Ich glaube, ich habe noch Kisten voll mit sowas wie IDE-Flachbandkabeln (Master-Slave-Konfig), anderen IDE-Kabeln von Sharkoon, gebündelt, geschirmt und so fest, daß man beim Verlegen immer dachte, gleich bricht es, gleich bricht es... Und SCART (volle Beschaltung) und S-Video müßte auch noch aufzutreiben sein. Und irgendwo müßte auch noch mein Soundblaster-Tisch-Mikrofon sein.
Wir Computer-Dinosaurier: Erzählt von euren Anfängen und Rechnern
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Stardenver -
January 24, 2026 at 11:56 PM -
Thread is Unresolved
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Mein erster "PC" war 1988 der Schneider EuroPC mit 512 KB Hauptspeicher, 8088 Prozessor und Farbbildschirm sowie Akustikkoppler. Kaufpreis zusammen ca. 2.000,-- DM. Einige Zeit später gab es noch eine externe Festplatte mit sagenhaften 20 MB Speicher
, ich glaube die lag so bei 600,-- DM.Super war das in die Tastatur integrierte 3,5 Zoll Disketenlaufwerk mit 360 KB
Seitdem bin ich computermäßig meistens immer auf dem neusten Stand geblieben.
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An den EuroPC kann ich mich auch noch erinnern. Schneider hatte eine gute Nase für den Markt. Eine Weiterentwicklung von CPC und fast schon XT, der dann auch sehr bald kam als Schneider Amstrad PC 16xx.
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Meine ersten Rechner waren auch ein Schneider CPC und ein ZX81. Danach dann viele Jahre Macintosh (Macintosh II, Perfomas u.s.w.). Bis zum Start von Windows 95 rechtfertigte der Unterschied zwischen MacOS und allem was es sonst noch gab, den Preis der Macs. Also ab da Windows bis 2006 und seitem Linux only.
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Ach du Schande.. diese Ringbücher.. ey das war gerade wie so ein Erinnerungs-Blitzschlag
Die hatte ich total vergessen und wenn ich die Bilder sehe, kann ich die Regelrecht fühlen^^Standen im Regal neben weiteren Büchern von "Markt&Technik"
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Dann will ich auch mal.
Als andere schon einen C64 hatten, bekam ich einen C116 mit dem Spiel Tom auf Datasette.
Irgendwann folgte dann der C64, mit dem ich dann Schreibmaschine schreiben lernte, mit Printfox erste DTP-Versuche unternahm. Nach etlichen gemähten Rasenflächen konnte ich mir Pagefox kaufen und wurde Layouter der Schülerzeitung. 🙂 Natürlich stand zocken im Vordergrund und in Teacher Busters waren alle Lehrkörper gespeichert - inklusive dem Lehrer, der mit meinem Layout nicht immer einverstanden war. 😁
Irgendwann kam der Amiga 500 mit Speichererweiterung. Weiter wurde gezockt.
Auf der Handelsschule war der erste „EDV-Lehrer“ so gut, dass er einmal mit uns im Computerraum war und wir gelernt haben, wie man eine 5-1/4-Zoll-Diskette in ein Laufwerk schiebt. Mehr haben wir bei dem alten Herren nicht gemacht - das Fach hieß damals „Organisationslehre und Datenverarbeitung“. Er konzentrierte sich auf ersteres.Dann kam ein neuer Lehrer auf der zweijährigen höheren Handelsschule mit neuen Ideen. Wir lernten dBASE III unter MS-DOS. Der Lehrer lobte in jedem Schuljahr einen Gewinn für eine „Abschlussaufgabe“ aus, die nicht in die Note einfloss. Was soll ich sagen: Zwei von zwei gewonnen. Beachtet die Fotos, die Bücher sind mir heilig. Bei dem Lehrer habe ich wirklich was gelernt - und im Berufsalltag bin ich heute noch als „Batchman!“ unterwegs und vereinfache mir so ab und an Jobs. 🙂
Aus dem Inhalt:
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"Drück die Taste, und ich haste!"

Haha, ich flipp' aus!
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Guck mal bei Kultmags. Die haben Abadonware oder Rechte.
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Mein erster Rechner war Atari Mega ST. Zunächst mit 2 MB (Megabyte!) RAM. Später habe ich den auf wahnwitzige 4 MB aufgerüstet. Und ich hatte eine Festplatte, die genau so groß war wie das Rechnergehäuse mit unglaublichen 40 Megabyte. Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Zuerst lief der Rechner mit TOS 1.04. ich habe später ein Upgrade auf 2.06 einbauen lassen. Dazu musste der Eprom-Baustein getauscht werden. Das Betriebssystem war da fest verbaut. Als Monitor hatte ich das 12 Zoll Standardmodell von Atari. Klein, aber flimmerfrei. Mit dem Teil war ich ziemlich zufrieden und habe damit meine Seminararbeiten geschrieben. Als Textverarbeitung hatte ich Papyrus. Das gibt es sogar heute noch. Das war damals um Welten besser als zB Word oder anderes.
Und die Oberfläche (GEM) war vergleichbar mit den Macs der damaligen Zeit. Atari hat leider ziemlich viel falsch gemacht und blieb letztlich eine Sackgasse.
Der Prozessor war übrigens der gleiche wie in den Macs damals, der Motorola 68000.
Bei Atari bin ich deswegen gelandet, weil ich da Griechisch und Hebräisch schreiben konnte. Auf einem PC Anfang der 1990er Jahre utopisch und beim Mac für mich als Studenten zu teuer.
Ich schaue mal, ob man das nicht als virtuelle Maschine zum Laufen bekommt. Der Prozessor lief ja nur mit gemächlichen 8MHz.
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Ach ja, was waren wir da noch jung.


Wie ja schon in Mitgliedervorstellung genannt, fing es bei mir mit einem C16 an.
Das war im Herbst 1984, nach Beginn des BGJ (Berufsgrundbildungsjahr), da hatte ich einem Klassenkameraden der hatte eine TI 99 Heimcomputer.
Mit dem bin ich dann nach dem Unterricht ins Kaufhof, wo er mir einiges gezeigt hat was man mit Rechnern so machen kann.
(damals konnte man in der Ausstellung diese noch ausprobieren!)
Das hat mich sehr schnell angefixt, und ich wollte selber einen, aber als Schüler mit vier Geschwister, fehlte da erstmal das Geld.

Als dann aber zu Weihnachten 84 der C16 mit Datasette beim genannten Kaufhof für 149DM mit 2 Spiele Kassetten im Ausverkauf zu bekommen war, würde das Sparbuch geplündert.

Das Wintergames Spiel vom C16 war meiner Meinung nach sogar besser als das auf dem C64, weil das kein "wer bekommt den Joystick zuerst Kaputt" war, sondern es da eher um Rhythmus Kontrolle beim Spielen ging.

Da es aber schon ein sterbendes System war, habe ich dann zum Spielen im Herbst 85, nach Anfang der Lehre mir einen C64 zum Spielen geholt.
Ich weiß nicht, ob ich ohne die Erfahrung von damals heute auch als IT-Techniker arbeiten würde?
Und der Rest ist dann Geschichte wie man so schön sagt.

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Moin,
Ich weiß nicht, ob ich ohne die Erfahrung von damals heute auch als IT-Techniker arbeiten würde?
Und der Rest ist dann Geschichte wie man so schön sagt.
Ich denke dass diese geballte Wissen was sich ein Nerd sich über die Jahrzehnte angesammelt hat oft eine Ausbildung in weiten Teilen ersetzen kann. Oft fehlt einem einfach nur das Papier auf dem drauf steht staatlich geprüfter... Nerd

LG Olav
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So hab den heute mal extra rausgekramt. Ja ich hab ihn echt noch! Das war mein erster eigener "PC" und sogar damals schon ein Laptop: Ein Bondwell B200
Ohne Festplatte, dafür mit zwei Disketten-Laufwerken und stattlichen 640kb RAM. Wie ihr seht, er funktioniert noch. Leider ist die alte DR-DOS Diskette nicht mehr lesbar, kann daher nicht booten.
War 1989 schon was besonderes. Kostete damals rund 1800,-- DM.
Auf dem hatte ich einen legendären Block-Out Rekord erspielt. Trotz monochrom Display...

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Moin,
So hab den heute mal extra rausgekramt. Ja ich hab ihn echt noch! Das war mein erster eigener "PC" und sogar damals schon ein Laptop: Ein Bondwell B200
Cool, einen B200 hab ich auch in meiner Sammlung, leider fehlt mir ein passendes Netzteil. Könntest du von dem Netzteil (techn. Daten) ein Foto machen ?
LG Olav
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Uhhh ist das sexy. Geniales Teil.
Und dann auch noich mit DR DOS. Heiss.
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„Superslim“ ist der Hit!

Leider ist die alte DR-DOS Diskette nicht mehr lesbar, kann daher nicht booten.
Ich kenne mich mit Dr. DOS nicht aus. Aber vielleicht hilft das Archive weiter.
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MS-DOS, DR-DOS, Microsoft, IBM - Ein Krimi über ein Jahrzehnt.
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Irgendwie fühle ich mich bei euren Erzählungen an sowas erinnert.


Bin ich der einzige U40 hier ?

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Bin ich der einzige U40 hier ?

Oh. Keine Ahnung. Ich dachte, ich wäre in der Selbsthilfegruppe der Renten-Goldjubilare.
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„Superslim“ ist der Hit!

Ja und er war auch extra "leicht" - mit Akku und Netzteil brauchte man fast einen Trolli. Den Akku hab ich sogar mal erneuert. Hab das Akkugehäuse mit sanfter Gewalt geöffnet und Zellen aus dem Modellbau eingelötet. Übrigens unter dem F2 Aufkleber waren zwei Bohrungen für den Anschluss eines Amateur-Funk Modems. Hatte der Vorbesitzer rein gebastelt....
Könntest du von dem Netzteil (techn. Daten) ein Foto machen ?
....klar, mach ich Dir, ich hab noch das originale....muss aber bis zum Wochenende warten. Bin derzeit nicht vor Ort. Das Ding wiegt selbst schon gefühlt 1,5 kg.
Aber vielleicht hilft das Archive weiter.
Manjaro-Newbie : Danke Dir, leider hilft die DR-DOS 6.0 nicht weiter sind nämlich zwei Disketten. Das OS muss ja direkt von der Diskette laufen, daher muss es auf eine passen. Mein DR-DOS war die 3.41. Aber ich hab gerade das hier dort gefunden: Link
Ist zwar von Acorn, aber die richtige Versionsnummer. Mal sehen ob es funktioniert. Ich hab hier irgendwo noch ein LS-Laufwerk. Damit werde ich mir mal eine neue Startdisk erstellen. Hab noch genug leere 3,5" Disketten hier rumliegen. Aber es besteht auch der Verdacht, dass die Diskettenlaufwerke ein Problem haben. Nach dem Einlegen der Diskette war leider bei beiden kein Laufgeräusch zu hören. Vermute daher, es könnte auch der Motor festhängen, nach den vielen Jahren der Untätigkeit. Das letzte Mal in Betrieb war mein Bondwell ca. 1996. Dann kam mein Acer Extensa 355 mit 11,3" DSTN Display (Pentium 1 mit 133 MHz, 8MB Ram und 1GB HDD).
Hab damals übrigens mit einem HP-Portable Tintenstrahler angeschlossen am Parallelport einwandfrei gedruckt. Musste mir den Treiber damals selbst basteln....den HP-Portable hab ich auch noch inkl. Dokingstation.
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