Linux Mint Cinnamon 22.2 auf einen HP 17ca1105ng startet nicht in die Live Session

  • Distrowahl
    Linux Mint
    Bitte den Befehl "inxi -Fzxi" (ohne die Anführungszeichen) im Terminal ausführen und die Ausgabe dann hier hinein kopieren
    System:
    Host: mint Kernel: 5.0.0-32-generic x86_64 bits: 64 compiler: gcc v: 7.4.0
    Desktop: Cinnamon 4.4.5 Distro: Linux Mint 19.3 Tricia
    base: Ubuntu 18.04 bionic
    Machine:
    Type: Laptop System: HP product: HP Laptop 17-ca1xxx v: N/A
    serial: <filter>
    Mobo: HP model: 85B3 v: 91.54 serial: <filter> UEFI: AMI v: F.66
    date: 11/22/2023
    Battery:
    ID-1: BAT0 charge: 33.5 Wh condition: 33.5/33.5 Wh (100%)
    model: Hewlett-Packard Primary status: Full
    CPU:
    Topology: Quad Core model: AMD Ryzen 5 3500U with Radeon Vega Mobile Gfx
    bits: 64 type: MT MCP arch: Zen rev: 1 L2 cache: 2048 KiB
    flags: lm nx pae sse sse2 sse3 sse4_1 sse4_2 sse4a ssse3 svm
    bogomips: 33537
    Speed: 1221 MHz min/max: 1400/2100 MHz Core speeds (MHz): 1: 1223 2: 1233
    3: 1224 4: 1224 5: 1268 6: 1238 7: 1224 8: 1228
    Graphics:
    Device-1: AMD Picasso vendor: Hewlett-Packard driver: amdgpu v: kernel
    bus ID: 04:00.0
    Display: x11 server: X.Org 1.20.4 driver: amdgpu,ati
    unloaded: fbdev,modesetting,vesa resolution: 1920x1080~60Hz
    OpenGL: renderer: AMD RAVEN (DRM 3.27.0 5.0.0-32-generic LLVM 8.0.0)
    v: 4.5 Mesa 19.0.8 direct render: Yes
    Audio:
    Device-1: AMD vendor: Hewlett-Packard driver: snd_hda_intel v: kernel
    bus ID: 04:00.1
    Device-2: AMD vendor: Hewlett-Packard driver: N/A bus ID: 04:00.5
    Device-3: AMD vendor: Hewlett-Packard driver: snd_hda_intel v: kernel
    bus ID: 04:00.6
    Sound Server: ALSA v: k5.0.0-32-generic
    Network:
    Device-1: Realtek RTL8111/8168/8411 PCI Express Gigabit Ethernet
    vendor: Hewlett-Packard driver: r8169 v: kernel port: f000 bus ID: 02:00.0
    IF: eno1 state: down mac: <filter>
    Device-2: Realtek RTL8821CE 802.11ac PCIe Wireless Network Adapter
    vendor: Hewlett-Packard driver: N/A port: e000 bus ID: 03:00.0
    WAN IP: No WAN IP data found. Connected to the web? SSL issues?
    Drives:
    Local Storage: total: 1.20 TiB used: 26.4 MiB (0.0%)
    ID-1: /dev/nvme0n1 vendor: Western Digital
    model: PC SN520 SDAPNUW-256G-1006 size: 238.47 GiB
    ID-2: /dev/sda vendor: Western Digital model: WD10SPZX-60Z10T0
    size: 931.51 GiB temp: 21 C
    ID-3: /dev/sdb type: USB vendor: Intenso model: Speed Line size: 58.59 GiB
    Partition:
    ID-1: / size: 6.83 GiB used: 26.4 MiB (0.4%) fs: overlay source: ERR-102
    Sensors:
    System Temperatures: cpu: 42.8 C mobo: N/A gpu: amdgpu temp: 42 C
    Fan Speeds (RPM): N/A
    Info:
    Processes: 245 Uptime: 1m Memory: 13.67 GiB used: 734.6 MiB (5.2%)
    Init: systemd runlevel: 5 Compilers: gcc: 7.4.0 Shell: bash v: 4.4.20
    inxi: 3.0.32

    Schönen guten Morgen,

    ich habe hier einen alten Laptop (HP 17ca1105ng) rumstehen auf dem ich gerne Linux only installieren wollte. Zur Zeit läuft noch Win 11auf diesem ohne Zicken. Dieses Vorhaben verstärkt immer mehr den Drang dieses Mistviech (den Laptop) aus dem Fenster zu werfen. Ich sitze jetzt 3 Tage lang vor diesem Gerät und schaffe es nicht irgendeine Linuxditribution auch nur ansatzweise in die Live Session zu booten (ausgenommen Mint 19.3 und Ubuntu 18.04.6 LTS, dazu später mehr).

    Ich habe neben den oben bereits genannten noch folgende Linux Distributionen probiert:

    Wenn keine Versionsnummern dahinter stehen dann immer die aktuellste. "inxi -Fzxi" habe ich mit der Mint 19.3 gemacht weil ich da nur in die Live Session komme. Ubuntu 18.04.6 startet auch durch, friert dann aber nach 10 Sekunden ein. Alle oben in der Liste genannten Linuxdistributionen frieren im Logoscreen ein. Mint (die 3 Versionen in der Liste) frieren im Abgesicherten Modus ein an der Stelle:


    Code
    Job lvm2-monitor.service/start


    Des weiteren habe ich die USB Sticks erstellt mit:



    Bei der Mint 19.3 Installation damals musste ich im Grub Menu (Taste "E") damals folgende 2 Parameter mitgeben damit Mint zur Live Session durch rannte:


    Code
    idle=nomwait
    nvme_core.default_ps_max_latency_us=5500


    Im laufenden Betrieb musst ich dann den Kernel "5.3.0-53-generic" mit "5.3.0-51-generic" ersetzen weil der Laptop weder Neustartete oder Heruntergefahren ist.


    Darüber hinaus hatte ich einen 3 Stunden (4 Durchläufe) memtest86 mit 0 Fehlern und einen Win eigenen memtest , 11 Stunden, 15 Durchläufe, mit cache, im Erweiterten Modus mit 0 Fehlern gemacht.


    Festplatten sind auch OK. Da ich ja noch nichtmal in die Live Session komme gehe ich davon aus das es eventuell ein Bios Ding ist (kann mich als Leihe auch irren). Ich hatte mit und ohne SecureBoot , im Legacy Modus, mit und ohne TPM , mit Factory Keys (SB , TPM) und gelöschten Keys probiert. Mir gehen langsam die Ideen aus.


    Vielleicht die Festplatte formatieren weil die EFI Partition von Windows das Starten von Linux verhindert? Fragen über Fragen.


    Laut Hewlett Packard und auch meines Erachtens ist es möglich jedes Linux auf diesem Laptop laufen zu lassen. Aber wie verraten die ja nicht weil sie nur Windows Support anbieten.


    MfG Nico

    MfG Nico


    1: Intel Core i7-13700KF | GeForce RTX 4070 Ti | 32 GB RAM | 1000 GB M.2 SSD | 4000 GB SATA --- Windows 11

    2: Intel Core i5-12450H | NVIDIA GeForce RTX 3050 | 16 GB RAM | 500 GB nvme | 256 GB SSD | 2 TB SSD --- Arch KDE

    3: AMD Ryzen 5 3500U | Vega 8 Graphic | 16 GB RAM | 256 GB nvme | 1000 GB SATA --- Fedora 44 KDE

    Edited once, last by nkn80 (November 4, 2025 at 9:42 AM).

  • Hallo wrohr,


    ich habe Linux Mint 22.2 jetzt einfach mal im Grub Menu diese 2 Parameter mitgegeben:


    Code
    idle=nomwait
    nvme_core.default_ps_max_latency_us=5500


    Jetzt startet die Live Session und ich probiere mal die Installation.Ich weiß zwar nicht genau was dadurch passiert, zumindest bin ich schonmal weiter als vorher. Die 19.3 ist beim einstellen des Tastaturlayouts eingefroren.Na mal schauen.


    Warum muss ich ihm die Parameter mitgeben das er überhaupt in die Live Session startet. Das verstehe ich nicht. Ich werde mir mal eine neue SSD ordern glaube ich.

    MfG Nico


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    3: AMD Ryzen 5 3500U | Vega 8 Graphic | 16 GB RAM | 256 GB nvme | 1000 GB SATA --- Fedora 44 KDE

  • So ich konnte die Installation durchführen. Allerdings friert Mint jetzt im Logoscreen ein.Wie kann ich denn jetzt aus dem Live System raus die Grub.cfg der Installation ändern? Wie und wo finde ich die?


    weil etc/default/grub.cfg wird ja die von der Live Session sein oder?


    dann müsste das ja die 256 GB Volume/etc/default/grub.cfg sein ?


    Und gehören dort diese 2 Parameter rein ?

    MfG Nico


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  • die /boot/grub.cfg kann nicht bearbeit werden. schalte das Gerät einfach hart ab, wenn es dann nicht mehr neu startet, wirklich die NVMe raus nehmen und versuchen auf die HDD zu installieren.

  • Ja die werde ich austauschen. Aber kann ich ihm im Mint jetzt nicht irgendwie diese 2 Parameter mitgeben so das er sie automatisch beim booten ins Grub tackert damit ich das nicht immer bei jedem Start händisch eintragen muss? Also das was ich in die Linux Zeile hinter quiet splash schreibe

    MfG Nico


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  • Gut jetzt startet Mint durch. Bleibt aber im Anmeldescreen hängen :D


    Beim bootet kommt jetzt auch ein Fehler: Ungültiger enviroment block. Drücke eine Taste zum fortfahren

    MfG Nico


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  • So hier ist jetzt abschließend meine Lösung:


    1. Ich habe mir einen USB Stick mit Rufus erstellt(GPT , UEFI ohne CSM). Da gibt es verschiedenste Programme und Anleitungen für.
    2. Im UEFI Secure Boot war deaktiviert , Booten von USB aktiviert und in der Bootreihenfolge stand USB als erstes Bootmedium
    3. Vom USB booten und wenn der die Auswahlliste "Start Linux Mint 22.2 Cinnamon 64-bit, Start Linux Mint Cinnamon 64-bit (compatibility mode), Boot from next Volume, UEFI Firmware Setings, Memory Test" erscheint dann auf dem ersten Menupunkt "Start Linux Mint 22.2 Cinnamon 64-bit" die Taste "e" drücken.
    4. In die Zeile "linux /casper/vmlinuz uuid......quiet splash --" mit einem Leerzeichen vor den -- "idle=nomwait" 'wieder ein Leerzeichen' "nvme_core_default_ps_max_latency_us=5500" schreiben und "STRG+X oder F10" drücken zum Speichern und booten
    5. Ubuntu installieren
    6. Terminal öffnen und "sudo nano /etc/default/grub" eingeben
    7. Die Zeile GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash" ändern zu GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash idle=nomwait nvme_core.default_ps_max_latency_us=5500"
    8. STRG+O zum speichern drücken, Enter drücken STRG+X zum schließen drücken
    9. Terminal öffnen und sudo update-grub eingeben

    So läuft es jetzt bei mir ohne Probleme.Falls jemand mal das selbe hartnäckige Problem haben sollte.Letztendlich wird es auf Grund des nvme Fehlers wohl eine neue SSD werden müssen.

    MfG Nico

    MfG Nico


    1: Intel Core i7-13700KF | GeForce RTX 4070 Ti | 32 GB RAM | 1000 GB M.2 SSD | 4000 GB SATA --- Windows 11

    2: Intel Core i5-12450H | NVIDIA GeForce RTX 3050 | 16 GB RAM | 500 GB nvme | 256 GB SSD | 2 TB SSD --- Arch KDE

    3: AMD Ryzen 5 3500U | Vega 8 Graphic | 16 GB RAM | 256 GB nvme | 1000 GB SATA --- Fedora 44 KDE

    Edited 3 times, last by nkn80 (November 4, 2025 at 4:24 PM).

  • nkn80,

    danke für das Teilen Deiner Lösung. Vielleicht auch einmal für künftige Geschichten, evtl. "quiet splash" rauswerfen, kann man ja später wieder reinsetzen. Dann sieht man wenigstens beim Boot, wo vielleicht etwas hängt. Hilft mehr, als sich die ganze Zeit das Logo beim Boot anzuschauen.:)

    Gute Gedanken, Gute Worte, Gute Taten. (Film: Bohemian Rhapsody)
    Wer nach Art 5 Abs. 1 GG schreit, muss auch Abs. 2 gelesen und verstanden haben. Nur weil mir das Eine gefällt, heißt das nicht, das ich das Andere ignorieren kann.Ich teile meine Erfahrungen und Lösungswege gerne, das heißt aber nicht, dass sie richtig sind.
  • Vielleicht auch einmal für künftige Geschichten, evtl. "quiet splash" rauswerfen, kann man ja später wieder reinsetzen. Dann sieht man wenigstens beim Boot, wo vielleicht etwas hängt.

    Ich hatte ja im Abgesicherten Modus gestartet und gesehen das er irgendwo beim Booten nicht genug Zeit hat.Obwohl das Booten mit den beiden Parametern nicht mehr so lange dauerte wie ohne ...... nennt sich wohl höhere Gewalt.


    Eine Installation ohne Hürden wäre ja auch langweilig

    MfG Nico


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  • So ich markiere den Beitrag mal als erledigt

    MfG Nico


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  • nkn80
    Respekt vor Deiner Gründlichkeit und Hartnäckigkeit!

    Es ist natürlich alles andere als normal, dass Live-Systeme kurz nach Start einfrieren. Es ist auch nicht üblich, dass man erst an irgendwelchen CLI-Parametern schrauben muss, um eine Live-Session überhaupt zu eröffnen.

    Wenn das normal wäre, hätten die allermeisten Linux-User schon längst die Brocken hingeworfen.

    Es liegt offensichtlich ein Hardware-Problem vor und ich hoffe mal, dass der Tipp von wrohr die Wende zum Besseren bringt.

  • Neumann

    Die Festplatte bestelle ich morgen. Ich sag es mal vorsichtig: Mehr Einstellungsmöglichkeiten hätte ich ja auch nicht mehr gehabt. Ich dachte da Windows so Fehlertolerant war, liegt kein Defekt bei der SSD vor. Aber so kann man sich irren.


    Ich bin auch alles andere als "normal". Mir sind hier fast Zöpfe gewachsen (und das bei 6mm Haarlänge). Aber Aufgeben ist keine Option. Dafür bietet Grub genug Optionen um das Kind zu schaukeln ;)

    Normal kann jeder.Ich liebe Herrausforderungen. Und das war eine.

    Diese komische Scriptsprache war ein wenig gewöhnungsbedürftig aber hat ja geklappt. Mal sehen wie es dann mit der neuen Festplatte verläuft

    MfG Nico


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