Guten Abend,
wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es hier kein Unterforum, in dem man sich vorstellt.
OK, dann also einfach rein ....
viele Linux Ein- und Umsteiger von Windows 10 / 11 installieren Linux Mint ohne Probleme.
keine Ahnung. So weit bin ich noch nicht. Heute wurde mir mein Dell-Laptop geliefert - oder Notebook, keine Ahnung, wo da der Unterschied ist - und nun habe ich die Idee, erst mal die Festplatte - 500GB old school HDD - platt zu machen, bevor ich da erstmalig Linux drauf installiere.
Windows weigert sich jetzt hartnäckig, den Ast eigenständig abzusägen, auf dem es selbst sitzt. Vollkommen nachvollziehbarer Selbsterhaltungstrieb - und für mich ein amüsanter HAL-Moment : - D
Meine Recherchen, die Festplatte trotzdem formatieren zu können, führen ausschließlich zu Anleitungen, nach denen ich einen Win-boot-stick generieren soll. Ähhh ... nööö. Das ist ja genau *das*, von dem ich weg will.
Jetzt habe ich die Hoffnung, dass mir ein Linux-boot-stick das gleiche bietet, finde aber keinerlei Angaben dazu online :-(((
Statt dessen GB-weise Lobeshymnen, wie toll Linux doch sei.
So so.
Etwa hier ist zu lesen:
QuoteAnfällig für Systemabstürze: Win ja - Ubuntu nein
Ubuntu scheint ein Teil von Linux zu sein, so eine Art Ableger - keine Ahnung.
Egal, ich will einfach nur ankommen. Also weiter - nun hier im Forum:
Ist Linux auf dem Computer, kommt die Phase des "Wie mache ich XY?, Wie geht es weiter?". Es ist schwierig den Umstieg zu planen, wenn das aktuelle Wissen keine sinnvollen Fragen findet. Mit Wissen in strukturierter Form bildet man ein Fundament, daß für die weitere Linux Reise wichtig ist.
???? Ich will nicht ver"Reise"n. Ich will einfach nun einen Rechner haben, an dem ich entspannt *arbeiten* kann. Einfach nur arbeiten. Fertig.
Noch nicht mal spielen. Ich hatte noch nie auch nur ein einziges Spiel auf einem meiner Rechner. Weder am Win-PC noch am Mac (back in the 90ies).
Grundthemen wie: Desktop und die Benutzung; Programme verwalten; Updates durchführen; Backup einrichten
Schon wieder nö.
Ich will keine Programme "verwalten". Ich mag sie einfach nutzen. Fertig. So wie meine Zahnbürste.
Und ein Terminal ist ein Bahnhof; auf italienisch.
Das hatten wir schon: Ich bin nicht hier, um zu verreisen; ich will einfach ein Gerät haben, auf dem zuverlässig Bildbearbeitung, CAD, Präsentationsprogramme, Word und meinetwegen noch ein Kalkulationsprogramm läuft.
Das Reisen mache ich dann danach, nachdem ich den Rechner ausgeknipst haben werde. Und zwar im RL, schließlich ist die Realität das, von dem schon Woody Allen wußte, dass es der einzige Ort ist, an dem man ein gutes Steak bekommt.
und erste einfache Terminal Befehle lernen.
????
Himmel! Nein! Ich will keine Befehle lernen. Und auch keine empfangen. Aus dem Alter bin ich raus! Längst!
Das ist das kleine 1x1, das jeder Linux-User zu Beginn erfahren, probieren und lernen muss. Auch ein erster Systemcrash und die Neuinstallation gehört zu diesem Lernprozess!
Und jetzt lese ich "Systemcrash"? Und recht häufig scheint er auch zu sein? Nachdem ich unter obigem Link gelernt habe, dass es genau das bei Linux eben nie gäbe?
Also was jetzt?
Ich predige hier ja auch seit Jahr und Tag, dass die Leute sich Bücher - auch sehr gerne von Rheinwerk - kaufen sollen. Leider ist meisten sie Antwort:
"40 € geb ich nicht aus" oder "Ich les' doch nicht ein ganzes Buch".
Ich liebe Bücher!
Ich liebe es, zu lesen!
Und gebe auch dreistellige Beträge für ein gutes(!) Buch aus. Gerne sogar!
Aber bestimmt nicht für eine Computerbedienungsanleitung. Ganz sicher nicht!
Als Designer erwarte ich von einem Rechner und seiner software, dass die UX selbsterklärend und intuitiv ist. Und leistet die UX das nicht, hat der UX-Designer einen lausigen Job abgeliefert; mit mir hat das nichts zu tun. (Für die old school Mädels & Buben hier: UX hießt früher mal UI)
Ein paar Zeilen zum Einstieg gehen in Ordnung:
Kaufe ich einen neuen Rasierer, bin ich bereit, zwei Zeilen Bedienungsanleitung zu lesen.
Kaufe ich eine neue Waschmaschine, bin ich bereit, 20 Zeilen Bedienungsanleitung zu lesen.
Kaufe ich einen neuen Rechner, bin ich bereit, 200 Zeilen Bedienungsanleitung zu lesen.
Für einen neuen Rechner mit einem neuen OS meinetwegen auch 400 Zeilen. Dann ist aber auch wirklich Ende Gelände.
Das halte ich für angemessene Relationen.
Ein Computer ist ein *Gebrauchsgegenstand*! Und kein Altar, vor dem ich niederknie.
BTT: Kann mir jemand bitte sagen, ob ein Linux boot-stick mir die Option bietet, meine Festplatte erst mal zu formatieren? Und wann erledige ich das mit der Partitionierung und wie sollte ich die bemessen? Ich habe nur eine FP und das ist eine HDD mit 500GB. Wie viel definiere ich für das System und wann richte ich das wie ein? Oder braucht Linux keine Festplattenpartitionierung weil Linux ja bekanntlich sooooo tollllll ist?
Antwort gerne auch als Link auf ein bereits bestehendes Thema; ich hatte und habe nicht die Absicht, hier mit meinem ersten Beitrag einen Bedienungsanleitungsempfehlungsthread zu kapern ; - )
Beste Grüße in die Runde : - *
Orson