Rolling Release oder Long Term Support? Meine Meinung.

  • Guten Abend allerseits,

    ich weiß, dieses Thema ist bereits tausende Male besprochen worden und daher wahrscheinlich "durch"! :|

    Debian 13 wird in einigen Wochen erscheinen. Ich habe mich in den letzten Tagen gefragt, ob es denn noch zeitgemäß ist, eine Distribution zu installieren, die bei Erscheinen bereits "veraltet" ist! Und dann zwei Jahre lang keine Versionsupdates mehr bekommt!

    Eine Rolling Release Distro wie Arch Linux oder Opensuse Tumbleweed dagegen hat immer die neueste Software in den Repos, ohne auf Flatpaks, PPAs (Ubuntu, Mint) , Appimages oder sonstige "Hilfen" angewiesen zu sein. Auch Ubuntu und Fedora (Flatpaks, ich weiß, aber neuere Kernel) sind da bereits wesentlich aktueller.
    Meine Überlegung war, ob ich Debian noch auf meinem aktuellen Desktop einsetzen sollte? Keine Frage, auch ältere Kernel oder Programme reichen in normalen Fällen aus. Ich war mit LMDE bisher immer zufrieden, ich habe mir halt aktuelle Programme mit den oben beschriebenen "Hilfen" installiert.

    Aber warum sollte man sich Gigabytes an Daten herunterladen (Flatpak), wenn ein einfaches "pacman -S libreoffice-fresh" die aktuellste Version von LO (25.2.4.3) ohne Umwege auf die Platte schaufelt? Und die Version wird immer aktuell gehalten! Debian 12 hat noch LO 7.4.x.
    Aktueller Linux Kernel (Kernel.org) ist 6.15.4, während Debian 12 auf 6.1.037 stehen geblieben ist und Debian 13 mit 6.12.x ausgeliefert wird? Für weitere zwei Jahre?

    Ich habe mir also heute Arch Linux (pur) installiert und werde testen, ob ich denn damit die nächsten Wochen unbeschadet davonkomme! :) Rückmeldung folgt.

    Die Frage nach dem Desktop gehört nicht mehr hierher und ist vielleicht Thema eines anderen Threads! ;)

    Meine Meinung!

    Viele Grüße aus dem Süden.

    derkensinger

    LMDE: Good to begin with and good to stay with!

  • Wir sind Linux-Freunde. Wir installieren jede Woche eine neue Distro aber wollen dann kein Rolling, weil es Probleme geben kann. Der Aufwand bei diesen Problemen ist dann oft geringer als der des Distro-Hoppings :D

    Aber Spaß beiseite. Ich persönlich mag Distros wie EOS und ich finde es nice, immer die aktuellen Versionen zu haben. Aber ich bin halt so ein Bastler und freue mich über neue Versionen und neue Funktionen. So wirklich große Probleme habe ich auch noch keine gehabt. Aber wenn dir die Versionsnummer egal ist und es nicht darum geht, dass es Probleme mit einer alten Version gibt, fährst du vermutlich mit einer LTS wirklich besser.

    Jedes Update kann potentiell Probleme bereiten. Da muss man dann abwägen, ob man bei Bewährtem bleibt und es stabil weitergeht - oder man immer schnell Updates erhält und dafür diese Stabilität riskiert.

    Ich denke, dass es da in den letzten Jahren echte Fortschritte gab und RR-Distros weit weniger anfällig sind als früher. Hatte da mit Manjaro vor Jahren immer mal Probleme, höre aus dem Lager aber wenig Kritik heutzutage.

    Ich persönlich finde halt AUR oder auch Chaotic AUR irgendwie toll. Man findet echt alles. Wieder mit eigenen Risiken, logo. Immer Abwägungssache.


  • Aktueller Linux Kernel (Kernel.org) ist 6.15.4, während Debian 12 auf 6.1.037 stehen geblieben ist und Debian 13 mit 6.12.x ausgeliefert wird? Für weitere zwei Jahre?

    Bringt einem ein neuerer Kernel denn etwas, wenn die Hardware mit dem älteren Kernel läuft? Bringt der noch andere Vorteile?

  • Es kommt darauf an, wie gut du im System dich aus kennst.

    Als Newbee und nur Anwender wuerde ich auf LTS Versionen gehen.


    Bringt einem ein neuerer Kernel denn etwas, wenn die Hardware mit dem älteren Kernel läuft? Bringt der noch andere Vorteile?

    Nein muss man einfach sagen fuer den Normal nur Anwender bringt das gar nix.

    No change a running system.

    Edited once, last by DenalB: Ein Beitrag von rrbs mit diesem Beitrag zusammengefügt. (July 4, 2025 at 10:39 AM).

  • Bringt einem ein neuerer Kernel denn etwas, wenn die Hardware mit dem älteren Kernel läuft? Bringt der noch andere Vorteile?

    Gelegentlich. Energiemanagement kann sich verbessern, Scheduler optimiert werden, besseres CPU-Balancing und theoretisch sogar Verbesserungen im Dateisystem-Management. Dann Hardening, generelle Security-Fixes, usw

  • Gelegentlich. Energiemanagement kann sich verbessern, Scheduler optimiert werden, besseres CPU-Balancing und theoretisch sogar Verbesserungen im Dateisystem-Management. Dann Hardening, generelle Security-Fixes, usw

    Habe erst das gelesen.

    Dann das.

    Nein muss man einfach sagen fuer den Normal nur Anwender bringt das gar nix.

    No change a running system.

    Beruhigt mich jetzt ein bisschen. :D

    Ich bin echt am straucheln mein Mint auf dem PC aufzugeben und entweder Tuxedo oder Manjaro zu benutzen.

    Beides aktueller. Tuxedo weiß ich nur schon was und vor allem wie es funktioniert gerade weil ich für 1 wichtiges Programm ne Beschreibung für das Software eigene Reposetory habe.

    Man man man ist das verlockend zu wechseln auch wenn mein Mint eigentlich absolut super ist. Und vorallem schön nach meinen Wünschen eingerichtet :D

  • Quote

    Es kommt darauf an, wie gut du im System dich aus kennst.

    Als Newbee und nur Anwender wuerde ich auf LTS Versionen gehen.

    fuer die Juengeren:

    Led Zeppelin ist KEIN beleuchtetes Luftschiff.

    Kashmir!

    Ich werde mal LMDE 7 abwarten!

    LMDE: Good to begin with and good to stay with!

  • LTS ist schon eine sehr gute Sache und Programme wie LibreOffice kann man ohne Probleme aktualisieren. Das geht auch mit vielen anderen. Debian als Rolling Realase ist ganz nett, aber wozu? Ich hätte jeden Tag Angst das nach einem update irgendwas nicht geht. Ein System sollte auch sicher im Gebrauch sein und das geht mit LTS ganz gut.

  • Bin eigentlich ein Rolling-Fan und habe bis heute keine größeren Probleme gehabt.

    Heute wollte ich wie schon des öfteren auf Tumbleweed umsteigen, bis jetzt habe ich meinen Drucker und Scanner immer zum laufen gebracht.

    Diesmal Drucker jou, Scanner no, egal was ich versucht haben, keinen Treiber gefunden, was vor einem Monat noch kein Problem war.

    Jetzt läuft Trixie (wieder) und alles ist gut, es muß funktionieren sonst nix.

    Grüsse

    Gregor

    Arch-Linux-Gnome

    AMD Ryzen™ 7 5800H with Radeon™ Gra.phics × 16, 32 GB-RAM 1000 GB-SSD

    MacMini M4 24 GB-Ram 512 GB SSD MacOSX



    ..

  • Ich bin tatsächlich mittlerweile ein Rolling Release-Fan und habe auf meinen im privaten Umfeld hautsächlich genutzen Rechner seit Anfang 2019 Manjaro installiert, das seitdem relativ stabil läuft. Wenn ich mal größere Probleme hatte, waren diese durch Unachtsamkeit meinerseits meist selbst verschuldet, habe es dank guter Foren, wie dieses hier, aber immer wieder relativ schnell auf die Reihe bekommen.

    Eine auf Debian basierende Rolling Release wäre z.B. Kali Linux.

  • Bin eigentlich ein Rolling-Fan und habe bis heute keine größeren Probleme gehabt.

    Das kann ich nur bestätigen.

    Ich habe auf einem HP Elitebook 640 G9 seit einem Jahr Void Linux mit KDE Plasma 6 laufen und bisher (3x auf Holz geklopft) keinerlei Probleme gehabt.

    Code
    roberto@localhost ~]$ sudo tune2fs -l /dev/nvme0n1p3 | grep created
    Filesystem created:       Mon Jul  1 13:33:02 2024

    Ich finde das Thema auf jeden Fall hochinteressant, denn auf meinem anderen Notebook, einem Dell Latitude 7490, läuft seit ungefähr der gleichen Zeit Devuan Cinnamon ebenfalls problemlos. Bisher hat die "veraltete" Software bei der alltäglichen Nutzung auch keine Probleme gemacht.

    Ich bin auf jeden Fall auch ein Fan von Rolling Releases :)

    Passwörter sind wie Unterwäsche. Du darfst Sie keinen sehen lassen, musst sie regelmäßig wechseln und solltest sie nicht mit Fremden tauschen.

  • Ich bin hier auch immer in einer Zwickmühle. Ich mag eigentlich den LTS Ansatz und er würde zu meinem Nutzerverhalten eigentlich besser passen. Ich starte meinen PC nicht immer täglich und habe auch nicht das schnellste Internet und freue mich wenn ich nicht so viele Updates runterzuladen habe. Andererseits liebe ich es aber auch echt wenn man dann z.B ne neue Gnome Version auf sein openSUSE bekommt und sich die Neuerungen anschaut. Außerdem stört mich bei Debian der veraltete Nvidia Treiber. Ich hatte von Version 550 gelesen (Für Debian 13), wobei ich aktuell den 575er habe und der schon ordentliche Fortschritte bei Wayland gemacht hat. Am Ende bleibe ich irgendwie immer beim Alten (openSUSE Slowroll) obwohl ich gern mal wieder eine LTS Distro testen würde. Ich bin gespannt auf Debian 13, ich werde es mir aufjedenfall auf die zweite Platte installieren.

  • Aktuell LMDE 6 und Endeavour im Dualboot.

    Also was abgehangenes, und was aktuelles.

    LMDE bzw. Debian, auch wenn "Älter", Browser ist trotzdem top aktuell. Und ehrlich gesagt ob Programm XY jetzt Version 7.17.2 oder 7.19.8 ist, merkt man im Alltag sowieso nicht. Wenn ich mich also entscheiden müßte, dann immer für die Nummer Sicher, also Debian.

  • Seit einiger Zeit, momentan und wahrscheinlich auch in der näheren Zukunft habe ich keine Lust, was neues, anderes oder "besseres" zu probieren. Ich bleibe bei LMDE. Meine hauptsächlichen Proramme (Firefox, Vivaldi ,Thunderbird werden ohnehin aktuell gehalten. LibreOffice...ist mir egal, ob mein Getippsel auf einer alten oder neuen Version vonstatten geht. Und der alte Kram funktioniert. Und das ist für mich eigentlich alles, was er soll. :)

         


  • Meine Überlegung war, ob ich Debian noch auf meinem aktuellen Desktop einsetzen sollte? Keine Frage, auch ältere Kernel oder Programme reichen in normalen Fällen aus. Ich war mit LMDE bisher immer zufrieden, ich habe mir halt aktuelle Programme mit den oben beschriebenen "Hilfen" installiert.

    Hast Du die neuen Versionen gebraucht oder wolltest Du sie nur?

    Aber warum sollte man sich Gigabytes an Daten herunterladen (Flatpak), wenn ein einfaches "pacman -S libreoffice-fresh" die aktuellste Version von LO (25.2.4.3) ohne Umwege auf die Platte schaufelt? Und die Version wird immer aktuell gehalten! Debian 12 hat noch LO 7.4.x.
    Aktueller Linux Kernel (Kernel.org) ist 6.15.4, während Debian 12 auf 6.1.037 stehen geblieben ist und Debian 13 mit 6.12.x ausgeliefert wird? Für weitere zwei Jahre?

    Ich denke, dass Du mit ein paar benötigten Flatpaks weniger Datenvolumen verbrauchst als mit den Updateorgien einer RR-Distro+

    Per aspera ad astra

    Hardware: MEG X570 UNIFY | AMD Ryzen 9 5950X | 64 GB Ram | AMD Radeon RX 6600 | Hauppauge Starburst 2

    System: CachyOS, MX Linux (Plasma) im Multiboot mit Win11

  • Ich nutze Ubuntu 24.04.2 LTS Pro ohne Flatpak.
    Ein System wie Debian 13 mit lediglich fünf Jahren Long-Term-Support käme für mich nicht infrage, das ist mir schlicht zu kurz.

    Alle Programme, die eine Internetverbindung benötigen, werden entweder direkt durch Ubuntu oder über automatische Updates aktuell gehalten.
    Um ehrlich zu sein, ich sehe keinen Mehrwert darin, mich regelmäßig mit Software-Updates oder neuen Gnome Desktops zu beschäftigen. Zum einen ist mir meine Zeit dafür zu schade, zum anderen habe ich wichtigere Hobbys. Von einem modernen Betriebssystem erwarte ich in erster Linie Stabilität, eine Taskleiste mit Programm Icons und dass sicherheitsrelevante Updates zuverlässig eingespielt werden.
    Die meisten Anwendungen erfüllen meine Anforderungen bereits in vollem Umfang. GIMP 2.10 beispielsweise, in Kombination mit dem PhotoGIMP-Plugin, bietet alles, was ich für die Bildbearbeitung brauche und wird in meiner Konfiguration wohl bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag unverändert bleiben.

  • derkensinger
    Debian Stable ist auf Stabilität, Sicherheit und Vorhersagbarkeit ausgelegt. Für produktive Systeme oder für Nutzer, die nicht ständig mit Fehlerbehebungen oder Inkompatibilitäten konfrontiert werden wollen, ist das der entscheidende Vorteil. Die Pakete sind ausgiebig getestet, was Systemabstürze oder Inkompatibilitäten minimiert.

    Wer sagt denn, dass Debian-Nutzer bei "veralteten" Software-Versionen verharren müssen? Sicherheitsupdates und wichtige Bugfixes werden kontinuierlich eingespielt. Anwendungen lassen sich z.B. gezielt per Einbindung der Backports aktualisieren. Libre Office liegt damit derzeit in Version 25.2.3.2 vor, der Kernel in 6.12.32 und wird fortlaufend mit dem System aktualisiert.
    Es spricht auch nichts dagegen, Flatpaks oder AppImages - mit Mass und Ziel - zu verwenden.

    Pinin
    Mit Erscheinen der neuen Debian-Version lässt sich das System relativ unproblematisch upgraden - in Kürze also von Bookworm auf Trixie.
    Einer meiner PC's läuft seit Jahren mit Debian - wurde von Buster -> Bullseye auf Bookworm ohne Neuinstallation per Upgrade aktualisiert - und funktioniert heute noch...

  • Ich bin mittlerweile von den ganzen Rolling Release Distros genervt. Sehe es grade wieder an meinem EndervourOS auf meinen Main PC.

    Sobald ich in die obere linke Ecke komme stürzt KDE Wayland komplett ab. || Werde mich die Tage ran setzen und zurück zu Debian oder Fedora gehen. Die Kiste soll einfach funktionieren, ohne viel gehampel.

    Ich würde Debian Stable nicht als veraltet betrachten, sondern einfach gut aufeinander abgestimmt. Wer es aktueller mag kann ja auch auf Sid oder unstable gehen, obwohl Debian unstable immer noch besser funktioniert als mancher Distro Release. :D

    “Microsoft ist nicht schlecht, sie machen nur ein beschissenes Betriebssystem.” - Linus Torvalds

    Meine Setups:

    Custom PC: Intel Core i5-12400, 32GB Ram, 5 TB SSD, Geforce 1650 - Kubuntu 26.04

    Laptop: Thinkpad X13- Intel i5-10310U, 16GB Ram, 512 GB SSD - RHEL 10.1

    Server: Thinkcentre M910t - Intel Core i5-6500, 24GB Ram, 512 GB SSD, 16TB HDD - MxLinux xfce/CasaOS

  • Ich habe mit Rolling Release Distributionen eher schlechte Erfahrungen gemacht. Gerade bei komplexen Anwendungen die oft nicht so breit getestet werden.

    Z.b. ArchLinux und Kdenlive. Kdenlive ist ja von sehr vielen Paketen abhängig. Es braucht viele KDE Bibliotheken, ffmpeg, viele Bildbibliotheken, und 100 andere Pakete.

    Das Problem ist Kdenlive wird gefühlt nur alle 6 Monate oder so aktualisiert. All die 100 Bibliotheken aber dauernd. Und plötzlich ist die neue Version von ffmpeg (die dann Archlinux als Rolling Release einspielt) nicht mehr kompatibel mit Kdenlive - und dann gehen dort einige Funktionen nicht mehr - bis dann 4 Monate später von kdenlive ein Update kommt.

    Das wurde zeitweise so mühsam, dass ich am Ende Kdenlive einfach als Snap installiert habe.

    Daher aus meiner persönlichen Sicht macht Rolling Release nur Sinn wenn man Software wie auf Windows, MacOS, Android, etc verteilt - Und zwar mit seinen Abhängigkeiten weil man sonst ständig in Probleme reinrennt.

    Bringt einem ein neuerer Kernel denn etwas, wenn die Hardware mit dem älteren Kernel läuft? Bringt der noch andere Vorteile?

    Gerade wenn du mit Notebooks unterwegs bist kann ein möglichst aktueller Kernel Vorteile bringen. Im Grunde wird bei jedem Kernel Update am Energiemanagement, am Scheduler, etc rumgebastelt. Kann sein das du durch neuen Kernel plötzlich 20-30min mehr Akkulaufzeit hast als mit altem.

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    Für mich persönlich ist Ubuntu LTS aber dennoch der richtige Weg. Dank dem HWE Programm bekommt man zeitnah aktuelle Kernel. Wenn man dennoch mal aus irgendeinem Grund von irgendeiner Software eine aktuellere Version braucht - gibt es Snap oder Flatpak.

    Linux Nutzer seit über 20 Jahren. I ❤️ Freedom!

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  • Debian hat seinen Schwerpunkt im Serverbetrieb. Das ist ein Hauptgrund warum Debian lange Releasezyklen hat. Point-Release Distros sind teils durch den Sachzwang älter, weil sie größere Verteilung im Business- und Serverumfeld haben. Viele Debian basierte Distro erneuern schneller Kernel und diverse Basis Libs und versuchen einen Kompromiss zu finden.

    Man sieht ja, dass Distros wie MX Linux, Ubuntu, Linux Mint, PopOS! und weitere ein Kompromiss erstellt wird. Die Basis von Debian wird geschätzt als stabile Aufbauplattform. Wie gesagt hat Debian einen anderen Schwerpunkt.

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    Jetzt zu den Rolling Releases. Hier unterteilt man in Bleeding Edge Distro und Cutting Edge.

    Arch ist eine Bleeding Edge Distro, d.h. Software bekommt sehr schnell ein Update (gefühlt wenn der Entwickler in Git eincheckt, aber ganz so schnell ist es auch nicht). Der Vorteil an Arch ist, dass man die neuesten Updates erhält. Als User ist man ein Early adopter (sehr früher begeisterter Nutzer) und schätzt den hohen Aktualisierungsgrad der Distro.

    Arch ist im Setup mittels "archinstall" wesentlich einfacher geworden, jedoch wird in vielen Fällen immer noch Linux Wissen gefordert. Die Installation liefert nur ein minimal Setup und man muss sehr viel nachinstallieren und einstellen. Hier kommt der Punkt von Kuratiertes System vs. Basis System (ich will das selber bestimmen). Arch User schätzen somit schnelle Updates der neuesten Versionen und Eigenentscheidung im Systemaufbau.

    Arch ist eine Bleeding Edge und birgt ein höheres Potenzial, dass auch mal was schiefgehen kann. Man muss aber auch sagen, dass viele User das System monatelang oder länger ohne Probleme nutzen. Die kleinen Problemchen mit pacman, keys und etwas config gehört hier zum Linux Wissen dazu.

    Bleeding Edge Distro: Arch, EndeavourOS, CachyOS

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    Cutting Edge Distros

    Diese Distro sind meist kuratierte Systeme, d.h. die Distro wählt bestimmte Desktop Umgebungen als Vorauswahl und stellt eine Kollektion von Programmen zusammen. Auch Desktops wie Gnome, KDE etc. werden mehr vorbereitet und eingestellt.

    Hier wird ein Kompromiss gesucht der nahe neuesten Paketen und etwas mehr Stabilität des Systems. Über diesen Punkt ist man sich uneins und kommt gern zu unterschiedlichen Meinungen :)

    Cutting Edge Distros: Fedora, Manjaro, Suse Tumbleweed.

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    Fazit: Es ist abhängig welche Hardware man hat und welchen Einsatzzweck verfolgt wird. Es gibt viele Distros die andere Desktops wählen, neue Wege gehen oder bestimmte Hardware gezielt unterstützen. Ich hoffe dieser Text hilft, auch wenn er jetzt ein TL;DR Charakter hat.

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