Und was bitte sind "700 Oersted"?
So stark müsste ein Elektromagentisches Feld sein, um was zu löschen, wenn ich mich recht erinnere
Und was bitte sind "700 Oersted"?
So stark müsste ein Elektromagentisches Feld sein, um was zu löschen, wenn ich mich recht erinnere
So stark müsste ein Elektromagentisches Feld sein, um was zu löschen, wenn ich mich recht erinnere
Nicht ganz dazu brauchst du 1 Tesla und das entspricht in etwa dem Faktor 0,72 Tesla.
Ausgehend von Festplatten.
Mein Vater hatte damals Angst, dass das Atari 2600 System den Fernseher beschädigen könnte. Mein daraufhin besorgter alter Fernseher ist nicht in Rauch aufgegangen, und irgendwann hat er eingesehen, dass er übervorsichtig war. Als wir später in der Ausbildung Computer und CNC-Maschinen bekamen, habe ich mir einen eigenen Computer gekauft: Schneider CPC 664 (der mit dem Diskettenlaufwerk) und Farbbildschirm. Die teuren dicken 3"-Disketten waren schon eine eigene Investition. Viele Jahre später kam mein erster privater IBM-Kompatibler PC, Pentium 60 mit Windows 95 und 540MB Festplatte. Für diese riesige Festplatte musste ich viele Fragen nach Sinn und Zweck der enormen Geldverschwendung beantworten. Ein neues Mainboard mit AMD-Prozessor hat dem Gehäuse später noch ein paar Jahre verschafft, bevor ein Pentium 4 das Zimmer mit fürchterlichem Lärm beschallen konnte, Lüfter und Festplatten in dem Rechner waren alles andere als leise. Der anschließende Dual-Core-Prozessor von AMD hat bis vor 4 Jahren durchgehalten, dann lösten sich auf dem Mainboard die Kondensatoren auf. Jetzt sitze ich an einem zerlegten Laptop mit i5-Prozessor und frage mich, warum ich mit dem Kauf eines neuen Rechners bis zu diesem Jahr warten wollte.
Bei der Software hatte ich mit der riesigen 540MB-Platte Glück, es gab genug Platz um neben Windows 95 (hat damals 50MB "verschwendet") auch Linux ausprobieren zu können. Die Zeitschrift PCgo! hatte ein paar Ausgaben mit Linux-CD. Weil S.U.S.E ein deutsches Produkt war, habe ich RedHat ersetzt und mich an KDE und Yast erfreut. Das ging so lange gut, bis S.U.S.E die Version 7.1 herausgab. Wir wurden keine Freunde, und Mandrake hat ohne Bastelei meine Hardware komplett erkannt und ließ sich super bedienen. Leider wurde das Projekt beendet. BeOS und BSD habe ich mal ausprobiert, bin aber wieder zu Linux zurück, Ubuntu, Mint und Arch haben mich überzeugt. Vor allem Arch und Debian mit ihren "Du installierst, was Du brauchst und willst" haben mich angesprochen, auch wenn manche Distributionen mehr vorkonfigurieren und einfacher in der Inbetriebnahme sind.
Bevor es das Internet in der heutigen Form gab und jede/r eine eigene Internetpräsenz sein Eigen nennen "musste", hatten wir MailBoxen. Die ersten Verbindungen waren kostenintensiv. Eine Flatrate gab es nicht, und 10 MB herunterzuladen hat die Telefonleitung ziemlich lange blockiert.
[Leider ist der Forums-Editor nicht in der Lage, Zitate von verschiedenen Unterseiten einzufügen, ohne das bisher Geschriebene dabei zu zerschlagen. Somit probiere ich es mit 5 aufeinanderfolgenden Posts, die eigentlich nur einer sind.]
TEIL 1
Schneider CPC 664 (der mit dem Diskettenlaufwerk) und Farbbildschirm. Die teuren dicken 3"-Disketten waren schon eine eigene Investition.
Das war mein Erster! Da Weihnachten 1985 mal wieder die Computer im Preis gesenkt worden waren, habe ich gleich zum größeren Modell gegriffen (CPC 6128).
(Zur Erklärung für die Jüngeren unter uns: damals wurde Computer-Hardware nicht etwa laufend teurer, sondern regelmäßig billiger. Beziehungsweise man bekam mehr für's gleiche Geld. Inflation? Sowas kannte man nur aus Geschichtsbüchern.)
Eigentlich hatte ich mich ja schon für einen C64 entschieden, aber ...
TEIL 2 + 3
Die Schneider hatten von Haus aus auch ein richtig gutes Basic implementiert. Damit konnte man schon ganz gut mit programmieren. Ich fand es besser als das vom C64. Das kam mir irgendwie beschnitten vor. Dort mußte man vieles über Peeks und Pokes machen was das Schneider-Basic so konnte.
Programmieren empfand ich als Wahnsinns-Dings! (Nur deshalb wollte ich damals überhaupt einen Computer haben.) Man stelle sich das mal vor: man schreibt eine Art Text und dieser wird dann vom Computer ausgeführt. Die in uns allen schlummernden Allmachtsphantasien wurden auf diese Weise plötzlich so etwas wie Realität!
Schnell wurden die Listings komplexer ...
Ein eigenes Tabellenprogramm für die Fußball-Bundesliga war mein erstes "Projekt". Nach Eingabe der Ergebnisse vom Spieltag spuckte mir das Programm eine aktuelle Tabelle aus.
Genau so einen Einfall hatte ich (später) auch. In den 90ern hatte ich meine (Live-)Tabelle auf diese Weise ganz ohne Videotext und Internet stets aktuell parat.
Z80-Assembler war auch kein Hexenwerk. In erster Linie konnte man sich damit kleinere Helfer-Tools stricken, wo man mit dem reinen Locomotive Basic an seine Grenzen stieß.
TEIL 4
Das komplizierteste was ich damals an Programm geschrieben hatte war ein Schach-Programm ohne Grafik. Manchmal dauerte ein Zug Stunden.
Sowas hatte ich in meiner Spätzeit am CPC auch mal als reines MC-Programm umgesetzt. Mir ging es dabei in erster Linie um die Umsetzung des Themas. Spielstärke war sekundär. Dafür war es sehr schnell. Denn das Programm rechnete nur die ersten 4 Halbzüge komplett durch und die nachfolgenden vier Halbzüge dann noch in heuristischer Manier. Mit der damit erreichbaren Spielstärke kam ein Schach-Untalent wie ich gerade noch so zurecht. Ich wollte mich ja nicht von meinem eigenen Programm demütigen lassen!
Achja, eine "GUI" hatte das Schachspiel auch. Ich musste es noch nicht mal selber programmieren. Dafür habe ich einfach ein fertiges Listing aus einer Zeitschrift genommen und darin mein Schachprogramm als RSX-Routine (CALL) eingebunden, sodass damit auch gegen den Computer gespielt werden konnte.
Grausam war aber das Austesten des Spiels. Mir standen nämlich keinerlei Debugger-Tools zur Verfügung (ein paar simple Helfer hatte ich mir selber noch eigens dafür gestrickt.) Das ging dann tagelang (sprich wochenlang) in etwa so: Zugeingabe im grafischen Programmteil und dann -Batsch- abgestürzt. Software-Reset (Affengriff) Pustekuchen. Hardware-Reset: ja. Indem man den Netzstecker zog! Dann Analyse des MC-Listings. Fehlerverbesserung. Neu assemblieren. Und nächster Versuch, usw.
Dem Nervenzusammenbruch war ich nur knapp entgangen als es dann endlich ohne Mucken lief.
Nie wieder (MC)-Programmieren schwor ich. Ein paar Wochen später wurde ich aber rückfällig. Als Ausrede diente mir das Argument, dass ich das Quellcode-Material ja jetzt relativ komfortabel für den Bau eines 'Dame'-Spiels umstricken könnte. Gesagt, getan. Das Dame-Spiel hatte dann variable Spielstufen. Bis zu 8 Zugpaare konnte es überblicken. Im Gegensatz zu mir! Der bei Stufe 8 chancenlos war und schon bei Stufe 4 ins Schwitzen kam. (Tja Coden und Spielen sind halt zwei völlig verschiedene Paar Stiefel.)
Die Anfangszeit war nicht nur rückblickend die schönste Zeit gewesen und das obwohl ich damals rein gar nichts von dem machen konnte, was man heutzutage gewohnt ist, mit Computern zu machen.
Was man nach jedem Einschalten hatte, war lediglich - in aktueller Fachsprache ausgedrückt - ein Terminal (im Fullscreen-Modus) für Eingaben in BASIC. Ich frage mich heute, warum ich eigentlich nie mit den Linux-Terminalkommandos warm geworden bin. Meine Erklärung: Terminal-Kommandos sind eigentlich wie Kraut und Rüben ohne eine einprägsame Syntax-Struktur. Ganz im Gegensatz zu BASIC (Locomotive wie auch BBC V) und MC (Z80 und ARM2/3) ). Terminalkommandos sind hingegen im Grunde ja auch keine Befehle einer Programmiersprache, sondern komplette Programme mit individueller Syntax. Kurz gesagt: es macht mehr Spass welche zu programmieren als welche zu benutzen.
Die meisten Leute sind nach ihrer Home-Computerzeit (falls sie überhaupt eine solche hatten) dann anschließend zum alles beherrschenden PC abgewandert. Erst Windows und dann ggf. auch noch Linux.
TEIL 5
Ich selber hatte mir aber erstmal für ein knappes Jahrzehnt eine Nische gesucht und auch gefunden, wo ich meiner Hobby-Programmiererei weiter frönen konnte.
Wobei ich mich erinnere, dass der Acorn Archimedes als der Traumcomputer schlechthin galt.
Ja genau der!
Und ja, er war der Traumcomputer schlechthin. Nicht nur für Leute mit Faible für Programmieren in BASIC und MC. Der A3010 (mein Modell) hatte bereits eine Desktop-Oberfläche, die funktional der dem damaligen Windows klar überlegen war. Ich konnte damit auch erste Desktop-Programme umsetzen. Die Routinen des Betriebssystems lieferten schon die Basis für die Gestaltung und Handhabung der Fenster sowie das Zusammenspiel in einem Multitasking-Verbund. Da alle zeitkritischen Aktionen schon vom OS gehändelt wurden, reichte es meist, das eigentlich Programm in BASIC zu schreiben.
Das ganze hatte nur einen Nachteil. Ich war nämlich von RISC OS (dem ACORN-Betriebssystem) und der Programmierumgebung so verwöhnt, dass ich für's Programmieren unter Windows/Linux dann verdorben war.
Nochmal ganz von vorn anfangen? Nee! Die Motivation war einfach nicht mehr gegeben. Was ich nach meinen Einstieg am PC (Aldi-Computer 2002) noch diesbezüglich gemacht hatte, waren noch ein paar Sachen unter dem A5000-Emulator (ACORN-Emulator). Und vor etwa 5 Jahren hatte ich mir mal Java angesehen mit der Frage, ob Programmieren heutzutage wirklich nur noch ein nerdiges Gekrampfe ist (musste teilweise zurückrudern: ganz so schlimm, wie befürchtet, ist es denn doch nicht).
Tja, da könnte man noch endlos weiter rhababern...
Heute heiße ich jedenfalls mit Vornamen 'Reiner' und mit Nachnamen 'User' wie vermutlich die meisten hier (Mitlesenden). Das Wissen um die Hintergründe des Computers helfen mir allerdings auch heute noch im Umgang mit diesen Geräten.
[Leider ist der Forums-Editor nicht in der Lage, Zitate von verschiedenen Unterseiten einzufügen, ohne das bisher Geschriebene dabei zu zerschlagen.
Stimmt so nicht. Ich füge mal Zitate der ersten zwei Seiten ein
Mein Werdegang fängt mit DOS 6.2 und WfW 3.11 an.
Meins von Seite 1
Das Problem an dieser Idee ist: Heute gibt es schon alles.
Seite 2
Glaube Groschengrab wurde auch für klassische Spielautomaten verwendet, die 30 Pfennige geschluckt haben.
Auch Seite 2
Die Funktion findest Du wenn Du den zu zitierenden Text markierst und dann Zitat speichern wählst.
Danach erscheint recht unten auf der Seite z.B. Drei Zitate.
Ja, danke für die Tipps.
Das Problem war wohl in erster Linie, dass die Zitate nicht in aufsteigender Reihenfolge vorliegen, sondern durcheinandergewürfelt auf insgesamt 5 Seiten. Bei meinen ersten drei Versuchen, war das zuvor Geschriebene jeweils falsch angeordnet oder teilweise gelöscht.
Was klappte war, Zitat 2 und 3 zu kombinieren, da aufsteigend auf derselben Unterseite.
Ich benutze bisher die Funktion 'Zitat einfügen'. Wenn man mit 'Zitat speichern' auch mehrere Zitate erstmal sammeln kann, um sie später einzufügen, hätte das die Sache natürlich vereinfacht. Das probiere ich dann beim nächsten Mal.
Heute zufällig gefunden, 1,44 MB einmal OS , unvorstellbar heute
Auch damals schon. Das ist nur die Boot-Diskette für ein bereits auf Festplatte installiertes OS. ![]()
So weit ich mich erinnere gab es auch noch eine Diskette wo man bei Windows 98 die Festplatte partitioniert und Formatiert hat und dann mit der Installations-CD weitergemacht hat.
1,44 MB einmal OS
Hmm, ich glaube nicht. Die Bootdiskette war nötig, falls das damals verwendete BIOS kein CD-ROM-Boot konnte.
In jedem Fall war die Diskette nur der Start, lud MSCDEX und verlangte dann nach der CD-ROM, um von dort aus die SETUP.EXE aufzurufen.
Windows 98 (also das gepackte Setup) war damals schon umme 500 MB groß.
Hach ja, das rumwerkeln an config.sys, autoexec.bat und mit memmaker weil mal wieder ein Spiel wegen "ungenügend Speicher" nicht starten wollte
Wie ich das vermisse...nicht ![]()
Ja, ich glaube so war das.
(Edit: ja, Win95 war schon CD-Rom)
Weiss noch wie ich Win 3.1 (3.11?) mit nem riesen Stapel Disketten installiert habe in der Firma....
Und dann Office mit nem noch grösseren Stapel.
Und dann AutoCAD......
OMG
Kaffee holen und Diskettenjockey spielen
Wieviele Sektionen für wieviele Anwendungsszenarien hatten wir in der config.sys... das war ja schon beinahe sowas wie das heutige Boot-Menü (aber ohne edit-Funktion).
Ich glaube, mein Rekord bei den üblichen 640 KB RAM war 628 K free (himem.sys, quemm386.sys, oder doch der andere, DOS=HIGH,UMB, FILES=16, BUFFERS=20 usw.).
(Edit: ja, Win95 war schon CD-Rom)
Die erste Version gab es mMn. auch auf Disketten (13?)
Hach ja, das rumwerkeln an config.sys, autoexec.bat und mit memmaker weil mal wieder ein Spiel wegen "ungenügend Speicher" nicht starten wollte
Wie ich das vermisse...nicht
Damals konnte man aber wenigstens noch RAM herunterladen. Da gab es Tools um den RAM zu verdoppeln. Mega !!
Die erste Version gab es mMn. auch auf Disketten (13?)
Auf der CD-ROM gab es dann zusätzlich den Ordner CDEXTRAS (oder so), enthalten war vieles, was den ausgerufenen Multimedia-Hype befeuern sollte. U.a. Demo-Videos von
und
was damals mit dem alten Mediaplayer wirklich beeindruckend war.
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