Wirkliche Einsteiger Distributionen

  • Ich würde jedem, der einem Intel basierenden Rechner hat Linux Mint empfehlen und wenn der Rechner schon ein bissl in die Jahre gekommen ist, aber nicht uralt, LMDE.

    Linux Mint lässt sich verhältnismäßig Leicht installieren. Meiner Meinung nach, wenn er/sie den Stick oder die DVD nach dem Computerstart zum laufen gebracht hat (das gilt aber doch für jede Distro), läuft die Installation ohne großes Eingreifen fast von alleine. Nach der Installation lässt sich dann wegen dem sehr guten und einfachen Startprogramm die Anfangkonfiguration auch für die Meisten recht Problemlos einrichten.

    Auch finde ich, dass nach der Installation und Einrichtung des Systems, dieses sich recht intuitiv bedienen lässt. So erging es mir zumindest, nachdem ich Mint installiert hatte.

    Da viele zu Linux wechseln, weil sie die Schnüffelei von Microsoft die Schnauze voll haben, würde ich ihnen bestimmt nicht Deepin empfehlen, auch wenn es Windows am ähnlichsten zu scheinen mag.

    Zudem würde ich Linux Mint empfehlen, weil es weit verbreitet ist und deshalb eine gute und große Community hat, bei der man im falle des Falles Hilfe erwarten kann/bekommt. Des weiteren spricht die langjährige Erfahrung der Entwickler dafür.

    Bei Rechnern mit Nvidia-Komponenten wäre ich aber draußen, weil das dann doch recht schwierig werden könnte.

    Meine Empfehlung könnte sich aber ändern, wenn GuideOS mal fertig ist und das hält was es verspricht.

    LG,

    Matthias


    Dum Spiro Spero (Cicero)

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    Meine Systeme!

    Manjaro 25.0.3 / Windows 10 Pro auf: HP Elite 8300 MT mit Intel Core i3-3220 (3 MB Cache, 3,30 GHz), 8GB (DDR3)
    Windows 11 Pro auf HP EliteBook 840 mit Intel Core i5-6300U (3 MB Cache, 3.00 GHz), 16GB (DDR4)
    LMDE 7 auf HP EliteDesk 800 Ultra Slim mit Intel Pentium G3220 (3 MB Cache, 3.00 GHz), 8GB (DDR3)

  • Mich interessiert einmal eure Einstellung zu den Dingen. Ist Solus und Mageia wirklich einsteigerfreundlicher ?

    Mandrake Linux aus dem dann Mandriva Linux wurde und Mageia sich dann abspaltete, war mal der Inbegriff einer Einsteigerdistribution. Es bot ein Mandrake Control Center, was ähnlich wie YaST von openSUSE aufgebaut war aber auch unter einer freien Lizenz stand. YaST selbst war bis zu den Zeiten wo Novell die Firma aufkaufte keine Free Software. Novell hatte es dann unter eine freie Lizenz gestellt.

    War selbst lange Zeit bei Mandriva Linux dabei und teils auch als Contractor und Freelancer und habe die Zeiten noch miterlebt. Bin aber dann mehr bei OpenMandriva gelandet und kam mit den Leuten dort einfach besser aus. War auch bei einigen Entwicklertreffen damals im Ausland. Aber das ist schon sehr lange her. Bestimmt schon über 10 Jahre, bei Mandrake Linux noch länger.

    Würde mal sogar sagen, dass Mandrake Linux etwas wie "ubuntu" oder "Mint" seiner Zeit war. Lang her - Zeiten ändern sich.

  • Ich habe Fedora getestet. Und Mageia ist von der Struktur, fast genau so wie Fedora. RPM eben.

    Nur eben schöner und flüssiger und besser ausgestattet. Und ausserdem nicht aus USA.

    Fedora und Mageia verwenden das RPM-Paketmanagement - stimmt. Das ist aber auch schon alles was die beiden Distributionen verbindet.
    Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen...

  • Nur mal so am Rande, als ich auf Linux umgestiegen bin habe ich mich im Vorfeld belesen (sollte man tun), aber ich war anders drauf, ich wollte kein Windows ähnliches Linux, ich wollte ein Linux in das ich mich reinarbeiten konnte und dabei auch viel lernen konnte.

    Klar habe ich einiges ausprobiert (auch heute noch) aber ich wollte kein KDE ich wollte Gnome weil das anders war, obwohl es ja eine Ähnlichkeit mit MacOS hat das ich auch lange genutzt habe, aber Gnome war trotzdem anders und das hat mich halt interessiert.

    Okay damals mein Einstieg mit Suse ging ja nur mit KDE, aber heute suche ich mir ne gute Distro aus mit Gnome-Desktop und gut ist.

    PS: Und Ubuntu ist gut trotz Snap ;), aber es gibt viele wirklich gute Distros...

    Für den Anfang ist Mint okay, ich persönlich bin kein Fan davon, aber auch Zorin.

    Mageia, naja für nen Anfänger???

    Solus schon eher weil es sehr stabil läuft.

    Grüsse

    Gregor

    Debian Trixie GNU/ Linux-Gnome

    AMD Ryzen™ 7 5800H with Radeon™ Gra.phics × 16, 32 GB-RAM 1000 GB-SSD

    MacMini M4 24 GB-Ram 512 GB SSD MacOSX



    ..

  • Fedora und Mageia verwenden das RPM-Paketmanagement - stimmt. Das ist aber auch schon alles was die beiden Distributionen verbindet.
    Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen...

    Wobei Mandrake Linux aus dem Mageia historisch entstanden ist, einen eigenen Meta-Paketmanager namens "urpmi" entwickelt hatte um die einzelnen Abhängigkeiten aufzulösen. War damals großes Tennis diese Eigenentwicklung aber heute wird sowas glaube ich auch von einer Distribution einfach erwartet, dass man ein Installationskommando gibt und die Abhängigkeiten automatisch geladen und installiert werden.

    Bei OpenMandriva hat man jedenfalls den Meta-Paketmanager von Fedora und RHEL Linux übernommen. "dnf" heißt der glaube ich - jedenfalls der nach "yum" entwickelt wurde.

  • Mist, Popcorn ist alle! ;)^^

    Per aspera ad astra

    Hardware: MEG X570 UNIFY | AMD Ryzen 9 5950X | 64 GB Ram | AMD Radeon RX 6600 | Hauppauge Starburst 2

    System: MX Linux (Plasma) im Dualboot mit Win11

  • Fedora und Mageia verwenden das RPM-Paketmanagement - stimmt. Das ist aber auch schon alles was die beiden Distributionen verbindet.
    Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen...

    Das ist Falsch.

    Hast du dir jemals Mageia in der Praxis angeschaut ?

    Ich habe mir die Mühe gemacht und beide mit 2 Laptops nebeneinander gestellt.


    Mageia, naja für nen Anfänger???

    Mageia ist so stabil wie Debian auch. Oder sogar noch stabiler. Kein Vergleich zum hakeligen Fedora.

    Hat nur den Nachteil, das es ziemlich unbekannt ist in D.

    Edited once, last by DenalB: Ein Beitrag von Linuxtester mit diesem Beitrag zusammengefügt. (June 25, 2025 at 8:57 PM).

  • Mageia ist so stabil wie Debian auch. Oder sogar noch stabiler. Kein Vergleich zum hakeligen Fedora.

    Wie groß ist die Community bei Mageia welche bei Problemen helfen könnte?

    System: CPU: Intel I5 14600KF , RAM: 32 GB , GPU: AMD Radeon RX7800XT, OS: Debian 13 Gnome

  • Kein Vergleich zum hakeligen Fedora.

    Ist halt bei Fedora ein anderer Anspruch, dass sie möglichst "bleeding edge" sein wollen und wenn ein neues Feature kommt, dann soll es zuerst in Fedora vor allen anderen Distributionen kommen: Freedom, Friends, Features, First.

    Wenn man sich in der IBM/RedHat-Szene bewegt ist Fedora wahrscheinlich nicht die schlechteste Wahl. Hatte mich letztens mal wieder mit meinem Fedora-Account eingeloggt: Da wird "Gamification" mit Experience Points, Badges und Levels auf ein ganz neues Niveau getrieben was ich so von keiner anderen Distribution her kenne. Für gefühlt jede Aktivität kann man Punkte sammeln und sich dann im "Leaderboard" stetig vergleichen. Kann man machen - muss man aber nicht.

  • Das ist Falsch.

    Hast du dir jemals Mageia in der Praxis angeschaut ?

    Ich habe mir die Mühe gemacht und beide mit 2 Laptops nebeneinander gestellt.

    Zeile 1: Nein

    Zeile 2: Ja, bei jeder Neuerscheinung ausführlich. Bleibe lieber bei OpenMandriva Rome.

    Zeile 3: Zu welcher Erkenntnis bist du da gekommen?

  • Wie groß ist die Community bei Mageia welche bei Problemen helfen könnte?

    Vieles lief damals über das Webforum mandrivauser.de wo so ziemlich alle zu Mageia aus DACH zu Mageia gewechselt sind. Einige wollten aber auch Mandriva an sich treu bleiben wegen der guten Erfahrungen mit Mandrake Linux.

    Mandrake Linux hatte damals einen Club wo man Mitgliederbeiträge bezahlen musste und sie haben so genannte Powerpacks verkauft wo beispielsweise ein lizensierter DVD-Player oder auch mal ein konvertiertes Spiel beilag.

    Tja, und dann kam ubuntu. Im deutschen Mageia-Forum ist nicht mehr so viel los und ich schaue da auch nur noch sehr selten rein. Das muss aber nichts heißen. Bei OpenMandriva beispielsweise kam durch ein Video von Brian Lunduke enormer Zulauf in den matrix-Kanal. Da geht es richtig rund, was man so nicht erwarten würde. Ob bei IRC oder auf den Mailinglisten auch so viel los ist - ich weiß es nicht.


    Bleibe lieber bei OpenMandriva Rome.

    bero ist ein sehr erfahrener Linuxentwickler und seit Ewigkeiten dabei. Er hat alles reingeworfen, auf Studium verzichtet und nur Linux gemacht. Aber bei ihm stehen die Recruiter wirklich Schlange und er spricht auf so Sachen wie "Linux Plumber Conference". Der weiß wie eine Linuxdistribution tickt und er ist ein wirklich feiner Kerl.

    Edited once, last by DenalB: Ein Beitrag von tapwag mit diesem Beitrag zusammengefügt. (June 25, 2025 at 8:58 PM).

  • Wie groß ist die Community bei Mageia welche bei Problemen helfen könnte?

    Ich habe als Mageia-Neuling "keinerlei" Hilfe gebraucht. Wenn das mal kein Ausweis ist.

    Aber klar. Diesen Vorteil hebe ich bei z.B. Mint immer hervor.


    Zeile 3: Zu welcher Erkenntnis bist du da gekommen?

    Das habe ich schon mehrfach hier gepostet. "Das Mageia das Bessere Fedora ist".

    Bei mir läuft Mageia seit ca. 2 Jahren. Das einzige Defizit ist die fehlende deutsche Community.

    Für Jeden der gern vollverwanzt mit Gugel, Ki, Übersetzern usw durch Netz geistert, ist das aber wohl kein Problem.

    Denn: Ein tolles ausführliches Wiki ist vorhanden. Eine Top Dokumentation, Und eine tolle (nicht deutschsprachige Community).

    Es ist halt immer so: Was der Bauer nicht kennt...

    Edited once, last by DenalB: Ein Beitrag von Linuxtester mit diesem Beitrag zusammengefügt. (June 25, 2025 at 8:59 PM).

  • Du meinst, Alle die sich für mehr als die Optik interessieren, sind Freaks ?

    Ich z.B. bin stinknormaler Nutzer. Es muss funktionieren und man muss ohne große Umschweife die Programme bedienen können. Im Windows kannte ich mich sehr gut aus, im Linux bin ich völlig ahnungslos. Es ist so, als würde ein Schwein ins Uhrwerk schauen. Wenn ich da an die vielen Terminal-Befehle denke wird mir schummerig. Leute, die sich damit z.B. auskennen sind Freaks. ;) Ich bin da völlig ahnungslos.

    So und jetzt erstelle ich die Screenshots.

  • Wenn ich da an die vielen Terminal-Befehle denke wird mir schummerig. Leute,

    Lass dir nicht einreden, für Linux bräuchte man andauernd den Terminal.

    Ich habe mich darum die ersten 5 Jahre nicht geschehrt.

    Und ? Ich lebe noch. Fast alles läuft per GUI. Was natürlich einigen alten Hasen nicht gefällt.

  • Lass dir nicht einreden, für Linux bräuchte man andauernd den Terminal.

    Ich habe mich darum die ersten 5 Jahre nicht geschehrt.

    Und ? Ich lebe noch. Fast alles läuft per GUI. Was natürlich einigen alten Hasen nicht gefällt.

    Das ist ja das Schöne an Linux. Jeder wie er mag. Man kann alles über das GUI machen heutzutage. Und Terminal habe ich mir später auch mal aus Interesse beigebracht. Nutze für Updates gar keine GUI mehr...nur noch Terminal. Und so andere Kleinigkeiten mache ich damit auch noch. Aber alles das ist auch graphisch vorhanden und das Terminal kein Muss. Es erleichtert für die Freaks ;) aber vieles.

         

  • Wenn ich da an die vielen Terminal-Befehle denke wird mir schummerig.

    Viele Distributionen lassen sich mittlerweile auch ohne Terminal bedienen. Auf der anderen Seite kann ein passender Terminal-Befehl eine Klickorgie in der GUI ersparen, auch unter Windows.

    I use Arch btw! ;)

  • Das ist ja das Schöne an Linux. Jeder wie er mag. Man kann alles über das GUI machen heutzutage. Und Terminal habe ich mir später auch mal aus Interesse beigebracht. Nutze für Updates gar keine GUI mehr...nur noch Terminal. Und so andere Kleinigkeiten mache ich damit auch noch. Aber alles das ist auch graphisch vorhanden und das Terminal kein Muss. Es erleichtert für die Freaks ;) aber vieles.

    Ja klar.

    Nur müssen wir Linux Einsteigern/Umsteigern/Anfängern nicht unter Druck setzen, was man alles wissen/können muss.

    Für die Befehle die ich ab und an brauche, habe ich ein Notitzbuch. (Muss mir damit nicht den Kopf vollstopfen).

    Habe auch noch andere Hobbys ;)


    Jupp und man bekommt eventuelle Fehlermeldungen mit.

    Die bekomme ich im pamac oder in der Synaptic auch.

    Und da wird mir die Software auch noch erklärt, wofür die ist und wo sie herkommt.


    Viele Distributionen lassen sich mittlerweile auch ohne Terminal bedienen. Auf der anderen Seite kann ein passender Terminal-Befehl eine Klickorgie in der GUI ersparen, auch unter Windows.

    Ja. Das stimmt. Ich habe mein erstes Mint 13 Cinnamon wunderbar ohne jeglichen Terminalgebrauch genutzt.

    Auch Klickorgien werden zur Routine, die man gar nicht mehr merkt.

    Bei mir gibt es nur sehr wenig Ausnahmen. Und dafür habe ich ein Notitzbuch.

    Edited once, last by DenalB: 2 Beiträge von Linuxtester mit diesem Beitrag zusammengefügt. (June 25, 2025 at 9:00 PM).

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