Was tun nach Abstürzen/Freezes? (+ Backup Frage)

  • Distrowahl
    Ubuntu
    Bitte den Befehl "inxi -Fzxi" (ohne die Anführungszeichen) im Terminal ausführen und die Ausgabe dann hier hinein kopieren
    System:
    Kernel: 6.14.0-34-generic arch: x86_64 bits: 64 compiler: gcc v: 13.3.0
    Desktop: KDE Plasma v: 5.27.12 Distro: Kubuntu 24.04.3 LTS (Noble Numbat)
    base: Ubuntu
    Machine:
    Type: Desktop Mobo: Gigabyte model: Z270-Gaming K3 v: x.x
    serial: <superuser required> UEFI: American Megatrends v: F8
    date: 07/06/2017
    CPU:
    Info: quad core model: Intel Core i7-7700 bits: 64 type: MT MCP
    arch: Kaby Lake rev: 9 cache: L1: 256 KiB L2: 1024 KiB L3: 8 MiB
    Speed (MHz): avg: 800 min/max: 800/4200 cores: 1: 800 2: 800 3: 800 4: 800
    5: 800 6: 800 7: 800 8: 800 bogomips: 57600
    Flags: avx avx2 ht lm nx pae sse sse2 sse3 sse4_1 sse4_2 ssse3 vmx
    Graphics:
    Device-1: NVIDIA GP106 [GeForce GTX 1060 6GB] vendor: Gigabyte
    driver: nvidia v: 580.95.05 arch: Pascal bus-ID: 01:00.0
    Display: x11 server: X.Org v: 21.1.11 with: Xwayland v: 23.2.6 driver: X:
    loaded: nvidia unloaded: fbdev,modesetting,nouveau,vesa
    gpu: nvidia,nvidia-nvswitch resolution: 1920x1080~60Hz
    API: EGL v: 1.5 drivers: nouveau,nvidia,swrast platforms:
    active: gbm,x11,surfaceless,device inactive: wayland
    API: OpenGL v: 4.6.0 compat-v: 4.5 vendor: nvidia mesa v: 580.95.05
    glx-v: 1.4 direct-render: yes renderer: NVIDIA GeForce GTX 1060
    6GB/PCIe/SSE2
    API: Vulkan v: 1.3.275 drivers: N/A surfaces: xcb,xlib devices: 2
    Audio:
    Device-1: Intel 200 Series PCH HD Audio vendor: Gigabyte
    driver: snd_hda_intel v: kernel bus-ID: 00:1f.3
    Device-2: NVIDIA GP106 High Definition Audio vendor: Gigabyte
    driver: snd_hda_intel v: kernel bus-ID: 01:00.1
    API: ALSA v: k6.14.0-34-generic status: kernel-api
    Server-1: JACK v: 1.9.21 status: off
    Server-2: PipeWire v: 1.0.5 status: active
    Network:
    Device-1: Qualcomm Atheros Killer E2500 Gigabit Ethernet vendor: Gigabyte
    driver: alx v: kernel port: d000 bus-ID: 06:00.0
    IF: enp6s0 state: down mac: <filter>
    Device-2: Qualcomm Atheros AR93xx Wireless Network Adapter driver: ath9k
    v: kernel bus-ID: 0b:00.0
    IF: wlp11s0 state: up mac: <filter>
    IP v4: <filter> type: dynamic noprefixroute scope: global
    IP v6: <filter> type: temporary dynamic scope: global
    IP v6: <filter> type: dynamic mngtmpaddr noprefixroute scope: global
    IP v6: <filter> type: noprefixroute scope: link
    WAN IP: <filter>
    Drives:
    Local Storage: total: 2.73 TiB used: 123.12 GiB (4.4%)
    ID-1: /dev/sda vendor: Seagate model: ST2000NT001-3M3101 size: 1.82 TiB
    ID-2: /dev/sdb vendor: Western Digital model: WD10EZEX-00BBHA0
    size: 931.51 GiB
    Partition:
    ID-1: / size: 389.24 GiB used: 123.11 GiB (31.6%) fs: ext4 dev: /dev/sdb3
    ID-2: /boot/efi size: 511 MiB used: 6.1 MiB (1.2%) fs: vfat dev: /dev/sdb1
    Swap:
    ID-1: swap-1 type: file size: 8 GiB used: 0 KiB (0.0%) file: /swap.img
    Sensors:
    System Temperatures: cpu: 38.0 C mobo: N/A gpu: nvidia temp: 51 C
    Fan Speeds (rpm): N/A gpu: nvidia fan: 0%
    Info:
    Memory: total: 32 GiB available: 31.3 GiB used: 2.57 GiB (8.2%)
    Processes: 316 Uptime: 24m Init: systemd target: graphical (5)
    Packages: 3515 Compilers: gcc: 13.3.0 Shell: Bash v: 5.2.21 inxi: 3.3.34

    Hallo zusammen,

    ich habe mal eine generelle Frage.

    Ich bin im August von Windows 10 zu Linux gewechselt. Ich habe Mint und Ubuntu Studio installiert, bin aber häufiger auf Ubuntu unterwegs. Ich habe insg. 3 Festplatten in meinem Computer:

    * System 1: Linux mit dem linux-eigenen Dateisystem (1 Partition mit Mint, 1 mit Ubuntu)

    * Datenfestplatte (im NTFS Format, damit ich noch weiter von Win zugreifen kann)

    * System 2: Windows 10 (vom Strom abgeklemmt, wird nur angeschlossen, wenn ich mal da rein muss)

    * Und dann habe ich noch zwei Festplatten in externen Gehäusen über USB. Die Dateisysteme sind da ebenfalls NTFS.

    Heute ist Ubuntu beim Versuch, das erfolgreich abgeschlossene Backup von letzter Woche fortzuführen, 2x eingefroren (ich hatte letztes Wochenende von allen meinen Verzeichnissen das erste Mal mit Grsync ein Full-Backup auf meine USB-Backupplatte (ebenfalls NTFS) gemacht und wollte den "Job" heute nochmal ausführen, obwohl sich an meinen Dateien nicht viel geändert hat). Sämtliche Affengriffe funktionieren in dem Moment nicht. Am Ende ging nur noch ein Hard Reset...

    Beim ersten Mal hatte ich Glück: sowohl die interne Festplatte als auch die externe USB Festplatte konnten ohne Probleme wieder eingehängt werden. Dann fror es beim zweiten Versuch wieder ein (obwohl es nur ein "dry run" war) und wieder reagierte nichts. Also wieder Hard Reset...

    Dieses Mal konnte ich die Platten weder in Mint noch in Ubuntu einhängen. Ich bin also über Windows rein, dort konnte die Datenfestplatte wieder geöffnet werden, aber die Backupplatte musste repariert werden.

    Mal abgesehen von meiner Angst, durch solche Aktionen irgendwann mal wirklich was zu schrotten - ich verliere an einem Sonntag wie heute und auch schon letzte Woche unfassbar viele Stunden. Ich fühle mich extrem unsicher, wenn ich jedes Mal so Probleme mit Backups kriege. Am Ende bin ich wieder in Windows und mache da mein Backup, weil es da zu 100 % funktioniert und auch noch nie Probleme gab.

    Ich könnte das Backup noch einmal aus Mint probieren (falls Ubuntu das Problem sein sollte), aber ehrlich gesagt traue ich mich das gerade nicht mehr.

    Meine Fragen, die ich habe:

    * Gibt es irgendwelche sanfteren Methoden, wenn es zu diesen Freezes kommt?

    * Ist ein Linux-Dateisystem weniger anfällig für Datenverlust/Dateisystemfehler nach Abstürzen als NTFS? Oder sind da alle gleich?

    * Stellt es ein so großes Problem dar, wenn ich über Linux mit den beiden NTFS-Platten arbeite/Backups mache?

    * An einem Backup-Programm ist mir wichtig, dass die Methode "Differenziell" ist. Das habe ich in Grsync gefunden. Ausserdem finde ich es auch ganz nett, dass direkt Dateien/Ordner kopiert werden und keine Imagedateien o. Ä. erstellt werden. Gibt es ein anderes, besseres Programm für mein Vorhaben?

    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.

    Edited 2 times, last by Stubenhocker (November 2, 2025 at 6:57 PM).

  • Go to Best Answer
  • Bei mir war es identisch. Bin 9/2024 auf Mint gewechselt. Ungefähr im Dezember fror des Öfteren der PC ein (ca. 1x/Woche-1x/Monat). Ich kam nur durch Ausschalten heraus. Danach ging es wieder. Im April 2025 wars dann vorbei, auch ein Ausschalten brachte nichts. Es stellte sich heraus, daß das USB hin war.

    Prüfe mal auf Hardware-Defekte.

    Habe mich damals auch für grsync entschieden.

  • Einen Nachtrag hab ich leider noch: Obwohl die interne Daten-Festplatte in Windows und danach auch in Mint zu öffnen war und sie offensichtlich keine Fehler im Dateisystem hatte, kann ich sie in Ubuntu immer noch nicht einhängen. ;(

    Ich hab im Eingangsbeitrag jetzt auch mein System gepostet.

    Edited once, last by Stubenhocker (November 2, 2025 at 7:23 PM).

  • Ich kann es leider nicht mehr in den ersten Post reineditieren, aber ich wollte noch darauf hinweisen: ich versuche lediglich meine persönlichen Daten (Fotos, Musik, Videos, Dokumente...) von der zweiten Datenfestplatte zu sichern. Keine Daten vom Linux-System!

  • Meine Fragen, die ich habe:

    * Gibt es irgendwelche sanfteren Methoden, wenn es zu diesen Freezes kommt?

    Nein, meines Wissens.

    * Ist ein Linux-Dateisystem weniger anfällig für Datenverlust/Dateisystemfehler nach Abstürzen als NTFS? Oder sind da alle gleich?

    * Stellt es ein so großes Problem dar, wenn ich über Linux mit den beiden NTFS-Platten arbeite/Backups mache?

    Ich denke nicht, dass es eine gute Idee ist, in Linux ein Backup auf NTFS-Partitionen zu machen. Der NTFS-Treiber ist durch Reverse-Engineering entstanden und ich glaube nicht, dass er alle Feinheiten von NTFS beherrscht. Meine Erfahrung war auch, dass nach Schreiben von Linux auf NTFS-, teils auch auf ExFAT-Partitionen das Filesystem dann immer mal wieder unter Windows repariert werden musste. Wenn kein HW-Defekt vorliegt, könnte das auch die Freezes erklären.

    Für den Datenaustausch zwischen Linux und Windows halte ich daher Exfat-Partitionen für sicherer.

    * An einem Backup-Programm ist mir wichtig, dass die Methode "Differenziell" ist. Das habe ich in Grsync gefunden. Ausserdem finde ich es auch ganz nett, dass direkt Dateien/Ordner kopiert werden und keine Imagedateien o. Ä. erstellt werden. Gibt es ein anderes, besseres Programm für mein Vorhaben?

    Grsync ist schon ein gutes Tool. Ich benutze selber rsync in eigenen Backup-Skripten, allerdings in Kombination mit btrbk, so dass mein Backup differenziell und inkrementell ist und der aktuelle Stand sowie ältere Versionen der gesicherten Daten über Snapshots direkt vom Dateisystem gelesen werden können. Das setzt aber voraus, dass das Backup-Medium mit dem BTRFS-Dateisystem formatiert ist.

    Zotac ZBox ID91: Zorin OS 18 (GNOME) und GuideOS 1.0
    Geekom Mini IT11: Fedora 44 Silverblue (GNOME)
    Macbook Pro 2015: Fedora 43 Workstation (GNOME)

  • joka63 Hey, vielen Dank für deine Einschätzung.

    Dann bleibt mir langfristig wohl doch nichts anderes übrig, als meine Datenfestplatte auf ein anderes Dateisystem umzustellen. Ich bin aber verunsichert, weil ich öfter lese, dass exFAT zwar mehr Kompatibilität bietet, aber man seine Daten dort nicht komprimieren und verschlüsseln kann. Ich weiß nicht, ob es in meinem Fall ein Nachteil ist? Ausserdem auch, dass es sich eher für "kleinere Laufwerke empfiehlt" - da frage ich mich, was bedeutet "klein"? Meine Datenplatte hat 2 TB.

    Wie wäre es, wenn die interne Datenfestplatte auf ext3/4 läuft und meine externen USB-Backupplatten alle mit exFAT? Beisst sich das auch? Dann könnte ich von Windows zumindest auf meine Backups zugreifen.

    Edited 2 times, last by Stubenhocker (November 3, 2025 at 3:41 PM).

  • joka63 Hey, vielen Dank für deine Einschätzung.

    Dann bleibt mir langfristig wohl doch nichts anderes übrig, als meine Datenfestplatte auf ein anderes Dateisystem umzustellen. Ich bin aber verunsichert, weil ich öfter lese, dass exFAT zwar mehr Kompatibilität bietet, aber man seine Daten dort nicht komprimieren und verschlüsseln kann. Ich weiß nicht, ob es in meinem Fall ein Nachteil ist? Ausserdem auch, dass es sich eher für "kleinere Laufwerke empfiehlt" - da frage ich mich, was bedeutet "klein"? Meine Datenplatte hat 2 TB.

    Wie wäre es, wenn die interne Datenfestplatte auf ext3/4 läuft und meine externen USB-Backupplatten alle mit exFAT? Beisst sich das auch? Dann könnte ich von Windows zumindest auf meine Backups zugreifen.

    Habe 3 Daten-HDs (NTFS) und 1 SSD mit Mint (ext4) und mache meine Backups mit grsync (= keine Probleme). Reparaturen an NTFS verweigert GParted und empfielt Windows. Also hab ich die ISO von Hirens Boot CD (HBCD) heruntergeladen und gebrannt (Win11-basiert) und mache es per chkdsk.

  • Wie wäre es, wenn die interne Datenfestplatte auf ext3/4 läuft und meine externen USB-Backupplatten alle mit exFAT? Beisst sich das auch? Dann könnte ich von Windows zumindest auf meine Backups zugreifen.

    Kannst Du so machen.

    Ausserdem auch, dass es sich eher für "kleinere Laufwerke empfiehlt" - da frage ich mich, was bedeutet "klein"? Meine Datenplatte hat 2 TB.

    Quatsch

  • joka63 Hey, vielen Dank für deine Einschätzung.

    Dann bleibt mir langfristig wohl doch nichts anderes übrig, als meine Datenfestplatte auf ein anderes Dateisystem umzustellen. Ich bin aber verunsichert, weil ich öfter lese, dass exFAT zwar mehr Kompatibilität bietet, aber man seine Daten dort nicht komprimieren und verschlüsseln kann. Ich weiß nicht, ob es in meinem Fall ein Nachteil ist? Ausserdem auch, dass es sich eher für "kleinere Laufwerke empfiehlt" - da frage ich mich, was bedeutet "klein"? Meine Datenplatte hat 2 TB.

    Wie wäre es, wenn die interne Datenfestplatte auf ext3/4 läuft und meine externen USB-Backupplatten alle mit exFAT? Beisst sich das auch? Dann könnte ich von Windows zumindest auf meine Backups zugreifen.

    ExFAT ist gut für den Datenaustausch geeignet, weil es von Windows, Linux und MacOS unterstützt wird. Es ist richtig, dass du dann auf Komprimierung und Verschlüsselung der Daten verzichten muss, wenn du auf diese von Windows und Linux direkt zugreifen willst.

    Ich vermute, dass das Backup auf externe USB-Platten mit NTFS-Dateisystem problematisch war und die Freezes ausgelöst hat und weniger das sporadische Schreiben auf die interne NTFS-Platte.

    Falls dir die Verschlüsselung des Backups auf den externen Platten wichtig ist, dann müsstest du dich mMn entscheiden, ob du sie lieber von Windows oder Linux schreiben und lesen und ggf. wiederherstellen möchtest.

    Falls du das Backup von Windows aus machst, könntest du die externen Platten mit NTFS formatiert belassen und mit Bitlocker verschlüsseln.
    Linux (nach meiner Erfahrung zumindest Fedora oder Debian mit GNOME-Desktop) kann auch Bitlocker-verschlüsselte und mit NTFS formatierte USB-Platten lesen, vorausgesetzt du kennst den Bitlocker-Schlüssel. So hättest du lesenden Zugriff auf die Backups von Linux und Windows aus.

    Falls du das Backup von Linux aus machst, dann kannst du die externen Platten mit LUKS verschlüsseln und mit ExFAT, Ext4 oder BTRFS (falls Komprimierung und ggf. Snapshots für inkrementelle Backups gewünscht) formatieren. Das Formatieren geht heutzutage ganz bequem mit dem "Laufwerke" bzw. Disks-Tool von GNOME. Allerdings funktioniert dann der Zugriff von Windows aus nicht mehr so ohne weiteres (vielleicht über den Umweg von WSL).

    Für mein eigenes Backup von Linux-Systemen (auf Basis von rsync und btrbk) verwende ich seit über 2 Jahren ohne Probleme USB-Festplatten, die mit LUKS verschlüsselt und mit BTRFS formatiert sind.

    Zotac ZBox ID91: Zorin OS 18 (GNOME) und GuideOS 1.0
    Geekom Mini IT11: Fedora 44 Silverblue (GNOME)
    Macbook Pro 2015: Fedora 43 Workstation (GNOME)

  • joka63 Vielen Dank für die detaillierte Erklärung.

    Ich überlege derzeit, ob ich nicht doch alle Platten auf ext4 ändere. Ich muss mir nur gründlich überlegen, ob ich in Zukunft wirklich nicht mehr von Windows aus bequem auf meine Daten zugreifen muss. An NTFS und ext4 schätze ich die Sicherheit der Daten im Falle eines Stromausfalls (oder bei Hard Reset), die exFAT meines Wissens nicht bietet.

    Ich bin mir nur gerade nicht sicher, wie ich die Daten nach dem Formatieren der Festplatte (muss ich ja, wenn ich von NTFS auf ext4 wechsel) sicher zurückbekomme. Beim Kopieren/Sichern zwischen NTFS <-> NTFS (von Linux aus) gab es ja diese Abstürze (obwohl es beim ersten, einfachen, kompletten Kopiervorgang keine Probleme gab). Ist die Kompatibilität bei NTFS -> ext4 (oder ext4 -> NTFS) besser?

    Hier nochmal der Ist-Zustand:

    * Linux Systemplatte: ext4

    * Datenplatte: NTFS

    * Backupplatten: NTFS

    Idee:

    * Linux Systemplatte: ext4

    * Datenplatte: ext4

    * Backupplatten: ext4 oder NTFS

  • Vorschlag:

    Falls die Datenplatte und die beiden Backupplatten die gleichen Daten enthalten:

    1. Formatiere eine Backup-Platte vorläufig als ExFAT,
    2. Kopiere von Windows aus den Inhalt der Datenplatte (NTFS) auf die ExFAT-Backupplatte
    3. Formatiere die Datenplatte nach ext4 oder einem anderen Linux-FS
    4. Kopiere die Daten von der ExFAT-Backplatte auf die Datenplatte (Linux-FS)

    So würdest du intensive Lese- und Schreiboperationen von und nach NTFS unter Linux vermeiden.

    Zotac ZBox ID91: Zorin OS 18 (GNOME) und GuideOS 1.0
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  • Vielen Dank wieder mal für die ausgezeichnete Erklärung und Hilfe. Ich brauchte noch etwas Bedenkzeit und gehe heute an die Sache ran.

    Wie gut, dass ich mir vor ein paar Monaten aus Versehen zwei falsche Festplatten gekauft habe, die ich jetzt für die neuen Backups nutzen kann. 😄

    Ich habe vorhin meinen Kram (~800 GB) in Windows mit FastCopy auf meiner normalen NTFS Backupplatte gesichert (einfach als Sicherheit/Alternative) und mache das Gleiche jetzt nochmal mit einer anderen, frischen exFAT Backupplatte, von der ich dann nachher aus Linux auf meine ext4 Datenplatte zurückkopieren werde.

    Ich bin gespannt, wie viel schneller ext4 bei meinen Daten sein wird.

    Die exFAT Backupplatte werde ich wohl als zweite Backupplatte verwenden und als eine Art Sprachrohr zwischen Linux und Windows behalten, falls so Programme wie Linux Reader nicht so toll funktionieren sollten. Vielleicht brauche ich das aber irgendwann auch nicht mehr, mal gucken.

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