Balance Mediator für sachbezogene Argumentation / Streitschlichtung einführen?

ACHTUNG! Hier gehören nur Themen hinein, die unsere Community betreffen. Also Mitglieder, das Forum als solches, usw. Hier gehören keine Fragen zu Linux oder Hardware hinein.
  • Hallo

    Bezugnehmend auf diesen Thread und einige andere.

    TriTop
    June 21, 2025 at 1:44 PM

    Könnt ihr nicht einfach sowas wie einen "Balance Mediator" einsetzen.

    Jemand der stringent Sachbezogen argumentiert bzw. eingreift und direkt wenn zwei oder mehr Dinge, Angelegenheiten, Vorstellungen, Parameter, Aspekte etc. so aufeinander abgestimmt werden, dass im Gesamtbild erst kein so richtungweisender, beleidigender Streit entsteht.

    Bevor die disputes sich derart entwickeln, das User wir @josefine  @TriTop  Borrtux  @Roberto @Scheinich @allother sich hier einfach abkoppeln.:(

    @josefine and @allother bleibt bitte, Rückzug löst nicht Probleme sondern verdrängt diese. :!:;)


    Ein Grund weshalb ich alle Diskussionen ablehne und nur meine Meinung mitteile.


    Gruss

  • Ein Grund weshalb ich alle Diskussionen ablehne und nur meine Meinung mitteile.

    Das verwirrt mich jetzt doch ein wenig. Welchen Zweck hat denn ein Forum ohne Diskussion und/oder Austausch?

    Merke gerade, dass ich mit dieser Frage eine Diskussion anstoßen würde. Also betrachte es als reine Meinungsäußerung. ;)

  • Hallo

    Ich finde das Thema gut und wichtig und habe es daher mal in den Foren-Bereich für die gesamte Community verschoben, damit es etwas prominenter platziert ist.

    Ich finde es grundsätzlich schade, wenn interessante und spannende Themen eskalieren und es zu Spannungen und Problemen kommt. Und wenn das dazu führt, dass uns geschätzte Mitglieder verlassen, ist das schon eine sehr hohe Stufe der Eskalation. Das macht mich sehr unglücklich.

    Ich komme jetzt gerade vom Spätdienst, hatte einen anstrengenden Dienst und muss morgen auch wieder. Ich finde das Thema aber so wichtig, dass ich unbedingt direkt reagieren will. Ich bitte daher um Nachsicht und Entschuldigung, wenn ich etwas unstrukturiert in meiner Antwort wirke und jetzt einfach mal diverse Gedanken in den Raum werfe.

    Ich bin nach wie vor absolut bemüht und halte es auch für essenziell, hier ein angenehmes und positives Klima zu erhalten. Alle sollen sich wohlfühlen und jeder in der Community soll frei sprechen dürfen. Dennoch muss es auch hier gewisse Regeln und Spielräume geben. In unserem Fall ist das, dass Themen und Posts zu Religion und Politik unerwünscht sind, da es IMMER Probleme mit diesen Themen gibt. Hier gibt es dann aber auch Themen, die vielleicht knapp an der Grenze fahren oder sich in eine derartige Richtung entwickeln. Da wäre es dann - wie @DenalB ja mehr oder weniger schon ganz richtig gesagt hat - an uns, schneller den Riegel vorzuschieben. Ich tue mich manchmal schwer damit, weil ich irgendwie immer glaube, dass wir es doch hinbekommen, es vielleicht doch gut ausgehen wird, wir besser sind, usw. Letzten Endes klappt es dann aber regelmäßig nicht und dann gibt es Aufregung, bevor das Thema dann doch geschlossen wird. Da bitte ich euch jetzt mal um Entschuldigung, wenn ich "potenziell gefährliche" Themen zu spät als solche erkenne und es zunächst weiter laufen lassen. In der Regel sind unsere Mods ja schon vor mir irgendwie tätig geworden - als Admin liegt die Verantwortung aber letztlich doch immer bei mir. Daher meine Bitte um Entschuldigung, wenn verzögertes Handeln zu Problemen oder zumindest Unwohlsein oder Unruhe führt.

    Ich habe bei dem Thema Linux ganz oft Menschen vor Augen, die irgendwie "besser" sind. Wir sind offener für Neues, interessieren uns für freie Software, digitale Selbstbestimmung, Dezentralisierung, Rechte, usw. Wir lieben Freiheit und Unabhängigkeit. Regelmäßig werde ich dann hart auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, wenn ich merke, dass gerade in unserer "Bubble" viele Menschen augenscheinlich etwas Gutes vertreten, das dann aber fast schon gnadenlos, teilweise respektlos und oft (wenn nicht gar sehr oft) kompromisslos. Da werden andere Meinungen nicht akzeptiert und falls jemand es anders sieht, muss man halt persönlicher werden. Reicht das auch nicht, wird es beleidigend. Das habe ich so bisher zum Glück kaum bei uns erlebt, worüber ich sehr froh bin. Ich bemerke aber auch bei uns immer mal wieder leichte Ausreißer, die zumindest diese Richtung gehen.

    Mein Wunsch wäre, dass wir bei Diskussionen einfach sachlich bleiben, gerne jeden nur denkbaren Standpunkt einnehmen, dabei aber stets respektvoll miteinander umgehen und Kritik an der Sache äußern, ohne persönlich zu werden. Mir ist klar, dass man andere Meinungen im ersten Moment durch einen Impuls als persönlich nehmen kann und vielleicht fühlt man sich auch im ersten Moment angegriffen. Aber ein Angriff ist es doch eigentlich in den wenigsten Fällen. Es ist einfach nur ein Mensch, der eine andere Meinung hat. Dann geht es aber oft los mit "das ist doch Quatsch" oder "das ist Blödsinn", usw. Auch Äußerungen wie "du solltest dich da mal besser informieren" sind mehr oder weniger direkte Angriffe und müssten eigentlich nicht sein.

    Wie einfach wäre es doch, wenn man eigene Meinung nicht wie selbstverständlich als Fakt präsentieren würde? Ein einfaches mMn oder "so weit ich weiß" entschärft vieles schon von vorne herein. Jemand denkt etwas und teilt das mit.

    Mein Angebot an euch: Wir Mods schauen in Zukunft noch etwas besser hin und weißen bei persönlichen Aussagen darauf hin, das Ganze bitte auf einer sachlichen Ebene zu belassen und eben nicht persönlich zu werden. Aber auch hier wird es natürlich dann Kritik geben, weil eben nicht jeder hier einen harmlosen, aber dennoch persönlichen Angriff als solchen wertet. Der eine oder andere wird sich vielleicht zu unrecht "ermahnt" fühlen. Aber damit müssten wir dann wohl einfach leben.

    Zu der Sache mit dem Verlassen:

    Das ist jetzt schwierig für mich, da gerade @josefine jemand ist, die ich hier schon sehr lange und in meinem Gefühl "von Anfang an" kenne und sehr zu schätzen weiß. Ich möchte daher nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich meine folgende Aussage ausdrücklich allgemein zu verstehen bitte und nicht auf diesen Fall hier bezogen. Aber ich kann und will ein Abwandern von Mitgliedern nicht zwangsläufig als Indikator für den "Zustand" des Forum und der Community nehmen. Es wird - ganz egal was wir machen - immer Menschen geben, die unglücklich oder unzufrieden sind. Dem einen sind wir zu strikt, dem anderen zu weich, vielleicht sind wir zu konservativ, weil wir kein Problem haben, wenn jemand Windows verwendet, usw. Jemand denkt, dass wir zu viel moderieren, ein anderer sagt es ist zu wenig. Die Regel mit "keine Politik und keine Religion" wurde bereits in der Vergangenheit als Diktatur beschimpft und das kann auch wieder passieren. Wenn Menschen mit dieser Einstellung uns gegenüber das Forum dann deshalb verlassen, ist das kein Zeichen dafür, dass wir etwas falsch machen. Manche Menschen passen einfach nicht zu uns und verlassen uns dann wieder. Nochmals der Hinweis, dass ich damit ausdrücklich nicht die heutigen Geschehnisse meine.

    Wie ich oben ja schon schrieb, habe letzten Endes ich als Admin die Verantwortung und die will ich selbstverständlich auch wahrnehmen. Ich glaube aber trotzdem an den Community-Gedanken und dass wir den Weg des Forum gemeinsam gestalten sollten. Daher bitte ich euch an der Stelle um eure Meinungen und Vorschläge. Sollten wir strikter sein? Brauchen wir ergänzende Regeln? Können wir uns sonst irgendwie verbessern? Welche Kritik gibt es am Forum und insbesondere an mir als Admin? Ich bin da wirklich offen und falls ich Veränderungen vornehme, möchte ich zuvor gerne mit euch gesprochen haben.

    Danke und Gruß
    Boris

  • Ein Grund weshalb ich alle Diskussionen ablehne und nur meine Meinung mitteile.

    Wenn man eine solche Diskussion startet...warum sollte man sie dann meiden.

    Ich meine, das Jeder der nicht diskutieren will das ja auch lassen kann/sollte.


    Ich finde das Thema gut und wichtig und habe es daher mal in den Foren-Bereich für die gesamte Community verschoben, damit es etwas prominenter platziert ist.

    Anhand des Tread Titels hätte ich dieses Thema niemals identifiziert.

    Edited once, last by DenalB: Ein Beitrag von Linuxtester mit diesem Beitrag zusammengefügt. (June 22, 2025 at 12:19 AM).

  • Und weil es sich angeblich zum Nachteil entwickelt kommst du hier her?

    Du schriebst: Mir wurde das Forum anderswo empfohlen mit der Angabe das es sich gerade zum Nachteil verändert.

    Sorry, falsch ausgedrückt.

    Mir wurde das Forum empfohlen.

    Vorgestern habe ich mit dem entsprechenden Freund gesprochen und der hat mir dann gesagt das es hier nicht mehr ganz so freundlich zugeht.

    Inzwischen gibt es zu viele Mimosen

    Ich meine wenn man hier z.B. so tituliert wird könnte er Recht haben. Ich für meinen Teil mag keine Beleidigungen und Schimpfworte jeglicher Art.

    Man mag mich als feinfühlig bezeichnen, aber ich bin nun mal so.

    Aber ich werde mich jetzt zurückhalten und die Entwicklung abwarten.

  • Stardenver Ich finde, Du bist ein klasse Admin. Auch die Moderatoren hier sind klasse. Man merkt, dass Ihr viel Herzblut in dieses Forum fließen lasst und bemüht seid, fair zu sein. :) So...und nun ans Eingemachte;): Als sich im besagten Thread kim88 als Demokrat bezeichnete, kam gleich wieder die Politik-Keule. Bitte...es ist doch noch nicht politisch, wenn jemand seinem Lebensgefühl einen Namen gibt. Wenn dann keine wirklich politischen Statements mehr kommen, kann man's doch dabei belassen.

    Die Idee von @1.61803 ist ja nicht schlecht. Aber wer soll bei allen offTopic-Themen zeitnah dabei sein und eingreifen? Oder verstehe ich das falsch. Nach einer Frühschicht ist es um diese Zeit auch nicht mehr weit her mit mir. Kann sein, ich habe den Sinn nicht so recht erfasst. Und widerspricht zu viel Striktheit nicht dem Linux-Gedanken, wegen dem wir doch hier im Forum sind?

         

  • wenn ich "potenziell gefährliche" Themen zu spät als solche erkenne und es zunächst weiter laufen lassen.

    Wo führt denn das hin, wenn ihr jedes Thema schließen würdet, was schon am Anfang vllt. "das falsche" Thema ist.

    Obwohl ich wie ich schon sagte, ganz bewusst eine solche Frage, schon selbst hier in diesem Forum nicht gestellt hätte.

    Und in der Form erst recht nicht. Mir wäre vorher klar, wo das hinführt.

    Und was ist denn potenziell gefährlich ? Bzw. für Wen ?

    Die Fragestellung, zielte ja nicht auf eine technische Frage ab.

    Quote

    Ich stelle hier mal folgende Frage in den raum:

    Warum sind viele Menschen gegen eine Speicherung der Fingerabdrücke?

    Wenn ich nichts zu verbergen habe , besteht doch kein Problem oder sehe ich da etwas falsch?
    Oder haben manche Menschen vor, etwas ungesetzliches zu tun?

    Wenn ich etwas falsch gemacht habe, muss ich dazu stehen und die Konsequenzen dafür tragen.

    Die Frage an sich würde ja noch gehn...

    Aber die folgenden 3 Sätze hatten es schon in sich.

    Diese Äusserungen sind für manch einen schon extrem provokativ.

    Und trotzdem finde ich nicht, das da Jemand besonders aus dem Rahmen fiel.

    An dem Punkt gibt es eben immer User die empfindlich sind und Welche die eine offene Diskussion schätzen.

    Ich meine, wenn man weiß, das man sich nicht betragen kann oder zu empfindlich ist,

    muss man sich an solch einer Diskussion auch nicht beteiligen.

    Und ich meine, wenn man ein Thema startet, wo man mit Gegenwind rechnen muss,

    dann muss man das auch aushalten können. Oder lieber vorher lassen.

    Insgesamt, finde ich es aber gut, das diese Diskussion aufgezeigt hat,

    das inzwischen viele Menschen wach werden, was den Schutz ihrer Daten angeht.

  • Ich finde, Du bist ein klasse Admin. Auch die Moderatoren hier sind klasse. Man merkt, dass Ihr viel Herzblut in dieses Forum fließen lasst und bemüht seid, fair zu sein. :)

    Vielen Dank dafür :)

    Als sich im besagten Thread kim88 als Demokrat bezeichnete, kam gleich wieder die Politik-Keule. Bitte...es ist doch noch nicht politisch, wenn jemand seinem Lebensgefühl einen Namen gibt. Wenn dann keine wirklich politischen Statements mehr kommen, kann man's doch dabei belassen.

    Ich denke, dass hier eher die Erfahrung eine Rolle spielt. Die Bezeichnung Demokrat ist also solche absolut nicht schlimm oder irgendwie zu beanstanden. Es geht dann eher darum, was sich daraus entwickelt. Es kommt garantiert jemand, der den Begriff aufgreift oder vielleicht sogar falsch verstehen will, usw. Mit den Jahren ist man da vielleicht sensibilisiert und man erahnt schon, wohin gewisse Äußerungen mit gewisser Wahrscheinlichkeit führen.

    Die Idee von 1.61803 ist ja nicht schlecht. Aber wer soll bei allen offTopic-Themen zeitnah dabei sein und eingreifen? Oder verstehe ich das falsch. Nach einer Frühschicht ist es um diese Zeit auch nicht mehr weit her mit mir. Kann sein, ich habe den Sinn nicht so recht erfasst. Und widerspricht zu viel Striktheit nicht dem Linux-Gedanken, wegen dem wir doch hier im Forum sind?

    Schwierig, das Ganze voll-umfänglich umzusetzen. Habe mir da ehrlich gesagt auch noch keine Gedanken machen können, da ich erst mal generell mit euch sprechen wollte. Es muss halt irgendwo im Rahmen bleiben, wenn wir die Moderation ausweiten. Die Mods sollen weiterhin Spaß haben und - Engagement in allen Ehren - sollte sich nicht unbedingt wie Arbeit anfühlen. Das ist eine freiwillige Sache und alle Mods opfern jetzt schon einen Teil ihrer Zeit für das Forum. Was natürlich auch für hilfsbereite Mitglieder gilt.

  • Wir müssen einfach alle immer darauf achten, angemessen miteinander zu reden und vllt. auch mal nicht sofort eine Meinung raus zu hauen. Mit @josefine würden wir jemanden verlieren, der sich sehr sehr gut mit Arch auskennt. Davon haben wir nicht viele hier. Das Klima ist einfach sehr wichtig hier.

    Auf Linux seit 2003 | Python-Jünger|
    Meine Projekte:

    GuideOS Logo PiGro-Aid Logo

    Wir reden ja hier über Computer, das sind Arbeitsgeräte und keine Religion.
    – Nur weil jemand sein Gesicht in eine Kamera hält, hat er noch lange keine Ahnung von Linux!


    dbd.png?raw=true Don't Break Debian

  • Spannender Abend ist das heute hier :) Zu einem Hauptpunkt aus meiner Sicht ist die Regel mit "Keine Religion und keine Politik!" eine sehr gute Hausregel. Der Fokus des Forums liegt auf Linux, Distro's, etwas Windows und Dinge des Alltags. Der Umgangston ist in meiner Wahrnehmung im Schnitt in Ordnung. Es gibt hin und wieder Ausreißer, aber das dies passiert wohl im Eifer des Gefechts.

    Wie stehe ich zu persönlich zu angreifenden Kommentaren: ".. informiere dich genauer; lies nach bevor so was behauptest". Nun wer im Glashaus sitzt soll nicht Steinen werfen, genauso wie "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!" ... das ist keine Religion ;) sondern Auslegung von Gesagtem. Und ich hab sicherlich auch mal den falschen Ton angeschlagen.

    Man kann mit eiserner Hand Themen unterbinden, die nicht dem Fokus des Forums und den Hausregeln entsprechen. Ob das allseits bekannt ist, weiß ich nicht - ich kenne sowas weniger.

    Werden Themen eröffnet, die in Ihrer Natur diametral sind, so führt dies zu Meinungen die sich nicht einig sein müssen. Das birgt Konfliktpotential, wie man gesehen hat. Als Moderation würde ich mich fragen, ob es dem Forum dienlich ist oder nicht. Das Thema Datenschutz, Privatsphäre und der mündige Bürger sind wichtige Themen. Hier können Meinungen sehr schnell auseinander laufen.

    Der Konsens könnte sein, dass man sagt es ist kein Linux, Distro oder Windows Thema und führt zum einer gesellschaftlichen, politischen Diskussion, die a) hier nicht gelöst und b) nicht entschieden wird. Kurzum: Es lohnt sich nicht um die Karotte zu streiten, weil wir die Karotte nicht besitzen und schon gar nicht kontrollieren. Die Diskussion verläuft ins Leere.

    Die Konsequenz aus dem Gedanken könnte sein, dass was den Kontext nicht berührt, zu keinem Ergebnis führt und im Grunde weder hilfreich noch zielführend ist - könnte auch geschlossen werden. Mit einer Aussage in dieser Form eines Mods könnte ich gut leben. Jedoch sollte dies auch dosiert eingesetzt werden, da Missbrauch droht und Stimmen zum Schweigen gebracht werden. Es ist eine Gratwanderung.

    Viele Worte ... meine Finger tun weh, mein kaltes Bier wird warm 8)

    Was ist meine Sicht der Dinge: Zum einem hab ich bereits einen Standpunkt im Thread vertreten. Und zum anderen sollten solche offenen Themen wie "Datenschutz, Fingerabdrücke usw." beobachtet werden, weil sie in Diskussionen verfallen können, die am Ende recht sinnlos sind. Warum? Wir haben hier in diesem Forum darüber keine Kontrolle!

    Mein Vorschlag: Lasst uns darauf konzentrieren was wir können und lieben: Linux! Mit Distro Wars; Gaming; Tools; Scripts & Tricks! Hier sollte unser Fokus liegen und dem Bestreben das eigene Wissen zu festigen und zu vertiefen.

    Drum noch eins: Prost großer TUX! Möge uns dein Update täglich dienen, damit wir der Welt zeigen, welche tolle Dinge Linux vermag! (Incl. Kernel Panics, kaputte Boot Tabellen, Versionskonflikte von Packages und und und)

    Amen! (mist .. jetzt ist mein Bier warm)

  • Sollten wir strikter sein? Brauchen wir ergänzende Regeln? Können wir uns sonst irgendwie verbessern? Welche Kritik gibt es am Forum und insbesondere an mir als Admin?

    Ich war in meinem Leben schon in sovielen Foren, daß ich behaupte, hier geht es wirklich gemäßigt zu.

    Es wird immer Debatten geben, die ausarten, das liegt einfach in der Natur der Dinge. Wäre in meinen Augen tragisch, wenn wir alle einer Meinung wären. Threats, die sich über Hunderte von Seiten ziehen, und am Ende von alleine totlaufen, mit den verbliebenen 5 ganz Harten, wo keiner nachgeben will, und der Rest das dann mit der Popcorn Tüte in der Hand verfolgt.

    Zu Coronazeiten Threats, wo sich Geimpfte und Ungeimpfte gegenseitig (verbal) an die Gurgel gehen, knapp 3 Jahre lang, und dann war von heute auf Morgen Ruhe. Machst so einen Threat dicht, würde ein zweiter innerhalb von Sekunden enstehen, und die Gaudi ginge von vorne los.

    Politik und Religion kann man nicht komplett außen vor lassen. Im Gegenteil. Ich würde sogar einen eigenen Threat eröffnen, da können die Weltverbesserer Dampf ablassen, und der Rest ignoriert das einfach, oder lehnt sich zurück, und geniesst sein Popcorn. Unterm Strich lassen sich diese Themen schwer ausklammern, weil Systeme, Datenschutz etc. unter anderem auch politische Ursprünge haben.

    Ich lebe seit X Jahren mit dem Motto: Behandle Andere so, wie du selber behandelt werden möchtes, und lebe ganz gut damit.

    Es gab' auch Phasen, wo ich mir überlegt hatte, ein Forum zu verlassen. Da klinke ich mich dann halt für 1/2 Jahr aus, und die Welt schaut wieder ganz anders aus. Plötzlich sind Sachen über die ich mich aufgeregt hatte, einfach banal geworden.

    Die Welt ist so voller Regeln, nein, ich denke wir brauchen nicht noch mehr. Wir schimpfen uns zivilisierte Menschen, und es muß doch möglich sein, daß wir uns auch so benehmen. Einen scheiss Tag hat jeder von uns mal, spricht womöglich Dinge aus, die nicht so toll sind, aber das sollte man auch wieder vergessen/verzeihen können, bzw. Manns/Frau genug sein und auch mal "Sorry" sagen, wenn nötig.

  • Wo führt denn das hin, wenn ihr jedes Thema schließen würdet, was schon am Anfang vllt. "das falsche" Thema ist.

    Obwohl ich wie ich schon sagte, ganz bewusst eine solche Frage, schon selbst hier in diesem Forum nicht gestellt hätte.

    Und in der Form erst recht nicht. Mir wäre vorher klar, wo das hinführt.

    Und was ist denn potenziell gefährlich ? Bzw. für Wen ?

    Die Fragestellung, zielte ja nicht auf eine technische Frage ab.

    Gefährlich für den Frieden und die Harmonie hier im Forum. Wenn das Thema direkt politisch ist, erachte ich es als gefährlich für den Frieden in unserer Community. Potenziell gefährlich sind für mich Themen, welche nicht sofort und direkt auf Politik oder Religion zielen, aufgrund ihres Inhaltes aber eine hohe Chance aufweisen, den Gesprächsverlauf in diese Richtung umzuleiten.

    Wenn es um das Thema Bitcoin geht (nur ein Beispiel), ist das erst einmal ungefährlich. Die generellen Gefahren von Investitionen in diesem Bereich einmal außer Acht gelassen. Wenn es aber darum geht, dass z.B. die Regierung eines Landes Bitcoin verboten hat, ist dieses mindestens potenziell gefährlich, da es sehr wahrscheinlich ist, dass es eine politische Diskussion werden wird.

    Es geht hier nicht mehr um das Thema Fingerabdrücke. Daher nochmals der Hinweise, das Thema hier nicht zu entführen und als Fortführung der alten Diskussion zu missbrauchen.

  • Gefährlich für den Frieden und die Harmonie hier im Forum.

    Puhh, sorry, mußte ich erstmal eine Runde grinsen. :)

    Natürlich ist es einfacher, wenn sich alle lieb haben, aber das würde doch auf Dauer langweilig, oder ?

    Ein Forum lebt von konträren Ansichten. Meine Erfahrung bisher: Wenn sich 3-4 Mann in der Wolle haben, brauch ich nicht mehr dazwischen zu grätschen, denn da wirst einfach ignoriert. Meine Mama hat früher immer gesagt: "Laß' die machen, die spinnen sich schon aus."

  • Politik und Religion kann man nicht komplett außen vor lassen. Im Gegenteil. Ich würde sogar einen eigenen Threat eröffnen, da können die Weltverbesserer Dampf ablassen,

    Was dazu führen würde, das ich mich mit manchen Usern auch über Linux nicht mehr unterhalten würde.

    Ich finde es schon echt gut, das Politik und Religion in einem Forum wie diesem nichts zu suchen haben.

    Nur so können sich alle auf den IT-Themen treffen.

    Sicher ist, das das Thema "Datenschutz" extrem wichtig ist und immer polarisieren wird.

    Die Einen sehen wie wichtig das ist und wo uns diese Entwicklung hinführt.

    Die Anderen fühlen sich in ihrer Bequemlichkeit und Wohlfühlblase gestört.

    Es ist also ein wichtiges IT-Thema welches immer Konfliktpotential bietet.

    Sollten wir darüber (hier) in Zukunft nicht mehr sprechen ?

    Was ist z.B. wenn da ein neuer User kommt und technische Fragen hat, um Linux oder Browser Datensparsam einzustellen.

    Oder nach einer Datensparsamen Strategie fragt ?

    Sollten solche Themen von Anfang an geschlossen werden ?

  • Puhh, sorry, mußte ich erstmal eine Runde grinsen. :)

    Natürlich ist es einfacher, wenn sich alle lieb haben, aber das würde doch auf Dauer langweilig, oder ?

    Ein Forum lebt von konträren Ansichten. Meine Erfahrung bisher: Wenn sich 3-4 Mann in der Wolle haben, brauch ich nicht mehr dazwischen zu grätschen, denn da wirst einfach ignoriert. Meine Mama hat früher immer gesagt: "Laß' die machen, die spinnen sich schon aus."

    Es geht ja nicht darum, dass die Ansichten nicht konträr sein dürfen. Es geht darum, wie man den eigenen Standpunkt vertritt und wie man sich Menschen mit einem anderen Standpunkt gegenüber verhält. Natürlich darf man anderer Meinung sein - aber die kann man dann ja respektvoll rüberbringen.

    Politik und Religion kann man nicht komplett außen vor lassen. Im Gegenteil. Ich würde sogar einen eigenen Threat eröffnen,

    Ne, sorry. Das ist ne Regel, von der ich auch nicht abweichen werde. Religion und Politik haben hier einfach nichts verloren.


    Ich würde sogar einen eigenen Threat eröffnen, da können die Weltverbesserer Dampf ablassen, und der Rest ignoriert das einfach, oder lehnt sich zurück

    Nun ja.. genau solche Arten von Formulierungen werden halt schnell zu einem handfesten Streit. Du meinst es ja vielleicht gar nicht böse, aber wenn jemand politisch interessiert ist, könnte er die Bezeichnung "Weltverbesserer" schon als Stichelei oder herablassende Bezeichnung verstehen. Das ist genau mein Punkt. Sachlich diskutieren, ohne den anderen direkt anzugehen.

  • Es geht hier nicht mehr um das Thema Fingerabdrücke. Daher nochmals der Hinweise, das Thema hier nicht zu entführen und als Fortführung der alten Diskussion zu missbrauchen.

    Es ging mir um die Darstellung des Konfliktpunktes. Nicht um das alte Thema.

  • Nein, natürlich nicht. Solche Themen sind ja in der Tat wichtig und richtig. Aber der Ton macht halt die Musik. Ich sehe einfach keinen Grund, weshalb man persönlich oder gar beleidigend werden muss.

    Auch thematische Konflikte sind für mich kein Problem. Über den Tellerand schauen, versuchen was mitzunehmen, Horizont erweitern, andere Menschen verstehen lernen, usw. Aber halt diesen thematischen Konflikt nicht auf persönlicher Ebene austragen.

    Wenn du empfiehlst (mit "du" meine ich jetzt nicht wirklich dich), dass man auf Google verzichten sollte, ist das zwar deine Meinung, inhaltlich aber absolut in Ordnung. Wenn du stattdessen aber so etwas wie "man muss schon ganz schön blöd sein, Google überhaupt zu verwenden" sagen würdest, wäre das nicht mehr in Ordnung.

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