chkdsk /f per Linux

  • Ich wollte eine weitere VM erstellen (Nobara) und mein PC fror komplett ein, so daß nur noch ausschalten half. Hab das mehrfach getestet. Jedesmal war es dasselbe.

    Jemand hier im Forum schrieb mal, daß Linux es selbst korrigiert, wenn die HD nicht korrekt ausgehängt wird. Das ist ja in diesem Fall nichts geworden. ^^

    Also hab ich mir GParted installiert (die HD war ausgehängt und nicht die OS-HD - die VMs sind auf sdb) und die "Überprüfung" gestartet. Fehler, er rät mir Windows mit chkdsk zu benutzen. =O

    Werde mir notfalls meine CD-Mappe wieder besorgen (Win-Boot-CDs sind dabei - gerade nicht hier).

    Gibt es da nicht eine Möglichkeit unter Linux?

    Hier die besagte GParted-Meldung:

    Details dazu sind folgende:

    Dateisystem (ntfs) auf /dev/sdb1 überprüfen und reparieren 00:00:26 ( FEHLER )
    /dev/sdb1 kalibrieren 00:00:00 ( ERFOLG )
    Pfad: /dev/sdb1 (Partition)
    Anfang: 2048
    Ende: 3907026943
    Größe: 3907024896 (1.82 TiB)
    Dateisystem auf /dev/sdb1 auf Fehler überprüfen und (falls möglich) diese beheben 00:00:26 ( FEHLER )
    ntfsresize -i -f -v '/dev/sdb1' 00:00:26 ( FEHLER )
    ntfsresize v2022.10.3 (libntfs-3g)
    Device name : /dev/sdb1
    NTFS volume version: 3.1
    Cluster size : 4096 bytes
    Current volume size: 2000396743168 bytes (2000397 MB)
    Current device size: 2000396746752 bytes (2000397 MB)
    Checking for bad sectors ...
    Checking filesystem consistency ...
    ERROR(5): ntfs_decompress_mapping_pairs: Eingabe-/Ausgabefehler
    NTFS is inconsistent. Run chkdsk /f on Windows then reboot it TWICE!
    The usage of the /f parameter is very IMPORTANT! No modification was
    and will be made to NTFS by this software until it gets repaired.
  • Hab mir mal die HBCD-ISO (Win11) heruntergeladen.

    Zuerst mit dem Mint-eigenen Tool auf den USB-Stick geschrieben. Beim booten gabs einen Eintrag für den Stick: "Legacy USB-Stick". Den habe ich genommen, aber er bootete den Stick nicht.

    DVD-Rohling gesucht und gebrannt, gebootet, etliche Fehler behoben.

    Es kann doch nicht sein, daß GParted Dateisystemfehler nicht korrigiert und stattdessen auf Windows verweist. =O

  • Naja NTFS ist Dateisystem von Microsoft. Der ist ist nicht öffentlich also kann auch keiner so ganz genau wissen was da so passiert.

    Auch wenn es gut funktionieren KANN, sehe ich NTFS unter Linux maximal als Behelfslösung an.

    Wenn möglich nimm Abstand von NTFS unter Linux - besonders wenn es auch noch im Dualboot unter Windows verwendet wird.

    Arch%20Linux-1793D1?logo=arch-linux&logoColor=fff&style=for-the-badge NIXOS-5277C3.svg?style=for-the-badge&logo=NixOS&logoColor=white ansible-%231A1918.svg?style=for-the-badge&logo=ansible&logoColor=white github-%23121011.svg?style=for-the-badge&logo=github&logoColor=white

    If Microsoft ever makes a product that does not suck, it will be a vacuum cleaner...

  • Naja NTFS ist Dateisystem von Microsoft. Der ist ist nicht öffentlich also kann auch keiner so ganz genau wissen was da so passiert.

    Auch wenn es gut funktionieren KANN, sehe ich NTFS unter Linux maximal als Behelfslösung an.

    Wenn möglich nimm Abstand von NTFS unter Linux - besonders wenn es auch noch im Dualboot unter Windows verwendet wird.

    NTFS ist noch aus meiner Windows-Zeit (Linux kann es super) und wenn ich dann diese Linux-Dateisystem-HD in ein Windows einhänge, sind die nächsten Probleme vorprogrammiert.

    Linux hat seine eigene HD und ist ext4-formatiert. Die NTFS-HDs beinhalten ausschließlich Daten.

  • Danke Tuxine Du bist genial!

    Zuerst machte ich den Fehler nur sdd anzugeben, anstatt sdd1. Dann bekam ich mit, daß die HD ja gemountet ist. Jetzt funzt es!

  • Steffen September 8, 2025 at 9:29 AM

    Selected a post as the best answer.
  • Update: zu früh gelobt :D der Reihe nach:

    Nobara ISO gelöscht und neu heruntergeladen (falls da Probleme drin sind) + installiert = PC wieder eingefroren.

    Dann dachte ich, jetzt kann ich mal ntfsfix ausprobieren. Es scheint als prüfe er nur die Partition, aber nicht die Dateistruktur (Optionen probiert - Hab ich etwas falsch gemacht?).

    Also wieder die HBCD-DVD genommen. Diesmal hat er keine Fehler gefunden.

    Dann lud ich mir die Bluestar-ISO herunter und installierte sie. Ergebnis war, VM hat sich aufgehängt. :D (wenigstens nicht der ganze Rechner)

    Anschließend hab ich mal die ISO von Mint 22.2 Mate heruntergeladen + 2x installiert (mehrfach) als VM in VirtualBox, um Fehler der Anwendung auszuschließen. Das lief durch wie geschnitten Brot und funktionierte super. Also ist VB i.O.

    Typ und Version standen bei beiden (Nobara & Bluestar) auf "unbekannt". Hab die Version dann auf "unbekannt 64 bit" gestellt (machte ich öfter - sonst lief es nicht).

    Also gilt die Frage noch, ob es eine ntfs-Prüfung für Linux gibt. Suche danach schon länger, aber es scheint unlösbar zu sein. :D

  • Nobara & Bluestar sind Arch basiert, also musst auch Arch auswählen bei VBox

    Arch%20Linux-1793D1?logo=arch-linux&logoColor=fff&style=for-the-badge NIXOS-5277C3.svg?style=for-the-badge&logo=NixOS&logoColor=white ansible-%231A1918.svg?style=for-the-badge&logo=ansible&logoColor=white github-%23121011.svg?style=for-the-badge&logo=github&logoColor=white

    If Microsoft ever makes a product that does not suck, it will be a vacuum cleaner...

  • Nobara & Bluestar sind Arch basiert, also musst auch Arch auswählen bei VBox

    Habs nochmal heruntergeladen. Die Installation läuft gerade. Habs von "unbekannt" auf "Arch 64 bit" umgestellt.

    Ich hätte mir gewünscht, VB hätte gemeldet: "fällt aus wegen is nich".:D


    Update: läuft!

    Ich hätte nicht gedacht, daß man mit einem Programm Linux zum einfrieren bringt. =O

    Es war aber nur ein Nebenschauplatz. Das Problem im Betreff steht noch! 8)

    Edited once, last by Steffen: Update (September 8, 2025 at 10:52 PM).

  • Nobara basiert auf Fedora.

    Ist mir total egal! :D (laufen jetzt beide) Danke Toadie - Problem: siehe Thread-Titel

    Das Problem scheint unlösbar zu sein. Recherschiere dazu schon länger, aber scheinbar gibt es keine Lösung. :D

    Meine Daten-HDs müssen NTFS sein (Linux hat seine eigene SSD mit ext4).

    Meine Lösung: Windows-Boot-DVD mit der cmd.exe. :) (nahm HBCD)

    Ich wollte eigentlich Windows nie wieder benutzen, aber das scheint in dem Fall unmöglich zu sein. Zuerst dachte ich "ntfsfix" ist die Lösung, aber das war es anscheinend nicht.

  • Meine Daten-HDs müssen NTFS sein (Linux hat seine eigene SSD mit ext4).

    Ich wollte eigentlich Windows nie wieder benutzen, aber das scheint in dem Fall unmöglich zu sein.

    Vielleicht hab ich's überlesen... Aber warum genau brauchst Du NTFS, wenn Du nie wieder Windows benutzen willst? HD-Rekorder, oder sowas!?

  • Steffen

    Wenns ne VM war, was stand denn in den logs?

    Vbox und VMware haben ja log, wo da was drin steht.

    Und wenn der komplette PC eingefroren ist was stand denn in den log's?

    Die VMs sind mir völlig Wurscht, die sind auch gelöscht. GParted riet mir zur Korrektur des NTFS-Dateisystems Windows zu benutzen. What? =O

    Des Weiteren war ich völlig erstaunt, daß VirtualBox es schaffte, Linux zum einfrieren zu bringen. Bisher dachte ich, sowas geht nur bei einem Hardware-Fehler. Feature? :D

  • Einsatz in Windows-PCs

    Na dann hast du ja einen PC für chkdsk /f ;)

    Wenn's zum Datenaustausch ist überleg dir, ob du nicht exFAT als Dateisystem benutzt, da hast du das Problem nicht. Der Hinweis, man soll das NTFS Dateisystem mit Windows prüfen ist sehr vernünftig, schließlich legt Microsoft die Interna des Dateisystems nicht offen, so dass man nicht sicher sein kann, ob Operationen am offenen Herzen des Dateisystems (sprich fschk <=> chkdsk) nicht doch zu Fehlern und Datenverlust führen.

    Linux Mint Mate auf ASUS Zenbook Flip UX360U; Armbian auf Banana Pi

  • Na dann hast du ja einen PC für chkdsk /f ;)

    Wenn's zum Datenaustausch ist überleg dir, ob du nicht exFAT als Dateisystem benutzt, da hast du das Problem nicht. Der Hinweis, man soll das NTFS Dateisystem mit Windows prüfen ist sehr vernünftig, schließlich legt Microsoft die Interna des Dateisystems nicht offen, so dass man nicht sicher sein kann, ob Operationen am offenen Herzen des Dateisystems (sprich fschk <=> chkdsk) nicht doch zu Fehlern und Datenverlust führen.

    Es sind nicht meine PCs. Ich bin der Einzige mit Linux (derzeit). Windows-Boot-DVD ist eigentlich ok. Ich dachte, daß es wenigstens 1 Programm für Linux gibt, mit dem man NTFS-Partitionen korrigieren kann. Anscheinend nicht. ;(

    An dem NTFS will ich nichts ändern. Es funzt ja super unter Linux, bis auf VirtualBox, dessen VMs auf einer NTFS-Partition liegen und Linux zum einfrieren bringt. :D Sowas hätte ich ohne Hardware-Defekt nicht für möglich gehalten.

  • Ich dachte, daß es wenigstens 1 Programm für Linux gibt, mit dem man NTFS-Partitionen korrigieren kann. Anscheinend nicht.

    Hast du ntfsfix probiert? Hier die Beschreibung aus den Man-Pages:

    Display Spoiler

    ntfsfix is a utility that fixes some common NTFS problems. ntfsfix is
    NOT a Linux version of chkdsk. It only repairs some fundamental NTFS
    inconsistencies, resets the NTFS journal file and schedules an NTFS
    consistency check for the first boot into Windows.

    You may run ntfsfix on an NTFS volume if you think it was damaged by
    Windows or some other way and it cannot be mounted.

    Linux Mint Mate auf ASUS Zenbook Flip UX360U; Armbian auf Banana Pi

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