[HowTo] Airprint Drucker installieren -> No Driver, No PPA, No AUR

  • Bitte den Befehl "inxi -Fzxi" (ohne die Anführungszeichen) im Terminal ausführen und die Ausgabe dann hier hinein kopieren




    Hallo Forum,

    ich möchte mal ein kleines How To schreiben, in dem ich dem ein- oder anderen Linux Neuling die Angst vor der Installation eines Netzwerkdruckers nehme. Die Drucker, die ich hier an ein Linux System anbinde sind Airprint fähige Drucker. Das sind im Prinzip alle Drucker ab 2010.

    Seit dieser Zeit haben sich Druckerhersteller bemüht, ihre Geräte auch für mobile Devices (iPhones, Android) zugänglich zu machen, ohne Druckertreiber auf den Clients installieren zu müssen. Dies machen wir uns hier in diesem How-To zu nutze.

    Ich beschreibe hier meinen Weg mit meinem ARCH System. Terminal Befehle müssen entsprechend auf Mint oder Debian entsprechend angepasst werden. Die Pakete werden auf allen Repositorys angeboten...

    Natürlich gibt es auch andere Wege zu Installation, wie gesagt in der Linux Welt führen viele Wege nach Rom. ich bemühe mich immer der "Keep it simple stupid" KISS - Philosophie zu folgen und mit Bordmitteln zu arbeiten...

    Damit man den Drucker über das Airprint Protokoll ansprechen kann, müssen auf dem eigenen Linux System folgende Voraussetzungen geschaffen werden (Nix dramatisches!).


    1. Natürlich muss das openSource Drucksystem CUPS intalliert sein (sofern nicht schon geschehen...)

    Das geht über die standard Repositorys sehr einfach:

    Code
    sudo pacman -S cups

    aktivieren müssen wir CUPS mit:

    Code
    sudo systemctl enable cups.service

    startet CUPS beim jedem Neustart

    Code
    sudo systemctl start cups.service

    startet CUPS sofort

    Code
    sudo systemctl status cups.service

    Kontrolle über den laufenden Dienst CUPS - läuft? Klasse, und weiter...


    2. wir müssen den "Bonjure" Dienst AVAHI ans laufen bekommen! (sofern nicht schon geschehen...)

    Code
    sudo pacman -S nss-mdns

    avahi ist Teil des Pakets nss-mdns, die Installation - ratzfatz!

    Code
    sudo systemctl enable avahi-daemon.service

    (startet Avahi beim jedem Neustart)

    Code
    sudo systemctl start avahi-daemon.service

    startet avahi sofort

    Code
    sudo systemctl status avahi-daemon.service 

    Kontrolle über den laufenden Dienst avahi - läuft? Klasse, und weiter...


    3. Installation des Airprint fähigen Druckers

    3.1 Wir vergewissern uns das der Drucker aktiv und sauber im lokalen Netzwerk eingebunden ist (Und nebenbei Airprint fähig ist, wie gesagt sollten das alle neuen Netzwerkdrucker ab 2010 können).

    3.2 wie kommen wir an seine IP? Installation von z . B.

    arp-scan

    Code
    sudo pacman -S arp-scan

    Installation:

    Code
    arp-scan -vN -I wlan0 192.168.2.0/24

    Sofern eure IP Range im lokalen Netzwerk von 192.168.2.0 - 192.168.2.255 ... Gegebenenfalls für euer lokales Netzwerk anpassen!

    Antwort:

    Naaaaaa? Wo ist der Drucker? - Genau, der Brother dümpelt auf 192.168.2.158 umher. Nehm ich!

    Nun den Drucker installieren mit:

    Code
    lpadmin -p Brother-HL-L2340DW -E -v "ipp://192.168.0.158/ipp/print" -m everywhere

    Der Druckername kann frei definiert werden (ohne Leerzeichen!)

    Gratulation! Kein AUR, keine PPA Treiber notwendig! Der Drucker kann mit all seinen Funktionen (duplex usw.) angesprochen werden.

    Kontrolle:

    Webbrowser aufrufen

    http://localhost:631/printers/

    in die Adresszeile eingeben und unter Drucker nachsehen, ob der eben installierte Drucker hier seinen Platz gefunden hat!

    Viel Spaß!

  • Perval October 7, 2025 at 7:18 PM

    Approved the thread.
  • Auch wenn ich in Ermangelung eines solchen Geräts der Anleitung nicht folgen kann, dennoch vielen Dank für die Mühe. :):thumbup:

    Gute Gedanken, Gute Worte, Gute Taten. (Film: Bohemian Rhapsody)
    Wer nach Art 5 Abs. 1 GG schreit, muss auch Abs. 2 gelesen und verstanden haben. Nur weil mir das Eine gefällt, heißt das nicht, das ich das Andere ignorieren kann.Ich teile meine Erfahrungen und Lösungswege gerne, das heißt aber nicht, dass sie richtig sind.

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