Kurz-Meldung:
Richard Sutton warnt, dass die KI-Forschung mit immer größeren Sprachmodellen in eine Sackgasse steuert und stattdessen kontinuierliches Lernen bevorzugt werden sollte. Er stellte das Konzept „Oak” vor, einen autonom agierenden, selbstlernenden Agenten, der kein Vorwissen hat und Wissen erst durch Interaktion mit der Umwelt zur Laufzeit erwirbt. Sutton sieht die reale Welt zu komplex für vorab eingepägtes Wissen und plädiert dafür, Metamethoden zu integrieren, die beliebige Komplexität entdecken, statt alles Wissen im Voraus zu übermitteln; praktisch umsetzbar sei dies zwar noch nicht, doch halte er es für den Schlüssel zu echter allgemeiner KI.