Wir Computer-Dinosaurier: Erzählt von euren Anfängen und Rechnern

  • Hallo zusammen

    Ich finde es unglaublich interessant, was einige von euch im Thema zum Terminal und dessen Angst/Ablehnung geschrieben haben. So interessant, dass ich es gerne fortführen würde. Meine Bitte an euch: Schreibt hier von euren alten Geräten. Was waren eure Anfänge? Welche Raritäten habt ihr besessen? Hier soll es um die Geräte gehen, die es schon sehr lange nicht mehr gibt - wenn auch nur im übertragenen Sinne.

    In meinem Fall wären das ein Commodore c/plus4, ein Atari ST 1040 und Pong :D

    Ich habe Datasetten noch erlebt, das PC-10 Zeitalter mit Grünbildmonitoren und ich war stolz wie Bolle, auf der Cebit seinerzeit einen Satz bunter 3,5" Disketten ergattert zu haben. Da hatte jede Diskette eine andere Farbe. War besonders, da die meisten damals blau waren und vielleicht schwarz. Mein Vater hatte eine wichtige Diskette in rot :D

    Leute.. haut bitte rein! Was hattet ihr? Woran erinnert ihr euch? Meistens liest man was oder man ist im Schreibfluss und plötzlich fallen einem noch mehr und mehr Dinge ein. Finde das toll. Lasst uns teilhaben :)

    Danke und Gruß
    Boris

  • Mein Werdegang ist da eher langweilig bis peinlich. Ich weiß nicht ein einziges Gerät, also Bezeichnung und Name, mit welchem ich meine Anfänge gemacht habe. Jedenfalls war es ziemlich spät. Es gab schon Win XP und ich habe mir eine alte Kiste mit Win 98 besorgt. Die hatte noch eingelöteten Arbeitsspeicher...4 Stück zu je 8MB.

    Dann hatte ich mal einen flachen PC. Der hatte eine 5GB Festplatte und Grafiktreiber waren nirgends mehr aufzutreiben. Da hatte ich dann bei Moorhuhn schießen immer nur halbe Hühner auf dem Bildschirm. Aber immerhin mit XP, dass verdächtig gut lief.

    Mein Kumpel hat dann mal eine leistungsstärkere Kiste mit Modem angeschleppt gebracht, an der überall Drähte raus hingen. Auch mit XP. Und da hatte ich dann meine ersten eigenen Internet-Erfahrungen. Mit Modem...obwohl es schon DSL gab.

    Mein erster wirklich neuer PC...also Laptop...war dann 2008 ein Medion. Da habe ich dann auch DSL angemeldet. Den Medion nutze ich heute noch für Linux-Experimente mit seinen 2GB RAM...z.Z. mit Debian 13 Cinnamon.

    So...das ist jetzt leider nur ein Werdegang eines Typen, der wegen einer Sternkarte zu PC's gekommen ist...der keinen Plan hatte und eine dankbare Abgabestelle für Computerschrott war. Ganz ohne Technische Angaben oder Bilder.

         

    Edited once, last by dunkelklausner (January 25, 2026 at 12:10 PM).

  • Sinclair ZX81 war meine erste Berührung mit einem Computer. Ansonsten kannt eich nur große Computer ohne Bildschirm von der Arbeit meines Vaters.

    So in etwa sah das auch bei mir aus:

    Meine erste Muggeldude ;)

    https://external-content.duckduckgo.com/iu/?u=https%3A%2F%2Ftse2.mm.bing.net%2Fth%2Fid%2FOIP.c9IU0Qx0SDrwf9PaBWShxAHaFj%3Fpid%3DApi&f=1&ipt=e3a07c681a8e1f36ea15edf33b968faa6a150763869a544d282b12d451091ff2&ipo=images

    Static Badge GitHub-Projekte Static Badge

  • Mein erster PC war der C64. Danach kam der erste 368 mit Windows 3.11 und MS DOS 5.0 dann Irgendwann 6.22. Irgendwann ging es dann weiter mit dem 686 auf Windows 95, dann Pentium 3 mit Windows ME.

    Ende der 90er dann der erste Eigenbau mit einem AMD Athlon und Window 2000 was ich sehr lange benutzt habe. Irgendwann erfolgte dann ein Notebook von HP mit dem I5 erste Generation. Zuerst unter Windows 7 und dann 10. Auf dem Gerät habe ich dann auch damals meine ersten Versuche mit Linux gewagt. Angefangen mit Ubuntu und Mint.

    MacBook Air M4 2025 mit MacOS 26.2 | Lenovo ThinkPad L14 mit EndeavourOS | Diverse Rechner mit Debian 13


    Fazit: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt 8)

  • Leute.. haut bitte rein! Was hattet ihr? Woran erinnert ihr euch?

    Commodore 64, den ich aber weitgehend zum Spielen verwendet habe. Ich erinnere mich noch gerne daran, wie mir mein Cousin aus Finnland immer neue Spiele auf Disketten per Post zugeschickt hatte. So kam ich oft an Spiele bevor sie in Deutschland überhaupt auf dem Markt waren.

    Auch denke ich oft an die "Demo Scene" und so Sachen wie fette Crackerintros vor dem Spiel. Wo dann immer eigentlich die gleiche Botschaft von den Gruppen stand: Wir sind die Größten, die Härtesten und der Rest sind alles Lamer.

    Ich hatte große Angst vor einer Durchsuchung durch die Polizei damals aber allgemein glaube ich, dass man sich um so Sachen wie Copyright oder Urheberrecht nicht so den Kopf gemacht hat. Auf dem Schulhof wurden munter Disketten mit den neuesten Spielen und Programmen getauscht und auch unsere Lehrer fragten uns ob sie was abbekommen.

    Heute sehe ich das etwas anders mit dem Urheberrecht: Ich habe einige Zeit mich mit dem Thema Urheberrechte bei Fotografien beschäftigt und auch in dem Bereich gearbeitet. Aber trotzdem mag ich freie Software wie Linux.

  • Das hat mich am Anfang immer am meisten genervt.

    Du sitzt vor dem uralten Computer von deinem Vater bist uralte Spiele listings am abtippen und bekommst nachdem du Fertig bist immer die gleiche Meldung.

    Quote


    Syntax Error

    Was habe ich das gehasst kein Geld für Spiele die deine Kumpels haben und deinen Frust mit listings zu befriedigen und am Schluss nach viel Arbeit diese Ausgabe.

    Dann bist du zu blöde den Fehler zu finden. 😣🥺😤

  • Bei mir fing das etwa so 1987 bis 1988 an, da hatte ich aus der Bibliothek die ersten Zeitschriften zum Thema Computer gelesen, dann hatte ich mich für den Computerclub gemeldet und die ersten Grundlagen in Basic am KC87 gesehen. Später war ich an der Hochschule, es sollte einen Computerkurs für Einsteiger geben aber der Prof dort hat etwas über relationale Datenbanken gefaselt, ich verstand damals kein Wort. Etwa gleichzeitig erschien in der Zeitschrift Jugend+Technik eine Reihe über einen Selbstbaucomputer und damit fing ich an, diesen Computer wollte ich nachbauen, Elektronik basteln war eh schon mein Hobby, löten konnte ich schon, das war mein persönlicher Einstieg in die Welt der Computer.
    Etwas eher, vielleicht so 1986 rum hatte der Nachbarsjunge der neben meiner Oma wohnte, aus dem Westen einen C116 mit Datasette bekommen und sie hatten auch einen Fernseher im PAL Modus, da haben wir zusammen die ersten Spiele gespielt.

    Später ging es dann weiter mit einer ähnlichen Laufbahn wie die meisten in meinem Alter, C64, Amiga, DOS, WfW 3.x usw. usf.

    Es war in der DDR ähnlich wie im Westen, es gab Listings zum Abtippen und Baupläne.

    "Wissenschaft ist immer nur der aktuelle Stand des Irrtums."

  • Weihnachten 1990 bekam ich einen C64 – und habe dann noch jahrelang die 64er-Zeitschrift gelesen. Wobei ich mich erinnere, dass der Acorn Archimedes als der Traumcomputer schlechthin galt. Ein bis zwei Jahre später hatten Klassenkameraden in der Schule schon 386er, während ich noch versuchte, mit GEOS zu arbeiten.

  • Der erste war ein gebrauchter Atari St 1040, dann ein Atari TT mit 19 Zoll-Bildschirm, alles gebraucht. Muss so Anfang der 90iger gewesen sein. 96/97 dann ein 386 mit W95. Um 99 herum erste Versuche mit Linux (Suse 6.0).

  • Privat habe ich mit einem Schneider PC1512 angefangen. Der hatte 512 MB RAM, 2 x 5,25"-Diskettenlaufwerke und keine Festplatte.

    Das Teil hatte noch einen freien Steckplatz und da habe ich Irgendwann eine 20 MB-Festplatte dazu gekauft.

    Ich war ich mit einem Psion 3c und Psion 5 mx pro als Handheld unterwegs.

    Die ersten beruflichen Gehversuche waren ein Apple IIe und Multiplan als Tabellenkalkulation.

    Gruss

    Peter

  • Commodore C16 mit ersten Basic-Versuchen: (10 Print "Hallo", 20 Goto 10 ^^). Das dürfte etwa Mitte der 80er gewesen sein.

    Ein eigenes Tabellenprogramm für die Fußball-Bundesliga war mein erstes "Projekt". Nach Eingabe der Ergebnisse vom Spieltag spuckte mir das Programm eine aktuelle Tabelle aus.

    Fraktale Geometrie in Form von Apfelmännchen und Mandelbrot-Menge als Grafiken waren nächste Schritte....

    Schenker Via 14 Pro, Ryzen 7-8845HS, 32GB DDR5, 2x 1TB SSDs

    Canon Maxify GX5050

    Linux Mint Zena (22.3)

  • Wir hatten Anfangs einen Schneider CPC464 und haben später auf den CPC6128 gewechselt. Beim 464 war das kopieren der Kassetten etwas nervig. Gegenüber dem C64 hatte der Schneider den Vorteil, daß die Programme auf der Kassette in mehrer Blöcke aufgeteilt waren. Wenn das laden eines Blocks nicht funktioniert hat konnte man einfach zurück spulen.

    Die Schneider hatten von Haus aus auch ein richtig gutes Basic implementiert. Damit konnte man schon ganz gut mit programmieren. Ich fand es besser als das vom C64. Das kam mir irgendwie beschnitten vor. Dort mußte man vieles über Peeks und Pokes machen was das Schneider-Basic so konnte.

    Irgendwann gab es den Amiga 500. Defender of the Crown war damals ein richtiger Augenschmaus. Die Multimedia-Fähigkeit war sensationell. Es gab damals ein Programm mit dem konnte man mehrstimmige Musikstücke mit Noten erstellen. Das war richtig gut. Die Workbench war damals einmalig.


    Achja der Vater von einem Kumpel von mir hatte einen Commodore PET - einen echten Klassiker.

    Mainboard: MSI Z170-A Pro

    Prozessor: Intel i7 6700K

    Grafikkarte: AMD RX 7800 XT

    OS: EndeavourOS

    Desktop: KDE

  • ich habe mir eine alte Kiste mit Win 98 besorgt. Die hatte noch eingelöteten Arbeitsspeicher...4 Stück zu je 8MB.

    4x 8 MiB = 32 MiB.

    Das müsste dann so die Zeit der 486er oder Pentiums gewesen sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass gleich vier dieser Module „eingelötet“ waren. In Laptops vielleicht mal eines. Damals war die Technologie bei FPM-RAM, EDO-RAM und SDRAM.

    Privat habe ich mit einem Schneider PC1512 angefangen. Der hatte 512 MB RAM

    Du meinst KB (bzw. KiB). :)

  • Wir hatten hier im Ort einen Computerclub mit KC 85. Da lernten wir bissel programmieren in Basic. So etwa sah das aus.

    Etwa 1990 dann einen Computer ergattert mit DOS 5. Gespielt hatten wir "Glücksrad" ... was ein Gaudi. Dann später DOS 6.0 und DOS 6.1. Erste Chats selber programmiert unter CB Funk. Nennt sich Packet-Radio. War eine wilde Zeit wie alles im Osten nach der Wende. So fing alles an. Bis dann irgendwann Windows auftauchte, erst als Beiwerk zu DOS mit Windows 3.1, dann später eigenständig mit Windows 95. Apple und ähnliches Zeug kannten wir in der DDR nur dem Namen nach. Das war ein anderer Planet. Erst nach der Wende bekamen wir so etwas zu Gesicht. Und dann ging das Windows weiter bis zu Vista. Da war Schluss und man schaute sich um nach etwas, das Linux hieß. Ab da ging es dann voran mit Linux - und Windows? ... habe ich heute noch, in den Mauern des Hauses. Ansonsten ist meine IT strikt frei von Windows.

  • Ich habe Anfang der 1980er mit einem Texas Instruments TI 99/4A angefangen. Das eingebaute TI-Basic war mir bald zu unkomfortabel und langsam, ich habe mir dann das Extended-Basic-Modul gekauft. Später dann das Mini-Assembler-Modul und dann, nach Anschaffung einer Diskettenstation mit integrierter Speichererweiterung auf 32 Kilobyte, das "große" Assembler-Modul. Das Tolle war, dass die DEC PDP-11 an der Uni einen sehr ähnlichen Assembler-Befehlssatz wie der TMS 9900 hatte. So konnte ich Programme zuhause entwerfen und testen und sehr einfach auf die PDP-11 portieren.

    Später kam ein Amiga 500, den ich nach und nach mit RAM, einem externen Diskettenlaufwerk, einem Drucker Star LC-10 Color und einem HighScreen-Monitor aufgerüstet habe.

    Man, was habe ich die Teile geliebt. Nicht nur wegen der Spiele, hauptsächlich habe ich eigene Programme geschrieben und so BASIC, Assembler, C, Pascal und Fortran gelernt. Aber in den 90ern war dann die Heimcomputer-Ära vorbei und ein HighScreen-PC 486 DX mit 33 MHz kam ins Haus (wer kennt noch die Turbo-Taste?). Kleine Anekdote: Der PC wurde mit Windows 3.0 geliefert, mit Update-Option für 20 DM auf das bevorstehende Windows 3.1. Obwohl ich Windows selten genutzt hatte und fast ausschließlich mit MS-DOS oder später DR-DOS unterwegs war, habe ich das Update wahrgenommen, was mir erstaunte Blicke des Verkäufers einbrachte, der sagte, ich sei der einzige, der das Update gekauft hat.

  • dann später eigenständig mit Windows 95.

    Sorry, aber Windows setzte weiterhin auf DOS auf (es gab sogar mal ein DOS 7) bis zu ME.

    Es wurde nur immer mehr "versteckt". NTFS wurde erst mit XP zum Standard. ;)


    Mein Werdegang fängt mit DOS 6.2 und WfW 3.11 an.

    Die Möhre war ein 486/DX66 mit ner ATI 1MB Grrafikkarte, 4 MB RAM, 850MB HDD, 3,5" Diskettten-LW und tadaa ein CD-Laufwerk.

    Das ganze war, glaube ich von Vobis.

    Ein Freund hat mir den später auf nen Pentium 200 umgebaut.

    So gegen 95/96 kam der Freund dann mit Suse 5.2 an und meinte das müsse ich mal ausprobieren.

    Das war ein paar Tage auf der Platte und ich kam da null mit zurecht also wieder Win 95.

    Ich blieb dann bis Win10 (ohne Win8) dabei und habe dann vor drei Jahren Mint im Dualboot ausprobiert.

    Das lief dann ein Jahr so. Seit ich Rentner bin brauche ich kein Windows mehr und somit flog es von der Platte.

    Danach noch ein Paar Distros ausprobiert und dann bin ich bei MX-XFCE bis Heute hängengeblieben

    Okay, ich habe noch ein Offline-Windows 10 auf dem Notebook. Das brauche ich für nur meine Modellbahnsteuerung ( Rocrail ist ein Graus ). ;)

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!