RTX 2070 Super gegen eine RT 9060 XT getauscht. Leistung enttäuscht => MATE

  • Unter LM 22.2 Cinnamon habe ich die o.a. Grafikkarte eingebaut, zuvor mit sudo apt-get purge '^nvidia-.*' und sudo apt-get autoremove den Treiber entfernt. Die CPU ist eine AMD Ryzen 9 9900X3D. Die sollte also kein Problem habe, der AMD-Karte zuzuspielen.

    Es geht um Anno1800 ( weiß nicht wie anspruchsvoll Anno 117 sein wird) mit UHD-Auflösung. Die Karte kommt mit Ach und Krach auf 50 fps, über Wasser auf 60 fps. Die nvidia hat bei identischen Einstellungen etwa 50-55 fps, über Wasser 80 fps erzeugt. Das Spiel ist deutlich ruckliger, auch der Mauszeiger. Dabei ist sie laut Tests um einiges leistungsfähiger als die nvidia. Erkannt wird sie im Spiel mit "AMD Radeon Graphics RADV GFX 1200. Die Auslastung ist 100% mit 150W Leistungsaufnahme laut GPU-X.

    Die Frage ist nun, warum die Karte so schwach ist. ;(

    Edited once, last by udo: Angabe "Radeon Graphics RADV GFX 1200" war unvollständig. (November 7, 2025 at 2:09 PM).

  • Ich denke hilfreich wäre die Ausgabe von

    Code
    inxi -G

    damit man sehen kann welcher Grafiktreiber geladen ist.

    "Wissenschaft ist immer nur der aktuelle Stand des Irrtums."

  • Öh, wird deine Onboard-GPU evtl. genutzt, anstatt?


    Code
    glxinfo | grep "OpenGL renderer"

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  • also CPU-X meint, dass die Karte während des Spiels etwa 150W Leistung aufnimmt. Würde die Onboard-GPU denn 50fps bringen? sagt dir die ausgabe etwas?

    udo@udo-System:~$ glxinfo | grep "OpenGL renderer"
    OpenGL renderer string: AMD Radeon Graphics (radeonsi, raphael_mendocino, LLVM 20.1.2, DRM 3.61, 6.14.0-35-generic)

  • also CPU-X meint, dass die Karte während des Spiels etwa 150W Leistung aufnimmt. Würde die Onboard-GPU denn 50fps bringen? sagt dir die ausgabe etwas?

    udo@udo-System:~$ glxinfo | grep "OpenGL renderer"
    OpenGL renderer string: AMD Radeon Graphics (radeonsi, raphael_mendocino, LLVM 20.1.2, DRM 3.61, 6.14.0-35-generic)

    Jop, das ist deine Onboard, mach mal:

    Code
    lspci | grep -E "VGA|3D"

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  • udo@udo-System:~$ lspci | grep -E "VGA|3D"
    03:00.0 VGA compatible controller: Advanced Micro Devices, Inc. [AMD/ATI] Device 7590 (rev c0)
    0f:00.0 VGA compatible controller: Advanced Micro Devices, Inc. [AMD/ATI] Device 13c0 (rev ca)

  • Ok, da werden auf jeden Fall zwei Controller angezeigt:
    Einmal Funktionstest:

    Code
    DRI_PRIME=1 glxinfo | grep "OpenGL renderer"

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  • Bei meiner AMD CPU GPU Einheit hatte ich auch Probleme mit der normalen Grafikkarte. Ich empfehle diese GPU aus dem 9900X3D im Bios auszuschalten. Ist in den erweiterten Mainboard Funktionen zu finden.

    Linux Mint Anfänger und dankbar für Tipps und Ticks

  • Bei meiner AMD CPU GPU Einheit hatte ich auch Probleme mit der normalen Grafikkarte. Ich empfehle diese GPU aus dem 9900X3D im Bios auszuschalten. Ist in den erweiterten Mainboard Funktionen zu finden.

    Daaas wäre natürlich besser, als jetzt 1000 Sachen in System umzuschreiben!

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  • Immer diese Störungen. Jetzt kann ich weitermachen.

    udo@udo-System:~$ DRI_PRIME=1 glxinfo | grep "OpenGL renderer"
    OpenGL renderer string: AMD Radeon Graphics (radeonsi, gfx1200, LLVM 20.1.2, DRM 3.61, 6.14.0-35-generic)

    Ich versuche die Onboard-GPU auszuschalten, mal sehen, ob das in meinem UEFI geht.. An so was habe ich gar nicht gedacht.

  • Merkwürdig ist, dass ihm die 9060XT gar nicht angezeigt wird stattdessen tauchen zwei Einträge mit AMD-Treibern auf. Nicht, dass am Ende nur die Onboard-Grafik läuft. Das wirft die Frage auf, ob es sich um die 8GB oder 16GB Variante handelt, zumal seine API ohnehin veraltet wirkt. Normalerweise müsste es ja ganz anders aussehen.


    Code
       .--.
      |o_o |   Träume groß handle klein
      |:_/ |   CPU: AMD Ryzen 5 5500
     //   \ \  GPU: AMD Radeon RX 9060XT – 16 GB 
    (|     | ) RAM: 16 GB DDR4
    /'\_   _/`\Betriebssystem: | Arch x CachyOS |VM: GuideOS |
    \___)=(___/Desktop/oberfläche: | Hyprland x KDE Plasma |
    Deine Distro hält dich an der Hand. Meine wirft mich ins Terminal und sagt:Viel Glück
  • In meinem UEFI habe ich keinen Eintrag gesehen, mit der man die GPU der CPU deaktivieren kann (Asus PRIME B650-PLUS).

    imp3byt Es handelt sich um die 16GB Powercolor Hellhound. Meinst du, ich sollte Linux neu aufsetzen? Wäre ein ziemliches Stück Arbeit. Oder die Onboard irgendwie sperren unter Linux?

  • Irgendwie tendiere ich zum "aufschrauben" und Kabel checken und Linux neu installieren. Weiß nicht, ob wir das übers Forum lösen können.

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  • Du musst glaube ich im UEFI auf den erweiterten Modus gehen,unter Erweitert die Option System Agent (SA) Configuration und dann Graphics Configuration öffnen. Dort die Option iGPU Multi-Monitor auf Disabled setzen, Speichern und verlassen.


    So war das glaube ich.Hab aber meinen Rechner gerade nicht angebaut. Der hat auch ein ASUS Board

    MfG Nico


    System: Intel Core i7-13700KF - GeForce RTX 4070 Ti - ASUS PRIME Z690-P WIFI - 32 GB DDR5-RAM, 5600 MHz, Kingston Fury Beast - 1000 GB M.2 PCIe 4.0 SSD Kingston NV2, 4000 GB SATA Festplatte

  • Ich suche noch mal...


    Nachtrag:

    Ich habe die Option nun doch gefunden. Wenn die die iGPU deaktiviere, dann bleibt der Bildschirm nach dem LM-Zeichen dunkel. Das ist der endgültige Beweis, dass die Grafik über die iGPU läuft, obwohl der Monitor an der Grafikkarte angeschlossen ist und die Performance deshalb zu wünschen übrig lässt.

    Bevor ich Linux neu aufsetze, wobei es dann nach Deaktivieren der iGPU fraglich ist ob es dann geht, werde ich noch etwas recherchieren. Ich habe ziemlich viel Zeit in das System gesteckt.

    Aber soweit erst mal vielen Dank an alle, die versucht haben das Problem zu lösen.

    Edited once, last by udo (November 7, 2025 at 6:05 PM).

  • Bevor ich Linux neu aufsetze, wobei es dann nach Deaktivieren der iGPU fraglich ist ob es dann geht

    Lass die iGPU deaktiviert und boote in ein Live-System. Mal sehen, wie es dann aussieht. Wenn dort auch alles schwarz bleibt, stimmt weiterhin etwas nicht. Probiere aber ruhig auch andere Live-Systeme, sollte es bei Linux Mint schwarz bleiben. Ich weiß gar nicht, ob Linux Mint deine 9060 XT schon unterstützt. Fedora z. B. sollte sie auch im Live-System kennen.

  • Wegen meinem 4k-Monitor (?) muss ich das Live-System sowieso im kompatiblen Modus starten, sonst startet das gar nicht. War schon mit der nvidia so. Dann habe ich natürlich nur 1024x768 Blockgrafik zur Verfügung. So konnte ich LM auch nur installieren...

  • Wegen meinem 4k-Monitor (?) muss ich das Live-System sowieso im kompatiblen Modus starten, sonst startet das gar nicht. War schon mit der nvidia so. Dann habe ich natürlich nur 1024x768 Blockgrafik zur Verfügung. So konnte ich LM auch nur installieren...

    Das kann nicht sein, dann stimmt irgendwas mit der Hardware nicht.

    Wenn man das BIOS (bzw. UEFI) auf Default Einstellungen stellt und den Monitor ganz normal an die Grafikkarte steckt, nicht ans Mainboard, die interne Festplatte bzw. SSD zum Test ausbaut und dann einen USB Stick mit z.B. MX Linux ahs rein steckt dann muss das System auch auf dem 4k Monitor in den Desktop booten!

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  • Ich habe nicht groß was geändert. nur dass das Board gleich nach dem einschalten arbeitet. Vielleicht ist die seltsame Installation mit der nvidia eine Altlast und deswegen ist alles so komisch? Bei der hat es statt dem 4k-Desktop nur buntes Geflacker gegeben. Nur im kompatiblen Modus ging es.

    SSD ausbauen ist leichter gesagt als getan. Es stecken 2 m.2 drin, an die eine komme ich nur ran, wenn ich den CPU-Kühler ausbaue. Bei einem Noctua NH-U14S ist das nicht mal eben getan...

    Aber selbst mit SSDs muss die Bildschirmausgabe ja klappen. Die haben im Live-Modus doch erst mal gar keinen Einfluss. Erst wenn ich installieren will, kommen sie ins Spiel. Oder übersehe ich was?

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