Eigene Distribution im Sinne von "Never Change a running System" beibehalten ?

  • Hallo.

    Ich fasse mich kurz. Anfänger und Newbie war ich nie, werde ich auch niemals sein. Ich nutze Mint (derzeit 21,3) ausschließlich zum surfen und mailen. Avidemux ist die einzige Software, die ich drauf habe. Ob eine Distribution Einfluss auf die Druckerinstallation hat, oder umgekehrt, weiß ich nicht. LTS soll es werden, so meine google und Forenrecherche. Mint spielte mir in dieser Hinsicht immer sehr gut in die Karten. Wäre ein Wechsel just for fun, nach dem Motto, andere Entwickler haben auch Anwenderfreundliche Distributionen am Start, angesagt, oder würdet ihr sagen, dass ich ruhig bei meinen Leisten bleiben könne ?

    Gruß

    Thinkpad T430s

  • Zum Kennenlernen hab ich VMs (62 z.Zt.). Wenn ich eine Distri besser finden würde, würde ich wechseln. Habe Mint und bisher fand ich keine besser. :D

  • Wenn einem mal die aktuell genutzte Distri "zuviel des guten" wird. Dann schaut man sich automatisch nach etwas anderen um. Aus Gründen, das man vom Konzept der Distri nicht mehr überzeugt ist, zur Erweiterung des eigenen Horizont (Stichwort Lernkurve), aus Neugier oder was auch immer. Das Leben im Realen und darüber hinaus entwickelt sich nun einmal weiter. Alles andere wäre eh nur Stillstand.

  • Ich denke, Du bist alt genug; um das selbst zu entscheiden. :S

    Sicher interessieren auch mich noch einige interessante Distros. Jetzt aber läuft das seit März auf meiner neuen Hardware (siehe Signatur) installierte Ubuntu Desktop 24.04 Pro so gut, dass ich keine Lust auf Experimente mit anderen Distros mehr habe ... :saint:

    terra PC-Micro 6000C GREENLINE von Wortmann AG mit Intel Core i5-1334U / Intel Iris Xe Graphics / SODIMM Samsung M425R2GA3PB0-CWM 2 x 16 GB = 32 GB / WD Red SN700 NVMe SSD 2 x 500 GB = 1 TB / Mainboard Clevo R100AU mit UEFI von insyde Software

    Edited once, last by JochenPankow (September 23, 2025 at 4:49 PM).

  • würdet ihr sagen, dass ich ruhig bei meinen Leisten bleiben könne

    Ja, das klingt genau so.

    Aber die Sache mit "Anfänger war ich nie" verstehe ich nicht, du hast doch damit angefangen? Aber egal. Für dich ist jede Distri gut auf der deine drei Anwendungen laufen, also kannst du auch bei dem bleiben was du kennst.

    Disclaimer: Ginge es um das Thema "persönliche Entwicklung" dann würde ich empfehlen, ab und zu neue Dinge auszuprobieren, Stichwort Gehirnjogging...

    Es empfiehlt sich immer die eigenen Probleme erstmal zu recherchieren, das geht schneller als auf eine Forenantwort zu warten und liefert Erfolgserlebnisse.

    "ding" ist übrigens super um Übersetzungshilfe zu liefern. Wenn man zum Bsp englische Texte liest und ein paar Worte nicht versteht: Einfach Doppelklick auf das Wort und man hat die Übersetzung. "ding" ist das bequemste allgemeingültige Tool welches ich kenne.

  • Wäre ein Wechsel just for fun, nach dem Motto, andere Entwickler haben auch Anwenderfreundliche Distributionen am Start, angesagt, oder würdet ihr sagen, dass ich ruhig bei meinen Leisten bleiben könne ?

    Gruß


    Linux Fluch und Segen: Du kannst dir jeden zweiten Tag eine andere Distro auf die Festplatte "hämmern", oder für immer bei der ersten Linux-Liebe deines Lebens bleiben, du entscheidest das ganz allein für dich, und das ist das Gute bei Linux, aber du stehst auch vor der Qual der Wahl, und das ist das, was ich bei Linux eher als kontraproduktiv empfinde.

    (Denn wenn ich mir auf Distrowatch das Linux-Ranking so anschaue, dann frage ich mich manchmal - wo hört das einmal auf? Vielleicht irgend wann einmal bei WinLux42, das von einem kleinen blauen Männchen im Zentrum unserer Galaxie entwickelt und betreut wird....)

  • Hallo.

    Ich fasse mich kurz. Anfänger und Newbie war ich nie, werde ich auch niemals sein.

    Bist Du mit Linuxkenntnissen geboren worden? ;) Und kann man sich zum Anfänger zurückentwickeln? :/

    Per aspera ad astra

    Hardware: MEG X570 UNIFY | AMD Ryzen 9 5950X | 64 GB Ram | AMD Radeon RX 6600 | Hauppauge Starburst 2

    System: MX Linux (Plasma) im Dualboot mit Win11

  • (Denn wenn ich mir auf Distrowatch das Linux-Ranking so anschaue, dann frage ich mich manchmal - wo hört das einmal auf? Vielleicht irgend wann einmal bei WinLux42, das von einem kleinen blauen Männchen im Zentrum unserer Galaxie entwickelt und betreut wird....)

    Die Vielzahl an Distris ist schon verwirrend. Es geht solange gut bis Entwickler keinen Bock mehr haben. Mich stört sowas eigentlich nicht. Bisher ist Distrowatch eine gute Anlaufadresse und jeder kann die Distri wählen, die er mag.

  • Wie du vielleicht mitbekommen hast, habe ich mich vor kurzer Zeit an Debian versucht.

    Es ist aber nicht mein System und darum bin ich wieder zurück zu Arch - da geht es mir gut - da fühle ich mich wohl.

    Wobei ich zugeben muss, dass es wirklich nicht ein "Jedermann System" ist.

    Das sehe ich bei meiner Lebensgefährtin, die ist einfach nur Userin.
    Da kommt es dann schon mal vor, dass ich bei einem Update helfend eingreifen muss. Ist aber daran geschuldet, dass sie gar nichts mit dem Terminal zu tun haben will und mit diversen Meldungen nichts anfangen kann.
    Für mich ist das alles klar und logisch und mit ein paar Buchstaben im Terminal erledigt.

    Darum bin ich auf der Suche nach eine "Null Problemo System" für sie.

    Debian ist es sicherlich nicht - vielleicht sollte ich mir mal Ubuntu ansehen?

    Linux Mint usw. scheiden schon mal aus.
    Da kommen ja auch immer wieder Probleme bei Updates auf. Da werden mal auf einmal Drucker nicht erkannt, dann geht wieder das Internet nicht, dann startet das System wieder nicht......

    Lange Rede kurzer Sinn:
    Ich werde bei Arch bleiben - das ist mein System.

    Aber natürlich habe ich in meiner frühen Zeit auch die verschiedensten Distributionen versucht und gestestet, habe dabei auch sehr viel gelernt. Das hat mir dann bei Arch sicherlich nicht geschadet.

    In diesem Sinne:

    Testet und testet und irgendwann bleibt ihr dann bei einem System.

    Ausnahmen bestätigen die Regel: DenalB :P:D:D

  • Linux Mint usw. scheiden schon mal aus.
    Da kommen ja auch immer wieder Probleme bei Updates auf. Da werden mal auf einmal Drucker nicht erkannt, dann geht wieder das Internet nicht, dann startet das System wieder nicht......

    =O Sowas ist mir glücklicherweise erspart geblieben. Angefangen hab ich mit Mint 21.3 und immer fleißig geupdatet. Jetzt bin ich bei 22.2. Da es sehr Windows-ähnlich ist bin ich dabei geblieben und nutze auch das Terminal nicht bzw. kaum. Ich hatte auch nie die beschriebenen oder derartige Probleme. So verschieden können die Erfahrungen sein.

  • die ist einfach nur Userin

    Das kann ich gut verstehen, das gilt für meine Frau und mittlerweile meinen Sohn ebenso. Aber da habe ich das Glück, daß sie neben Tablets und Smartphones eigentlich nur für Bürotätigkeiten an den gemeinsamen PC wollen und bisher keine eigenen brauchen. Also habe ich ihnen Login-User verpaßt und es ihnen ein wenig hübsch gemacht, so daß sie dem User-Dasein fröhnen können. Um das System darunter kümmere ja ich mich. Die müssen sich also nicht unbedingt weiterentwickeln, auch wenn ich das gern sehen würde und es auch immer wieder mal versuche.

    Spannend wird's, wenn doch mal ein eigenes Gerät her soll. Dann wird sich zeigen, mit welchem Unterbau die User im Hause am besten zurechtkommen.

  • Linux Mint usw. scheiden schon mal aus.
    Da kommen ja auch immer wieder Probleme bei Updates auf. Da werden mal auf einmal Drucker nicht erkannt, dann geht wieder das Internet nicht, dann startet das System wieder nicht......

    LMDE von Linux Mint...also das mit Debian-Unterbau läuft stabiler als Linux Mint mit Ubuntu-Unterbau...so meine Erfahrung jedenfalls. Mit dem neuem LM 22.x bin ich über kurz oder lang nicht (mehr) glücklich geworden. Deshalb nun schon seit drei gescheiterten Upgrades auf damals LM 22.0 nur noch LMDE. Läuft stabil und nun ja...wer gerne frickelt, für den ist es langweilig. Für mich ist LMDE das beste Produktivsystem, was ich je hatte. Für's puristische noch BunsenLabs.

         

  • algl Diesen Text unterschreibe ich 1:1. ^^ Frau und Tochter können schon selbstständig den PC hochfahren und dann FF öffnen...so weit sind sie schon nach Jahren. :rolleyes: Habe nach meinem zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt denen mal gezeigt, wie man Updates macht.

    Morgen muss ich wieder ins KH und wie lange weiß ich noch nicht. Bin mal gespannt, ob sie es hingekriegt haben, wenn ich wieder komme. :P

    Aber so ist das eben. Ich administriere hier alles, was mit IT zu tun hat...außer den Handys. Um beim Thema zu bleiben, über das System (habe nur LMDE auf den Laptops) hat sich noch keine beschwert. Meine Tochter muckscht ein bisschen, weil sie überall, wo sie hinkommt, nur Win im Gange ist. Ich kontere dann immer: "Du willst anders sein als die Masse? Dann lerne Linux." ^^

         

  • Wie du vielleicht mitbekommen hast, habe ich mich vor kurzer Zeit an Debian versucht.

    Es ist aber nicht mein System und darum bin ich wieder zurück zu Arch - da geht es mir gut - da fühle ich mich wohl.

    Wobei ich zugeben muss, dass es wirklich nicht ein "Jedermann System" ist.

    So ist es bei mir - nur umgekehrt...

    Debian ist "mein" Linux.
    Arch Linux ist ebenfalls ein tolles System - war lange dabei.
    Ob Debian oder Arch - da bleiben, wo man sich wohl fühlt - am besten jeweils beim Original...

  • Darum bin ich auf der Suche nach eine "Null Problemo System" für sie.

    Debian ist es sicherlich nicht - vielleicht sollte ich mir mal Ubuntu ansehen?

    Wenn ich Dich richtig verstehe, wärest Du diejenige, die das System installiert und Deine LG diejenige, die es benutzt. Falls dem so ist, dann würde ich über Debian noch mal nachdenken. Ich habe mittlerweile geschätzt 20 verschiedene Distributionen ausprobiert. Oft über einen längeren Zeitraum. Wenn ich für Freunde oder Bekannte Linux installiere, dann immer Debian. Da kann man sich drauf verlassen, dass es läuft. Auch nach einem Update...

    Andererseits wäre es natürlich ebenfalls sinnvoll, eine Distribution zu wählen, die man selbst aus dem FF beherrscht. Das dürfte dann bei Euch wohl Arch (oder ein Derivat) sein. Wenn es Dir also nichts ausmacht, sie bei Problemen zu unterstützen, würde ich diesen Weg gehen.

  • Morgen muss ich wieder ins KH und wie lange weiß ich noch nicht.

    OT

    Display Spoiler

    Ich drück Dir die Daumen, dass Du bald wieder auf dem Damm bist.

    [Alle Wallpapers, die ich hier poste, sind von mir KI-generiert und werden unter CC0-Lizenz veröffentlicht. Zusätzlich können die Wallpaper auch hier oder hier (mit Logos) in 4K (3840x2160 | 16:9) heruntergeladen werden.]

    CPU: AMD Ryzen 3 4300GE, Mainboard: Asus Prime A520M-K, RAM: Corsair 16 GB DDR4-3200, GPU: AMD RX Radeon Vega 6, Netzteil: be quiet! Pure Power 11 Gold 400W, SSD1: Samsung M2 970 EVO Plus 1 TB, SSD2: SanDisk SATA 1 TB, HDD: WD Blue 1 TB, Stromverbrauch Ø: 31 Watt.

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