Kernel Panic! Fehlermeldung beim Starten des PCs

  • Distrowahl
    Linux Mint
    Bitte den Befehl "inxi -Fzxi" (ohne die Anführungszeichen) im Terminal ausführen und die Ausgabe dann hier hinein kopieren



    Hallo liebe Community,
    ich hatte eigentlich vor einigen Wochen erfolgreich (zunächst) Linux Mint parallel zu Windows 10 auf der SSD (500GB) installiert und vor etwa einer Woche die Partitionen mit "gparted" neu sortiert und von Windows "befreit".
    Das hat alles funktioniert und heute habe ich als letzten Schritt noch die Datensicherungen und Timeshift neu definiert (u.a. auf meinen NAS).
    Alles lief, PC runtergefahren.... alles gut.
    Eben musste ich ihn nochmals starten, aber leider kam (siehe Anhang) eine Bluescreen Fehlermeldung. Mehrfache Wiederholungen brachten nichts.
    ---------------------------------
    KERNEL Panic!
    Please reboot your computer.
    VFS: Unable to mount root fs on unknown-block (0,0)
    --------------------------------------

    Hm, was nun? Da ich ja nun noch wirklich nicht viel Ahnung von Linux Mint habe, hoffe ich, es kann mir hier Jemand helfen.....
    Macht es Sinn, noch einmal vom USB-Stick zu Starten, von wo ich aus Linux Mint installiert hatte? Kann ich darüber igendetwas fixen?

    Beste Grüße!

  • Hmmm, da hast du wohl mit deiner "Befreiungs-Aktion" einen wichtigen Teil von Linux gelöscht.

    Starte bitte einmal mit dem Stick die Live Version und gib uns die die Gpartetd Infos von der betreffenden Festplatte hier mal aus.
    Dann können wir sehen was noch da ist und was du gelöscht hast.

    Ach ja, hast du eventuell auch Partitionen verschoben?

  • Hmmm, da hast du wohl mit deiner "Befreiungs-Aktion" einen wichtigen Teil von Linux gelöscht.

    Starte bitte einmal mit dem Stick die Live Version und gib uns die die Gpartetd Infos von der betreffenden Festplatte hier mal aus.
    Dann können wir sehen was noch da ist und was du gelöscht hast.

    Ach ja, hast du eventuell auch Partitionen verschoben?

    Hallo josefine,
    Danke für die Rückmeldung!
    Das kann natürlich sein, aber die Arbeiten an den Partitionen sind ja schon etwa eine Woche her und ich habe alles step by step mit gparted durchgeführt. Ich starte mal mit dem USB-Stick neu und starte noch einmal gparted, um das Abbild zu erhalten.
    Aktuell quäle ich mich grad mit grub ab, was für mch Ahnungslosen echt eine Herausforderung ist.
    Ich sehe aber hier schon , dass mein Dateisystem auf hd0,gpt7 (UEFI) liegt
    Ich melde mich!
    Grüße!

  • Hmmm, da hast du wohl mit deiner "Befreiungs-Aktion" einen wichtigen Teil von Linux gelöscht.

    Starte bitte einmal mit dem Stick die Live Version und gib uns die die Gpartetd Infos von der betreffenden Festplatte hier mal aus.
    Dann können wir sehen was noch da ist und was du gelöscht hast.

    Ach ja, hast du eventuell auch Partitionen verschoben?

    so sieht das aktuell aus, ich hoffe, es ist alles zu erkennen

  • nun habe ich den Rechner erst mal im abgesicherten Modus (weiß im Moment nicht, ob so heißt....) im Bootmenü starten können. Ich glaube, ich habe an dieser Stelle einen älteren Kernel starten können.
    Ich lasse grade mal den Linux Assistant drüber laufen. Mal sehen, ob das etwas bringt. Das EFI-Laufwerk ist demnach aber ok.

    Zusatzinfo: Ich kann den Rechner also Bootmenü mit Kernel 6.14.029 generic starten (033 ist neuer, macht aber wohl das Problem)
    Ich konnte im Grub Menü des Linux Assitant auch festlegen, dass der Rechner sich den letzten Bootvorgang mit Kernel 6.14.029 merkt. Die Zeit des bis zum Booten habe ich auf 3 Sek. runtergesetzt und nun läuft der Rechner wieder korrekt selbstständig hoch.

    Das muss wohl gefixt werden, oder meint Ihr, ich könnte damit leben?

    Edited 2 times, last by PeMinas: neue Erkenntnisse.... (October 4, 2025 at 2:46 PM).

  • oder Kernel-Update durcchgeführt?

    Darüber habe ich noch einmal nachgedacht.....
    Ich habe nach den Empfehlungen von Jean auf Linuxguides einige Einstellungen vorgenommen, bei der wohl einige Aktualisierungen im Hintergrund erfolgen. Andere wiederum stoße ich dann nach Mitteilung in der Leiste (unten rechts) an.
    Was mir auffällt, ist, dass diese Aktualisierungen/Updates meist mit einer Fehlermeldung enden, es nach dem erneuten Klicken auf "Aktualieren" heißt, alles sei auf dem neuesten Stand.... Merkwürdig, oder?
    Meist ist da irgendein NVIDIA-Thema dabei.

    Was sagt mir das?

    Beste Grüße!

  • Ich sehe aber hier schon , dass mein Dateisystem auf hd0,gpt7 (UEFI) liegt

    Nö.. /dev/sda2 ist grub

    gpt ist die Partitionstabelle, die betrifft die ganze Platte.


    Es gibt kein initramfs für den Kernel!

    Das besagt zumindest die Fehlermeldung.: VFS: Unable to mount root fs on unknown-block (0,0)

    Starte einen anderen älteren Kernel im Grub Menü, falls da noch ein älterer vorhanden sein sollte.


    Dann kannst Du mit

    Code
    sudo update-initramfs -u -k version

    Version musst Du anpassen, um damit initramfs zu erstellen. Kernelversion bla-generic

    was auch immer Du für einen installiert hast.


    Wenn das erledigt ist noch ein,

    Code
    sudo update-grub

    nachschieben.


    Edit: verbessert.

    Edited once, last by Unicorn (October 4, 2025 at 9:12 PM).

  • Danke sehr für die Hinweise! Ich habe Infos in den originalen Text, also ins Zitat geschrieben.

  • Es gibt kein initramfs bei dem zuletzt installierten Kernel oder es ist defekt.

    Weshalb dein System mit dem Kernel nicht booten.


    Ja, Du musst ins Terminal.

    Passe bei der Eingabe die "Version" an den aktuellen Kernel an der nicht bootet.

    Ich habe keinen Plan, welcher Kernel bei Mint aktuell ist.

  • So, probiert hatte ich im Terminal eben mal folgende Befehlszeile:
    sudo update-initramfs -u -k 6.14.0-33-generic
    danach Passwortabfrage --> Eingabe
    Ergebnis---> sudo: update: Befehl nicht gefunden

    Hm....

    Bei Mint gibt es innerhalb der Aktualisierungsverwaltung auch eine schöne Kernelübersicht: (siehe Anhang). Oben bei der (bei mir) beschädigten Version 6.14.0-33 gibt es einen Link zum Bug report. Auf der hierüber erreichbaren Seite "Ubuntu linux package" sind einige Probleme wie bei mir aufgelistet.
    Aus meiner Sicht macht es evtl. keinen Sinn, diese Version zu reparieren oder upzudaten, oder?

    Ich könnte auch, statt 0-29 weiter zu verwenden, 0-32 installieren.
    Aber ich glaube, ich warte erst mal ab, bi eh eine Woche weg.

    Beste Grüße und ein schönes Wochenende!

  • Hallo Unicorn,
    entschuldige, dass ich noch einmal störe..... bin wieder "online".

    Ich habe mal eben meinen Rechner gestartet und dieser wollte natürlich einige Aktualisierungen durchführen.
    Allerdings scheitert die Installation des Kernel - Updates (für 6.14.0-33-generic), das sieht man in den Details recht genau.
    Nun stellt sich die Frage, ob ich diesen defekten Kernel (das geht über´s Kernel-Menü) einfach löschen und über diesen Weg neu installieren lassen sollte.....

    Danke vorab für weitere Hilfe!

  • Hallo zusammen,
    ich habe das Thema auf erledigt gesetzt, da das Problem heute mit professioneller Hilfe gelöst werden könnte.
    Die Ursache war, das der Aktualisierungsservice versucht hat, einen NVIDIA-Treiber zu installieren, für den meine Grafikkarte zu alt ist.
    Also im Kernel 6.14.0-33-generic hatte ich also demnach nichts gelöscht.

    Ich danke nochmals für die Unterstützung!

  • Hallo zusammen,
    ich habe das Thema auf erledigt gesetzt, da das Problem heute mit professioneller Hilfe gelöst werden könnte.
    Die Ursache war, das der Aktualisierungsservice versucht hat, einen NVIDIA-Treiber zu installieren, für den meine Grafikkarte zu alt ist.
    Also im Kernel 6.14.0-33-generic hatte ich also demnach nichts gelöscht.

    Ich danke nochmals für die Unterstützung!

    Lustig, den Fehler hatte ich gestern auch...Eine GTX 760 ist dann wohl doch zu alt :D...Egal war nur irgendein Bastel-Rechner. Maximal wird noch der Kernel 6.8 offiziell unterstützt. Ansonsten Legacy Patches anwenden oder upgraden ist die Lösung....Bzw. bis 2029 auf dem alten Kernel bleiben, der hat ja LTS

    Erst wenn der letzte FTP Server kostenpflichtig, der letzte GNU-Sourcecode verkauft, der letzte Algorithmus patentiert, der letzte Netzknoten kommerzialisert ist, werdet Ihr merken, dass Manager nicht programmieren können.

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