debian 13: bootloader lässt sich im dual-boot-system nicht installieren

  • Distrowahl
    Sonstiges
    Bitte den Befehl "inxi -Fzxi" (ohne die Anführungszeichen) im Terminal ausführen und die Ausgabe dann hier hinein kopieren
    inxi -Fzxi
    System:
    Kernel: 6.8.0-71-generic arch: x86_64 bits: 64 compiler: gcc v: 13.3.0
    Desktop: Cinnamon v: 6.4.8 Distro: Linux Mint 22.1 Xia
    base: Ubuntu 24.04 noble
    Machine:
    Type: Desktop Mobo: FUJITSU SIEMENS model: D2812-A1 v: S26361-D2812-A1
    serial: <superuser required> BIOS: FUJITSU SIEMENS // Phoenix
    v: 6.00 R1.11.2812.A1 date: 01/15/2009
    CPU:
    Info: dual core model: Intel Core2 Duo E8500 bits: 64 type: MCP arch: Penryn
    rev: A cache: L1: 128 KiB L2: 6 MiB
    Speed (MHz): avg: 3167 min/max: 1999/3165 cores: 1: 3167 2: 3167
    bogomips: 12666
    Flags: ht lm nx pae sse sse2 sse3 sse4_1 ssse3 vmx
    Graphics:
    Device-1: Intel 4 Series Integrated Graphics vendor: Fujitsu Solutions 4
    driver: i915 v: kernel arch: Gen-5 bus-ID: 00:02.0
    Device-2: Logitech Webcam C270 driver: snd-usb-audio,uvcvideo type: USB
    bus-ID: 3-2:2
    Display: x11 server: X.Org v: 21.1.11 with: Xwayland v: 23.2.6 driver: X:
    loaded: modesetting unloaded: fbdev,vesa dri: crocus gpu: i915
    resolution: 1280x1024~60Hz
    API: EGL v: 1.5 drivers: crocus,swrast platforms:
    active: gbm,x11,surfaceless,device inactive: wayland
    API: OpenGL v: 4.5 compat-v: 2.1 vendor: intel mesa
    v: 25.0.7-0ubuntu0.24.04.1 glx-v: 1.4 direct-render: yes renderer: Mesa
    Intel Q45/Q43 (ELK)
    Audio:
    Device-1: Intel 82801JD/DO HD Audio vendor: Fujitsu Solutions
    driver: snd_hda_intel v: kernel bus-ID: 00:1b.0
    Device-2: Logitech Webcam C270 driver: snd-usb-audio,uvcvideo type: USB
    bus-ID: 3-2:2
    API: ALSA v: k6.8.0-71-generic status: kernel-api
    Server-1: PipeWire v: 1.0.5 status: active
    Network:
    Device-1: Intel 82567LM-3 Gigabit Network vendor: Fujitsu Solutions
    driver: e1000e v: kernel port: 1820 bus-ID: 00:19.0
    IF: enp0s25 state: up speed: 1000 Mbps duplex: full mac: <filter>
    IP v4: <filter> type: dynamic noprefixroute scope: global
    IP v6: <filter> type: temporary dynamic scope: global
    IP v6: <filter> type: dynamic mngtmpaddr noprefixroute scope: global
    IP v6: <filter> type: noprefixroute scope: link
    IF-ID-1: virbr0 state: down mac: <filter>
    IP v4: <filter> scope: global
    WAN IP: <filter>
    Drives:
    Local Storage: total: 2.59 TiB used: 945.31 GiB (35.6%)
    ID-1: /dev/sda vendor: Western Digital model: WD3200AAJS-00G0A0
    size: 298.09 GiB
    ID-2: /dev/sdb vendor: Samsung model: SSD 860 EVO 500GB size: 465.76 GiB
    ID-3: /dev/sdc vendor: Toshiba model: MQ04UBD200 size: 1.82 TiB type: USB
    ID-4: /dev/sdh vendor: Intenso model: Ultra Line size: 28.91 GiB type: USB
    Partition:
    ID-1: / size: 456.88 GiB used: 274.66 GiB (60.1%) fs: ext4 dev: /dev/sdb3
    ID-2: /boot/efi size: 512 MiB used: 6.1 MiB (1.2%) fs: vfat dev: /dev/sdb2
    Swap:
    ID-1: swap-1 type: file size: 2.07 GiB used: 0 KiB (0.0%) file: /swapfile
    Sensors:
    System Temperatures: cpu: 15.0 C mobo: 15.0 C
    Fan Speeds (rpm): cpu: 900
    Power: 12v: 12.25 5v: 5.04 3.3v: 3.26 vbat: 3.04
    Info:
    Memory: total: 6 GiB note: est. available: 5.47 GiB used: 1.82 GiB (33.2%)
    Processes: 307 Uptime: 2m Init: systemd target: graphical (5)
    Packages: 3185 Compilers: gcc: 13.3.0 Shell: Bash v: 5.2.21 inxi: 3.3.34

    Ich habe auf meinem Desktop LinuxMint 22 (dev/sdb) und KDE Neon (dev/sda) als Dual Boot laufen. (auf 2 verschiedenen eingebauten Festplatten)

    Jetzt habe ich auf einer freien Partition zusätzlich Debian 13 installiert (auf der Festplatte, auf der auch KDE Neon läuft). Lief auch alles durch, bis es um den Bootloader ging. Ich wollte den auch auf /dev/sdb installieren. Das hat aber nicht funktioniert, es kam eine Fehlermeldung.

    Dann wollte ich vom LIVE-USB (LinuxMint) Boot Repair durchführen. Dort wurde auch das installierte debian 13 erkannt. Die zuerst angebotene Option endete dann aber mit der Meldung

    "The current session is in BIOS-compatibility mode. Please disable BIOS-compatibility/CSM/Legacy Mode in your UEFI-firmware..."

    Da mein Desktop Baujahr 2009 ist, kann er das m.W. nicht (im BIOS habe ich dazu auch nichts gefunden). Das Dualboot zwischen LinuxMint und KDE Neon hat bisher auch so funktioniert. Hat jemand eine Idee, wie ich (mit Boot Repair?) auch das Booten des neu installierten debian 13 ermöglichen kann? Oder ist ein Dreifach-Boot-System auf so einem alten PC nicht möglich?

  • hier noch weitere Details dazu

    LinuxMint liegt auf sdb3, KDE Neon auf sda1 und debian 13 auf sda5. Mich wundert gerade, dass es die boot-partition sdb2 gibt mit /boot/efi . Auf die wollte der debian-installer den debian-bootloader nicht installieren. Das booten von LinuxMint und KDE Neon klappt weiterhin. Aber debian kann ich bisher nicht booten.

  • Ein Rechner mit Baujahr 2009 dürfte eigentlich noch kein UEFI haben.

    Nun habe ich festgestellt, dass einige Linuxe zunehmend Probleme haben, auf einem non-UEFI-Gerät zu laufen. Das haben die immer weniger auf dem Schirm, das es sowas noch gibt.

    Klar, kannst Du da nichts umschalten! Ein Pre-UEFI-Rechner kennt nur klassisches BIOS.

    Die EFI-Partition kommt vermutlich von der Mint-Installation. Wenn man nämlich Mint bei der Installation freie Hand lässt (also nicht den manuellen Installationsmodus wählt), dann erzeugt Mint automatisch eine EFI-Partition selbst auf einem reinen Legacy-Rechner (habe ich so bei einem Test mittels VirtualBox-VM gesehen).

    Vielleicht läßt sich das Problem dadurch umkurven, indem man per GParted die Flags (boot+esp) der EFI-Partition temporär löscht. Dann müsste Debian seinen Bootloader ganz Legacy-konform im MBR der Installationsdisk eintragen. Es würde dabei den bisherigen Loader überschreiben; sollte aber die bereits installierten Linuxe in sein Grub-Auswahlmenü integrieren. Sodass alle drei OSe über ein einziges Grub-Menü ansteuerbar wären. Falls nicht alle OSe automatisch integriert sein sollten, dann mittels:
    sudo os-prober
    sudo update-grub
    die Sache reparieren.

    Ich weiß jetzt nicht, ob Mint und KDE Neon jeweils einen eigenen Bootstarter unterhalten auf 'ihrer' Disk. Das hängt davon ab, was genau bei der Installation konfiguriert worden war. Normalerweise wird man als Ort für den Bootloader von Debian die Disk nehmen, auf die seine Installation geschrieben worden ist. (Würde in dem Fall also den Bootloader von KDE Neon überschreiben.)

  • Neumann genau, das << alle drei OSe über ein einziges Grub-Menü ansteuerbar wären>> ist ja mein Ziel, so wie bisher auch Mint+KDE Neon (die auf verschiedenen Festplatten liegen) von einem grubMenü angesteuert werden.

    Wäre das vielleicht eine Möglichkeit, so vorzugehen, wie es hier vorgeschlagen wird:

    Boot loader Grub: how to repair, adapt or remove it
    Easy tips, tweaks and tricks for Linux Mint and Ubuntu, both for beginners and for advanced users. Complete starter's guide with simple how-to's.
    easylinuxtipsproject.blogspot.com

    also angepasst für meinen Fall from LIVE-USB (LinuxMint) aus::

    sudo mount /dev/sdb3 /mnt

    Note: only if Mint is on sdb3! Change the number according to your situation.
    ....and press Enter. This mounts the Mint root partition on the hard disk.

    e. Copy/paste this command line into the terminal:
    sudo grub-install /dev/sdb --root-directory=/mnt

    ....and press Enter. This installs Grub.

    Ob grub dann gleich alle 3 Distributionen ansteuern wird?

  • Wo kommt denn dann die EFI-Partition her?

    Die EFI-Partition kommt vermutlich von der Mint-Installation. Wenn man nämlich Mint bei der Installation freie Hand lässt (also nicht den manuellen Installationsmodus wählt), dann erzeugt Mint automatisch eine EFI-Partition selbst auf einem reinen Legacy-Rechner (habe ich so bei einem Test mittels VirtualBox-VM gesehen).

    genau so ist es.

    Es wurde schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem. ;)

  • Auf Hardwarebasis, um sich genau solche Probleme vom Hals zu schaffen ->


    Habe ich in zwei meiner Rechner.
    Theoretisch könnte man damit 10fach boot bewerkstelligen, da die Stromzufuhr geschalten wird und man an einen Schalter ja auch zwei Platten hängen könnte.
    Funktioniert bisher seit einem Jahr völlig fehlerfrei.

  • Was meint ihr zu der oben beschriebenen Vorgehensweise von easylinuxtipsproject ?

    Ehrlich gesagt, im Moment sehe ich nicht so recht, wie Problemursache und Problemlösung zusammenpassen.

    Dein Problem resultiert eigentlich nur aus einem Missverständnis von seiten der Installationsprogramme. Mint versucht bei Vorliegen eines Legacy-Datenträgers sozusagen eine hybride Verankerung des Bootloaders zu generieren. Damit soll wohl die Option freigeschaltet werden, Mint gegebenenfalls auch als UEFI-System booten zu können. (Man kann das vergleichen mit der Art und Weise, wie Generatorprogramme ISOs mit einem Live-Linux bootfähig auf einen Stick schreiben. Der Stick soll dabei möglichst sowohl auf einem UEFI- wie auch auf einem Legacy-Rechner booten können.)

    Debian 'denkt' aber nun während der Installation, dass es als UEFI-System installiert werden soll. Stellt jedoch fest, dass der Datenträger Legacy ist und weigert sich, seinen Bootloader in die gefundene EFI-Partition zu schreiben. Debian muss aber seinen Bootloader in den MBR der Disk verankern. Dort hatten sich zuvor auch Mint und Neon eingenistet.

    Wenn also gar keine EFI-Partition während der Installation sichtbar ist, dann bleibt auch Debian nichts anderes übrig als den MBR zu nutzen. Solange der Rechner als Legacy-System läuft, kann die EFI-Partition nicht als Ausgangspunkt zum Booten benutzt werden. Das wird aber bei Deinem Rechner niemals der Fall sein.

    Das temporäre Ausmaskieren der EFI-Partition ist unkritisch. Nach Abschluss der Installation können die gelöschten Flags (boot+esp) per GParted wieder restauriert werden. Ohnehin ist diese EFI-Partition auf einem reinen Legacy-System nur so etwas wie ein Dummy. Du kannst Dir diese Partition ja mal anschauen, was da drin ist. (Vermutlich ein 'pro Forma'-Eintrag von Mint (ubuntu-Ordner); von KDE Neon möglicherweise nichts.)

    Das wäre die einfachste Lösung, denn Dein System ist momentan ja nicht kaputt, sondern nur unvollständig.

  • Neumann im Anhang mal ein Screenshot vom Inhalt von /boot/efi (auf sdb2)

    und hier noch der Inhalt von /boot auf der debian13 Partition:

    meinst du das <<Das temporäre Ausmaskieren der EFI-Partition ist unkritisch. Nach Abschluss der Installation können die gelöschten Flags (boot+esp) per GParted wieder restauriert werden.>> so:

    den Inhalt von /boot/efi komplett löschen? und dann die debian-Installation komplett wiederholen? Oder kann ich letzteres auch irgendwie vermeiden?

  • den Inhalt von /boot/efi komplett löschen? und dann die debian-Installation komplett wiederholen? Oder kann ich letzteres auch irgendwie vermeiden?

    Löschen brauchst Du nichts.
    Das angehängte Bild zeigt was zu tun ist. Also GParted aufrufen (am besten in einer Session mit einem Linux-Live-Stick). Dann über der EFI-Partition das Kontextmenü aufklicken und auf 'Markierungen bearbeiten' gehen. Den Haken aus den Flags 'boot+esp' herausnehmen und die Bearbeitung abschließen.

    Die Installation von Debian wäre anschließend an gleicher Stelle zu wiederholen. Als Ort für den Bootloader ist 'sdb' anzugeben. Der Debian-Installer sollte dann wissen, dass eine Legacy-Installation im MBR-Stil gewünscht ist. Im Prinzip also das, was Du schon zweimal erfolgreich mit KDE-Neon und Mint hinbekommen hast. Sofern Mint seinen Bootloader beginnend im MBR von sdb hinterlegt hatte, wird dieser von Debian ersetzt bzw. neu erstellt. Sofern Debian genauso verfährt wie Mint, werden bei der Gelegenheit auch alle anderen, gefundenen Betriebssysteme eingetragen.

    Im Nachgang können dann auch die temporär gelöschten Markierungen per GParted wiederhergestellt werden.

    Kleiner Tipp: bei Problemen (welcher Art auch immer) kann auch direkt aus dem BIOS-Bootmenü gestartet werden. Dann ist die jeweilige Disk zu wählen, welche nachfolgend das entsprechende Grub startet (für den Fall, dass sda und sdb jeweils einen eigenen Starter haben sollten).

    Die Partition sdb2 sieht so aus, wie ich es erwartet habe. Da steckt ein EFI-Starter für Mint drin. Der wird aber nicht genutzt, weil Dein Rechner ja als Legacy-System läuft.

    Hier zum Vergleich meine EFI-Partition mit den gesetzten Markierungen. Dort sind sie zwingend notwendig, da der interne Datenträger als UEFI läuft.


  • Besten Dank! Ich werde das probieren.

    Warum soll ich denn nach der debian-Installation die temporär gelöschten Markierungen wiederherstellen, obwohl er efi gar nicht nutzt?

  • Warum soll ich denn nach der debian-Installation die temporär gelöschten Markierungen wiederherstellen, obwohl er efi gar nicht nutzt?

    Manch einer findet das vielleicht beruhigend, wenn er erfährt, dass der vorangegangene Zustand rückstandsfrei wiederherstellbar ist.

    Sollten alle drei OSe abschließend problemlos starten können, so kann man auf die Restauration auch verzichten. Die EFI-Partition wäre dann im Prinzip nur eine beliebige Datenpartition.

  • Ich sehe gerade, dass Du ursprünglich vorhattest, den Bootloader auf sdb2 zu installieren, jedoch die Partition für Debian anscheinend auf sda sein soll. In dem Fall wäre als Ort für den Bootlaoder eigentlich sda anzugeben (statt sdb).

  • Ja, ich hatte schon bei der Installation des bootloaders die Wahl zwischen sdb und sda. Da sdb die schnellere ssd ist, und sda (wo debian installiert ist) die langsamere hdd, hatte ich mich für sdb für den bootloader entschieden, in der Annahme, dass das booten dann schneller geht.

  • Dann gehe ich jetzt davon aus, dass sowohl KDE Neon als auch Mint ihren Bootloader auf sdb geschrieben hatten. Das hieße, dass sda bisher noch gar nicht bootfähig war. Ok, dann kannst Du auch Debian in gleicher Manier einbinden. Bedenke aber, dass dann sowohl Neon als auch Debian nur booten können, wenn die aktuelle sdb-Disk im Rechner vorhanden ist. Nur Mint ist autonom, da dessen Bootloader auf derselben Disk ist, wie seine Installationspartition. (Mal abgesehen davon, dass auch Mint nicht bootet ohne sdb. :) )

    Möglicherweise hätte Debian beim ersten Versuch gar nicht gemeckert, da auf sda ja anscheinend keine EFI-Partition vorhanden ist.
    Aber mit mehreren Legacy-Bootdisks am selben Rechner habe ich keine praktische Erfahrung. Das kenne ich nur umgekehrt mit mehreren UEFI-Bootdisks.

    Es ist natürlich grundsätzlich richtig, Betriebssysteme auf die jeweils schnellste Disk im System zu installieren. Dabei spielt der Bootloader aber keine nennenswerte Rolle, da er ja nur kurz zuanfangs durchlaufen wird.

  • Neumann

    So jetzt hat die Installation von debian 13 nach einigen weiteren Hürden funktioniert. gparted hat nach Deaktivierung der flags boot/esp automatisch die Option msftdata aktiviert, das hat irgendwas mit microsoft zu tun. Ich hatte erst überlegt, stattdessen die Option bios_grub zu wählen (wäre auch gegangen), aber da du nichts von einem anderen flag geschrieben hast, habe ich es bei msftdata belassen.

    Dann hatte ich erst gehofft, dass der debian-installer auch die Option anbietet, über eine beschriebene Partition (sda5) das debian neu zu installieren. Dazu habe ich aber keine Option gefunden. Also erstmal von LinuxMint LiveUSB mit gparted die debian-Partition gelöscht, und dann die Installation zum 3. Mal gestartet. Bei der Stelle mit dem bootloader habe ich wieder zuerst sdb ausprobiert - da gab es die gleiche Fehlermeldung wie beim letzten Mal. Mit sda hat es dann funktioniert.

    Jetzt ist es aber so konfiguriert, dass im grub zwar alle 3 Distros angezeigt werden, die Standard-Option ist aber debian (und ich hätte gern LinuxMint, die will ich auch weiterhin als produktive Distro regelmäßig nutzen). Grub-Reihenfolge ändern? Von welcher Distro aus? Ich habe /etc/default/grub sowohl auf der SSD (aus der LM läuft) als auch auf der HDD (sda) geöffnet, aber in keiner der beiden waren die installierten Distros aufgeführt.

    Auf sdb sieht grub so aus, alles andere ist auskommentiert.

    Code
    GRUB_DEFAULT=0
    GRUB_TIMEOUT_STYLE=menu
    GRUB_TIMEOUT=4
    GRUB_DISTRIBUTOR=`( . /etc/os-release; echo ${NAME:-Ubuntu} ) 2>/dev/null || echo Ubuntu`
    GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash zswap.enabled=1 zswap.zpool=z3fold zswap.compressor=lz4"
    GRUB_CMDLINE_LINUX=""

    Im BIOS war als 1.Bootoption die HDD (mit KDE Neon+Debian) eingestellt, als 2. Option die SSD.

    Wenn ich jetzt als 1. Option die SSD auswähle, dann startet grub wieder wie vorher nur mit LM + KDE-Neon, also ohne debian.

    Hat jemand eine Idee, wie ich grub so konfigurieren kann, dass alle 3 Distros angezeigt werden, aber standardmäßig LinuxMint startet?

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