• IPTV Recorder

    IPTV Recorder ist ein schlankes Aufnahme- und Planungsprogramm für Hypnotix-/M3U-Streams unter Linux (Mint).
    Damit kannst du IPTV-Sender direkt aus deiner Playlist auswählen, Sendungen per Uhrzeit planen und Aufnahmen automatisch als Video oder nur Audio speichern.

    Funktionen

    • Senderauswahl aus M3U/Hypnotix
      • Import/Verwendung von M3U-Playlists
      • Anzeige von Sendernamen und Logos (inkl. tvg-logo, falls vorhanden)
    • EPG / Programminfos (XMLTV)
      • Programmtitel, Beschreibung,
      • Anzeige:
        • Jetzt läuft: Titel von Start bis Ende
        • Als Nächstes: Titel um Start bis Ende
      • Optional: Titelbild/Programmvorschau (wenn im EPG als Icon vorhanden)
    • Aufnahmen
      • Sofortaufnahme des ausgewählten Senders
      • Zeitgesteuerte Aufnahme (Start- und Endzeit)
      • Automatisches Aufräumen: Nach Abschluss einer zeitgesteuerten Aufnahme werden Start/Endzeit-Felder zurückgesetzt
      • Aufnahme-Voreinstellungen:
        • Video (Standard)
        • Nur Audio (MP3 als z.B. Hörbuch)
    • Vorschau
      • Vorschau des ausgewählten Senders per externem Player Celluloid, mit Fallback auf Hypnotix
    • Energieverwaltung (für geplante Aufnahmen)
      • Option „Stromsparmodus verhindern“, damit der Rechner während einer geplanten/laufenden Aufnahme nicht in Bereitschaft/Suspend geht
      • Bildschirm darf dabei weiterhin ausgehen um z.B. Laptop zu schließen, nach Ende wird der Systemzustand wieder zurückgestellt
    • Autostart (optional)
      • Optionaler Autostart (standardmäßig deaktiviert)
      • Start im Tray möglich

    Systemanforderungen

    • Linux (getestet unter Linux Mint, kompatibel mit Cinnamon/Xfce/MATE)
    • Python 3 + GTK (je nach Distribution vorinstalliert)
    • Für Aufnahmen: ffmpeg
    • Für Vorschau optional: celluloid (oder ein anderer Player)

    Kurzstart

    1. M3U/Provider auswählen
    2. Sender wählen
    3. Aufnahme starten oder Uhrzeit (Start/Ende) setzen
    4. Datei wird im gewählten Zielordner gespeichert

    CLI Optionen

    iptv-recorder --help

    Lizenz

    GPL-3

    Download 

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  • Habe das Programm auch unter LMU vorgestellt und auf Wünsche so wie Fehlerbehebungen reagiert.

    - läuft nun auch wenn Hypnotix nicht installiert ist , Free TV unabhängig von Hypnotix und je nach Systemsprache

    - xmltv nun als link integriert

    - Playerauswahl mit Mehrfachinstanzen möglich ( umschalten oder mehrere Sender gleichzeitig laufen lassen)

    - Programmübersicht mit Programmempfehlung, Zeitleistenansicht, Erinnerungsfunktion, geplanter Aufnahme nach Programmauswahl, bis zu 4 Tage Vorschau

    - Mehrfachaufnahmen parallel oder sogar gleichzeitig möglich ( bis zu 6 voneinander unabhängige Aufnahmen möglich)

    - Fix: file:// Unterstützung, Manuelle Playlistlänge verändert die UI nicht mehr, usw.

  • Nur per Zufall habe ich von der Existenz des Programms überhaupt erfahren. IPTV-Recorder ist ja noch ziemlich neu. In den 'Best of'-Rankings zum Thema IPTV habe ich es daher noch nicht finden können, obwohl es zweifellos dort hingehört, und zwar ans obere Ende!

    IPTV-Recorder habe ich mir vor ein paar Tagen geholt (mittlerweile Version 2.0.5-44_all.deb), um es auf meinem System mit Mint 22.1. auszuprobieren. Es fühlt sich ein bißchen wie Hypnotix an, bloß zusätzlich mit EPG und Aufnahmefunktionen. Und letzteres können nur die wenigsten Programme dieser Art. Dazu kommt noch die Möglichkeit zur Anbindung von Video-Portalen wie z.B. die ÖR-Mediatheken oder Youtube sowie Internet-Radio (jeweils auch mit Aufnahmeoption).

    Fatale Fehler habe ich keine gefunden. Wenn man sehr viele verschiedene Sachen hintereinander ausprobiert, kann es schon mal passieren, dass die Statuszeile oder der Blasentext beim Hovern ein falsches (vorheriges) Info anzeigt. Auch konnte ich die Reihenfolge der Auswahlanbieter nicht festmachen. Zwar steht meine Liste im Quellenmanager dauerhaft auf Platz 1, aber in der Anbieterauswahl im Hauptfenster wird trotzdem immer die voraktivierte FreeTV-Liste als erstes gestartet. Ich brauche beim Programmstart also zwei Klicks mehr (na, wenn schon).

    Mir ging es zunächst mal um die Grundfunktionen: TV-Wiedergabe, EPG-Info und Aufnahme (direkt oder per Timer).

    Die ersten beiden Features klappen ohne Wenn und Aber. Etwas holprig war nur die Integration meiner Playlist von Hypnotix. Der diesbezügliche Button reagiert zwar, aber es passiert nichts (vermutlich weil die vorinstallierte Liste das schon ist). Daher habe ich einfach eine Kopie der vorinstallierten Playlist genommen und die Senderliste (ab #EXTINF) durch die von meiner individuellen (statischen) Hypnotix-Liste ersetzt und dann irgendwo in meinem Benutzerverzeichnis unter neuen Namen gespeichert. Im Quellenmanager wollte ich sie dann als lokale m3u8-Liste einbinden. Das übliche Explorer-Fenster zur Navigation erscheint zwar, lässt sich aber nicht bedienen. (Erst nach Klick auf Abbrechen im übergeordneten Fenster reagiert der Auswahldialog. Nur eben zu spät, weil die Funktion ja bereits geschlossen worden war.) Aber auch kein Problem; man fügt dann den Dateipfad einfach per STRG+V von Hand in das zugehörige Eingabefeld ein. Damit lässt sich also leben.

    Die Aufnahme eines Live-Streams ist schon etwas kitzeliger. Ich kenne das bereits schon von meiner Standardmethode mittels Firefox plus VDH-Addon. Es kann beispielsweise passieren, dass zwar das Video korrekt aufgenommen wird, aber mittendrin die Audioaufnahme abbricht. So auch beim Versuch mittels IPTV-Recorder zeitgesteuert vom BR-Sender (ARD-Gruppe) eine Aufnahme zu lancieren. Das Video war anschließend vollständig und minutengenau im Kasten. Jedoch war der Ton ab etwa Sekunde 20 abgerissen (Wiedergabe hatte ich während der Aufnahme nicht zusätzlich eingeschaltet). (Das ließ sich bei späteren Versuchen mit der derzeit aktuellen BR-Url aus der FreeTV-Liste beheben.)

    Als nächstes landete eine 45-minütige Testaufnahme von 'Das Erste' komplett mit Video und Audio im Zielordner. Der Ton kam jedoch gleichbleibend ca. 2 Sekunden versetzt. Das ließ sich im Nachgang per AviDemux reparieren. Zugleich habe ich damit auch die Datenrate durch Neukonversion noch drastisch reduzieren können (ohne nennenswerte Qualitätseinbuße). (Das Tonproblem ließ sich bei späteren Versuchen durch die Aktivierung der experimentellen HLS-Option beheben.)

    Auf Anhieb erfolgreich war hingegen die Direkt-Aufnahme von einem anderen Sender, obwohl es während der Aufnahme zu einem Programmabsturz gekommen war (möglicherweise begünstigt durch meine parallelen Aktivitäten wie z.B. Screenshots). Erfreulicherweise war diese Aufnahme (ca. 20 Minuten) dennoch trotz des zwischenzeitlichen Absturzes vollständig in einem Stück und unterbrechungsfrei bis zum Zeitpunkt der Betätigung des Stopp-Buttons gespeichert worden! Von mir unbeabsichtigt waren dabei zeitweilig drei Aufnahmen gleichzeitig vom selben Sender in Aktion, weil ich nach dem Neustart des Programms die Aufnahme erneut in Gang gesetzt hatte und der Stopp/Start-Button zunächst etwas träge reagierte. Vielleicht wären daher separate Buttons für Aufnahme-Start und Stopp etwas transparenter.

    Mit der optionalen Zuschaltung von freien Video-Portalen sowie Internet-Radio wird das Programm quasi zur eierlegenden Wollmilchsau in Sachen Multimedia-Streaming. Also eine echte Programm-Perle!

  • Ist das so schwer ein Stream der ARD händisch auf zunehmen? Neumann

    >>>

    Code
    tux@fedora:~$ mpv ndr.ts 
    ● Video  --vid=1  (h264 1920x1080 50 fps)
    ● Audio  --aid=1  (aac 2ch 48000 Hz 126 kbps)
    AO: [pipewire] 48000Hz stereo 2ch floatp
    VO: [gpu] 1920x1080 yuv420p

    geht auch mit yt-dlp:

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  • Ist das so schwer ein Stream der ARD händisch auf zunehmen?

    Nee, sicherlich nicht.
    Es gibt viele Methoden, händisch wie programmgesteuert. Es klappt ja auch. Nur eben ist der ARD-Stream anfällig für Audio-Abbrüche mittendrin. Das liegt natürlich am Anbieter des Streams. Das Aufnahme-Tool kann da sehr wenig machen. (So weit ich das verstanden habe, verwendet auch der IPTV-Recorder intern yt-dlp.)

    Ein anderer Grund, der mir gerade einfällt, wäre die doch teilweise sehr hohe Bandbreite bei Live-Streams. Denkbar das da die Übertragung kurzzeitig aus dem Takt gerät. (Habe ca. 60 MBit im Downstream zur Verfügung; ungeteilt.)

    Bei Live-Aufnahmen werden normalerweise nur wenige Formatoptionen angeboten (z.B. beim VDH-Addon). Andererseits nehme ich nur in seltenen Fällen von den ÖR-Sendern etwas auf. Weil man das Meiste (aber halt nicht alles) am nächsten Tag aus der Mediathek herunterladen kann. Und das klappt eigentlich immer.

  • (So weit ich das verstanden habe, verwendet auch der IPTV-Recorder intern yt-dlp.)

    Ein anderer Grund, der mir gerade einfällt, wäre die doch teilweise sehr hohe Bandbreite bei Live-Streams. Denkbar das da die Übertragung kurzzeitig aus dem Takt gerät. (Habe ca. 60 MBit im Downstream zur Verfügung; ungeteilt.)

    Ich nehme regelmäßig Sendungen der ARD Sender (IPTV) auf. Meine Erfahrung sagt das yt-dlp für diese Streams "anfällig" sind: Abbrüche sind da erwartbar. Deswegen nutze ich immer mpv (--record) zur Aufzeichnung. Da sind die Erfahrungen deutlich besser.

  • Deswegen nutze ich immer mpv (--record) zur Aufzeichnung. Da sind die Erfahrungen deutlich besser.

    Boah, 1085 Befehlsoptionen und eine davon ist anscheinend:
    mpv --stream-record <url>
    Das muss ich auch noch mal ausprobieren.

  • mpv --stream-record <url>
    Das muss ich auch noch mal ausprobieren.

    So wird das nix. Besser:

    Code
    mpv https://mcdn.ndr.de/ndr/hls/ndr_fs/ndr_mv/master.m3u8 --no-resume-playback --stream-record=ndr.ts

    aus #6

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