes zum streamen auf Twitch, YouTube oder anderen Anbieter sollte verfügbar sein.
    • Grafik Design - Programme wie Krita, Pixelorama etc. sollten zur Verfügung stehen.

    Ich hoffe, dass mit der Liste ein wenig transparenter einsichtig ist wofür ich den Computer nutze. Ich nutze den Computer täglich, manchmal ist er auch 24 Stunden lang an.


    Wenn ich das richtig sehe gäbe es mit KDE Plasma nur 4 Distributionen, Fedora, openSuse, kubuntu und KDE neon, jedenfalls sind diese 4 auf deren Homepage vorgestellt. Was mich noch ein wenig abschreckt ist, dass scheinbar Google KDE supporter ist. Ich will aber ja eigentlich weg von den ganzen US - und Big Tech Unternehmen.

    Ist es denn nun etwas genauer was ich suche? 🙈 Wenn nicht, welche Informationen könntest ihr noch gebrauchen, um mir vielleicht etwas genauer eine oder mehrere distro für diesen nutzen empfehlen zu können? Wie bereits festgestellt, sollte die distro eindeutig mehr anpassbar sein als Linux Mint bzw. Die Desktop Umgebung.

    Ohje, ich hoffe wirklich, dass ich hier niemanden an mir verzweifeln lasse 🙃


    Liebe Grüße und euch allen einen schönen Wochenstart.

  • Erst einmal werde ich nun noch bei Mint bleiben, aber das Verhalten der Taskleisten etc. ist extrem nervig hier und ich habe bislang keinerlei Ablösung gefunden :/

    also ohne die ganzen vorigen posts gelesen zu haben. man kann innerhalb von mint relativ einfach von cinnamon auf xfce wechseln (oder auch mate, aber da ist die zukunft fragwürdig langfristig)
    jedenfalls besteht eine kleine chance, dass dir die taskleiste und dessen verhalten/konfigurierbarkeit besser gefällt, wenn auch xfce sonst nicht ganz so fancy ist.
    zum wechsel einfach das paket mint-meta-xfce installieren, am schnellsten über terminal:

    apt install mint-meta-xfce

    danach ausloggen und im einlog-bildschirm den desktop ändern, da müsste ein kleines Icon dazu sein. notfalls kann man auch wieder umloggen in cinnamon und xfce wieder entfernen

    viele Grüße aus dem Norden

  • Also, ich habe nun noch einmal etwas weiter "recherchiert". Wäre denn eine dieser 4 Distributionen mit dessen Plasma KDE Umgebung empfehlenswert? Hat wer von euch Erfahrungen mit diesen 4 gemacht?

    Ich habe außerdem einmal einen anderen Distrochooser noch zur Rate gezogen (LinuxChooser von The Morpheus).

    Auf Platz 1 wäre demnach:

    Display Spoiler

    Und auf den Plätzen 2-10

    Display Spoiler

    Pop!_OS hört sich zwar auch interessant an, aber es hat leider kein KDE Plasma und Cosmic ist mir bislang noch gar nicht untergekommen.

    Daher würde meine Auswahl zwischen Platz 2-4 stattfinden, jedoch würde ich gerne noch andere Meinungen / Erfahrungen lesen und hören, habe ich vllt auch irgendwo Denkfehler etc? Xfce würde ich dann nun doch erst einmal rauslassen, wenn ich schon die Distro komplett switchen werde, dann würde ich wohl gerne KDE Plasma nehmen als Desktop Umgebung.

  • Von Distributionen mit Rolling-Release-Modell würde ich als (Wieder-)Einsteiger eher absehen. Ich hatte ca. 5 Jahre Manjaro, was aber nicht die erste Distribution für mich war und war damit auch lange Zeit zufrieden. Es passiert aber doch hin und wieder mal, dass etwas nicht mehr so funktioniert wie vorher oder das System nicht mehr startet. Damit sollte man umgehen können. Letztlich störten mich die vermehrt aufgetretenen kleinen Bugs durch unausgereifte Software und teils auch Neuerungen, die mir nicht gefielen, so dass ich dann zu LMDE gewechselt bin, da ich den Cinnamon-Desktop mag. Aber im Manjaro-Forum betrafen die häufigsten Fehlermeldungen KDE, da Manjaro als Rolling-Release immer recht aktuell ist und somit die neueste, meist noch fehlerbehaftete KDE-Version ausliefert.

    Von daher: KDE ist sicherlich eine gute Wahl, aber überleg dir das mit deinen Favoriten lieber noch mal und nimm besser ein Point-Release-Modell.

  • Was mich noch ein wenig abschreckt ist, dass scheinbar Google KDE supporter ist. Ich will aber ja eigentlich weg von den ganzen US - und Big Tech Unternehmen

    Google ist als "Patron" gelisted was bedeutet dass an den KDE e.V. Geld gespendet wird/wurde. https://ev.kde.org/reports/ev-2024/
    Außerdem werden Entwickler durch den Google Summer of Code gesponsert. Die können sich dann aussuchen woran sie arbeiten möchten, manchmal sind das halt KDE features.

    Klingt nicht danach als ob Google irgendeinen Einfluss nimmt.

  • Was mich noch ein wenig abschreckt ist, dass scheinbar Google KDE supporter ist

    Ohne große Unternehmen die Geld spenden wäre FOSS noch nicht soweit entwickelt und wir würden hier nicht darüber diskutieren.

  • Microsoft, IBM, Google...arbeiten auch am Linux-Kernel mit. Na und? Ist doch Open Source...kann jeder ersehen was drinn ist. Ich finde es sogar gut, dass die Tech-Giganten was beisteuern müssen, damit es für sie passt, wenn sie es verwenden und kein Geld damit verdienen und ihr Beigesteuertes auch noch kostenlos und offen und abänderbar der Allgemeinheit überlassen müssen. Zum anderen spenden die IT-Riesen 500 000 Dollar im Jahr an die Linux-Fondation.

    Also nur weil ein Name der apokallyptischen Reiter auftaucht, ist das noch kein Grund, KDE oder Mozilla bspw. Kunkelei zu unterstellen.

    Und man muss ja auch mal was zurückgeben. :D;)

         

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