Hallo Forum,
ich habe gestern an meinem Pi 5 eine M.2 SSD installiert, um das Tempo der Nextcloud zu erhöhen, was mir auch gelungen ist. Ich möchte hier einfach mal teilen wie ich das gemacht habe, falls es vielleicht jemandem hilft.
Zuerst mal hier die Produkte, die ich verwendet habe:
Eine 250GB SSD (Die für mich völlig ausreicht von der Größe aber sicher für viele zu klein ist) und einen M.2 Adapter von Geekworm, der auch normale M.2 SSDs unterstützt (Das tut der offizielle nicht) und noch Platz für den Lüfter lässt dass der Luft ansaugen kann (siehe Bilde weiter unten). Das Gehäuse hat extra viel Platz über der Platine um den Adapter unterzubringen und ist von einem Freund mit dem 3D-Drucker gedruckt worden.
Das ganze war einfach zu installieren mit ein paar Schrauben und einem Kabel dass in den Slot am Pi muss.
Kurz zur Software: Ich nutze Xubuntu 24.04 da ich finde dass Ubuntu neben Pi OS das am besten optimierte Linux für den Pi 5 ist. Als LTS Distro ist sie natürlich auch gut als Serversystem geeignet. Ich wollte trotz Serverbetrieb einen Desktop da ich mich so mit der Einrichtung leichter tue. Daher habe ich mir dann XFCE auf ein Ubuntu Server Image installiert und mir somit ein Xubuntu "gebastelt". Ich habe darauf Nextcloud als Snap laufen. Mit dem Upgrade habe ich auch alles neu installiert (Davor habe ich die Daten der alten Nextcloud natürlich gesichert ). Hierzu ein kleiner Tipp: Ich habe kurz ein Pi OS auf einen USB Stick geflasht und den dann am Pi gebootet. Dann wählt man hier den Pi Imager aus und flasht ein System seiner Wahl (bei mir Ubuntu ) auf die M.2 SSD die bei den Speichermedien aufegführt wird. Natürlich gibt es auch andere Varianten aber diese hier ist echt einfach und unkompliziert.
Fazit: Für 32€ kann ich das Upgrade sehr empfehlen da das Bedientempo der Nextcloud wirklich spürbar schneller als vom USB Stick oder einer MicroSD Karte ist. Es ist das Geld auf jeden Fall wert und ich finde auch die Leistung des Raspberry Pi 5 ausreichend.