FreeBSD statt ein Linux OS System am Desktop PC

  • FreeBSD ist ja nicht Linux, stimmts?

    FreeBSD ist als Rolling Release nicht möglich, sondern ist quasi wie Debian zu verstehen, wo es halt alle Weile mal Updates gibt?

    Ich überlege, FreeBSD mal zu probieren, aber wenn es nicht wie Arch Linux Rolling ist, dann kann man ja auch gleich das neue Debian nutzen.

    Was meint ihr, wie sind Eure Erfahrungen mit FreeBSD?

    Was ich nicht so gerne möchte, ist, dass Programme eine eher ältere Programmversion haben, und man die neuere Version nicht so direkt erhält. (halt kein Rolling Distro)

    Ist FreeBSD somit so wie Debian oder kann man FreeBSD auch wie Arch Linux als Rolling nutzen bzw. einrichten?

  • FreeBSD ist ja nicht Linux, stimmts?

    Es basiert auf "Darwin, ein "Unix-OS".
    Bei FreeBSD stell ich mir immer die Frage, warum man da nicht gleich auf "MacOS" umsteigt.

    Asrock Taichi X399M | AMD Ryzen Threadripper 2950x | 2x 16 GB G.Skill Tridentz DDR4-3600 | Saphire Radeon RX 7900 XT | Cooler Master V1200 Platinum - 1200W 80+ Platinum

  • Es basiert auf "Darwin, ein "Unix-OS".
    Bei FreeBSD stell ich mir immer die Frage, warum man da nicht gleich auf "MacOS" umsteigt.

    Weil man einen Mac braucht und für FreeBSD eben nicht ;)

    Arch%20Linux-1793D1?logo=arch-linux&logoColor=fff&style=for-the-badge NIXOS-5277C3.svg?style=for-the-badge&logo=NixOS&logoColor=white ansible-%231A1918.svg?style=for-the-badge&logo=ansible&logoColor=white github-%23121011.svg?style=for-the-badge&logo=github&logoColor=white

    If Microsoft ever makes a product that does not suck, it will be a vacuum cleaner...

  • Ich habe irgendwann auch mal überlegt FreeBSD zu installieren.
    Habe es dann aber wieder verworfen, weil die Programm-Vielfalt nicht so enorm ist.
    Vor allem wenn man gewohnte Linux Programme verwenden will.
    Das ist grundsätzlich mit einigen Tricks möglich, aber es nicht garantiert das alle problemlos laufen.

    Wenn du wissen willst, ob deine gewünschten Programme unter FreeBSD vorhanden sind, kannst du diese Webseite bemühen.

    FreeBSD Ports Search

  • Weil man einen Mac braucht und für FreeBSD eben nicht ;)

    Gut. Das lass ich gelten :thumbup:^^

    Asrock Taichi X399M | AMD Ryzen Threadripper 2950x | 2x 16 GB G.Skill Tridentz DDR4-3600 | Saphire Radeon RX 7900 XT | Cooler Master V1200 Platinum - 1200W 80+ Platinum

  • Ich will auch nach BSD wechseln..

    freebsd, ghostbsd da ich eh schon Server, Firewall auf BSD bin, wäre das sehr naheliegend.

    Bin aber immer noch am prüfen wegen der Arbeitsprogramme, das die zuverlässig laufen.

  • @cat

    Du solltest dir auch im klaren sein, das BSD was anderes ist als Linux.

    Von der Philosophie bis zur Technik. Und BSD will kein besseres Linux sein, es will das sein was es ist,

    ein Unix.

  • Nach meiner Einschätzung ist freeBSD wohl mehr als Server-System geeignet. Für den Desktop ist wohl ghostBSD besser geeignet. Das habe ich schon ausprobiert, hat eigentlich ganz gut geklappt aber .. ist doch eine starke Umgewöhnung und was bei Linux selbstverständlich ist (z.B. Geräteerkennung) kann bei BSD schon mal eine Friemelei sein. Wenn man ein sehr stabiles System für Grundfunktionen (mail, surfen, einfache Bild-Verwaltung/Verarbeitung) sucht, ist es eine gute Wahl. Übrigens sind da die Chemnitzer Linux-Tage ein Tipp, da ist regelmäßig ein Stand von FreeBSD dabei.

  • Ich frag mich halt, was kann einem Linux nicht geben um auf FreeBSD wechseln zu wollen.

    ANFÄNGER :saint:;)

    Intel Core i5-4670K | Nvidia Geforce RTX 3070 | 16 GB RAM | Tuxedo OS

    AMD Ryzen 9 5950X | Nvidia Geforce RTX 3090 | 32 GB Ram | Win 11 Simracing Only | Gaming CachyOS KDE & Bazzite KDE

  • Eher umgekehrt, oder!?

    Darwin entstand auf Grundlage von BSD,

    Darwin umfasst den Hybridkernel XNU, dessen Entwicklung auf dem OSF Mach-Kernel und dem Kernel von FreeBSD fundiert.

    BSD basiert auf AT&Ts Unix Sixth Edition (V6) und Seventh Edition (V7) von 1975 (V6) und 1979 (V7). quelle wiki

    Was ich schade finde, das es SCO unix als Desktopsystem nicht mehr gibt. Ich habe es geliebt.

    Als Serversystem existiert es noch und auch sehr erfolgreich.

  • Ghostbsd ist jetzt auf Basis von Freebsd 14.3. Wenn Freebsd als Desktop benutzt wird, sind sehr viele zusätzliche einstellungen zu machen. Bei Ghostbsd bekommt man einen sehr gut konfigurierten Desktop (Mate oder Xcfe 4.20). Programme werden über die Software Station installiert. Nvidia Treiber werden schon bei der Installation eingebunden. Als Gaming nicht so geeignet.

  • Ist FreeBSD somit so wie Debian oder kann man FreeBSD auch wie Arch Linux als Rolling nutzen bzw. einrichten?

    Naja am Ende ist FreeBSD einfach mal nicht Linux ;)

    Es gibt - vorallem für gewisse Server - gute Gründe lieber FreeBSD als Linux zu verwenden.

    Z.b. Wenn du auf dem Server starke Netzwerklast hast z.B. auf einem CDN Server oder ein Server der Streaming Inhalte ausliefert (das ist der Grund warum Netflix, z.b FreeBSD verwendet). Der TCP/IP Stack bei FreeBSD ist hochoptimiert - und in bei solchen Anwendungen einfach besser als der von Linux.

    Unter sehr (!!!) hohen Lasten zeigt FreeBSD oft bessere Responsivität als Linux-Distributionen. Während Linux bei intensiven I/O-Operationen das gesamte System beeinträchtigen kann, isoliert FreeBSD blockierende Operationen und hält den Rest des Systems reaktionsfähig.

    Daher wenn du ein System mit viel Netzwerklast und viel I/O Operationen hast wird FreeBSD Sinn machen. Das sind am Ende Auslastungen die du auf einem Privat Rechner, Home Server oder normaler Webserver (der einfach normale Webseiten ausliefert) nicht mal ansatzweise erreichen wirst.

    Technisch hast du einen Riesenunterschied zwischen FreeBSD und Linux. FreeBSD wird als vollständiges Betriebssystem von einem einzigen Team entwickelt. Kernel und Userland entstehen zusammen, was zu einer harmonischen Integration aller Komponenten führt. Linux hingegen ist nur ein Kernel, während die verschiedenen Distributionen Komponenten unterschiedlicher Herkunft kombinieren.

    Es gibt gerade auf Serverebene aber auch gute Gründe Linux zu nehmen. Eben auf "normalen" Servern profitiert man von freeBSD nicht direkt - weil man da nie an diese Lastgrenzen kommt. Der wohl wichtigste Vorteil von Linux ist die deutlich breitere Hardware-Unterstützung. Linux erhält typischerweise viel schneller Support für neue Hardware als FreeBSD. Das heisst du kannst flexibler deine Hardware einkaufen.

    Und Software Ökosystem, es gibt einfach viel viel viel mehr Software für Linux als für FreeBSD.

  • Lustig und ich habe mir heute unabhängig davon GhostBSD installiert. Und da schaue ich heute mal seit langem ins Forum und sehe, dass es mal wieder um BSD-Derivate geht...Freut mich. Daher dachte ich mir, euch würde vielleicht mein kleines Experiment interessieren. Ich gebe euch hier mal einen EIndruck vom Desktop und meinen Programmen. Die meisten Linux-Programme gibt es 1:1 unter BSD.... Es funktioniert auch soweit alles ganz gut, nur beim Audio musste ich ein wenig im Internet recherchieren, wie man mit der Software "mixer" die Maximallautstärke ändert. Einziges Problem ist das Touchpad, was etwas struggelt. Bzgl. eurer Aussage von BSD und MacOS: MacOS basiert auf Darwin und Darwin auf BSD. Ich werde jetzt übrigens mal 1 Woche ausschließlich BSD nutzen und werde mal schauen, wie weit ich damit komme....Wünscht mir Glück ;) Ich war schon überfordet herauszufinden, wie ich meinen Hostname ändere...

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    - bpytop

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    - Midnight Commander

    - Virtualbox

    - Gnome-Nettool

    - Audacity

    - VLC

    - Handbrake

    - Kdenlive

    - OBS Studio

    - Picard

    - Rythmnbox

    - Brasero

    - VeraCrypt

    - KeePassXC

    Und hier mein Desktop:

    Erst wenn der letzte FTP Server kostenpflichtig, der letzte GNU-Sourcecode verkauft, der letzte Algorithmus patentiert, der letzte Netzknoten kommerzialisert ist, werdet Ihr merken, dass Manager nicht programmieren können.

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