Linux Mint: Neben Windows installieren nicht möglich

  • Distrowahl
    Linux Mint

    Hallo zusammen,

    habe versucht, Linux Mint 22 nach dem Linux Guide Video von Jean auf meinen HP6530b neben meinem Windows 10 zu installieren.

    Dabei - wie im Video gezeigt - die Windows Partition um die Hälfte verkleinert (ca. 60GB) um Platz für Linux zu schaffen (ca. 75GB. Die Festplatte hat 150GB und Windows belegt ca. 25GB).

    Danach habe ich vom USB Stick Linux Mint gebootet und das Installationsmenü aufgerufen.

    Bei Schritt 5 "Installationsart" wurde aber leider die 1. Möglichkeit,- nähmlich Linux neben Windows 10 installieren nicht angezeigt.

    Als Anfänger traue ich mich nicht, nun den letzten Punkt des Auswahlmenüs Etwas Anderes...... auszuwählen. Was habe ich falsch gemacht bei der Vorbereitung der Festplatte?

  • Actionschnitzel November 19, 2025 at 7:22 PM

    Changed the title of the thread from “Double Boot bei L.Mint Installation” to “Linux Mint: Neben Windows installieren nicht möglich”.
  • Das verstehe ich nicht. Er hatte in seinem Video damals (2022) nur 16GB für Linux Mint (21.3) frei gemacht auf einer Festplatte von 60GB ?

    Ich weiß nicht ob es in sich einer VM genauso verhält wie in echt. Der Jean arbeitet in seinen Videos meist mit VM.

  • Noch eine Möglichkeit: Die freigemachten 60 GB sind auch nicht durch eine Partition belegt sondern wirklich frei? Könntest du aus dem Livesystem heraus entweder mit gparted oder mit Laufwerke ein Bild der Plattenaufteilung machen (z.B. mit der Druck Taste) und hier einstellen?

    Linux Mint Mate auf ASUS Zenbook Flip UX360U; Armbian auf Banana Pi

  • Mit gpartet mit Livelinux booten und die Partition verkleinern. Also die Belegung checken!
    Wenn Windows 100GB braucht, dann kannst du die Partition mit gparted verkleinern auf 110gb. Verbleiben 40GB für Linux.

    Ich würde zunächst alle Programme die man nicht braucht in Windows entfernen. Dann würde ich in Windows den temporären Cache und die Backups löschen wenn das aktiv ist. Dann die Platte sortieren und aufräumen lassen. Wenn das alles durch ist die Partitionen angehen. An einer unaufgeräumten Platte wo alles durcheinander ist würde ich das Partitionieren nicht machen wollen,

    Gpartet kann dann die Windows-Partition verkleinern und dir für Linux Platz bereit stellen. Für Windows wenn du es noch aktiv brauchst würde ich mindestens 90GB machen und für Linux 50-60GB aber das ist aus der Ferne immer schwierig zu sagen, also so pi Mal Daumen...

    Edit: Du schreibst Windows belegt nur 25gb, das kann ich nicht glauben, bitte schaue mal genau hin!

    Edited once, last by Gamma (November 19, 2025 at 11:16 PM).

  • die Option gabs bei mir auch nicht, wegen der Windows Schnellstart Option oder so, einmal ins Windows booten und Neustarten und nochmal versuchen, Windows braucht aber immer noch nen Mindestmaß an freiem Speicher, und 150 gig für nen Dual-System finde ich zu knapp aber wenn dir das reicht go for ist

  • UliGausG

    Also ich benutze traditionell ausschließlich den Install-Modus 'Etwas Anderes'.

    Ich schlage daher vor, starte mit diesem Modus. Gehe aber dann vor 'Jetzt installieren' auf 'Abbrechen' und zeige uns stattdessen aussagekräftige Screenshots vom Prozedere bis dahin.
    Welche Partition hattest Du für den EFI-Bootloader bestimmt?
    Welche Partition hattest Du für die Installation des Systems gewählt?
    Welche Einhängepunkte hattest Du gesetzt?

    Meine Überlegungen gehen in die Richtung, wie sie von Gerbil angesprochen wurden.
    Also steht (aus Sicht des Mint-Installers!) überhaupt freier Speicherplatz zur Verfügung für eine Installation 'neben Windows'?

    Kann es vielleicht sein, dass der Mint-Installer bei Nichtvorhandensein von unpartitionierten Bereichen auf der Disk, im Modus 'neben Windows' einfach versucht, die Windows-Partition zu verkleinern, um aus dem freiwerdenden Speicher die Partition für Linux zu generieren. Und das schon vorab daran scheitert, dass eine Windows-Partition mit nur noch 25 GB gar nicht mehr verkleinert werden könnte? Weswegen diese Option dann auch gar nicht erst angeboten wird!

  • Vielen Dank für euren Input. Bin allerdings davon ausgegangen, dass jemand eine einfache Lösung parat gehabt hätte......

    Nun denn ins Eingemachte. Der Kontext:

    Der Rechner (Lap-Top HP 6530) dient mir als Versuchsobjekt und soll nicht für das ständige Arbeiten benutzt werden. Damit erübrigt sich der Eine oder Andere Kommentar bezüglich der Speicherkapazität.

    Ich betätige mich ehrenamtlich in einem Repair Cafe - und hier kommen immer mehr Leute, die auf ihrem alten Rechner nicht mehr Windows benutzen wollen da entweder nicht mehr Windows 11 fähig oder sie wollen weg von MS. Das möchte ich unterstützen und arbeite mich nun in Linux ein, um hier zu helfen. Ich kenne mich ein wenig aus mit PC's und Windows - allerdings bin ich kein ausgesprochener PC Freek.

    Die Leute die zu mir ins Rapair Cafe kommen sind allerdings auch schon mal ältern Semesters, sodass ein neues Betriebssystem keine allzu hohen Ansprüche stellen darf. In einem Fall hatte ich tatsächlich auch schon ein Erfolgsergebnis mit der Linux Installation - allerding konnte ich die gesamte Festplatte dafür nutzen. Das ist tatsächlich unproblematisch und einfach.

    Die meisten Leute aber wollen noch das alte Windows für eine Zeit lang noch auf dem Rechner belassen, um z.Bsp. alte Dateien oder Programme, die es nicht unbedingt bei Linux gibt, weiterhin zu benutzen.

    Und wenn ich mich im Internet umschaue dann gibt es ja diese Lösung (siehe Jeans Video). Warum klappt es dann an meinem Rechner nicht!?

    Diesen habe ich - nachdem mein erster Versuch mit diesem Rechner mit Linux bereits gescheitert war (Windows ließ sich nicht mehr starten) - neu mit WIndows installiert (und damit das vorhandene Linux auch gelöscht).

    Hier nun einige Aufnahmen die ich in Windows und mit Live Stick von dem Rechner erstellt habe:

    Bild 1. Der Rechner nach einer Neuistallation von Windows 10.

    Bild 2. Dann habe ich unter Windows die Windows Partition verkleinert

    Bild 3. Snap Shot mit Life Stick und gparted. Partition 1 = Recovery WIndows, Partition 2 = Boot Sektion, Partition 3 = Windows. In den nachfolgenden freien Bereich wollte ich Linux installieren.....

    Hier noch einige Listings mit Linux Monitor Befehlen:

    mint@mint:~$ lsblk

    NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINTS

    loop0 7:0 0 2.4G 1 loop /rofs

    sda 8:0 0 149.1G 0 disk

    ├─sda1 8:1 0 8G 0 part

    ├─sda2 8:2 0 50M 0 part

    ├─sda3 8:3 0 62.4G 0 part

    └─sda4 8:4 0 521M 0 part

    sdb 8:16 1 7.4G 0 disk

    ├─sdb1 8:17 1 2.8G 0 part /cdrom

    ├─sdb2 8:18 1 5M 0 part

    └─sdb3 8:19 1 4.5G 0 part /var/log

    sdc 8:32 1 480.4M 0 disk

    └─sdc1 8:33 1 480.4M 0 part /media/mint/5A59-B262

    sr0 11:0 1 1024M 0 rom

    mint@mint:~$

    und

    blkid -o list

    device fs_type label mount point UUID

    -------------------------------------------------------------------------------

    /dev/sda1 ntfs System (not mounted) DA549D10549CF10D

    /dev/sda2 ntfs System-reserviert (not mounted) 481C2BE61C2BCE2E

    /dev/sda3 ntfs /media/mint/20F42E95F42E6CEA 20F42E95F42E6CEA

    /dev/sda4 ntfs (not mounted) E8A80312A802DEC6

    /dev/sdb1 iso9660 Linux Mint 22.2 Cinnamon 64-bit /cdrom 2025-08-28-08-52-38-00

    /dev/sdb2 vfat (not mounted) 68B0-18D6

    /dev/sdb3 ext4 writable /var/log 1aa08904-054f-4874-9a06-7c9aa28f2d24

    /dev/loop0 squashfs /rofs

    /dev/sdc1 vfat /media/mint/5A59-B262 5A59-B262

    mint@mint:~$ ^C


    Ich hoffe ihr könnt nun etwas mehr damit anfangen und mir eine Lösung vorschlagen.

    Vielen Dank schon einmal

    Ach so - habe folgendes Vergessen: Im BIOS ist UEFI auf AKTIV gesetzt. Heißt das, dass Windows unter UEFI bootet?

  • Wahrscheinlich kann dir Neumann eher helfen. Mir geht nur gerade durch den Kopf, dass es mal eine Zeit gab, da konnte man nicht mehr als 4 primäre Partitionen anlegen, spätestens die 4. musste eine erweiterte sein, um dann in ihr weitere anlegen zu dürfen. Könnte das evtl. hier (alter Rechner) noch das Problem sein?!

    Ansonsten sieht mit dem freien Platz eigentlich alles korrekt aus.

    Linux Mint Mate auf ASUS Zenbook Flip UX360U; Armbian auf Banana Pi

  • Wahrscheinlich kann dir Neumann eher helfen. Mir geht nur gerade durch den Kopf, dass es mal eine Zeit gab, da konnte man nicht mehr als 4 primäre Partitionen anlegen, spätestens die 4. musste eine erweiterte sein, um dann in ihr weitere anlegen zu dürfen. Könnte das evtl. hier (alter Rechner) noch das Problem sein?!

    Ansonsten sieht mit dem freien Platz eigentlich alles korrekt aus.

    Hast Du wahrscheinlich recht.

    Wenn es eine MBR-Partition ist, ist es beschränkt auf max. 4 primäre Partitionen. GPT-Partitionen können mehr.

  • Sollte das so sein könntest du UliGausG evtl. die 4. Partition (wahrscheinlich die Windows Wiederherstellung) löschen - sie wird ja evtl. bei dem alten Rechner nicht mehr gebraucht - und es dann noch mal versuchen.

    Linux Mint Mate auf ASUS Zenbook Flip UX360U; Armbian auf Banana Pi


  • Bei mir sieht es nach einer Windows-Neuinstallation anders aus. Woher kommt die viel zu große erste Partition? Ist das eine Recovery-Partition vom PC-Hersteller? Falls ja, solltest du dir zuerst Gedanken machen, ob du eine Sicherung hast, besonders für den Fall, dass die Festplatte kaputtgeht.

    Deutlich besser wäre es, eine originale Windows-10-ISO zu verwenden (per USB oder DVD) und während der Installation sämtliche Partitionen zu löschen, damit die Startpartition an erster Stelle steht und nicht wie bei dir auf der zweiten. (Das könnte auch der Grund sein, warum Mint bei dir kein Windows findet) Das klappt allerdings nur, wenn du vorher die Treiber unter Windows 10 sicherst auf einem USB Stick bzw. auf der Herstellerseite schaust, ob dort Treiber zur Verfügung stehen, falls Windows nicht alle Hardwarekomponenten erkennt. Eventuell sind in dieser Hersteller-Recovery auch noch Office und andere Programme hinterlegt.

    PS: Die vierte Partition kann man ohne Bedenken löschen, mit diskpart unter Windows 10 im Terminal, falls du die oberen Vorschläge vorher testen willst.

    Bei mir sieht das Partitionslayout so aus:
    EFI – Windows – Ubuntu

  • UliGausG

    Die geschickten Bilder (1 - 3) sind sehr aufschlussreich. Und auch ziemlich überraschend!

    Bild 1:
    Windows wurde als klassisches (non-UEFI) System installiert. Die Disk ist im MBR-Stil initialisiert. Da eine Neuinstallation von Windows 10 auf einer komplett neu aufgebauten Disk als UEFI-System keine Option sein dürfte (setzt zudem voraus, dass der Rechner auch UEFI-fähig ist), lassen wir es mal dabei. Warum da gleich zwei (?) Recovery-Partitionen bei der Installation angelegt wurden, wovon die eine mit 8 GB ungewöhnlich groß ist und die andere mit 512 MB eher etwas klein daherkommt, weiß ich auch nicht. Sowas habe ich noch nie gesehen. Und welche der beiden man eventuell, ohne Windows 10 zu schaden, löschen könnte, kann ich von hier aus nicht beurteilen.

    Die zweite Partition (50 MB) ist die extra Boot-Partition von Windows (eingeführt von MS mit Vista oder Windows 7). Gewissermaßen sowas wie ein Vorläufer der EFI-Partition (aber nicht mit ihr zu verwechseln!).

    Bild 2:
    Ja, das ist schon richtig so gemacht von Dir. Die Windows-Partition passend verkleinert, um dahinter einen nicht zugewiesenen Speicherbereich für Linux zu schaffen. Nebenbei beseitigt das Bild ein Missverständnis meinerseits: die Windows-Partition ist nicht 25 GB groß, sondern in etwa mit dieser Menge befüllt. Beide Gesamtgrößen sind jedenfalls ok.

    Bild 3:
    Zu sehen ist nicht GParted in Aktion, sondern das Tool (deutsch) 'Laufwerke'. Die gezeigte Meldung ist aber nicht ohne! (Asessment: Disk is OK, one attribute failed in the past). Habe ich noch nie gesehen! Fragt sich, kann man das ignorieren, oder weist das auf ein ernsthaftes Problem hin?


    Nun wurde schon darauf hingewiesen, dass eine Disk im MBR nicht mehr als 4 Primäre Partitionen enthalten kann. Ich vermute mal, wenn man in der Windows-Datenträgerverwaltung den freien Speicher (mit 78 GB) einer Partition zuweisen würde (Format erstmal egal), sich automatisch der Aufbau der Disk ändern würde: 3 Primäre Partitionen plus eine Erweiterte Partition mit 2 Logischen Laufwerken darauf. Wovon eine davon die neue für Linux reservierte Partition wäre.

    Wenn das nicht so funktionieren sollte (Fehlermeldung), müsste man wohl eine der beiden Recovery-Partitionen löschen (Vorsicht! Erst überlegen!)
    Wenn die Einrichtung der Partition aber automatisch abgeschlossen wurde, so könnte man eine Installation von Mint jetzt wagen. (Beachte die Warnhinweise zum Ende dieses Posts hin!)

    Dazu ist vom Live-System aus der Mint-Installer zu starten. Wichtig! Da Du die Disk schon passend vorbereitest hast, wähle den Modus 'Etwas Anderes'. Du musst im Prinzip nur 2 Sachen machen:
    - als Ort für den Bootloader wählst Du die Disk als Ganzes. Also wenn die Disk als 'sda' bezeichnet würde, wähle 'sda' und nicht etwa eine bestimmte Partition darauf. Bei Disks im MBR-Stil wird der Bootloader beginnend im MBR abgelegt und nicht auf einer namentlich genannten Partition (Ausnahme: siehe weiter unten). Normalerweise ist der Eintrag vom Installer schon vorab richtig gesetzt.
    - als Ort für Linux Mint nimmst Du die neu angelegte Partition. Du musst der Partition den Einhängepunkt '/' zuweisen! Da die Partition zu diesem Zeitpunkt noch nicht formatiert worden sein dürfte, ist ausserdem die Partition zur Formatierung anzumelden (normalerweise wählt man das Standardformat 'EXT4' aus der Liste).

    Wenn der Installer nicht zu meckern haben sollte, kann die Installation nun gestartet werden.
    Der Mint-Installer meckert aber neuerdings, wenn er keine EFI-Partition auf dem Datenträger vorfindet. Diese Meldung ist aber unsinnig, da der Datenträger nicht für UEFI, sondern für klassisches MBR eingerichtet wurde. Das heißt, diese Meldung kann mit 'Ignorieren' weggeklickt werden.

    Nach dem Neustart kommt der spannende Moment. Was, wenn überhaupt, bootet nun?
    Dazu ist erstmal zu sagen, dass es beim MBR-Boot (im Gegensatz zu UEFI) nur einen Bootloader pro Boot-Datenträger geben kann. Das heißt in diesem Fall, dass der Windows-Bootmanager durch den Grub-Manager von Mint überschrieben würde (unter UEFI würden beide nebeneinander existieren). In das Grub-Menü (für Linux Mint) werden standardmäßig aber auch alle anderen während der Installation gefundenen Betriebssysteme eingetragen. Im Normalfall enthält das Auswahlmenü dann 2 Starteinträge für Linux Mint und einen für Windows 10. Neuerdings wird das Grub-Menü aber beim Starten des Rechners nicht immer automatisch angezeigt. Dann muss man beim (Neu)starten des Rechners die Shift-Taste drücken, damit das Auswahlmenü angezeigt wird. Wenn das Menü nicht angezeigt wird (bzw. man manuell nichts selektiert), startet immer der oberste Eintrag (hier also Mint).

    Was den Sonderfall angeht (Bootloader direkt in eine Partition schreiben zu lassen), ich mache das so bei meinem letzten verbliebenen Rechner mit klassischem BIOS. Den Bootloader lasse ich während der Installation direkt auf die Install-Partition schreiben. Das funktioniert aber nur, weil ich auf dem parallel installierten Windows ein Programm habe, das den Linux-Bootloader nachträglich mit dem Windows-Bootmanager verlinkt, sodass ich Mint auch automatisch aus dem Bootmanager von Windows starten kann.

    Übrigens, ich halte es für sehr vernünftig, dass man Linux erstmal im MultiBoot mit Windows installiert. Es ist nur allzu verständlich, dass die Leute nicht von jetzt auf gleich den totalen Umstieg wagen möchten. Und wozu auch!? Alle Rechner sind heutzutage geeignet, mehrere Betriebssysteme aufzunehmen.

    Finde ich übrigens toll, Dein Engagement im Repair-Café. Von Aktivisten dieser Art könnten wir durchaus mehr gebrauchen!

  • Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht warum man sich das Gefrickel antun sollte, es kostet Zeit und Nerven. Eine 250GB SSD kostet keine 20€. Neue Platte rein, Windows druff, evtl. Daten kopieren, Linux druff fertig.

  • Es soll Leute geben die nicht einmal diese 20 Euro über haben. Schon mal darüber nachgedacht?

    Bestimmt habe ich das!
    Auch wir hier bei uns in der kleinen Stadt haben ein Hardwarecafé seit 3 Monaten und ich bin da einmal hereinspaziert um zu gucken. Ich weiß worauf du aus bist. Ich habe mich aber da hingesetzt und die Atmosphäre genossen und das Geschehen beobachtet. Sicher kommt Erna da an und hat wenig Rente, es kommen auch Leute die einfach Hilfe brauchen und die 5-8 Jahre Hardware nicht wegwerfen wollen. Es ist sehr gemischtes Publikum und oft ist es so, dass man nur max. 30 Minuten pro Gast investieren kann, die Schlange der Hilfsbedürftigen ist lang. Aber das ist ja auch keine Tafel. Also kann man ja auch schnelle Hilfe in Anspruch nehmen die 20€ kosten was ja noch zusätzlich Zeit bedeutet um das alles zu Installieren!
    Richtig?
    Jeder weiß das am PC bei einer Installation 6 Stunden nichts bedeutet!
    Komischerweise haben aber 80% der Leute immer dicke Handys am Mann. Muss man ja auch mal so sehen und eine Platte für 20€ bedeutet schnelle Hilfe mit Installation die auch Zeit kostet...

  • Komischerweise haben aber 80% der Leute immer dicke Handys am Mann.

    Klar, aber genau die Leute meine ich nicht. Ich habe z.B. im Bekanntenkreis jemanden der schwerkrank ist und von Sozialhilfe leben muss.

    Erzähle den mal was von €20,- hat man über. Aber jetzt wird es zuviel OT. Sonst wird hier noch zugemacht.

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