Dateien Kopieren mit Grsync von NAS

  • ich habe bereits auf der Synology DiskStations schön ofters CIFs Ordnern eingebunden um Kopiervorgänge oder zugriffe auf andere DiskStationen zu erlangen.
    Jetzt möchte ich auf einem Linux System mit ZorinOS auf meine DiskStation zugreifen und mit Grsync Daten auf eine HotSwap Festplatte kopieren.

    Dazu habe ich ein paar Bilder gemacht und dazu ein paar Fragen die mir nicht so ganz klar sind.
    Um auf Laufwerke zugreifen zu konnen muss ein Verzeichnis gemountet werden dazu habe ich "Dateien" vom gnome Projekt benutzt

    Das Verzeichnis ist gemountet und befindet sich in der linken Leiste "smb://ds-1819.local/wordpress" habe den wordpress Ordner ausgewählt.
    Mit ist klar das smb:....ein verweis ist der auf den Ort des Verzeichnisses liegt.
    In der DiskStation habe ich auch schon mal CIFs Ordner eingebunden die waren aber so wie "//IP-Adresse/Ordner" sieht hier anders aus.
    Auch bei Kodi Media Center mit der Einbindung von Ordner war es ebenfalls mit der IP Adresse.

    Dann habe ichGrsync auf gemacht

    Die Pfade entsprechend ausgewählt

    Und die grosse überraschung nach dem Kopiervorgang war das ein Order mit dem Namen smb.... erstellt wurde indem die Kopierten Daten enthalten waren.
    Ich weis jetzt nicht wo ich da was falsch gemacht habe aber der smb Ordner wollte ich nicht erstellen lassen.

    Über Hilfe würd eich mich freuen.
    Vielen Dank

    Images

    DS 1819+ Daten, DS 215+ Backup, DS214+ Archiv, DS 214+ Cloud, DS 211 Media, Pi4 Kodi, Esprimo Katalog-Archiv-Server Win10, i7-12500 Katalog-Archiv-Server Lin, WorkStation i7-14700K 128 GB RAM Win11, RXT 4080 Suprim, 1TB NVME, 2TB NVME, 6TB WD Black

  • Ich habe das Problem jetzt lösen können.
    Funktioniert jetzt ohne das sbm... Verzeichnis.

    DS 1819+ Daten, DS 215+ Backup, DS214+ Archiv, DS 214+ Cloud, DS 211 Media, Pi4 Kodi, Esprimo Katalog-Archiv-Server Win10, i7-12500 Katalog-Archiv-Server Lin, WorkStation i7-14700K 128 GB RAM Win11, RXT 4080 Suprim, 1TB NVME, 2TB NVME, 6TB WD Black

  • Hallo ich fasse das mal hier zusammen.

    1. Zugriff über den Dateimanager

    Wird eine Netzwerkfreigabe – z. B. von einer Synology DiskStation – direkt über den Dateimanager (z. B. Nemo, Nautilus) geöffnet, erfolgt der Zugriff über das sogenannte GVFS-System (GNOME Virtual File System). Dabei wird ein virtueller Pfad erzeugt, beispielsweise:

    Code
    smb://diskstation/freigabe/

    Intern wird dieser Pfad dem Benutzer als eingebundener Ordner dargestellt. Technisch liegt der Zugriff dann über einen Pfad wie diesen vor:

    Code
    /run/user/1000/gvfs/smb-share:server=diskstation,share=freigabe/

    Dieser Pfad ist nur temporär verfügbar und wird automatisch entfernt, wenn die Verbindung unterbrochen wird oder das System neu gestartet wird.

    2. Verwendung in Grsync

    Wenn dieser Pfad in Grsync als Quelle oder Ziel verwendet wird, erkennt Grsync ihn als gewöhnliches Verzeichnis. Beim Kopieren wurde daher auch automatisch das Verzeichnis smb... im Zielverzeichnis erstellt.

    LÖSUNG:
    Um eine SMB-Freigabe (z. B. von einer Synology DiskStation) sauber unter Linux einzubinden, empfiehlt es sich, sie über das cifs-Protokoll direkt ins System zu mounten. Dazu wird zuerst ein lokaler Zielordner erstellt, beispielsweise /mnt/Benutzer. Anschließend legt man eine Datei mit den Zugangsdaten an, zum Beispiel unter /etc/cifs-nas.credentials, und trägt dort den Benutzernamen und das Passwort ein. Diese Datei sollte mit chmod 600 geschützt werden, damit nur root Zugriff darauf hat.

    1. Lokale Mountverzeichnisse erstellt

    Code
    sudo mkdir -p /mnt/Benutzer
    .....


    2. Zugangsdaten sicher speichern
    Damit das System sich beim Einbinden der NAS-Freigaben automatisch authentifizieren kann, müssen die Zugangsdaten in einer separaten Datei gespeichert werden. Diese Datei enthält den Benutzernamen und das Passwort eines gültigen Kontos auf der Synology DiskStation, das Zugriffsrechte auf die jeweiligen Freigaben hat.

    a) Datei anlegen

    Code
    sudo nano /etc/cifs-nas.credentials


    b) Speichern der Anmeldedaten

    username=Benutzername
    password=Passwort

    c) Rechte der Datei beschränken

    Code
    sudo chmod 600 /etc/cifs-nas.credentials

    ich habe mehrere DiskStations und daher dann auch mehrere Dateien angelegt

    Code
     DS1819+     /etc/cifs-1819.credentials
     DS214+      /etc/cifs-214.credentials
     DS215+      /etc/cifs-215.credentials


    3. Anpassen der fstab Datei
    In der Datei /etc/fstab muss für jede Freigabe die richtige Credential-Datei angeben werden:

    Code
    # DS1819+ Freigaben
    //nasDaten/Benutzer        /mnt/Benutzer         cifs credentials=/etc/cifs-1819.credentials,iocharset=utf8,vers=3.0,uid=1000,gid=1000,nofail  0  0
    ...
    ...

    4. Aulösen der IP Adressen gegen sprechende Adressen
    Um Netzwerkfreigaben unter Linux nicht über IP-Adressen, sondern über sprechende Namen wie nasDaten anzusprechen, kann die Datei /etc/hosts verwendet werden. Dort wird ein statischer Eintrag hinzugefügt, der einer bestimmten IP-Adresse einen gewünschten Namen zuweist. So lässt sich zum Beispiel durch den Eintrag 192.168.1.100 nasDaten festlegen, dass der Hostname nasDaten intern dieser IP-Adresse zugeordnet wird.

    Wird anschließend eine Netzwerkfreigabe mit dem Pfad //nasDaten/Benutzer angesprochen, erfolgt die Namensauflösung lokal über diese hosts-Datei, ganz ohne DNS. Der Ausdruck //nasDaten/Benutzer bezeichnet dabei den Netzwerkpfad: nasDaten steht für den zuvor definierten Hostnamen, und Benutzer ist der Name der Freigabe auf der NAS.

    Als lokales Ziel kann z. B. ein Ordner wie /mnt/Benutzer dienen, in den die Freigabe eingebunden wird. Diese Methode sorgt für eine lesbare, einheitliche und unabhängig vom DNS funktionierende Adressierung im lokalen Netzwerk.

    ERKLÄRUNGEN
    //nasDaten/Benutzer → Der Netzwerkpfad zur Freigabe. nasDaten ist der Hostname (z. B. aus /etc/hosts), Benutzer der Freigabename auf der NAS.

    /mnt/Benutzer → Der lokale Zielordner, in den die Freigabe eingehängt wird.

    cifs → Das verwendete Protokoll (Common Internet File System), ein Windows-kompatibler Netzwerksystemtyp.

    credentials=... → Gibt den Pfad zur Datei mit den Zugangsdaten an (siehe vorheriger Abschnitt).

    iocharset=utf8 → Stellt sicher, dass Umlaute und Sonderzeichen korrekt dargestellt werden.

    vers=3.0 → Gibt die SMB-Protokollversion an (z. B. 3.0 oder 2.1, je nach NAS-Konfiguration).

    uid=1000 und gid=1000 → Sorgt dafür, dass der eingebundene Ordner dem angemeldeten Benutzer gehört (1000 ist die Standard-ID des ersten Users).

    nofail → Verhindert, dass der Bootvorgang abbricht, falls die Freigabe beim Start nicht erreichbar ist.

    0 0 → Backup- und Prüfreihenfolge (nicht relevant bei Netzlaufwerken).

    DS 1819+ Daten, DS 215+ Backup, DS214+ Archiv, DS 214+ Cloud, DS 211 Media, Pi4 Kodi, Esprimo Katalog-Archiv-Server Win10, i7-12500 Katalog-Archiv-Server Lin, WorkStation i7-14700K 128 GB RAM Win11, RXT 4080 Suprim, 1TB NVME, 2TB NVME, 6TB WD Black

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