Signal Messenger Desktop Installationsanleitung

  • Distrowahl
    Linux Mint
    Bitte den Befehl "inxi -Fzxi" (ohne die Anführungszeichen) im Terminal ausführen und die Ausgabe dann hier hinein kopieren
    System:
    Kernel: 6.8.0-90-generic arch: x86_64 bits: 64 compiler: gcc v: 13.3.0
    Desktop: Cinnamon v: 6.4.8 Distro: Linux Mint 22.1 Xia
    base: Ubuntu 24.04 noble
    Machine:
    Type: Desktop System: LENOVO product: 4518W4V v: ThinkCentre M91p
    serial: <superuser required>
    Mobo: LENOVO model: N/A serial: <superuser required> BIOS: LENOVO
    v: 9HKT43AUS date: 07/11/2011
    CPU:
    Info: quad core model: Intel Core i5-2400 bits: 64 type: MCP
    arch: Sandy Bridge rev: 7 cache: L1: 256 KiB L2: 1024 KiB L3: 6 MiB
    Speed (MHz): avg: 2021 high: 2195 min/max: 1600/3400 cores: 1: 2195
    2: 1878 3: 2195 4: 1817 bogomips: 24746
    Flags: avx ht lm nx pae sse sse2 sse3 sse4_1 sse4_2 ssse3
    Graphics:
    Device-1: Intel 2nd Generation Core Processor Family Integrated Graphics
    vendor: Lenovo ThinkCentre M91p driver: i915 v: kernel arch: Gen-6
    bus-ID: 00:02.0
    Display: x11 server: X.Org v: 21.1.11 with: Xwayland v: 23.2.6 driver: X:
    loaded: modesetting unloaded: fbdev,vesa dri: crocus gpu: i915
    resolution: 1680x1050~60Hz
    API: EGL v: 1.5 drivers: crocus,swrast platforms:
    active: gbm,x11,surfaceless,device inactive: wayland
    API: OpenGL v: 4.5 compat-v: 3.3 vendor: intel mesa
    v: 25.0.7-0ubuntu0.24.04.2 glx-v: 1.4 direct-render: yes renderer: Mesa
    Intel HD Graphics 2000 (SNB GT1)
    Audio:
    Device-1: Intel 6 Series/C200 Series Family High Definition Audio
    vendor: Lenovo ThinkCentre M91p driver: snd_hda_intel v: kernel
    bus-ID: 00:1b.0
    API: ALSA v: k6.8.0-90-generic status: kernel-api
    Server-1: PipeWire v: 1.0.5 status: active
    Network:
    Device-1: Intel 82579LM Gigabit Network vendor: Lenovo ThinkCentre M91p
    driver: e1000e v: kernel port: f080 bus-ID: 00:19.0
    IF: eno1 state: up speed: 100 Mbps duplex: full mac: <filter>
    IP v4: <filter> type: dynamic noprefixroute scope: global
    IP v6: <filter> type: temporary dynamic scope: global
    IP v6: <filter> type: dynamic mngtmpaddr noprefixroute scope: global
    IP v6: <filter> type: noprefixroute scope: link
    WAN IP: <filter>
    Drives:
    Local Storage: total: 1.43 TiB used: 420.87 GiB (28.8%)
    ID-1: /dev/sda vendor: Hitachi model: HDS721010CLA332 size: 931.51 GiB
    ID-2: /dev/sdb vendor: Seagate model: ST3320820AS size: 298.09 GiB
    ID-3: /dev/sdc vendor: Samsung model: HM251JI size: 232.89 GiB type: USB
    Partition:
    ID-1: / size: 915.32 GiB used: 294.64 GiB (32.2%) fs: ext4 dev: /dev/sda3
    ID-2: /boot/efi size: 512 MiB used: 6.1 MiB (1.2%) fs: vfat dev: /dev/sda2
    Swap:
    ID-1: swap-1 type: file size: 2 GiB used: 780 KiB (0.0%) file: /swapfile
    Sensors:
    System Temperatures: cpu: 34.0 C mobo: N/A
    Fan Speeds (rpm): N/A
    Info:
    Memory: total: 8 GiB note: est. available: 7.59 GiB used: 2.02 GiB (26.6%)
    Processes: 225 Uptime: 9h 11m Init: systemd target: graphical (5)
    Packages: 2045 Compilers: gcc: 13.3.0 Shell: Bash v: 5.2.21 inxi: 3.3.34

    Hallo Leute.

    Ich habe jetzt auch den letzten Rechner (dieser hier) auf Linux laufen. Ich komme auch mit grundsätzlichen Dingen klar, aber ich benötige mal euer Fachwissen.

    Ich würde gerne 'Signal Desktop' installieren. In der Anwendungsverwaltung geht das aber nur wenn ich unsichere Pakete zulasse. Das möchte ich natürlich nicht.

    Also habe ich mal bei Signal (https://signal.org/download/linux/) und hier (https://www.decocode.de/?software-signal) nachgeschaut und es damit versucht.

    Wenn ich den zweiten Befehl im Terminal eingebe kommt allerdings eine Warnung das apt veraltet sei, oder so ähnlich (mein Englisch ist sehr schlecht).

    Wie gehe ich jetzt weiter vor?

    Über eine dataillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung wäre ich sehr dankbar.

    Herzlichen Gruß

    Heinrich

  • harihegen January 8, 2026 at 9:20 PM

    Approved the thread.
  • Die genaue Fehlermeldung wäre sehr hilfreich. Du kannst es am besten hier in einem Code-Block posten.

    Alternative kannst du Signal auch als Flatpak installieren. Ich glaube die mußt du bei Linux Mint in der Paketverwaltung erst freischalten.

    Mainboard: MSI Z170-A Pro

    Prozessor: Intel i7 6700K

    Grafikkarte: AMD RX 7800 XT

    OS: EndeavourOS

    Desktop: KDE

  • Evtl. hilft updatent plus upgraden? Das Problem ist mir noch nie untergekommen und ich habe Signal bereits auf 8 Rechnern ohne Probleme installiert. Immer mit dem apt Repository der offiziellen Signal-Website.

    Code
    sudo apt update
    Code
    sudo apt upgrade -y

    Erst wenn der letzte FTP Server kostenpflichtig, der letzte GNU-Sourcecode verkauft, der letzte Algorithmus patentiert, der letzte Netzknoten kommerzialisert ist, werdet Ihr merken, dass Manager nicht programmieren können.

  • Hallo, das mit dem Flatpak wäre mit Freischalten möglich. Es wird aber in der Anwendungsverwaltung davor gewarnt dies zu tun.

    Im Terminal wird auch keine Fehlermeldung angezeigt, sondern ebenfalls eine Warnung das 'apt...' veraltet sei.

    Mal sehen wie das mit dem Code-Block posten funktioniert. Ich versuche das mal .

  • Code
    hinkCentre-M91p:~$ wget -nv https://updates.signal.org/desktop/apt/keys.asc -O keys.asc
    2026-01-08 21:40:45 URL:https://updates.signal.org/desktop/apt/keys.asc [3090/3090] -> "keys.asc" [1]
    lubo@lubo-ThinkCentre-M91p:~$ sudo apt-key add - < keys.asc
    [sudo] Passwort für lubo:         
    Warning: apt-key is deprecated. Manage keyring files in trusted.gpg.d instead (see apt-key(8)).
    OK
  • Du musst den Code komplett ausführen

    Code
    wget -O- https://updates.signal.org/desktop/apt/keys.asc | gpg --dearmor > signal-desktop-keyring.gpg;
    cat signal-desktop-keyring.gpg | sudo tee /usr/share/keyrings/signal-desktop-keyring.gpg > /dev/null
    Code
    wget -O signal-desktop.sources https://updates.signal.org/static/desktop/apt/signal-desktop.sources;
    cat signal-desktop.sources | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/signal-desktop.sources > /dev/null
    Code
    sudo apt update && sudo apt install signal-desktop

    Erst wenn der letzte FTP Server kostenpflichtig, der letzte GNU-Sourcecode verkauft, der letzte Algorithmus patentiert, der letzte Netzknoten kommerzialisert ist, werdet Ihr merken, dass Manager nicht programmieren können.

  • Ich würde mich an die Anleitung von Signal halten. Die weicht in ein paar Punkten von Decocode ab. Was hier nicht mehr up to date ist, ist nicht apt sondern der key zum verifizieren.


    Code
    wget -O- https://updates.signal.org/desktop/apt/keys.asc | gpg --dearmor > signal-desktop-keyring.gpg;
    cat signal-desktop-keyring.gpg | sudo tee /usr/share/keyrings/signal-desktop-keyring.gpg > /dev/null
    
    wget -O signal-desktop.sources https://updates.signal.org/static/desktop/apt/signal-desktop.sources;
    cat signal-desktop.sources | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/signal-desktop.sources > /dev/null
    
    sudo apt update && sudo apt install signal-desktop

    Mainboard: MSI Z170-A Pro

    Prozessor: Intel i7 6700K

    Grafikkarte: AMD RX 7800 XT

    OS: EndeavourOS

    Desktop: KDE

  • Danke, es hat geklappt. Ich habe es erstmal auf einem Laptop installiert. Daß sich die Eingabe von Signal und Decocode unterscheidet wäre mir nie aufgefallen.

    Damit aktivierst Du nur Flatpak welche per se keine unsicheren Pakete sind.

    Die Definition ist von Seiten Mint sagen wir mal "merkwürdig". Du kannst das bedenkenlos tun.

    Meine Frau hat auch Mint mit Signal und der Rechner ist noch nicht abgebrannt.

    Ich mache schon sensible Sachen mit meinem Rechner und will da auf Nummer sicher gehen.

    Kannst Du Deine Meinung begründen, weil aus Jux und Dollerei wird Mint das nicht als sehr unsicher bezeichnen. Ich lerne gerne dazu.

  • Kannst Du Deine Meinung begründen, weil aus Jux und Dollerei wird Mint das nicht als sehr unsicher bezeichnen. Ich lerne gerne dazu.

    Meine Begründung wäre das Signal als einer der sichersten Messenger gilt und die ihre Flatpaks genau so sicher machen wie die Progs für alle anderen OS. Wäre ziemlich blöd das nicht so zu machen.

    Signal ist eine Non-Profit Organisation und wenn die nicht sichere Progs liefern würden könnten die den Laden zumachen.

    Ich denke deren Webseite kennst Du schon wenn Du Nutzer bist.

    Mint bezeichnet auch nicht Signal als unsicher sondern ALLE Flatpaks was ich weiterhin als "merkwürdig" bezeichne.

    Alle über einen Kamm scheren ist mMn. nach unprofessionell.

    Wäre jetzt nicht der Zeitpunkt zu prüfen ob Mint sicher genug ist? ;)

  • Nur Mal so nebenbei,

    Signal ist Software eines US Unternehmens die sich nicht an geltendes EU Recht halten und sehr geringe Finanz und Jahresberichte veröffentlichen.

    Also es weiß keiner wer dahinter steckt.

  • Nur Mal so nebenbei,

    Signal ist Software eines US Unternehmens die sich nicht an geltendes EU Recht halten und sehr geringe Finanz und Jahresberichte veröffentlichen.

    Also es weiß keiner wer dahinter steckt.

    Das trifft wohl,auf die meisten US/Welt Firmen zu.

    An Signal Private Messenger spenden
    Deine Spende trägt dazu bei, die Entwicklung, die Server und die Bandbreite einer App zu finanzieren, die weltweit von Millionen von Menschen für private…
    signal.org
  • Man muß da jedoch 2 Sachen auseinander halten. Sicher Signal ist einer der sichersten Messenger. Die Verschlüsselung hat Hand und Fuß. Es ist aber auch so, daß auf Flathub Signal nicht verifiziert ist. Es ist somit eine inoffizielle Version. Die wird aller Wahrscheinlichkeit genauso funktionieren als wäre sie direkt von der Signal Foundation. Es besteht jedoch die Möglichkeit, daß dort jemand Blödsinn einbaut. Von wem das Flatpak jetzt kommt weiß niemand. Auf Flatpak kann jeder seine eigenen Kreationen hochladen. In der Regel sind die vollkommen okay.


    Install Signal Desktop on Linux | Flathub
    Private messenger
    flathub.org

    Mainboard: MSI Z170-A Pro

    Prozessor: Intel i7 6700K

    Grafikkarte: AMD RX 7800 XT

    OS: EndeavourOS

    Desktop: KDE

  • Also es weiß keiner wer dahinter steckt.

    Naja, nicht ganz.

    Der Messenger Signal gehört der Signal Technology Foundation (auch bekannt als Signal Foundation), einer US-amerikanischen gemeinnützigen Non-Profit-Organisation (501(c)(3)).

    Die Foundation wurde 2018 von Moxie Marlinspike (dem Erfinder von Signal) und Brian Acton (Mitgründer von WhatsApp) gegründet. Acton stellte zunächst 50 Millionen US-Dollar zur Verfügung, um die Unabhängigkeit zu sichern.

    Die App wird von der Tochtergesellschaft Signal Messenger LLC entwickelt, die vollständig der Foundation gehört. Signal ist somit nicht im Besitz eines großen Tech-Konzerns (wie z. B. WhatsApp von Meta), sondern wird durch Spenden und Zuwendungen finanziert, ohne Werbung oder Datensammlung zu Monetarisierungszwecken.

    Aktuell (Stand 2026) gibt es keine Änderungen an diesem Modell – Signal bleibt unabhängig und non-profit.

    "Wissenschaft ist immer nur der aktuelle Stand des Irrtums."

  • Ähnlich ist es bei telegram. Wenn man telegram aus dem Google Store installiert, bekommt man eine veränderte Version, die bestimmte Artikel nicht oder verändert anzeigt. Es wird also durch Google darin herum gepfuscht. Deshalb auch telegram immer von der originalen Webseite herunter laden.

    --- „Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht.“ ---

  • Ähnlich ist es bei telegram. Wenn man telegram aus dem Google Store installiert, bekommt man eine veränderte Version, die bestimmte Artikel nicht oder verändert anzeigt. Es wird also durch Google darin herum gepfuscht. Deshalb auch telegram immer von der originalen Webseite herunter laden.

    Stimmt. Und über die Google-App von Telegram konnte man in DE, Premium nicht abonnieren. Nur über die Original-App. Ob das heute noch so ist weiß ich nicht.

  • Ob das heute noch so ist weiß ich nicht.

    Kann ich dir leider auch nicht sagen. Ich nutze nur die Originale Version ohne Premium. Das braucht’s nicht unbedingt.

    --- „Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht.“ ---

  • Genau darum ging es mir doch hier. Per Eingabe im Terminal. In meinem ersten Post habe ich diesen und einen anderen Link (decocode) aufgeführt. Der von decocode war etwas anders als der von Signal. Der von decocode hat Probleme verursacht, der von Signal nicht. Alles ist gut.

    Ich möchte aber noch etwas anmerken. Es sind genau solche Hürden die viele Leute davon abhält zu Linux etc. zu wechseln.Standardmäßig würde man Signal ja überhaupt nicht ind der Anwendungsverwaltung finden. Damit wäre für viele der Fall Linux schon erledigt. Auf der Downloadseite von Signal wird man dann fündig und muss sich mit Terminalbefehlen auseinandersetzen.

    Spätestens jetzt wenden sich die Normal-Windows- User ab. Mich muss man nicht von Linux überzeugen, aber die Leute die es gewohnt sind, daß alles Plug&Play ist sind schwer ins Boot zu holen.

    Nochmal Danke für eure Hilfe und die interessanten Beiträge.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!