Gnome hat X11 nun endgültig rausgeworfen

  • Ist halt blöd für Gamer, bei mir hat wayland noch nie so gut wie x11 funktioniert, hatte es aber auch das letzte mal vor ca. einem jahr mit nobara auf meinem rechner benutzt

    Seit einem Jahr KDE mit Wayland: AMD Dediziert, AMD integriert und ein drittes System mit Nvidia 40xx super irgendwas: nirgendwo Probleme mit Spielen von GOG und Steam

    EndeavourOS mit KDE & Wayland auf verschiedenen Geräten mit AMD & Nvidia in diversen Kombinationen

  • Es wäre interessant zu wissen wie viel Prozent der Linux-Desktop User noch X11 nutzen. Bei den Desktops selber hat es sich wohl schon durchgesetzt, ja, aber ich bin mir nicht sicher ob es sich bei den Nutzern auch schon durchgesetzt hat. Wie viele Nutzer sagen bei KDE und Gnome noch sie schalten auf X11 um? Das würde mich echt mal interessieren. Und ja, XFCE und Cinnamon dürften jetzt dringend mal nachziehen.

  • Nischendesktops

    Ich verwende xfce und möchte auch bitteschön dabei bleiben, ich finde das einfach und zeitlos.

    Display Spoiler

    Notebook1: AMD Ryzen 7 8845HS, 48GB RAM, 2TB SSD, Debian 13 xfce
    Spiele PC: AMD Ryzen 9 5900XT, 64GB RAM, 4TB SSD, Debian 13 KDE
    Büro 1 PC: Intel Core Ultra 5 125U, 32GB RAM, 3TB SSD, Tuxedo OS

  • Ich verwende xfce und möchte auch bitteschön dabei bleiben, ich finde das einfach und zeitlos.

    Ich würde XFCE und Cinnamon nicht mal als Nische bezeichnen. Vorallem Cinnamon, bei so vielen Mint Nutzern ist Cinnamon ein ernstzunehmender Desktop mit gar nicht so wenigen Nutzern. Und bei XFCE brauch ich gar nicht anfangen.

  • Wird Zeit das Wayland Standard ist, X11 ist uralt, wenn niemand alte Zöpfe abschneidet gibt es gar kein vorankommen mehr.

    *Computer Club Itzehoe e.V./ Computer Club Elmshorn e.V.*
    Meine Umgebung: * Thinkpad X220 Ubuntu 26.04 (mit Ubuntu Pro) / Mint 22.3 * MacBook Pro 2012 mit Ubuntu 26.04 / Mint 22.3 * Surface Pro 6 Ubuntu 24.04 (mit Ubuntu Pro) * ProPixel 3a Ubuntu Touch * MacBook Air 2011 mit Lubuntu 24.04.

  • Es wäre interessant zu wissen wie viel Prozent der Linux-Desktop User noch X11 nutzen. Bei den Desktops selber hat es sich wohl schon durchgesetzt, ja, aber ich bin mir nicht sicher ob es sich bei den Nutzern auch schon durchgesetzt hat. Wie viele Nutzer sagen bei KDE und Gnome noch sie schalten auf X11 um? Das würde mich echt mal interessieren. Und ja, XFCE und Cinnamon dürften jetzt dringend mal nachziehen.

    Meine persönliche Einschätzung als jemand, der sehr gerne hin und her wechselt zwischen Wayland und X11, aber auch mehr Richtung Wayland geht:

    1. Ich denke mittlerweile, dass die Mehrheit Wayland nutzt. Ich hatte mal einige Umfragen gesehen, und die waren immer so zwischen 60/40 Wayland/X11, geht aber schon Richtung 70/30.

    2. Auch wenn es aktuell sehr Richtung Wayland gepusht wird, wird, denke ich, X11 immer noch eine Rolle spielen, weil es einfach stabiler funktioniert und auch seine Daseinsberechtigung hat.

    Z. B. habe ich Anfang des Jahres bei der Arbeit mich für Cinnamon als Desktop-Environment entschieden, da das Gerät für die nächsten Jahre stabil laufen sollte. Und da es auch weiter ohne Maintenance laufen sollte, war die Implementation eines Wayland-Desktop-Environments meiner Meinung nach viel zu riskant.

    3. Auch denke ich, dass Xfce und Cinnamon (hoffe ich) weiterhin X11 neben Wayland warten werden, da die Wartung von X11, soweit ich das mitbekommen habe, nicht so viel benötigte wie jetzt bei Wayland. Auch hatte ich irgendwo gelesen, dass das KDE-Team X11 endgültig mit Plasma 7 droppen wird. Und das sollte wohl nach einer Einschätzung erst in 10 Jahren geschehen.

    4. Unabhängig von der ganzen Politik sollte man auch weiterhin ein Auge auf Xlibre haben.

    GitHub - X11Libre/xserver: XLibre Xserver
    XLibre Xserver. Contribute to X11Libre/xserver development by creating an account on GitHub.
    github.com

    Es ist immer gut, einen Backup-Plan zu haben, sofern sich Wayland zur Evil Corp entwickelt :D

  • 3. Auch denke ich, dass Xfce und Cinnamon (hoffe ich) weiterhin X11 neben Wayland warten werden, da die Wartung von X11, soweit ich das mitbekommen habe, nicht so viel benötigte wie jetzt bei Wayland.

    XFCE kann das vielleicht tun. Cinnamon wird X11 irgendwann aufgeben müssen. Cinnamon forkt alle paar Jahre die aktuelle Version von "Mutter". Mutter ist der Display Manager von Gnome - unter Cinnamon heisst er muffin.

    Alle 2-3 Jahre holt sich Linux Mint den aktuellen "Mutter" Code macht da seine Cinnamon Anpassungen rein und nennt es Muffin. Und genau aus Mutter hat Gnome ja jetzt X11 rausgeworfen. Was Bedeutet dass nun Mutter Version 49 - die letzte Version ist die Mint/Cinnamon forken kann.

    Früher oder später werden die aber neuere Versionen brauchen - daher spätestens dann wird auch bei Cinnamon ein X11 Drop kommen.

    Linux Nutzer seit über 20 Jahren. I ❤️ Freedom!

    Praxisnahe Einblicke in Self Hosting, Linux und eigene Infrastruktur. Für Entwickler:innen und Macher:innen, die ihre digitale Souveränität selbst in die Hand nehmen. https://rueegger.me

  • Es wäre interessant zu wissen wie viel Prozent der Linux-Desktop User noch X11 nutzen. Bei den Desktops selber hat es sich wohl schon durchgesetzt, ja, aber ich bin mir nicht sicher ob es sich bei den Nutzern auch schon durchgesetzt hat. Wie viele Nutzer sagen bei KDE und Gnome noch sie schalten auf X11 um? Das würde mich echt mal interessieren.

    Ich bin sicher das einzelne Distributionen wie Ubuntu, Fedora, etc solche zahlen durch ihre Telemetrie haben. Die sind aber nicht öffentlich zugänglich - wenn da die Mehrheit oder eine kritische Masse da noch X11 nutzen würde - hätten Red Hat und Canonical da interveniert und den Rauswurf von X11 aus Gnome verhindert.

    Ich würde XFCE und Cinnamon nicht mal als Nische bezeichnen. Vorallem Cinnamon, bei so vielen Mint Nutzern ist Cinnamon ein ernstzunehmender Desktop mit gar nicht so wenigen Nutzern. Und bei XFCE brauch ich gar nicht anfangen.

    Genaue Zahlen zu finden ist immer schwierig, aber die Popularität von Ubuntu wird gerne Unterschätzt.

    Stack Overflow macht jedes Jahr eine grosse Umfrage. Dort nehmen rund 50´000 Menschen aus 177 Ländern teil und beantworten diverse Fragen auch zur Distributions Nutzung.

    Dort lernen wir witzige Dinge, z.B. das Visual Studio Code bei 75.9% aller Teilnehmer der beliebteste Editor ist. Was eigentlich bedeutet, dass Microsoft den Linux Desktop erobert hat. ;) Und das Ubuntu die beliebteste Linux Plattform ist:

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    Fairerweise die meisten die das ausgefüllt haben sind Software Entwickler, oder Studenten sie Software Entwickler werden können. Daher es gibt in diese Zahlen einen riesigen Bias. Dennoch ist es eine Umfrage die es schon seit Jahren gibt und jährlich wiederholt wird - und Ubuntu seit Jahrzehnten den obersten Linux-Platz hat.

    Eien zweite Quelle ist noch Steam Survey - Wo Ubuntu in der Regel auch in den höheren Plätzen ist (nach SteamOS und Arch) in der Regel direkt Ubuntu.

    Beides sind keine verlässliche Zahlen - ich selber nutze kein Steam tauche in der Statistik nicht auf - bin dafür aber ein der Stack Overflow Umfrage. Und viele hier im Forum werden weder Teil von einen noch vom anderen sein.

    Dennoch denke ich das man mit gutem Gewissen sagen kann, dass Ubuntu die verbreitetste Linux-Distribution ist.

    Auf Servern gibt es klarere Zahlen: Rund 78% all Server im Internet laufen mit Linux. Davon sind rund 34% alles Ubuntu Server - abgeschlagen auf dem zweiten Platz mit 16% kommt dann Debian.

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    Daher eben grobes Fazit. Genaue Zahlen sind öffentlich nicht verfügbar. Da Aber Ubuntu und Fedora für Gnome ihre zwei wichtigsten Partner und Flagship Distributionen sind und keine der beiden ein Veto eingelegt haben (und die haben die zahlen) wird die X11 Verbreitung unter Gnome nicht mehr sehr gross sein.

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  • Davon sind rund 34% alles Ubuntu Server - abgeschlagen auf dem zweiten Platz mit 16% kommt dann Debian.

    Abgeschlagen klingt so negativ. Würde eher sagen, das Debian mit großem Abstand auf Rang zwei folgt. ;)

    Was könnten denn die 39,1% "Unknown" sein?

  • Ich denke nicht das diese Zahlen verlässlich sind. Ich denke nicht das die großen Banken mit Ubuntu laufen, früher hatte ich eher was von Red Hat gesehen auf denen dann die Oracle Middleware läuft.

    Außerdem wird andauernd von allen Leuten angeraten die Telemetrie ja schnell und unbedingt überall abzustellen.

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    Notebook1: AMD Ryzen 7 8845HS, 48GB RAM, 2TB SSD, Debian 13 xfce
    Spiele PC: AMD Ryzen 9 5900XT, 64GB RAM, 4TB SSD, Debian 13 KDE
    Büro 1 PC: Intel Core Ultra 5 125U, 32GB RAM, 3TB SSD, Tuxedo OS

  • Diese Daten werden schon stimmen, wieviel Server betreibt denn eine Bank und hier wird vermutlich nur ein Server gezählt und zwar der mit der Verbindung zum Internet. Die Internen Server sind auch deutlich größer zahlen aber meist als einer.

    Im gegenzug wieviel Private Server/vServer gibt es im Netz? Hier werden die meisten Privaten Nutzer keine Enterprise Distribution verwenden sondern eine kostenlose.

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