Raus aus dem GAFAM-Kosmos: Echte Erfahrungsberichte zu Alternativen (Mailcow, Nextcloud & Co.)

  • Hallo zusammen

    Ich möchte gerne einen Austausch anstoßen, der sich ganz gezielt an diejenigen unter euch richtet, die den Schritt weg von den großen Ökosystemen (Google, Apple, Facebook, Amazon, Microsoft) bereits gegangen sind oder aktiv daran arbeiten.

    Mir geht es dabei weniger um theoretische Vergleiche oder Meinungen vom Hörensagen, sondern um echte Praxiserfahrung. Ich suche den Dialog mit Menschen, die diese Alternativen im Alltag nutzen – sei es selbst gehostet oder als managed Service.

    Was mich besonders interessiert:

    • Was nutzt ihr konkret und in welchem Setup (Self-hosted vs. Hosted)?
    • Wie ist die Usability im Alltag (evtl. mit Screenshots)?
    • Wo liegen die Stolpersteine, was läuft vielleicht weniger rund als bei den „Großen“?
    • Was sind eure persönlichen Highlights, die ihr nicht mehr missen wollt?

    Mein Ziel ist ein fundierter Erfahrungsaustausch von Nutzern für Nutzer. Bitte habt Verständnis, dass ich das Thema gerne frei von KI-generierten Texten oder rein philosophischen Debatten halten möchte – der Fokus soll wirklich auf dem ‚Doing‘ liegen.

    Hier ist ein kurzer Überblick über mein aktuelles Setup, zu dem ich im weiteren Verlauf des Threads gerne noch detaillierte Einblicke gebe:

    • Mail: Mailcow (selbst gehostet) & Protonmail
    • Server-Management: Root-Server mit Cosmos (für Collabora, Vaultwarden, FreshRSS etc.)
    • Cloud/Daten: Nextcloud & Filen.io

    Ich werde im Laufe der Diskussionen meine Dienste im Detail "vorstellen" und ein paar Screenshots zeigen. Dafür brauche ich noch ein wenig Zeit.

    Ich möchte in diesem Thema auch Möglichkeiten schaffen, sich über diverse Alternativen zu informieren und vielleicht ein paar Mensch dafür zu begeistern. Daher freue ich mich über aussagekräftige und gerne auch illustrierte Bereichte zu euren verwendeten Alternativen.

    Danke und Gruß
    Boris

  • Fang ich mal an. Mir zwar nicht ganz klar, um was es genau geht, aber ich erzähle mal ...

    Seit 2009 sind meine Rechner absolut Windowsfreie Zone. Vollständig, keine VM, kein Dualboot, nichts.

    Mail läuft bei mir über Thunderbird und Posteo

    Cloud mag ich überhaupt nicht, weil niemand garantieren kann, das deine Daten sicher sind. Deshalb einfach ein NAS mit Netzzugriff über die Fritzbox. Einfachste Variante und der Speicher wird nur von mir selbst bestimmt.

    Bei Fragen einfach fragen.

    --- „Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht.“ ---

  • Ich beginne mal mit dem Klassiker Nextcloud. Das ist meiner bzw unserer Ersatz für MS365, Google Workspace, bzw in kleinerem Rahmen dann OneDrive Nextcloud oder Google Drive.

    Dateien lassen sich via Drag&Drop im Browser hinzufügen oder auch bequem über einen Client automatisch mit dem PC synchronisieren. Dabei lassen sich gezielt Order auf dem PC auswählen.

    Es gibt diverse Dokumenten-Server, die sich einbinden lassen. In unserem Fall ist das OnlyOffice Docs, wodurch wir Dokumente direkt im Browser bearbeiten können. Mit "wir" meine ich übrigens das GuideOS Team.

    Hier einfach mal ein Excel Testfile von Microsoft

    Wir verwenden hier eine Hosted Nextcloud bei Hetzner, die preislich bei knapp 5 EUR im Monat liegt mit 1TB Speicher. Bisher konnten wir im Team keine Probleme feststellen, es sei denn, evilware666 ist mal wieder auf der falschen Domain angemeldet :D

    Hetzner stellt die Nextcloud im Format nc123456.your-storageshare.de zur Verfügung, via CNAME kann man aber bequem bis zu 3 eigene Domains drauf schalten. In unserem Fall also cloud.eigene-domain

    Ich hatte in der Vergangenheit mehrfach eigene Installationen von Nextcloud im Einsatz, bin aber immer wieder zurück zu Hetzner. Die 5 EUR zahle ich alleine für einen eigenen VPS und der hat dann garantiert weniger als 1TB Speicher. Zudem kommt dann bei jedem großen Update auch das große Zittern. Daher überlassen wir das alles nun Hetzner und sind nur noch Nutzer.

    Falls es jemand nicht kennt: Nextcloud ist in der Grundausführung eigentlich eine Art Cloud-Stroage, lässt sich dann aber über einen integrierten App-Store kostenlos erweitern. Kalender, Notizen, Mediaplayer, Mailprogramm, Kontakte, etc. Das Ganze kann dann auch bequem und einfach mit PC, Tablet, Smartphone synchronisiert werden.

    Ich kann Nextcloud grundsätzlich absolut empfehlen - würde es mir aber nicht mehr antun, diese selbst zu hosten.

  • Fang ich mal an. Mir zwar nicht ganz klar, um was es genau geht, aber ich erzähle mal ...

    Seit 2009 sind meine Rechner absolut Windowsfreie Zone. Vollständig, keine VM, kein Dualboot, nichts.

    Mail läuft bei mir über Thunderbird und Posteo

    Cloud mag ich überhaupt nicht, weil niemand garantieren kann, das deine Daten sicher sind. Deshalb einfach ein NAS mit Netzzugriff über die Fritzbox. Einfachste Variante und der Speicher wird nur von mir selbst bestimmt.

    Bei Fragen einfach fragen.

    Also worum es mir geht ist der Austausch mit Gleichgesinnten zu Alternativen, die genutzt werden. Posteo, Mailbox.org, Nextcloud, Yunohost, Mastodon.. usw

    Also im Prinzip ALLES, was als eine Alternative zu Google, Facebook, Microsoft, etc genutzt wird und datenschutzfreundlich ist.

  • nicht ganz klar, um was es genau geht

    Stardenver vielleicht schärfst du noch ein wenig nach, ob es dir umfassend um die User und deren clientseitigen Lösungen sowie um den Ersatz von Webdiensten durch Selfhosting geht, oder ob es sich auf eine Teilmenge beziehen soll.

    Das Thema ist spannend, danke dafür!

  • Alternativen zu Google auf Android gibt es im Moment leider nicht, da LineageOS nicht alle Smartphones unterstützt und wohl auch nicht mehr weiter macht. Facebook? Nie gehabt und nie genutzt, Microsoft wurde durch Linux ersetzt, komplett. Als Messenger läuft Telegram.

    --- „Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht.“ ---

  • Ich habe 2020 mit der Umstellung angefangen. Zunächst habe ich mit einem Pi 4 und NextcloudPi experimentiert, was damals von der Systemstabilität her nicht so pralle war. Dann bin ich dazu übergegangen, meinen ollen i3-PC von 2014/15 mit einer 4-TB-Platte auszurüsten. Ich nutze Ubuntu LTS + Pro, und die Nextcloud läuft als Snap. Das ist einfach super entspannt. Das Snap aktualisiert sich von allein oder macht sogar einen Downgrade, wenn die Maintainer Probleme erkennen. Alle zwei Wochen schaue ich dann mal per SSH, ob etwas zu tun ist.

    Ich habe das Ganze mit DynDNS ins Netz gebracht. 2FA ist an Bord. Meine Familie und ich haben dadurch überall auf der Welt Zugriff auf unsere Daten. Unsere Smartphones habe ich so eingerichtet, dass sie die Daten automatisch synchronisieren.

    Die Nextcloud ist mittlerweile der digitale Mittelpunkt bei mir. KeePass synchronisiert, Obsidian synchronisiert. Alle PCs im Haus haben eine separate HDD, auf die der Nextcloud-Ordner des jeweiligen Familienmitglieds synchronisiert wird. Die Bilder, Dokumente etc. im HOME-Verzeichnis sind nur Symlinks zu den gleichnamigen Nextcloud-Ordnern.

    Was ich richtig toll finde, sind die Projekte Power Ampache 2 und Nextgroove. Die Nextcloud hat zwar ein Musik-Web-GUI, dieses ist für mich aber nicht so praktikabel. Die beiden Tools für Handy und Linux haben Streaming-Dienste komplett abgelöst, und ich habe jetzt meinen eigenen Service mit 500–600 CDs.

    Meine Abhängigkeit von Google ist seit letztem Jahr auf null. Die meisten werden meinen Fairphone-Artikel gelesen haben. Das war wirklich der letzte Baustein. Mein Microsoft-Konto brauche ich jetzt auch nicht mehr, da ich meine Xbox Series verkauft habe. #WARTENAUFDIESTEAMMACHINE

    Nachteil – oder Vorteil – ist, dass man sich selbst um Aktualisierung und Wartung im Allgemeinen kümmern muss. Ich musste mir auch erst einmal beibringen, wie ich überhaupt eine Snap-Nextcloud warte, wenn es nötig ist, da die Befehle leicht anders sind. Das Schöne ist: Wenn man alles einmal am Laufen hat, funktioniert es. Ich kann zwar Server-Zeug machen, mache es aber nicht gerne. Die Snap-Nextcloud ist da wirklich sehr entgegenkommend.

    Was Mail angeht, so bin ich jetzt bei Posteo. Da habe ich mein Konto für 3 Jahre aufgeladen und bin sehr zufrieden.

    Ach, und meine Kalender synce ich natürlich auch über meine NC auf die PCs. Für die Handys schalte ich DAVx dazwischen.

    Meine Projekte:

    GuideOS Logo PiGro-Aid Logo

    Auf Linux seit 2003 | Python-Jünger| Wir reden ja hier über Computer, das sind Arbeitsgeräte und keine Religion.

    --

    Wir sind hier alle Trekkis, Star Wars müffelt!

  • Stardenver vielleicht schärfst du noch ein wenig nach, ob es dir umfassend um die User und deren clientseitigen Lösungen sowie um den Ersatz von Webdiensten durch Selfhosting geht, oder ob es sich auf eine Teilmenge beziehen soll.

    Das Thema ist spannend, danke dafür!

    Fällt mir ein wenig schwer, das genau auszudrücken. Aber in erster Linie geht es mir um Dienste. Also Mail, Online-Office, Cloudstorage, Chat, Social Media, etc. Es geht mir nicht um eine spezielle App wie Signal. Die installierst du ja und fertig. Es geht mir auch nicht um Smartphones und Custom Roms. Es geht mir um Dienste, die von den "Großen" angeboten werden.

    Also solche Sachen, die du zum einen bei Tuta, MBO, Hosted Nextcloud, filen.io, duckduckgo, startpage, etc bekommst oder mit einem VPS, Homeserver, Raspi, etc auch selbst betreiben kannst. Dienste wie Nextcloud, Wireguard, Collabora, FreshRSS, LanguageTool, etc und natürlich deren Verwaltung, falls es auf einem VPS, bare metal oder Raspi läuft. Also so etwas wie Yunohost, Cloudron, CapRover, Coolify, Cosmos, CasaOS, etc

    Also wer nutzt solche alternativen Dienste und betreibt sie vielleicht sogar selbst und teilt hier die Erfahrungen dazu mit anderen?

  • Ergänzung: Ihr kennt doch die (ehrlichen) Bewertungen auf Amazon, bei denen die Leute dann "natürlich" schreiben, Bilder dazu posten und beschreiben was ihnen gefällt und was nicht und dann eine Art Fazit abgeben. So würde ich mir das hier vorstellen und wünschen. Vielleicht stolpert der eine oder andere dadurch hier über eine Alternative, die er oder sie noch nicht kennt und erfährt dann auch direkt, was die Vorteile sind, welche Nachteile es eventuell gibt, usw.

    Über einen solchen Post wurde ich zum Beispiel auf immich aufmerksam und erfuhr direkt, dass es Probleme gibt, wenn es für den Server bzw das Docker-Image schon ein Update gibt, auf dem Smartphone aber noch nicht. Und das man immer warten sollte, bis die selbe Version auf beiden Geräten verfügbar ist. Das ist jetzt aber auch nur ein Beispiel für die Nutzen solcher Themen hier.

    Ich würde das gerne wie eine Art Erfahrungs-Stammtisch unter echten Nutzern sehen, wenn ihr mir den Vergleich erlaubt.

  • Ich hatte jz für nen jahr ungefähr ne nextcloud aufm raspi, das hat aber öfters mal probleme gemacht.

    Die 5tb usb platte nehme ich jz für backups und steam spiele etc. Wenn ich neuen massenspeicher hat würde ich demnächst mal opencloud ausprobieren

  • Vor etwa 10 Jahren fing der Weg zur Unabhängigkeit an: eine Synology Diskstation DS 214+. Die läuft immer noch, im Büro meiner Frau. Die synchronisiert sich mit einer DS 918+ zu hause. Das ist unsere private Cloud mit der alles außer Email abgedeckt ist: Dateiablage und Synchronisation mit allen angeschlossenen PCs und Telefonen, CalDAV Kalender, CardDAV Kontakte ebenfalls überall synchronisiert. Synology hat auch die Photo-Station und was für Audio (unsere CD Sammlung) und Video (unser kleines DVD-Archiv). Dazu laufen noch einige Spielereien wie eine Mastodon-Instanz oder ein Matrix-Server für den persönlichen Gebrauch.

    Wir hatten schon immer einen kleinen Webspace mit eigener Domain und haben beim jeweiligen Hoster dann auch unsere Email-Postfächer laufen. Das war mal Domainfactory und ist seit einem Jahr Manitu. Der Umzug der Postfächer war easy.

    Ich habe eine Nextcloud Instanz laufen zum Rumspielen aber nicht in aktiver Benutzung. Möchte nur am Ball bleiben falls irgendwann mal das Konstrukt mit den DiskStations nicht mehr funktioniert oder unbenutzbar wird. Momentan gibt es ja glücklicherweise einen Synology-Drive Sync Client für Linux.

    Wir hängen noch ein bisschen an Google wegen der Telefone: Pixel mit GrapheneOS

    Wir hängen noch ein bisschen an Microsoft wegen der speziellen Software die meine Frau für ihr Geschäft benötigt und die nur unter Windows läuft. Wine hilft hier nicht und VM ... da hat man ja auch wieder ein Windows um das man sich kümmern muss.

    Facebook und Co juckt uns nicht, erreichbar sind wir in Signal.

    Apple war mir immer zu teuer und zu geschlossen.

    Ein bisschen Sensorik im Haus, die Heizung und die PV + Ladebox hängen am selbst gehosteten OpenHab. Nur guggen/Kontrolle, nix regeln außer ein paar Schaltern die auf diesem Weg remote bedienbar sind.

    EndeavourOS mit KDE & Wayland auf verschiedenen Geräten mit AMD & Nvidia in diversen Kombinationen

  • Ein tolles Thema, danke Stardenver ,

    Das einzige was bei mir läuft ist CasaOS noch für Medienstreaming unsere Videosammlung und Datenaustausch zwischen den verschiedenen Geräten mit den unterschiedlichsten Betriebssystemen.

    Basis ist mein kleiner Print- und Scan-Server für mein USB - MFC Brother, OS ist LMDE7 auf einem alten Medion Akoya Laptop mit 4 GB Ram und 160 GB SSD.

    CasaOS ist, auch für einen "Laien" wie mich einfach zu installieren und zu konfigurieren.

    Werde das Thema weiter verfolgen, da lerne ich bestimmt noch eine ganze Menge.

  • Ich habe seit 2002 kein Microsoft- oder Apple-Produkt mehr in Verwendung.

    Meine Smartphones der letzten Jahre nutzen GrapheneOS, davor LineageOS und weiter zurück CyanogenMod. Im Netz suchen tue ich via "DuckDuckGo" oder "Startpage", nutze seit etwa 15 Jahren WiFi VPN- und Torrouter zwecks IP-Masking (es laufen alle Netzwerkgeräte in meinem Haushalt wie z.B. TV, Inet-Radio darüber), als Cloud nutze ich bei Hetzner NextCloud. Mailbox.org ist mein E-Mail Provider.

    Portale wie Facebook usw. habe ich nie genutzt. Als Internetbrowser kommt bei mir seit Jahren Librewolf zum Einsatz.

    Via Router werden "fast" alle Services von Google, Amazon, Facebook rausgefiltert.

    Amazon nutze ich ebenfalls nicht mehr. Auch wenn es ab und zu schwierig bis unmöglich wird für bestimmte Produkte, andere Liefermöglichkeiten zu finden.

    Manchmal frage ich mich wirklich, ob ich mich mal untersuchen lassen sollte.... ;)

    Unix / Linux seit 2001 <3

  • Als herausfordernde Aufgabe sehe ich es, selbst eine Nextcloud inkl Online Office (Collabora) zu hosten und diese dann auch zu warten. Die Software bei irgend einem Hoster zu installieren ist das eine, die lokal auf geeigneter Hardware zu installieren und aktuell zu halten, ist wirklich nicht trivial. man muss sich über Hostsystem, Backup und Recovery wirklich ausgiebig Gedanken machen. Auch größere Updates oder Upgrades einzuspielen, erfordert bestenfalls eine Umgebung, wo Snapshots möglich sind.
    Ich betreibe seit mehreren Jahren für unsere Werkstattgemeinschaft eine Nextcloud. Dort haben eigentlich akut nur 3 User Zugriff.
    Es gab Anwendungsfälle, wo eine komplette Neuinstalltion und Einrichtung der Clients auf allen Client-Geräten notwendig wurde, weil ich auch die Nextcloud komplett neu installieren musste. Der Upgrade Schritt war zu groß.. Leider kann man da nicht einfach mal so im Hintergrund den Server neu machen. Updates /Upgrades ja, Neuinstalltion nur, wenn man dann auch wirklich jeden Client neu anfasst. Dafür habe ich bisher noch keine Lösung gefunden. Daher sehe ich es im produktiven Umfeld eher schwer zu supporten und einzusetzen. Auch die oft soo einfach dargestellte Zertifkatserstellung mit Letsencrypt hat seine Tücken bis hin zu einem Proxy Manager, was wieder noch ein weiteres System ist, wo man sich erst einmal ordenntlich einlesen muss. So eine Nextcloud ist kein Nebenbei-Projekt. Mögicherwiese ist es mittlerweile einfacher geworden - ich gebe nicht auf. Akut läuft sie als VM auf einem debian-Server. Der mit Snapshots, Backups, etc auch sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat, bis alles so läuft, wie man es eigentlich benötigt, um ruhig schlafen zu können. Ein Testsystem mit Proxmox und LXC-Container wartet auf seinen produktiven Einsatz. Dazu fehlt mir momentan leider die Zeit.
    Collabora ist zudem recht ressourcenhungrig und spuckt nach längerer Nutzung immer wieder Fehler und wird immer langsamer, bis es dann irgendwann gar nicht mehr läuft. Dem entgeht man eigentlich nur, wenn man den interne CODE Server nicht nutzt (wa iene zusätzliche SSL [Sub-]Domain erfodert) oder diesen als festen Service einrichtet. Das muss man dann aber auch updatestabil hinbekommen. Evtl ist das mit einer anderen Office-Suite einfacher. In jedem Fall sollte die NExtcloud und deren Apps auf SSD-Speicher laufen. Leider legt die Nextcloud auch Teile der App-Daten im Datenlaufwerk ab, was man ja eigentlich auch auf einer klasschen HDD ausreichend laufen lassen könnte. Das bremst dann widerum auch wieder die Performance der Office-Suite, die bish zu Time-Outs führt.. Es gibt wirklich Tücken, die man erst im laufenden Betrieb zu spüren bekommt.

    Edited 6 times, last by 3tagebernd (January 10, 2026 at 9:42 PM).

  • Lokal (Proxmox):

    Immich - Ein ML wird mit den Fotos "Trainiert" zum Suchen, Filtern & für die Gesichtserkennung. Dementsprechend auch nach einer Vorgabe in einer "Bibliothek" gespeichert. Meine iCloud-Fotos/Google-Fotos Alternative - Läuft bei mir auf dem Heimserver/Mini-PC - Hier ist nur das Hochladen der Bilder aufgrund von "Hintergrundprozesskill" nur wenn ich die App offen habe.

    AdGuard - Einfach um einen Webblocker zu haben und das auch Redundant, auf 2 Verschiedenen Mini-PC's

    Vaultwarden - Sicher um Passwörter zu speichern - Keepass(XC) mag besser sein, aber war mir zuviel Bastelei, grade im Bezug auf die Nutzung am Handy, da Vaultwarden jeden Bitwarden-Client unterstützt.

    Yubikey - Jeden Cent Wert, Speicherung von 2FA Keys (wie Bsp. bei Google Authentificator), Passkeys uvm.

    Patchmon - Nettes Tool zum überprüfen ob meine Geräte noch Aktuell sind ohne eine SSH Verbindung aufzubauen oder ein Cron laufen zu haben der mich benachrichtigt.

    OpenMediaVault - Derzeit als Hauptspeicher (8TB HDD über USB <X) in Zukunft (warte gerade nur das die HDD Preise/Lieferzeiten sich normalisieren) wird der UGreen-NAS in Betrieb genommen, wobei ich hier noch am überlegen bin, meine OMV-Installation als 1. Instanz zu behalten und die Daten schon auf dem UGreen-NAS zu verschlüsseln (Paranoia:S)

    Office - Nutze ich Privat selten, deshalb reicht hier LibreOffice.

    HAOS (HomeAssistantOS) mit Tuya-Local - Tuya Geräte (Hauptsächlich Steckdosen) sind vom Internet per Firewall abgekapselt, so wie Fast alle Geräte außer X-Sense (CO-Warnmelder & Rauchmelder), die mögen das nicht.

    Heimnetzwerk - Unifi - Einfach weil der Router den ich bekommen hatte, so schlecht war und kein Web-Interface mehr bot, dass ich meinem Provider mitgeteilt habe, sie sollen das Ding auf Durchzug stellen (Bridge-Mode). Mein Heimnetzwerk ist nur mit VPN erreichbar, die Cloud-Funktion von Unifi ist deaktiviert.


    Cloud:


    2 - StorageBoxen - Für Backups (Verschlüsselt)

    Mailserver - Mailcow-Dockerized - Hatte ich bisher keine Probleme, außer die Meldung "Ihr Mailserver hat nicht die gewünschte Reputation" - Zu Deutsch, der Mailserver von mir war nicht in den "Freigegebenen" Mailserver eingetragen.

    Matrix - Leider bisher nur für die Kommunikation zwischen Geschäfts- und Privathandy, da keiner Matrix nutzen möchte.;(

    CloudPanel - Als Alternative zu Plesk (war für meinen Anwendungsfall am besten es gibt ja noch Zig Alternativen)

    E-Mails - Proton für Wichtiges und Google fürs Gaming, da ich öfter den Fall hatte bei T-Online das die E-Mail weggeblockt wurden, Google lässt alles durch und wichtig ist mir diese auch nicht ^^


    Noch Abschließend zur Nextcloud: eine Alternative die ich nicht im Einsatz habe - OpenCloud :)

    Fazit: Immich, Yubikey, AdGuard, Vaultwarden, CloudPanel sind Installationen die ich nicht mehr missen möchte.
    Der Rest ist ein bisschen aus der Mischung "Besser haben als brauchen".:D
    - Auf meinem Surface 7 Pro+ läuft mein Debian 13 ;)
    - Auf dem Tower, leider Dual-Boot Linux Mint und Windows 11... Gaming geht unter Linux, aber Anticheat nicht ||

  • Ich möchte in diesem Thema auch Möglichkeiten schaffen, sich über diverse Alternativen zu informieren und vielleicht ein paar Mensch dafür zu begeistern. Daher freue ich mich über aussagekräftige und gerne auch illustrierte Bereichte zu euren verwendeten Alternativen.

    Vielen Dank für die Anregungen. Das Problem ist nur , das die meisten Ihre Information in Textform ich meine in Art Brief schreiben. Dadurch ist die Information schwer zu lesen. Besser wäre es wenn man die Information in Tabellenform herraus gibt.

    Beginn Wechsel: Mitte 2024 zu Linux-Mint auf externe SSD Festplatte

    Cloud: Seit Dezember 2024 bei Pcloud

    Office: Softmaker 2021

    Datenbank: dBase IV DOS über DFend Reloaded

    Notitzprogram: Obsidian

    Mail: Thunderbird bzw. Betterbird

    Archivierung Mails: Vanderplanki bzw. bei Windows MailStoreHome

    Hardware: Dell Precision M4800 + HP 8470p mit jeweils SSD Festplatten

    Linux Mint 21.3 auf externe Festplatte ADATA SE880 ; Rechner Dell Precision M4800 mit 16GB RAM + Quadro K2 100M/PCle/SSE2

    seit 02-2026 Linux-Mint 22.3

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