Fehler beim updaten von Linux-Mint

  • An die Leser der Zeitschrift "Fehler beim updaten von Linux-Mint" oder "Fehler machen wir alle"

    Habe es am 19.10.2025 nochmals probiert. Klappt nicht. Das zurückspielen von timeshift hat auch nicht geklappt. Konnte mich überhaupt nicht mehr einloggen.

    Damit ist gemeint, dass hier noch einmal ein Mint-Upgrade von 21.3 nach 22.2 versucht wurde. Aber fruchtlos blieb.

    Dann habe ich über einen Live-Stick das Rescuezilla aufgerufen und versucht zurückzuspielen. Klappt auch nicht.

    Hier wurde versucht, die bestehenden zwischenzeitig geänderte Partionstabelle mithilfe der Sicherung von Rescuezilla zu überschreiben. Scheiterte mit Fehlermeldungen und nur teilweisem Rückspielen der alten Daten.

    Zu aller letzt habe ich die komplette Festplatte mit gparded alle Partitionen entfernt und die Datensicherung von Rescuezilla vom 17.10.2025 eingespielt. Hat 3 Std gedauert.

    Das war die einzige Option die noch verblieb. die KOMPLETTE Partitionstabelle mithilfe von Gparted in einer Live-Umgebung (sprich alle Partionen raus) entfernen und auch in dem Zustand der leeren Festplatte mit Rescuezilla eine Wiederherstellung zu wagen.

    Das Grub wird nicht mitgesichert, aber beim Start der Festplatte (vorher im Bios Reihenfolge einstellen) wird diese neu erstellt.

    Hier gibt es aus meiner Sicht eine Verwechslung. Grub ist auf der Platte nicht im Bios/UEFI. Leider konnte ich den Bildschirm nicht sehen, daher ist das eher eine Mutmaßung. Klar ist, das die UEFI-Einstellungen nicht so gesichert werden. Nach Auswahl der richtigen Festplatte allerdings kam wieder Ordnung ins UEFI, wie auch immer, und das System bootete wieder auf den Stand vom 17.10.. Es wurde kein Grub-Update gemacht.

    Fazit: Bei mir klappt das timeshift nicht und für Rescuezilla müssen alle altenPartitionen entfernt werden.

    Selbst kann ich nicht viel zu Timeshift sagen, weil ich es so nicht nutze. Aber aus der Sicht der Ferne beurteilt, finde ich ebenfalls, dass es zuverlässiger funktionieren sollte. Da mir mittlerweile das System etwas vertrauter ist, als nur das hier Beschriebene, denke ich aber, dass es auch zum Teil mit der etwas spezielleren Handhabung mit dem System selbst zu tun hat und es dort zu Schwierigkeiten in Timeshift kam. Das nur zur Erläuterung. Ansonsten schließe ich mich hkaufmann an, dass an dieser Stelle Timeshift nicht zu gebrauchen war/ist.

    Was aber nicht unerwähnt bleiben darf, Timeshift wird in einem Ext4-System ausgeführt. Das heißt, alle Sicherungen erfolgen via rsync.

    Ich schiebe jetzt mal die TODO-Liste nach, denn etwas hat sich ja doch geändert. Es wurde viel auch etwas durcheinander gemacht, aber die wesentliche Checkpunkte sind so geblieben.

    1. Das Wlan wieder zum laufen bringen.
      1. CHECK: Die Linux-Magie hat wieder zugeschlagen und es lief wieder von alleine.
    2. Das Homeverzeichnis auf die neue Partition zu bringen
      1. CHECK
    3. Danach ein komplett Backup auf die neue externe Festplatte
      1. CHECK
    4. Die alte timeshift-Datei löschen
      1. Wenn auch nicht so wie gewollt, aber CHECK
    5. Einen neuen Versuch starten um Linux-Mint auf den neusten Stand zu bringen.
      1. Es wurde ein neuer Versuch gestartet, war aber ergebnislos, endete in einer Wiederherstellung via Rescuezilla
      2. Ein erneuter Versuch ist geplant, wird dann aber vermutlich via Remoteverbindung erfolgen.
    Gute Gedanken, Gute Worte, Gute Taten. (Film: Bohemian Rhapsody)
    Wer nach Art 5 Abs. 1 GG schreit, muss auch Abs. 2 gelesen und verstanden haben. Nur weil mir das Eine gefällt, heißt das nicht, das ich das Andere ignorieren kann.Ich teile meine Erfahrungen und Lösungswege gerne, das heißt aber nicht, dass sie richtig sind.
  • Fazit: Bei mir klappt das timeshift nicht

    Hattest Du Timeshift auf einer anderen (externen) Platte gespeichert?

    Selbst kann ich nicht viel zu Timeshift sagen, weil ich es so nicht nutze. Aber aus der Sicht der Ferne beurteilt, finde ich ebenfalls, dass es zuverlässiger funktionieren sollte.

    Damit gehe ich nicht d'accord. Wenn Timeshift richtig eingerichtet wurde macht es absolut zuverlässig seinen Job.

    Man sollte nur zwingend den Speicherort auf ein zweiten Medium verlegen.

  • Damit gehe ich nicht d'accord. Wenn Timeshift richtig eingerichtet wurde macht es absolut zuverlässig seinen Job.

    Man sollte nur zwingend den Speicherort auf ein zweiten Medium verlegen.

    Vielleicht habe ich das zu allgemein geschrieben, sorry. Auf anderen Systemen sieht es ja so aus, als würde es keine Probleme geben. Hier kurz noch einmal das System im Aufbau.

    • Ein Notebook
    • auf einer internen Platte werkelt ein Windows
    • auf einer externen Platte ein Mint 21.3, das Problemkind
    • gebootet wird ausschließlich durch Auswahl einer Platte im UEFI
    • Sicherungen via Timeshift waren bisher im Root
    • nach Löschung der alten Sicherungen, wurde eine neue Sicherung von Timeshift auf einer anderen externen Platte gemacht.
      • Das Problem bei Timeshift ist, dass hier irgendwie nicht alle Daten zurückgesetzt werden. Ich kann das nur von fern sagen, denn ich war/bin bei der Wiederherstellung via Timeshift nicht dabei gewesen.
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  • Okay, durch das viele "Gefummel" an der Platte könnten die Timeshiftsicherungen vielleicht was abbekommen haben.

    Es gibt nur ein Grund, wo ich nachvollziehen könnte, dass mehrere Anläufe bei Wiederherstellungen gebraucht wurden. Das bezieht sich jetzt auf Aktionen, die vorher waren, vor dem 2ten Versuch ein Uprade zu machen.

    Der Grund ist, der Unterschied zwischen einen inkrementellen Backup und einem Vollbackup. Ich bin mit der Vorgehensweise von Timeshift nicht ganz so vertraut, wie schon betont. Aber, als ich mich vor Ewigkeiten damit beschäftigt hatte und wo die Oberfläche noch etwas anders aussah und Einstellungen etwas umfangreicher waren, war das deutlich sichtbarer. Hier !!!könnte!!! aus meiner Sicht etwas durcheinandergeraten sein. Aber das kann nur ein Timeshift-Profi besser erläutern.

    Ein Nachtrag:

    Mir fällt da gerade etwas ein, warum das Timeshift noch versagt haben könnte. Und zwar, wenn die externe Backup-Platte nicht in einem Linux-Dateisystem formatiert ist. Das allgemeine Dateisystem des OS ist ext4. Timeshift verwendet daher "nur" rsync. Es werden auch alle Berechtigungen und Flags damit transferiert. Wenn das Ziellaufwerk jetzt aber nicht bspw. ext4 sondern bspw. exfat ist, werden die Berechtigungen nicht mit übertragen und beim zurückspielen fehlen sie dann an allen Stellen. Das würde mir jetzt auch erklären, warum - wenn auch mäßig - ein Zurückspielen möglich war, als Timeshift noch im Root lag und so katastrophal versagte, als es von der anderen Platte geladen wurde.

    Für mich stellen sich jetzt folgende Fragen:

    • Muckert Timeshift rum, wenn das Ziellaufwerk ein anderes Dateisystem hat, als ein Linux-System?
    • Was hat das Ziellaufwerk, also die Backupplatte, für ein Dateisystem?
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    Wer nach Art 5 Abs. 1 GG schreit, muss auch Abs. 2 gelesen und verstanden haben. Nur weil mir das Eine gefällt, heißt das nicht, das ich das Andere ignorieren kann.Ich teile meine Erfahrungen und Lösungswege gerne, das heißt aber nicht, dass sie richtig sind.

    Edited 2 times, last by MyLibertad (October 20, 2025 at 11:55 AM).

  • Für mich stellen sich jetzt folgende Fragen:

    Muckert Timeshift rum, wenn das Ziellaufwerk ein anderes Dateisystem hat, als ein Linux-System?
    Was hat das Ziellaufwerk, also die Backupplatte, für ein Dateisystem?

    Das Timeshift wird nicht ausgeführt wenn das Dateisystem nicht eins von Linux hat.

    Die Backupplatte hat ext4.

    Linux Mint 21.3 auf externe Festplatte ADATA SE880 ; Rechner Dell Precision M4800 mit 16GB RAM + Quadro K2 100M/PCle/SSE2

    seit 02-2026 Linux-Mint 22.3

  • Das Timeshift wird nicht ausgeführt wenn das Dateisystem nicht eins von Linux hat.

    Ok, dann ist das auch geklärt. :D War ja nur ein Gedanke.

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