auf Anregung: Probleme mit dem reinen Debian?

  • Auf Anregung in einem anderem Thread, wo erwähnt wurde, dass das reine Debian Probleme verursacht. Bei LMDE7 habe ich soweit zwar Wünsche aber keine Probleme. Aber das ist ja nicht das "orginale", um welches es hier gehen soll.

    Ich möchte mir über die Feiertage mal wieder Debian per Net-Install installieren. Ich hegen ;) die Hoffnung, dass jemand die Probleme benennt und Lösungen anbietet. Oder wenigsten über die Probleme geschrieben wird.

    Eine ruhige und stressfreie Adventwoche wünscht Euch euer Dunkelklausner.

         

  • Dann würde ich sagen: mach einfach mal und guck was passiert.

    Fang damit an mit deinem normalen Benutzer irgendwas mit sudo im Terminal installieren zu wollen ......


    Mein Problem mit der Sache ist es, ich kann dir keine Anleitung schreiben da ich ja nicht weiß was du genau alles brauchst.
    Ich selber habe auch nicht mit geschrieben was ich so alles gemacht habe, ich habe im Haus mehrere Rechner, die haben alle in etwa die gleiche Software die ich so brauche aber nicht ganz gleich, die Sachen für Sonoff, Arduino und ESP32 nur im Bastelzimmer, 2 Rechner haben nvidia Grafik, das Laptop eine AMD APU. Und so weiter und so fort.

    "Wissenschaft ist immer nur der aktuelle Stand des Irrtums."

  • Mich würde es auch Interessieren, was mit "Problemen" unter Debian gemeint ist. Gerade aus der "Arch Ecke"
    liest man ja so einige Kommentare. Wäre schön, wenn man das mal genau benennen könnte.

    Asus ROG Strix B850-A Gaming WIFI \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

  • Ich habe es mir vorgenommen. Wenn ich jetzt aber kurzfristig bescheid bekomme...wegen der Reha...dann bin ich erst mal weg...und zwar ohne Laptop.

    Auch hatte ich immer mal wieder Debian (immer per Net-Install) drauf. Ich kann mich an Probleme in dem Sinne nicht mehr erinnern. :/

    Aber vllt. könnte man diesen Thread nutzen, um Erfahrungen mit Debian darzulegen und als Hilfe für Ein- und Umsteigewillige weiterführen.


    Das es nach der Install. etwas hakelig war mit Einstellungen und so Sachen...bin ich noch gewahre. Kommt aber auch auf die DE an, welche man sich bei Net-Install während der Install. aussuchen kann.

         

  • Mich würden eventuelle Probleme auch interessieren. Ich weiß nur, dass ich Debian damals ewig nicht mal ins Live-System booten konnte, weil meine AMD RX 7800 XT nicht erkannt wurde.

    Der Weihnachtsmann bringt mir jetzt eine AMD RX 9070 XT und mich würde hier natürlich brennend interessieren, ob ich hier dann wieder vor demselben Problem stehen würde.

    Für mich war die veraltete Software immer ein Dorn im Auge. Wenn man hier aber mit "Backports" (keine Ahnung, was das genau ist und wie man das nutzt) aufhelfen kann, würde mich das sehr neugierig machen. ;)

    Fedora Linux 43 (KDE Plasma Desktop Edition)

  • Für mich war die veraltete Software immer ein Dorn im Auge. Wenn man hier aber mit "Backports" (keine Ahnung, was das genau ist und wie man das nutzt) aufhelfen kann, würde mich das sehr neugierig machen. ;)

    Für mich war/ist immer die Stabilität am wichtigsten und sicherheitsrelevante Programme wie z.B. Firefox bekommen sehr schnell ihre Updates.

    Als aktuelle Software habe ich nur MediathekView und das kommt daher als Flatpak.

  • Backports sind Rückportierungen, falls irgendwas nicht hinhaut. Die sind in den sources aber immer auskommentiert. Genaues weiß ich nicht. Deshalb hier mal ein KI-Schnippsel:

    Unter Linux gibt es den Begriff "Backports". Das sind Softwarepakete, die aus einer neueren Version einer Linux-Distribution (z. B. Ubuntu, Debian) in eine ältere, stabile Version zurückportiert werden. Das bedeutet:

    • Aktualisierte Software: Du kannst neuere Versionen von Programmen nutzen, ohne das gesamte Betriebssystem auf die nächste Hauptversion aktualisieren zu müssen.
    • Stabilität: Die Backports werden meist getestet, um die Stabilität der Distribution nicht zu gefährden.
    • Aktivierung: Bei Debian/Ubuntu musst du oft das Backports-Repository explizit aktivieren und Pakete mit einem speziellen Befehl installieren

         

  • Backports

    IMHO:
    Gilt auch für "Proposed", das muss man sich gut überlegen bzw. sollte man möglichst nicht machen. Die Aktivierung der Backports installiert unter Umständen Abhängigkeiten "mit denen andere nicht rechnen", heißt es kann und wird beim Installieren z.B. von Grafiktreibern von Herstellern oder beim Update von einem Majorrelease, also von Debian 13 auf Debian 14, vermutlich zu irgendwelche Problemen mit Abhängigkeiten der installierten Bibliotheken kommen.
    Manchmal ist es aber unumgänglich und wird sogar angeraten "weil einer schneller war als der andere" mit dem Ändern seiner Software.

    "Wissenschaft ist immer nur der aktuelle Stand des Irrtums."

  • Ich benutze Debian und Arch Auf Notebooks, beide laufen problemlos. Debian ist nach der Installation auf jeden Fall kompletter, nahezu alle Bibliotheken und Loader sind bereits vorhanden. Trotzdem muss man auch bei Debian hier und da Hand anlegen, besonders wenn es um etwas mehr Komfort geht. Im Großen und Ganzen ist Debian Stable für Fortgeschrittene eine sehr gute Distribution. Einmal installiert und sauber eingerichtet ohne ständig an der Konfiguration herumzufummeln oder dauernd Fremdpakete zu installieren, sollte es über viele Jahre zuverlässig gute Dienste leisten.

    Kurz zu Arch..

    Wie @ForkIt sagt, Wenn man weiß wie man vorgehen muss, und immer aufmerksam liest was gerade umgestellt wird, sollte man mit Arch keine größeren Probleme bekommen. Schwieriger wird es, wenn man Core/Base, AUR, Downgrades usw. wie einen bunten Salat mischt. Dann können Abhängigkeitsprobleme entstehen die man hinterher selbst auflösen muss. Am besten lässt man es gar nicht erst so weit kommen.

  • Danke für das Thema. Ich habe vor 2 Wochen versucht, Debian auf einen Stick zu bekommen, auf dem Ventoy installiert ist. Jedenfalls glaube ich, Ventoy ist installiert. Das prüfe ich in nächster Zeit noch einmal.

    Zurück zu DEBIAN. Da finde ich mich schon beim Download überhaupt nicht zurecht. Will ich jetzt auch nicht mehr.

    So habe ich gerade die Downloadseiten von Debian und Linux Mint parallel geöffnet. Da finde ich als Anfänger bereits große Unterschiede.

    Nur so mal als input. Egal ob ich was übersehen habe oder einfach die Philosophie dahinter nicht verstehe. First Contact ist ziemlich Ausschlag gebend .

    Habe momentan wenig Zeit, mich damit zu beschäftigen und bin froh, dass Mint läuft. Es dauert noch ein wenig, bis ich wieder in eine Phase komme, mich stärker zu beschäftigen und weiter unter die Oberfläche tauche.

    Seht bitte meinen Post als Gedanken zum Topic, ich lese natürlich mit. Vielleicht gibt es ja ähnliche Meldungen.

    Bei diesem kleinen Notebook habe ich ein Intel i5 8250U mit 1,6 GHz Vierkern. Angezeigt werden auf der Site AMD u.a. . Da finde ich nix für Intel.

    Bei Mint 22.2 ist die Site für mich verständlich aufbereitet. btw das ist mein Eindruck, wenn ich den Downloadbereich aufrufe.

    Klar, dass ich mich vorher ein wenig informiere, was für mich passen könnte. Dabei denke ich, gibt es eine noch größere Fraktion, die sich kaum oder sehr wenig mit beschäftigt und "hier" an diesem Schritt schon kehrt macht.


    Wichtiger Punkt für mich hierbei ist, nach einer konkreteren Suche, eine Distro auszuprobieren. Die meisten werden m.E. keine weitere Zeit verwenden und sich wo anders hin orientieren. Klar, ist deren Angelegenheit. Zeigt sich aber auch mM in der Verbreitung einzelner Betriebssysteme.


    LG

  • In den Backports sind schon die Pakete der nächsten Debian Stable Version, sprich der aktuelle testing Zweig von Debian.

    Man kann dann z.B. einen aktuelleren Kernel, aktuellere Firmware (Treiber) usw. installieren.
    Das kann bei neuerer Hardware Sinn machen (habe ich bei meinem ganz neuen Notebook gemerkt. Der hat WLAN mit der Software aus den Stable Repos nicht erkannt. Mit dem Kernel und der Firmware aus testing liefs dann einwandfrei).

    Amerikanisches Bier ist der gelungene Versuch, Wasser zu verdünnen

  • Man kann dann z.B. einen aktuelleren Kernel, aktuellere Firmware (Treiber) usw. installieren.
    Das kann bei neuerer Hardware Sinn machen (habe ich bei meinem ganz neuen Notebook gemerkt. Der hat WLAN mit der Software aus den Stable Repos nicht erkannt. Mit dem Kernel und der Firmware aus testing liefs dann einwandfrei).

    Genauso wird es vielleicht DenalB machen müssen wenn der Weihnachtsmann wie bestellt liefert.
    Hab ich mit einem Notebook auch schon so gemacht sonst gäbe es kein WLAN.
    Geht aber eben auch anders, man nehme ein System wo das alles schon vorgefertigt ist.

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  • Fang damit an mit deinem normalen Benutzer irgendwas mit sudo im Terminal installieren zu wollen ......

    Ist doch kein Problem. Bei der Installation ein Häkchen an der richtigen Stelle machen, und es funzt.

    (Einfach kein Rootpasswort setzen, dann kommt der Benutzer automatisch in die sudoer-Datei.

    Es wurde schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem. ;)

    Edited once, last by Borrtux (December 16, 2025 at 1:42 PM).

  • Ist doch kein Problem. Bei der Installation ein Häkchen an der richtigen Stelle machen, und es funzt.

    (Einfach kein Rootpasswort setzen, dann kommt der Benutzer automatisch in die sudoer-Datei.

    Sehr gut, damit haben wir schon den ersten guten Hinweis für dunkelklausner

    Das es so funktioniert ist eben leider nicht wirklich für Einsteiger gut ersichtlich beim Installieren weil im Installer der Eindruck entsteht das man unbedingt ein Passwort für root vergeben soll und einen Benutzer anlegen muss.

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  • @TOBI Dreher Ja...Debian-Download-Seite ist eine echte Katastrophe. <X

    harihegen Das mit dem root-PW ist mir bekannt. Habe es bei der ersten Install. verwendet und daraus gelernt. :)

    Habe mir eben Net-Install runtergeladen von der "modernen und übersichtlichen" Debian-Seite. Mal sehen wann ich mal wieder bei gehe, das beste OS aller Zeiten mal wieder in Reinform zu nutzen.

         

  • Die richtige Auswahl des Desktops dürfte für unbedachte, das größere Problem darstellen. Schließlich sind hier die Bedienung des Systems sehr unterschiedlich und wer sich gleich mehr installiert, hat auch die jeweiligen Programme dazu, die dann verwirrend doppelt sein können. Hier sollte man wirklich erstmal nur einen wählen, den man kennt und vertraut.

  • @TOBI Dreher Ja...Debian-Download-Seite ist eine echte Katastrophe. <X

    Schönen Dank. Ich dachte schon, dass ich mit meiner Meinung dazu allein dastehe ^^

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  • Man kann dann z.B. einen aktuelleren Kernel, aktuellere Firmware (Treiber) usw. installieren.

    Und wie würde man das dann bewerkstelligen? Aktuell habe ich von Backports keinen Plan. ;)

    Fedora Linux 43 (KDE Plasma Desktop Edition)

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