Vorschläge für partitionierung bei neuem OS auf neuer SSD

  • Distrowahl
    Linux Mint

    Hallo. Nachdem ich vermutlich meine Laptop Festplatte geschrottet habe, siehe hier, versuche ich mich an einer Neuinstalation. Da "Kater" mir aufgrund meiner Hardware Mate nahe gelegt hat, wird dann jetzt Mate ausprobiert. Gekauft habe ich einen Crucial 1TB NVME Speicher. Ist sehr viel mehr Platz als zuvor. Zu meiner Frage:

    Wie würdet Ihr diesen Speicher partitionieren?

    Bei meiner vorherigen Instalation habe ich mir dazu keine großen Gedanken gemacht. Ich bin einfach den Anweisungen zweier YT Videos gefolgt. Bei der eigentlichen Instalation wurden da die vorgegebenen standard Einstellungen genutzt. Der Rest drehte sich dann ums Einrichten. Und ich war über die Zeit sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Bisher habe ich mir nur ein 3:38 Minuten langes englischsprachiges YT Video zu dem Thema angesehen, hier, einfach weil es so kurz ist.

  • Perval August 18, 2025 at 8:08 PM

    Approved the thread.
  • Wie linuxüblich

    1. root /

    2. home /home

    3. opt /opt

    4. var /var

    Bei Nr.1 und Nr.2 würden mich noch die Größen interessieren. Wüdest Du da mit Katers Vorschlag mitgehen? Wofür wären Nr.3 und Nr. 4?


    Okay. Also Flatpack aus dem Software Manager habe ich gerne genutzt. Dann also etwas grüßer.


    Das Installationsprogramm macht dir Vorschläge, nimm das einfachste davon, alles auf eine Partition.

    Im Sinne von "nicht manuell aufteilen"? Oder verstehe ich Dich da gerade falsch? Käme mir als Laie entgegen. Habe ich zuvor bei Cinnamon auch so gemacht. Einfach zusammen mit den Videos durch die vorausgewählten Punkte geklickt und fertig. Aber ich dachte ich frage vorher, jetzt wo ich schon in einem Linux Forum angemeldet bin.

  • Wenn du die Automatik nutzt und nur 1 Partition hast kann dir die / Partition (die System und Programme enthält) nicht voll laufen, zumindest nicht in dem Sinn das du sie zu klein vorab angelegt hast.

  • Im Gegensatz zu tomherb sehe ich es als nicht empfehlenswert an, das System auf lauter unterschiedlich Partitionen zu verteilen. Für /home und kann man sich eine Trennung noch überlegen, aber selbst da sehe ich das Risiko als zu groß, dass man entweder zuviel Platz in vorsieht, der dann nicht ordentlich anderweitig genutzt werden kann oder irgendwann Platzprobleme in bekommt obwohl man noch viel Platz auf der restlichen Festplatte hat. Beim Aufteilen in gar 4 Partitionen potenziert sich das Problem. Von daher liegt bei mir das gesamte System einschließlich /home immer in einer Partition.

    Just my 2 cent

  • Gerbil

    Das hat ja seinen Grund.

    Home einzeln, weil bei Neuinstallation einfach das /home nicht gelöscht werden muss,

    /var weil man ggf. einen Webserver oder Docker darauf hat und kleine Entwicklungen oder so da hat (keine Formatierung bei Neuinstallation notwendig)

    /opt ebenso, da dort viele nachinstallierte Programme mit denen man arbeitet liegen und ggf. die Daten (z.b. VM's) (keine Formatierung bei Neuinstallation notwendig)

  • Ich hatte Jahrelang / 50GB und /home bei meinem Kubuntu. Mit einer neuen SSD habe ich bei Kubuntu zur geführten Verschlüsselten Installation gegriffen. Das hat auch den Vorteil das man eine Teildefekte SSD mit guten gewissen zurückgeben / Einschicken kann, da dann niemand an die Daten kommt.

  • Ich gehe dann wohl erstmal mit den automatischen Vorschlägen bei der Instalation.

    Gerbil

    Das hat ja seinen Grund.

    Home einzeln, weil bei Neuinstallation einfach das /home nicht gelöscht werden muss,

    /var weil man ggf. einen Webserver oder Docker darauf hat und kleine Entwicklungen oder so da hat (keine Formatierung bei Neuinstallation notwendig)

    /opt ebenso, da dort viele nachinstallierte Programme mit denen man arbeitet liegen und ggf. die Daten (z.b. VM's) (keine Formatierung bei Neuinstallation notwendig)

    Okay. /var ist für mich momentan nicht relevant. /opt könnte eventuell noch interessant werden.

    Ich danke Euch für die Hilfe und hoffe es ist für Euch in Ordnung wenn ich jetzt erstmal die sichere(?) "N00b" Variante ausprobiere.

  • /var weil man ggf. einen Webserver oder Docker darauf hat und kleine Entwicklungen oder so da hat (keine Formatierung bei Neuinstallation notwendig)

    Das ist der Grund, warum ich meine virtuellen Windows-"Partitionen" tunlichst in meinen $HOME Ordner lege, da hab ich sie besser im Blick ;) Ansonsten würde ich vor größeren Updates, erst recht bei Neuinstallation, immer erst ein Backup machen, von dem ich dann zurück spielen kann.

    Aber andererseits habe ich bei mir schon lange nicht mehr neu installiert sonder seit ca. Mint Mate 18.1 das System durch Updates weiter hochgezogen. Damit bin ich wohl weniger sensible dafür, was mir auf /var und /opt verloren ginge, wenn ich die Platte (ohne Backup) platt machen würde.

    Edit: Ach ja, frage dazu ( tomherb), wenn du neu installierst und danach einfach /opt und /var wieder einbindest, fehlen dir nicht die Config Dateien aus /etc um /var und /opt wieder voll funktionsfähig zu haben oder werden die woanders gehalten?

  • Gerbil

    Nein ich binde die Partitionen schon bei der Installation ein.

    Es passiert denen ja nix, config's werden da auch ganz selten überschrieben aber die kann ich ja sehr schnell wieder gerade biegen so wie ich sie brauche, dafür hab ich ja ein Backup, was ich mounte und mir die entsprechende config anschauen kann und die neue angleichen kann.

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